Produktbild: Meine Geschichte

Meine Geschichte Die Geschichte hinter dem Moment, der Amerika veränderte. — Autobiografie, mit Jim Haskins. Mit einem Vorwort von Alice Hasters

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Abbildungen

Mit einem Vorwort von Alice Hasters

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,4 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Anthrazit / Terracotta

Auflage

1

Originaltitel

My Story

Übersetzt von

Sonja Bonin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00641-6

Beschreibung

Rezension

»In einer Zeit, in der noch viele Gerechtigkeitskämpfe ausgefochten werden müssen, ist Parks’ Geschichte eine wichtige Erinnerung und ein Lehrstück.«
»Eine Schwarze Ikone neu gelesen. Dass politischer Widerstand vielleicht gar nicht als verkürzte Heldinnenerzählung funktioniert, das zeigt jetzt Rosa Parks’ Autobiografie, 34 Jahre nach Erscheinen in den USA erstmals auf Deutsch.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Das zentrale Dokument zu ihrem Leben. Die Memoiren von Rosa Parks machen Schluss mit dem Bild der sanften älteren Dame. Rosa Parks, das wird in Meine Geschichte  von Anfang an deutlich, war immer Teil eines kämpferischen Netzwerkes.« ("der Freitag")
»Zurückhaltend, aber bestimmt hat Rosa Parks ihre Autobiografie geschrieben. Keine großen Gesten, kein Legendenpathos, sondern ein nüchterner Bericht in klaren Sätzen. Sie war ein entschlossener politischer Kopf, furchtlos und klarsichtig.« ("BR 24")
»Ihre fesselnde Autobiografie stellt den historischen Moment, als Rosa Parks sich weigerte, ihren Sitzplatz in einem Stadtbus an eine weiße Person abzugeben, in einen größeren Zusammenhang. Die Schlichtheit und Ehrlichkeit, mit der diese mutige Frau erzählt, macht die Ereignisse noch bewegender.« ("Publishers Weekly")
»Mit diesem Buch korrigiert Rosa Parks die Geschichtsschreibung und gibt Rechenschaft über viele wichtige Ereignisse. Meine Geschichte sollte in jeder Schulbibliothek stehen.« ("The Courier-Journal")
»Eine bemerkenswerte Geschichte, ein Beleg leisen Muts und Anstands, ein gesellschaftlich bedeutsames Dokument, ein aufrichtig erzähltes Drama.« ("The Bulletin of the Center for Children’s Books")
»Auch wer meint, Rosa Parks zu kennen, wird beim Lesen dieses fesselnden Berichts feststellen, wie wenig er über ihr Leben und die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung weiß. Rosa Parks’ würdevolle, ruhige Schilderungen der Übergriffe gegen sie und andere Schwarze Menschen verleihen ihren Worten eine Bedeutung und Wucht, wie es roher Zorn niemals könnte.« ("Kirkus Reviews")
»Rosa Parks trug maßgeblich dazu bei, eine Bewegung anzutreiben, die das Zusammenleben von Schwarzen und Weißen in den USA für immer verändern sollte. Parks’ bewegende Geschichte liest sich wie eine reichhaltige mündliche Überlieferung.« ("Booklist")
»Parks wollte nie berühmt oder gefeiert werden. Sie wollte etwas verändern. Nur deshalb schrieb sie ihre Geschichte auf; damit die Zukunft nicht vergisst.« ("NZZ")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Abbildungen

Mit einem Vorwort von Alice Hasters

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,4 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Anthrazit / Terracotta

Auflage

1

Originaltitel

My Story

Übersetzt von

Sonja Bonin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00641-6

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rosa Parks Leben

    Am 1 Dezember 1955 ist der berühmte Tag, oder der Tag in dem Rosa Parks es Leid war, ihren Platz für jemanden zu räumen der weiss ist. Hier kommt nun ihre Geschichte wie es überhaupt dazu kam. Wie ist sie aufgewachsen? Wie hat sie die Rassentrennung mitbekommen? Wann durfte sie überhaupt ihre Meinung vertreten, also wählen gehen? Was geschah nach jenem langen Busboykott? Ich habe zwar gerne gelesen und fand es auch hoch interessant. Doch einige Szenen und was diese ganzen Rassentrennung beinhaltet, war zum Haare raufen. Es macht einen so wütend und fassungslos was Rosa alles erlebt oder mithören musste. Es ist schön zu lesen, das sie so unterstützt wurde von ihren Parteianhängern und ihrem Mann. Eine Autobiografie Geschichte über Rosa Parks, die für so viele eingestanden ist an diesem besonderen Tag, indem sie zum Glück was verändern konnte bezüglich Rassentrennung und Ausgrenzung.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr inspirierende Frau

