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Produktbild: Novembersommer

Novembersommer Roman. Ein packender Roman über Klimawandel und die Grenzen des Geo-Engineering

8

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2671

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

815 (Printausgabe)

Dateigröße

1328 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783751798440

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Verkaufsrang

2671

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

815 (Printausgabe)

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1328 KB

Auflage

1. Auflage 2026

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Deutsch

EAN

9783751798440

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  • carola1475

    5/5

    25.10.2026

    eBook (ePUB)

    Überzeugende, gut recherchierte Dystopie mit fesselnden Handlungssträngen

    Auch Mitte der 2030er Jahre hat keine Regierung wirksam etwas gegen den steigenden Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre getan. Nach der schockierenden Inszenierung eines Mitglieds wird eine Gruppe von Aktivisten um den charismatischen Wim Frederik Rookwerper aktiv, Geo-Engineering scheint die einzige verbleibende Möglichkeit gegen den Hitzekollaps zu sein. Aber ihr mit bester Absicht durchgeführtes Experiment hat ungeahnte Folgen für die Menschheit und die Erde. In 'Novembersommer' gibt es viele Protagonisten, Wissen vermittelt vor allem Clemens Arndt, der gern und gekonnt wissenschaftlich arbeitet und seine umfassenden Kenntnisse auch teilt. Naturwissenschaftliche und geschichtliche Hintergründe und die physikalischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge lässt Eschbach Arndt gut verständlich und nachvollziehbar erklären. Durch Handlungsstränge anderer Protagonisten in Mali, Sibirien oder Südostasien wird sehr deutlich, dass es auch Profiteure des Klimawandel gibt, ebenfalls der Maßnahmen, die dagegen ergriffen werden. Andreas Eschbach hat sowohl wissenschaftlich gut recherchiert als auch gesellschaftlich und geopolitisch mögliche Entwicklungen weiter gedacht. So wie es Beziehungen zwischen vielen der Protagonisten gibt, stehen auch die klimatischen Veränderungen miteinander in Verbindung und so entsteht eine komplexe Geschichte, bei der Eschbach zeigt, dass er ein guter Erzähler ist. Er schreibt klar, angenehm zu lesen und die Charaktere, aus deren wechselnden Perspektiven erzählt wird, sind gut ausgearbeitet. Ich kann ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen, was sie bewegt, wird vom Autor glaubhaft geschildert. Die umfangreiche Geschichte hätte an der ein oder anderen Stelle gestrafft werden können, aber ich habe mich beim Lesen nie gelangweilt, sondern alle Entwicklungen gebannt verfolgt. Der bedrückende Roman mit seinem schönen wie passenden Cover ist atmosphärisch, vielschichtig und spannend, und auch beängstigend, was die Zukunft angeht. Mir hat der fesselnde 'Novembersommer' sehr gut gefallen.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    07.10.2026

    eBook (ePUB)

    Großartig!

    Mit "Novembersommer" hat Andreas Eschbach einen Roman abgeliefert, der zu meinen persönlichen Jahreshighlights zählt. Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft: >es ist November, die Temperatur liegt bei 28 Grad. Alle halbherzigen Versuche der >Politik, den CO2-Ausstoß zu stoppen, sind gescheitert, der Klimawandel ist auf Höchststand. Eine Gruppe von Ökoaktivisten um den charismatischen Klimawissenschaftler Dr. Frederick Rookwerper, GREENFORCE, will die Sache selbst in die Hand nehmen. Sie sind der Meinung, dass nur Geo-Engineering die Welt und ihre Bevölkerung retten kann. Als ihnen ein Konsortium die finanziellen Mittel bereitstellen will, fassen sie einen waghalsigen Plan. Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ein Wälzer von über 800 Seiten! Ich bin froh, ihn gelesen, nein verschlungen zu haben. Eschbach vermittelt die Inhalte in einer Sprache, die zwar Wissenschaft vermittelt, aber nicht langweilt. Im Gegenteil, der Roman bietet Spannung vom Feinsten. Die Charaktere sind glaubhaft, einzelne Personen hier besonders hervorzuheben, fällt mir wirklich schwer. Wir lernen nicht nur die europäische Seite des Klimawandels kennen, Eschbach beschäftigt sich auch mit dem Klimawandel in Indien und Afrika. Dazu kommt nicht nur auch die menschliche Variante, sondern auch die politische. Der Roman hat mir Kenntnisse um Geo-Engineering vermittelt, die Chancen und die Risiken dieser Technologie. Diese Dystopie hat mich schaudern lassen. Ist es wirklich schon zu spät? Oder was können wir tun? Und was unternimmt vor allem die Politik? Und das alles verpackt in eine spannende Handlung aus wechselnden Sichten. Ein großartiger Roman, den ich gerne noch einmal lesen möchte, ohne den Inhalt bereits zu kennen! Eine absolute Leseempfehlung, da die Tragweite des Klimawandels anschaulich darstellt, ohne dabei auch die Gefühle der so unterschiedlichen Protagonist*innen zu vernachlässigen.

