Produktbild: Amerika '33
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Amerika '33 Die große Krise der Freiheit

2

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17126

Erscheinungsdatum

15.08.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3669 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608126006

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

17126

Erscheinungsdatum

15.08.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3669 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608126006

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    20.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Leseempfehlung

    In den wenigen Monaten von März bis Oktober des Jahres 1933 ändert sich das Weltgefüge dramatisch. Da ist zum einen Adolf Hitler, der zielstrebig die Demokratie zerstört und eine Diktatur errichtet und zum anderen schotten sich die USA ab. Das Land der unbegrenzten Möglichkeit steht vor einer Zerreißprobe. Wirtschaftskrise und Fremdenfeindlichkeit verhindern, das von den Nazis bedrohte Menschen Aufnahme in den USA finden können, obwohl die Einwanderungsquote nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft wird. Mit Präsident Franklin D. Roosevelt haben die Amerikaner einen Präsidenten, der so autoritär wie kaum ein anderer vor ihm regiert. Detailliert beschreibt Autor und Historiker größere und kleiner Ereignisse dieser Monate diesseits und jenseits des Atlantiks. Wie begegnen bekannten Personen wie Marlene Dietrich, die sich von Goebbels & Co. nicht vereinnahmen lässt und erst 1944 mit der US Army nach Deutschland wieder zurückkehrt, und Max Schmeling wird, oh Schreck, in den Boxkampf mit dem jüdischen Boxer Max Baer gedrängt. Gleichzeitig erfahren wir, dass viele jüdische Familien in Deutschland die Zeichen der Zeit nicht erkennen und zu lange warten. Während Eleonore Roosevelt nur nach außen hin die Präsidentengattin mimt, versucht sie die Einreisequote für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland zu erhöhen. Gegen den Antisemitismus ist auch sie ziemlich machtlos. Der Rest ist bekannt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das durchaus Parallelen zur Gegenwart erkennen lässt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    3/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Locker geschrieben, stellenweise interessant

    REZENSION – Das Ergebnis vorweg: Ich hatte mehr erwartet! Nach den Büchern „Februar 33. Der Winter der Literatur“ (2021) und „Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur“ (2025) von Uwe Wittstock, „Entscheidung in Spanien. Der große Kampf der Literatur 1936-1939“ (2026) von Paul Ingendaay sowie „Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940. Zuflucht und Widerstand“ (2026) von Uwe Neumahr erschien nun im August ebenfalls im Verlag C.H. Beck der Band „Amerika '33. Die große Krise der Freiheit“ von Johannes Ehrmann. Was vom Titel her eine sinnvolle inhaltliche Ergänzung über die Schicksale der ins Exil vertriebenen Schriftsteller oder Künstler hätte sein können, hat sich leider nicht erfüllt. Einerseits beschränkt sich Ehrmann auf eine bruchstückhafte Schilderung der auf das Jahr 1993 ff. bezogener Lebensabschnitte einiger auch in ihrer Vita uns bestens bekannter Prominenter. Doch diese hatten wie die von Goebbels sogar umworbene Schauspielerin Marlene Dietrich, die Schriftstellerin Vicky Baum oder der Wissenschaftler Albert Einstein – mit Ausnahme des expressionistischen Malers George Grosz – aufgrund ihres hohen internationalen Bekanntheitsgrades und ihres Auslandsaufenthalts in den USA, Frankreich oder England vom NS-Regime kaum etwas zu befürchten. Box-Champion Max Schmeling war als unpolitischer Mitläufer ohnehin ungefährdet und ließ sich sogar von den Nazis instrumentalisieren. Andererseits beschreibt der Autor die wirtschaftspolitische Situation der USA im Jahr 1933. Den damals Verantwortlichen unter Franklin D. Roosevelt schien es im Interesse des Landes unverantwortlich, eine in die Tausende gehende Zahl politischer Flüchtlinge aus Deutschland aufzunehmen: Die wirtschaftliche Depression hatte zu hoher Arbeitslosigkeit geführt. Flüchtlinge ins Land zu lassen, würde eine weitere Steigerung der Arbeitslosigkeit sowie die notwendige finanzielle Unterstützung der überwiegend jüdischen Flüchtlinge bedeuten, die doch, von den Nazis enteignet, mittellos in die USA kommen würden. Diese politischen Kapitel des Buches, die allerdings mit den geschilderten Promi-Biografien in keinem Zusammenhang stehen, sind der interessantere Teil des Buches „Amerika '33“. In der autokratisch wirkenden Politik Roosevelts allerdings einen aktuellen Aspekt zur Politik Donald Trumps erkennen zu wollen, ist doch weit hergeholt: Roosevelt versuchte mit seinen Präsidialerlassen unter Umgehung des Kongresses binnen kurzer Zeit mit konsequenter Politik die US-Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen, wofür auch der Handel mit Deutschland wichtig war, weshalb der von jüdischen Verbänden geforderte Boykott deutscher Exporte nicht möglich erschien. Alles in allem lässt sich sagen: „Amerika '33“ von Johannes Ehrmann ist locker geschrieben, leicht zu lesen und auch stellenweise interessant. Doch liefert das Buch keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse und kann auch stilistisch mit den lesenswerten Bänden von Uwe Wittstock, Uwe Neumahr und Paul Ingendaay leider nicht mithalten.

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