Produktbild: Nach der Sonne schauen
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Nach der Sonne schauen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3599 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608125993

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

17.10.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3599 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608125993

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  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Im Mittelpunkt des neuen Romans von Martina Hefter ," Nach der Sonne schauen" , steht die Installationskünstlerin Iona Bartschok. Sie zieht mit Ideen für ein neues Projekt in die Natur, in eine große Halle, in ein ehemaliges Tagebaugebiet. Sie will ihre Ruhe haben, die Tür zumachen können und die Welt draußen lassen. Trotzdem drängen sich Elemente wie Hitze, Wasser, Regen, Sturm in ihren Alltag. Und dann läuft ihr eine Hündin, genannt Bella, zu. Sie werden eine Gemeinschaft zu der später noch eine junge Frau, Nova, stößt. Der Roman ist ein Buch der eher leisen Töne in dem aber viele Themen angesprochen werden. Kindheit und familiäre Bindung genauso wie Umweltschutz, Klimaveränderung oder KI, aber auch Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Manchmal muss man Schmunzeln, manchmal ist man tief betroffen: ein Roman, der einen nicht kalt lässt. Geschrieben in einer sehr ruhigen Erzählweise und einem tollen Schreibstil.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenig Handlung, viel Gefühl

    Dieses Buch war genau das richtige für mich. Iona Bartschok ist eine eigenbrötlerische Installationskünstlerin und zieht für ein Projekt bei Leipzig in eine halbwegs ausgebaute Halle an einem See. Zum Arbeiten an ihrem Projekt kommt sie aber kaum, stattdessen kümmert sie sich um den KI-Hund eines Bekannten, findet einen echten Hund und eine junge Tätowiererin zieht auch dazu. Allerdings ist für diesen Roman die spärliche Handlung nicht das Wichtigste. Der Roman ist geschrieben aus Sicht der Künstlerin und eine Art Rückblick auf ihr Leben, ein wenig tagebuchartig. Sie erzählt vom Aufwachsen mit den Kühen auf der Alm ihrer Eltern, die Passagen mochte ich immer sehr. Ein paar Einblicke gibt es in die Zeit des Studiums und in das Leben in Leipzig. Ich mochte diesen Roman unglaublich gerne. Die Sprache ist wunderschön und die Stimmung hat sich direkt auf mich übertragen. Iona Bartschok denkt viel nach über sich, die anderen Leute in ihrem Leben, die Umwelt und den Klimawandel und den Zustand der Welt in vielen Jahren. Gleichzeitig ist es ein komplett unaufgeregtes Buch. Wunderschön!

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Utopie oder Dystopie?

    Die Künstlerin Iona Bartschok verbringt den Sommer in einer ehemaligen Pumpenfabrik in der Nähe von Leipzig. Aber anstatt in der Abgeschiedenheit an ihrem neuen „Zukunfts-Projekt“ zu arbeiten gilt es sich zunächst mit der Gegenwart und Vergangenheit, Bella und Nova und den sommerlichen Wetterkapriolen auseinanderzusetzten. Marina Hefter hat ein wunderbares Buch über eine zunächst unscheinbar wirkende Handlung geschrieben. Viele zukunftsrelevante Themen, die ihre Schatten vorauswerfen, werden verhandelt: Künstliche Intelligenz, Extremwetterereignisse, Energiegewinnung. Der Roman lebt von seiner Bedrohlichkeit, die im Vandalismus an Kunst, neue weltverändernde Technologien, Gewalt an Tieren oder der Natur zum Ausdruck kommt. Tagebau, Umsiedelung, unsichtbare aber tiefe Gräben zwischen Ost- und Westdeutschland. Hitze, Gewitter, Starkregen. Die Liste an Bildern ließe sich noch lange fortführen. Die Sprache des Romans ist sehr bildhaft, aber bleibt dabei immer klar und präzise. Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen, was jedoch die Gefahr birgt, dass man die Vielschichtigkeit übersieht. Alles in allem kein Wohlfühlroman, aber dennoch eine sensible Auseinandersetzung mit der zukunftsgerichteten Gegenwart, die mich auf jeden Fall abgeholt und berührt hat.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch

    Mich hat dieses Buch nicht mehr losgelassen….es „schleicht“ sich langsam ein - in die Gedanken, in die Gefühle… …dabei passiert gar nicht so viel. Aber der Roman umfasst viele aktuelle Themen: Umwelt, Gesellschaft, KI, Vergangenheitsbewältigung, Isolation und Öffnung ins Leben. Mich hat er zum Nachdenken angeregt. (Wie würde ich agieren/reagieren?) Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er entwickelte eine Sogwirkung auf mich, die Charaktere empfand ich als fein ausgearbeitet und stimmig. Das Cover und auch der Titel gefallen mir sehr gut, ich finde, sie passen gut zu der Geschichte. Über Ionas Vergangenheit/Kindheit bzw. erfährt man erst ziemlich am Ende des Romans etwas, aber dann versteht man sie und ihre Lebensansicht noch viel besser - da gab es für mich einen Aha-Effekt, der mich nochmal tief berührt hat!

  • Bewertung

    aus Schloß Holte-Stukenbrock

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman mit sehr leisen Tönen, der lange nachhallt

    Das Cover des Buches ‚Nach der Sonne schauen‘ von Martina Hefter, gefällt mir leider gar nicht. Zwar erklärt sich im Buch, was es mit dem Hirsch und dem Entenschnabel auf sich hat, dennoch hätte ich mir für diese Geschichte ein schlichteres Cover gut vorstellen können. Die Installationskünstlerin Iona Bartschok quartiert sich in ein ehemaliges Umspannwerk in der Nähe von Leipzig ein, um an ihrem neuen Kunstprojekt zu arbeiten aber auch um Abstand von einem, für sie zutiefst verstörenden Vorfall, zu bekommen. Ein Künstlerkollege hat eines ihrer Werke während einer öffentlichen Veranstaltung besprüht und damit nicht nur das Kunstwerk, ein Baumhaus, beschädigt sondern auch Iona gedemütigt. Die bewohnbare Halle, wie das ehemalige Umspannwerk genannt wird und in der Iona für den Sommer ein zuhause gefunden hat, befindet sich am Rande eines ehemaligen Tagebaugebietes mit einem künstlich entstandenen See. In unmittelbarer Nähe findet sich ein riesiges Feld mit Solarpanels und Windräder. Ein kleiner Ort lässt sich mit dem Fahrrad erreichen, ansonsten ist Iona auf sich alleine gestellt. Vom nahegelegenen Campingplatz bekommt sie ab und zu menschliche Aktivitäten zu hören und der Campingwart Oluf nimmt sie manchmal mit in den Ort oder holt ihren Müll ab. Iona hat also viel Zeit sich Gedanken um ihr neues Projekt ‚die Landschaft in fünftausend Jahren‘, zu machen. Doch das gelingt Iona nicht wirklich. Dieser ruhige und leise Roman von Martina Hefter ist so vielschichtig und die atmosphärisch dichten Beschreibungen der Landschaft so einzigartig, dass ich diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Die Geschichte ist facettenreich und eindringlich, wie ich es selten in dieser Art gelesen habe. Alles ist miteinander verbunden: Ionas Gedanken, ihre Gefühle ihre Stimmung mit dem Wetter und der Natur. Ionas Vergangenheit auf der Alm und die Verbindung zu den Tieren und dem Baumhaus mit der Gegenwart, in der sie sich plötzlich mit dem digitalen Hund Robyn auseinandersetzten muss, gibt der Geschichte eine besondere Tiefe. Diese Geschichte muss man einfach selber fühlen und erspüren, anders kann ich es nicht ausdrücken. Unbedingt lesen.

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