  • Nele33

    4/5

    29.10.2026

    eBook (ePUB)

    empfehlenswert

    In "Novembersommer" thematisiert Andreas Eschbach ein Thema, welches aktueller nicht sein könnte, den menschengemachten Klimawandel. Der letzte Sommer und seine Auswirkungen steckt mir immer noch sehr im Gedächtnis. Die Geschichte spielt im Jahr 2036, also in naher Zukunft, was für mich ein wenig beängstigend war. Passend zum Titel, herrschen im November noch sommerliche Temperaturen. Wie in der Realität passiert von Seiten der Politik nicht viel, immer noch wird das Augenmerk mehr auf die Wirtschaft gesetzt. Wim Rookwerper, Ceo der Umweltorganisation Greenforce, glauben mit Geo-Engineering eine Lösung des Problems gefunden zu haben. Nachdem sich ein Mitglied der Organisation vor laufender Kamera suizidiert hat, bekommt Greenforce einen nie gekannten Zulauf und andere Weltmächte werden auf die aufmerksam. Was zu einem Angebot führt, welches Rookwerper nicht ausschlagen kann. Die Durchführung jedoch zeigt neue Probleme auf. Andreas Eschbach versteht auch in diesem Buch wieder gesellschaftliche, politische wie auch wirtschaftliche Themen miteinander zu verknüpfen. Die wissenschaftliche Seite nimmt viel Raum ein, was für mich teilweise etwas ermüdend zu lesen war, dabei jedoch auch äußerst interessant. Novembersommer ist ein Buch für alle die sich mit der aktuellen Klimasituation, deren Auswirkungen und die Chancen ihn aufzuhalten bzw. abzumildern auseinandersetzen möchten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Rettung zur Bedrohung wird

    Worum geht’s? Alle Warnungen wurden ignoriert, der CO₂-Ausstoß nicht ausreichend reduziert. Die Folgen sind verheerend: In Deutschland herrschen selbst im November Temperaturen wie früher im Hochsommer. Doch dann greift die Umweltorganisation GREENFORCE unter der Leitung von Dr. Wim Rookwerper ein. Ihre Waffe? Ein Ballon und eine Kiste voller Nanopartikel. Ein gewagtes Experiment, das die Welt verändern könnte. Doch wer ist der geheimnisvolle Geldgeber im Hintergrund? Und welchen Preis wird die Menschheit für diesen Eingriff zahlen?   Meine Meinung: Nach „Aschesommer“ war ich unglaublich gespannt auf Andreas Eschbachs neuesten Roman. Und was soll ich sagen? „Novembersommer“ hat mich regelrecht umgehauen! Eine erschreckend realistische Zukunftsvision, wissenschaftlich faszinierend und so fesselnd erzählt, dass die Seiten nur so dahinflogen! Eschbach versteht es meisterhaft, selbst hochkomplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich und spannend zu vermitteln. Seine Schilderungen sind derart bildgewaltig und überzeugend, dass vor meinem inneren Auge ein regelrechter Film ablief. Dabei wirkt alles hervorragend recherchiert und erschreckend plausibel. Denn was hier wie Science-Fiction klingt, könnte in nicht allzu ferner Zukunft bittere Realität werden. Im Mittelpunkt steht vor allem Josie, die sich nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater Clemens zurückgezogen hat. Als sich ihr Ex-Freund vor laufender Kamera das Leben nimmt, gerät ihre Welt endgültig aus den Fugen. Dann landet sie bei GREENFORCE und dessen Leiter Wim Rookwerper, den mehr mit ihrem Vater verbindet, als gedacht. Hinzu kommen Josies beste Freundin Barbara, eine Politikerin, Clemens’ Bruder Henning und zahlreiche weitere Charaktere, deren Schicksale sich nach und nach miteinander verweben. Die Handlung führt uns etwa 10 bis 15 Jahre in die Zukunft. Eine Welt, in der die Klimakrise längst keine düstere Prognose mehr ist, sondern gnadenlose Realität. Extreme Hitze, Völkerwanderungen und verzweifelte Versuche, den CO₂-Ausstoß zu senken, bestimmen den Alltag. Und mittendrin eine ebenso faszinierende wie beängstigende Frage: Was passiert, wenn der Mensch beginnt, das Klima gezielt zu manipulieren? Geo-Engineering spielt dabei eine zentrale Rolle und welche Möglichkeiten solche Eingriffe bieten, aber auch, welche unberechenbaren Folgen sie nach sich ziehen könnten. Denn aus dem verzweifelten Versuch, die Erde zu retten, entwickelt sich ein globales Szenario, das schließlich in einer ganz anderen Katastrophe mündet. Doch „Novembersommer“ ist mehr als eine Dystopie. Es ist zugleich ein hochspannender Thriller voller Intrigen, politischer Einflussnahme, geheimer Machenschaften und skrupelloser Interessen. Die Handlung führt rund um den Globus, bis in ein indonesisches Gefängnis. Hinter den vermeintlich guten Absichten lauern Machtspiele und die Frage, wer am Ende die Verantwortung übernimmt, wenn alles schiefgeht. Und trotz all der Wissenschaft und weltumspannenden Ereignisse verliert Eschbach nie den Menschen aus den Augen. Ängste, Hoffnungen, Verluste und der unbändige Wille, sich selbst unter widrigsten Umständen anzupassen, verleihen der Geschichte eine unglaubliche Tiefe. Dieses Buch hat mich gepackt, erschüttert und fasziniert! Es schürt Zukunftsängste und schenkt gleichzeitig Hoffnung. Es zeigt, wie gefährlich menschliche Eingriffe in ein ohnehin fragiles System sein können, aber auch, wie viel wir verändern könnten. Und vor allem führt es uns eines eindringlich vor Augen: Es ist längst fünf vor zwölf. Vielleicht sogar schon fünf nach zwölf.   Fazit: Andreas Eschbach hat mich mit „Novembersommer“ restlos begeistert! Diese Mischung aus erschreckend realistischer Dystopie, faszinierender Wissenschaft, nervenaufreibendem Thriller und großartig ausgearbeiteten Charakteren hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich habe mitgefiebert, gestaunt, gehofft und mich immer wieder gefragt, wie weit wir von dieser Zukunft tatsächlich noch entfernt sind. Ein Roman, der mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch aufgerüttelt und zum Nachdenken gebracht hat! 5 klimatisch turbulente Sterne von mir!