    Eigentlich dachte ich, dass ich die Geschichte von Rosa Parks kenne, doch schon nach dem Vorwort dieses Buches wurde mir klar, dass ich doch einige Lücken hatte. Rosa Parks ist die Ikone der Bürgerrechtsbewegung Anfang der 1950er Jahre in den Vereinigten Staaten. Ihr rechtlicher Beistand war der damals neu nach Montgomery gezogene Dr. Martin Luther King jr. Es war kein Zufall, dass gerade Rosa Parks Geschichte der Präzedenzfall vor Gericht wurde, der zu einer Gesetzesänderung für Schwarze führte. Es gab zuvor schon eine 15-Jährige mit einem ähnlichen Fall, die jedoch kurz darauf schwanger und als ungeeignet angesehen wurde, um damit in die Öffentlichkeit zu gehen – man brauchte eine „tadellose, unbescholtene“ schwarze Frau. Genau das war Rosa Parks: verheiratet, ohne Vorstrafen und ohne dass, wenn man in ihrer Vergangenheit wühlen würde, etwas zu finden wäre. Zugleich mit der Gerichtsverhandlung über ihr nicht gesetzeskonformes Verhalten, im Bus nicht für Weiße aufzustehen und den Platz freimachen, wurde in Montogomery zu einem Busboykott aufgerufen. Sie stellten die größte Gruppe jener dar, die Busse nützten, wurden als Kund*innen jedoch schlecht behandelt. Nicht nur, dass sie für Weiße aufstehen mussten, sie mussten die Fahrkarte zwar vorne kaufen, dann Aussteigen, um den hinteren Eingang des Busses zu verwenden, wobei der Bus oftmals davonfuhr statt kurz auf sie zu warten. Rosa Parks erzählt in ihren Erinnerungen über ihre Kindheit, die Begegnungen mit Dr. Martin Luther King und seinem Aufruf zum gewaltlosen Widerstand, vom Schock über die lebensgefährlichen Angriffe auf seine Person und das tödliche Attentat. Sie verfolgte den Wandel von Malcolm X, wie er zuvor als gewalttätiger Kämpfer für die Bürgerrechte, nach einer Reise nach Mekka zum Islam konvertierte und auch wie er zu früh ermordet wurde. Wow, das war ein Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen – Rosa Parks Erinnerungen sind auf 180 Seiten sehr interessant und es wird mit dem Gerücht aufgeräumt, dass Rosa Parks zu müde war, um aufzustehen. Die Sprache ist weder literarisch noch elaboriert hochgestochen und vielleicht gerade deswegen ist das Buch so authentisch.

  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus Hamburg

    4/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe einen Traum

    Dieser schmale Band beinhaltet die Lebensgeschichte von Rosa Parks, ein Name, der uns Heutigen kaum noch etwas sagt. Der aber in der Mitte der 50er- und der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in interessierten Kreisen starken Nachhall hatte. War Rosa Parks doch die erste schwarze Frau in den Südstaaten der USA, die sich dem Segregationsgesetz in den öffentlichen Bussen widersetzte. Ihre Weigerung, im Winter 1955 ihren Platz, der Weißen vorbehalten war, zu räumen, führte zu Verhaftung und Gefängnis und 1956 zu einer Anhörung vor dem Supreme Court in New York. Sie hatte sich nach Absprache mit ihren Anwälten in ihrem Heimatort Montgomery ganz bewusst schuldig sprechen lassen, damit man dann bei einer höheren Instanz in Berufung gehen könne. Rosa Parks war also eine Vorreiterin gegen die Rassentrennung, die ja nicht nur die öffentlichen Busse, sondern auch Schulen und Trinkwasserbrunnen betraf, von einer Vermischung der Rassen durch Partnerwahl ganz zu schweigen. Sie schildert, mich ein wenig an einen Schulaufsatz im Aufzählungsstil erinnernd, ihr Leben, eine bescheidene Frau, die, ohne es zu wollen in den Strudel der Geschichte geriet. Leider spiegelt ihr autobiographischer Bericht diese lebensdynamische Geschichte nicht wider. Das macht die Lektüre etwas trocken und langweilig. Aber die älteren unter den Lesern werden sich gewiss noch an jene Zeiten erinnern, in denen dann Martin Luther King jr. eine herausragende Rolle spielte, all das auch mit der hiesigen 1968er-Bewegung verknüpft. Unfassbar, dass Schwarze damals Menschen zweiter Klasse waren und der KuKluxKlan straffrei wüten konnte. Aber Rosa Park erwähnt durchaus auch mutige Weiße, die sich in den Dienst der Gleichberechtigung für alle stellten. Rosas ausgeprägtes Gerech-tigkeitsempfinden ließ sie immer weiter kämpfen und ihre Anstrengungen und die ihrer Mitmenschen wurden belohnt durch Lyndon B. Johnsons Civil Right Acts und Voting Right Act aus den Jahren 1964 und 1965. Die Ermordung Martin Luther Kings im April 1968 erregte weltweite Empörung. Rosa Parks versuchte immer Gleichheit und Liebe statt Hass und Vorurteile zu leben. Auch sie hatte einen Traum, der sich in dem berühmten Satz von Martin Luther King manifestiert.

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