Carbonara e una Coca Cola – diese Seria ist eine Hit!In den Hügeln der Toskana wird bei Sonnenaufgang eine Leiche auf den Stufen einer Villa gefunden. Steve Wheeler, pensionierter Polizist, seine Schwiegertochter Amy, Bodyguard, und Rosie d'Antonio, eine alterslose und megaerfolgreiche Thrillerautorin, jagen den skrupellosen Mörder. Von Italien über Barcelona über Steves Stammpub in seinem kleinen englischen Dorf bis nach Palm Springs: In »Wir jagen Schatten« reist unser Ermittlertrio einmal rund um den Globus zu den Hotspots dieser Welt und deckt einen unmöglichen Fall auf, in dem, wie es scheint, jeder etwas zu verbergen hat ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Hamburg
5/5
17.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannend und humorvoll
Ich liebe den Donnerstags Mordclub und freue mich sehr, dass es nun diese zweite Krimireihe von Richard Osman gibt. Mit dem hübsch gestalteten Cover setzt sich diese Reihe deutlich vom Donnerstags Mordclub ab.
In diesem Krimi, dem 2. Teil der Reihe, werden Steve, ein pensionierter Polizist, Amy, die als Personenschützerin arbeitet, und Rosie, eine berühmte Schriftstellerin in der Schaffenskrise, von einem „Halbkriminellen“ angeheuert um den Mord an einem Leibwächter aufzuklären. Die drei begeben sich daraufhin ins Milieu um Drogen- und Medikamentenschmuggel und versuchen herauszufinden, was es mit der mysteriösen Botschaft eines Verschollenen und den anderen Halbkriminellen inkl. Ex-Ehefrau auf sich hat. Da bleibt es natürlich nicht bei einem Mord…
Besonderen Spaß machen mir die kleinen Skurrilitäten, die ironischen Selbstreflexionen der Charaktere und das Tempo des Geschehens. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und in sich stimmig in ihren Handlungen.
Ich habe den ersten Teil der Reihe nicht gelesen, aber das hat überhaupt nicht gestört, bzw. ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Hintergrundwissen fehlt.
Der Humor des Autors ist einfach einzigartig und macht die Lektüre zum Genuss.
Ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe!
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
15.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsame Mördersuche
„Wir jagen Schatten“ von Richard Osman, ist die Fortsetzung von „Wir finden Mörder“. Es ist ein Cosy-Krimi mit britischem Humor.
Das Cover ist ansprechend, der Klappentext macht neugierig. Das Buch erschien 2026 (Originalausgabe unter dem Titel „We Chase Shadows“). Grundsätzlich steht der Fall für sich. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass es ratsam gewesen wäre, Band 1 vorher gelesen zu haben, primär um die Charaktere der Protagonisten noch besser erfassen zu können bzw. das Zustandekommen dieser außergewöhnlichen Privatdetektei zu erfahren.
Der Schreibstil ist dialogreich und gut beschreibend, teils detailverliebt. Man fühlt sich mitten im Geschehen, verfolgt die Ermittlungsschritte aus verschiedenen Perspektiven, was die Handlung abwechslungsreich gestaltet. Nebenbei gewinnt man auch Einblick in die Gedanken der Protagonisten, wodurch deren Charaktere gut beleuchtet, lebendig und authentisch werden. Das britische Flair ist allgegenwärtig, in vielen Schilderungen des Alltags, im Humor und Lokalkolorit.
Die Handlung beginnt mysteriös. Im Prolog versucht ein Krimineller im Jahr 2001 unterzutauchen, mehr als 20 Jahre später findet der in der Toskana lebende wohlhabende Vern Blackwood die Leiche eines seiner Leibwächter vor der Haustüre, zusammen mit einem Drohbrief. Die Polizei will er aus verständlichen Gründen – er betreibt illegale Geschäfte – nicht einschalten. Da sieht er zufällig jene TV-Sendung, in der die Kriminalautorin Rosie die von ihr gegründete Privatdetektei „Wir finden Mörder“ anpreist. Er engagiert das Team, bestehend aus dem Ex-Polizisten Steve, der Personenschützerin Amy und der Thrillerautorin Rosie.
Der Auftrag lautet, jenen ominösen Jakob Eriksson zu finden, bevor er die Drohung, Vern zu töten in die Tat umsetzen kann. Zwar erzählt Vern ausführlich über seine Geschäftsbeziehung mit Eriksson, auch über ein Agreement mit diversen anderen Konkurrenten, von denen einige bereits umgebracht wurden, doch die Ermittler spüren, dass er ihnen etwas verheimlicht. Um ihn einerseits besser beschützen und andererseits im Auge behalten zu können, überreden sie ihn, sie nach London zu begleiten.