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine aufwühlende Stimme, die man nicht überhören sollte

    **** Mein Eindruck **** „Novembersommer“ ist nicht einfach nur eine Dystopie oder ein Spannungsroman, sondern vor allem fundiert und angereichert mit wissenschaftlicher Exaktheit. Sprachlich werden viele Details aus dem wissenschaftlichen Kontext eingeflochten und nicht immer im Detail erklärt. Das kann für manche ein Kritikpunkt sein. Da ich selbst Physikerin bin, habe ich mich gerade an diesen Stellen bestens unterhalten gefühlt und die Dramatik der Szenerie aufgesogen. In diesem Buch ist die Welt bereits an jeglichen Zielen zum Klimaschutz gescheitert. Wirtschaftspolitisch werden die Gewinner und Verlierer dieser Handlungsweise sauber aufgerollt und daraus entstehen drastische Erkenntnisse. Der Klimawandel ist ein globales Problem – doch ist er das wirklich für jeden? Manches Land wird urban, wenn es heißer wird. Dieser und viele weitere nachwirkende Gedanken finden Platz in einem Roman, der gleichzeitig auf beste Weise unterhält und eine gewisse Fiktion mit einer Realität verknüpft, der man sich nur schwer entziehen kann. Auch der unbedachte Umgang mit KI und das Veröffentlichen von saloppen wissenschaftlichen Ergebnissen werden kritisch betrachtet. Es ist ein Rundumschlag ohne Fingerzeig. Klar, erzählend und ohne einfache Antworten. Im Buch spielt die Veränderung des Klimawandels eine zentrale Rolle, Wasserstoff als häufigstes Element wird zum Keyplayer und daraus entstehen erschreckend neue Probleme. Verurteilungen, familiäres Miteinander, Freiheit, Flucht und das Prinzip des Stärksten finden ebenso ihren Platz. Das Buch ist dicht und für mich ein absolutes Ausnahmewerk. Eine aufwühlende, starke Stimme, die man nicht überhören sollte. **** Empfehlung? **** Für alle, die wissenschaftlich fundierte Dystopien mögen, sich auf komplexe Gedanken zum Klimawandel einlassen möchten und dabei einen spannenden Roman mit erschreckend realen Bezügen suchen.

Kundinnen und Kunden meinen

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