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Produktbild: Kotzbrocken

Kotzbrocken Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7219

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Buchverlag Edition Platin

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

21,8/15,4/2,5 cm

Gewicht

477 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903538-45-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7219

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Buchverlag Edition Platin

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

21,8/15,4/2,5 cm

Gewicht

477 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903538-45-0

Herstelleradresse

Edition Platin
Neustift am Walde 58/1
1190 Wien
AT

Email: office@edition-platin.at

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  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    KOTZBROCKEN - herrlich gnadenlos

    „Kotzbrocken“ ist keine Geschichte über einen Mann in die man sich wegen Romantik verliebt. Vielmehr beobachtete Gerold Rudle menschliche Abgründe, Eitelkeiten und Alltagsabsurditäten mit scharfem Blick und serviert sie in einer Sprache, die direkt, pointiert und wunderbar ungeschönt ist. Gerold Rudle beherrscht die Kunst, Menschen gleichzeitig bloßzustellen und dennoch nicht völlig preiszugeben. Hinter der Geschichte steckt genaue Beobachtung und hinter mancher schonungsloser Ansage, erstaunlich viel Wahrheit. Man erkennt die Menschheit wieder. Ein kluges, unterhaltsames und angenehm unangepasstes Buch für alle, die gerne einen klaren ungeschönten Blick auf menschliches Verhalten werfen wollen.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckender Debutroman

    „Kotzbrocken“ ist Gerold Rudles erster Roman, ein Roman, der mich berührt hat, der mich überrascht hat, der mich überzeugt hat. Ein Buch, das einen packt, das man nicht mehr aus der Hand legen will. Wenn man den Autor aus zahlreichen Kabarettprogrammen nur so von der Bühne her kennt, erwartet man zwangsläufig etwas Humoristisches, eine Geschichte zum Schmunzeln und Lachen. Irgendwie irritierte mich daher auch der Titel „Kotzbrocken“. Diese Diskrepanz machte mich neugierig. Ein bisschen Bühnenflair spürt man, aber ansonsten findet man (soweit ich das beurteilen kann) nichts Biografisches in diesem Roman. Sondern man wird mit einem mitreißenden, einfühlsamen Schreibstil in das Leben eines Mannes hinein gesogen, dessen Leben sich gerade auf Abwärtsspirale befindet. Stefan Steiner, so heißt er, feierte viele Jahre große Erfolge als Kabarettist, wurde als Star hofiert und lebte seine Allüren aus. Ichbezogen verfügt er über keinerlei Gespür für seine Umwelt, dafür, dass er durch seine Art die Menschen an seiner Seite ständig verletzt, nicht absichtlich, nicht bewusst, sondern durch Unachtsamkeit. Alles hat sich um ihn zu drehen, jegliche Zuwendung nimmt er als selbstverständlich, interessiert sich jedoch nie dafür, was seine Familie, Frau und Tochter, bewegt, wie es ihnen geht. Glaubt, alles ist gut. Plötzlich trifft ihn ein Schicksalsschlag. Aus heiterem Himmel. Zuvor schon gesundheitlich angeschlagen, folgt sein Zusammenbruch und ein berufliches Aus. Das Faszinierende an dem Roman war für mich, dass hier ein Mensch im Mittelpunkt steht, für den man eigentlich wenig Sympathie aufbringen kann, so wie er sich gebärdet. Doch dem Autor gelang es, ihm nicht nur Leben einzuhauchen, sondern zu bewirken, dass man mit Stefan mitfühlt, seine Trauer, seine Hilflosigkeit, seine anfängliche Unfähigkeit, auf Menschen zuzugehen, sich auf sie einzulassen, nicht immer nur sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Es ist ein für ihn schwieriger, schmerzhafter Weg, sich zu ändern – einen neuen Anfang als empathischerer Mensch zu finden. „Kotzbrocken“ ist ein exzellent gelungener Debutroman, dem hoffentlich noch weitere folgen werden. Eine unbedingte Leseempfehlung meinerseits mit 5 Sternen.

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