Die Ermittlungen treiben das Team um die halbe Welt. Schritt für Schritt kommen sie dem Gesuchten näher, der wie ein Phantom auf- und wieder untertaucht. Nach weiteren Morden und etlichen unerwarteten Wendungen spitzt sich die Lage zu. Der dramatische Showdown lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich fand den Krimi sowohl unterhaltsam als auch spannend, insbesondere die Charaktere sowohl originell als auch sympathisch. Es war mein erstes Buch dieses Autors, wird bestimmt nicht mein letztes sein. Abgesehen davon, dass ich den ersten Band unbedingt nachlesen möchte, werde ich auch in die andere Reihe von Richard Osman hineinschnuppern.
Galladan
aus Niederrhein
5/5
13.10.2026
eBook (ePUB)
Ich mag den Humor von Richard Osman
Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie, Band 2) von Richard Osman, erschienen im Ullstein Hardcover Verlag am 10.09.2026.
Vern Blackwood liegt tot auf der Treppe vor dem Anwesen seines Chefs. Bei dem toten Bodyguard liegt auch noch eine Morddrohung. Die Detektei „Wir finden Mörder“ könnte nun einen einfachen Fall haben da der Chef genug bekannte Gegner hat, dass er lieber privat ermitteln lässt, statt die Polizei zu beschäftigen.
Man sollte nicht den Fehler begehen, die privaten Ermittler mit den bekannten Personen aus dem Donnerstagsmordclub zu vergleichen. Die Personen kommen allmählich zu ihren eigenen Profielen und der Humor von Richard Osman ist unzweifelhaft genau so vorhanden, aber man kann ohne Probleme und ohne Enttäuschung auch als Fan der Donnerstagsgruppe die Mörderfinder toll finden da dieser Cosy Crime die Fälle international aufbauen können, was Osman ein breites Feld gibt.
Man kann herrlich mit auf Mörderjagd gehen und durch die Seiten fliegen. Genau das, was man als Krimi Fan gerne macht. Klare Kaufempfehlung.
H.B.
5/5
11.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Gelungene Fortsetzung mit viel britischem Humor
Wir jagen Schatten ist die Fortsetzung von Wir finden Mörder. Wie auch bei der Donnerstagsmordclub-Reihe des selben Autors kann man den Roman theoretisch ohne Vorwissen des Vorgängers lesen, aber schöner ist es, wenn man die Charaktere von Anfang an begleitet und nicht nur die Entwicklung innerhalb eines Buches erlebt, sondern über Bände hinweg mitfiebern kann.
Die im ersten Buch frisch gegründete Detektei erlebt zu Beginn der Handlung eine Flaute. Alle drei Mitglieder des Trios haben ihre eigenen Ängste und Sorgen, und alle drei versuchen den Anderen gegenüber den schönen Schein zu wahren. Dann kommt durch Rosies Werbung für die Detektei in einer Talkshow doch noch ein Fall herbei, und der hat es in sich. Ich will inhaltlich nicht zu viel vorwegnehmen, aber es wird wieder über Landesgrenzen hinweg ermittelt und verfolgt.
Die Handlung ist schön verstrickt und Spannung kommt schnell auf. Dazu fehlt es nicht an typisch britischem Humor. Besonders gut gefallen hat mir, dass nicht nur die Hauptfiguren gut charakterisiert wurden, sondern auch die Nebenfiguren anschaulich erzählt werden.
Alles in allem ein cozy Krimi mit britischem Flair, den ich gerne weiterempfehle.
Bewertung
aus Nürnberg
5/5
08.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Richard Osman jagt Bestseller!
Der "Halbkriminelle" Vern Blackwood steht vor einem Problem: jemand hat seinen Leibwächter erschossen. Da kommt ihm die Detektei 'Wir finden Mörder' um Bestsellerautorin Rosie D'Antonio und ihre Partner Steve und dessen schwiegertochter Amy gerade recht. Kurzerhand werden sie in Verns Domizil in der Toskana eingeflogen, um eben den Mörder zu finden - nichts ahnend, dass dies nur der erste Mord eine regelrechten Mordserie sein wird, der die Ermittler und ihre Helfer um die halbe Welt schicken wird, bis es schließlich doch im heimischen Schloss von Rosie zum großen Finale kommt.
Lange plätschert die Handlung in Richard Osmans neuem Cosy-Krimi um Rosie, Amy und Steve ein wenig dahin. Vieles scheint klar, überraschende Wendungen fehlen. Osman wiegt dadurch seine LeserInnen in scheinbar ruhigem Gewässer und unterhält sie einzig durch seine urkomischen Dialoge. Diese stehen dem Humor seiner Erfolgsserie um den Donnerstags-Mordclub in nichts nach.
Zum Schluss des Buchs nimmt die Handlung aber fahrt auf und nichts ist mehr so, wie es auf den ersten 300 Seiten den Anschein hatte. Insgesamt ist das Buch eine prima Unterhaltung und enthält alles, was man von einem tollen Krimi erwarten kann.
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