Produktbild: Mehr Himmel, als gut für uns ist
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Mehr Himmel, als gut für uns ist Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

192

Maße (L/B)

21/13,5 cm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2172-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

192

Maße (L/B)

21/13,5 cm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2172-3

Herstelleradresse

Picus Verlag GmbH
Friedrich-Schmidt-Str 4
1080 Wien
AT

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  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Bergen nah sein

    Das Cover beeindruckt mit dem schönen Panorama der Berge Dieser Roman wurde in zwei Teilen verfasst. Im ersten Teil erzählt Arthur selbst. Er ist beim Land Oberösterreich als Kulturförderbeamter angestellt und sein Job lässt ihm noch viel Freiraum. Er ist gern in den österreichischen Bergen unterwegs, wofür diese ja perfekt geeignet sind. Nach diversen Beziehungen und einer Ehe mit Kind, wird sein Drang, die eigenen Grenzen zu spüren, immer größer. Er wagt zusehends mehr und man darf auch schöne Erlebnisse, wie beispielsweise eine Gamsrettung und andere Tiererlebnisse mit ihm teilen. Im zweiten Teil berichtet Johanna, eine Expartnerin aus ihrer Sicht von den Eigenheiten ihres Verflossenen. Von seiner List und seinen kopierten Literaturergüssen und seinen Ansichten vom Leben im Allgemeinen. Arthur hatte sich in den Kopf gesetzt, den Mount Everest zu besteigen und das wurde ihm wohl zum Verhängnis. Die Geschichte ist mit viel Charme, Witz und sehr realitätsnah geschrieben. Man bekommt direkt Lust auf die Berge, ein Gefühl fürs Wandern und eine Sehnsucht nach Weite.

  • begine

    aus Lemwerder

    3/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders als gedacht

    Dominika Meindls Roman „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ ist eine etwas eigenartige Lektüre. Bis zur Hälfte hat mich die Geschichte von Arthur interessiert. Er hat ein Haus von seinem Onkel geerbt. Aber wie das alles mit dem Rest des Romans zu tun hat, kann ich nicht sehen. Der versucht einen Roman zu schreiben.Er schreibt seine Erlebnisse in den Bergen auf. Es ist traurig, das seine Bergtouren mehr wert sind, als die Tochter. Von der Leseprobe hatte ich mir mehr versprochen. Es gibt einen Bericht über eine Tour im Mont Everest. Das kann ja ganz interessant sein, aber mich hat es nicht interessiert. Es gab zu viel technisches über das Bergsteigen. Zwar gab es noch ein paar gute Aufzeichnungen, aber mir reichte das nicht. Die Autorin hat allerdings einen e Schreibstil. So das ich das Buch auch tatsächlich bis zum Ende lesen konnte.

  • Bewertung

    3/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr Midlife-Crisis als Himalaya

    Schon auf den ersten Blick macht der Roman „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ von Dominika Meindl optisch und haptisch vieles richtig. Das traumhafte Bergpanorama auf dem Cover und der Klappentext versprechen ein packendes Abenteuer zwischen den österreichischen Alpen und den eisigen Höhen des Himalaya. Wer hier allerdings einen reinen Abenteuerroman oder einen klassischen Reisebericht erwartet, wird überrascht – und vielleicht auch enttäuscht. Dominika Meindl liefert stattdessen eine gesellschaftskritische, bisweilen sperrige Lebensgeschichte ab, die sich vor allem mit den Abgründen einer Midlife-Crisis, Beziehungsgeflechten und messerscharfer Satire beschäftigt. Arthur, ein lethargischer Kulturförderbeamter beim Land Oberösterreich mit reichlich Freizeit, befindet sich mitten in einer tiefen Lebenskrise. Nach gescheiterten Beziehungen, einer Ehe samt Kind und der Räumung des Hauses seiner verstorbenen Tante flieht er in die Natur. Nach einer dramatischen Nahtoderfahrung im Toten Gebirge wächst in ihm der irre Drang, es mit dem höchsten Berg der Welt aufzunehmen: dem Mount Everest. Der Roman ist dabei in zwei perspektivische Teile gegliedert: Teil 1 (Arthur): Im ersten Teil erzählt Arthur selbst. Zwischen Alltagsbeobachtungen, Rückblenden auf seine Ex-Partnerinnen, Gedanken zur Popkultur und Tiererlebnissen (wie einer berührenden Gamsrettung). Teil 2 (Johanna): Im zweiten Teil übernimmt Arthurs Ex-Partnerin Johanna das Wort. Sie analysiert seinen Charakter anhand seiner Tagebucheinträge von der Everest-Expedition, deckt seine Schummeleien und geklauten Textpassagen auf und bringt die blinden Flecken seiner Selbstwahrnehmung ans Licht. „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ ist kein klassischer Abenteuerroman, sondern eine vielschichtige, ironische Charakterstudie mit Fokus auf Overtourism und moderne Sinnkrisen. Wer sich auf den sprunghaften Aufbau und die eigenwillige Hauptfigur einlassen kann, erlebt ein interessantes Buch. Wer dagegen reine Bergromantik sucht, wird den Fokus der Buchbeschreibung schmerzlich vermissen. Insgesamt ein solides, wenn auch nicht vollkommen ausgewogenes Leseerlebnis: 3,5 von 5 Sternen.

  • wedalou

    aus Steckenstein

    3/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berg- oder Talfahrt?

    Zunächst möchte ich die Gestaltung und den Druck dieses hochwertigen Buches lobend erwähnen, Geruch und Haptik sind sehr angenehm. Romane in oder rund um Berge lese ich mit Vorliebe und genau mit dieser Erwartungshaltung begann ich zu lesen. Arthur befindet sich in einer Midlifecrisis, sein Leben befriedigt ihn nicht, also läuft er in den Bergen sich selbst davon in dem Versuch die Welt mit den Augen der Anderen zu sehen. Er ist kein angenehmer Protagonist, zunächst lethargisch und unbekümmert und dann voller blindem Aktivismus. Er ist sarkastisch, selbstironisch und lässt an vielen Dingen kein gutes Haar. Der Autorin gelingt es sehr gut sich in diesen Protagonisten hineinzuversetzen und verweilt überwiegend in einem humorvollen aber klugen Schreibstil, der mich aber leider eher genervt hat und mich vom Text distanzierte. Außerdem ist es eine Herausforderung den roten Faden in der Handlung zu erkennen. Frau Meindl springt gerne von der Auflösung des geerbten Hauses über Arthurs Liebschaften bis zu einer ominösen Metallkiste. Der zweite Teil des Romans widmet sich dann den Tagebucheinträgen Arthurs während seiner Mount Everest Besteigung . Hier komme ich eher auf meine Kosten, Bergfeeling, Abenteuer und endlich die angekündigte Kritik am Overtourism. Der Teil hat mir wirklich gut gefallen, ebenso der Schluss mit seiner Spielerei zwischen Wahrheit und Fiktion. Es schadet nicht sich im österreichischen Vokabular aus zu kennen, mir waren einige Begriffe nicht geläufig. Fazit: ein interessantes Leseerlebnis, aber mit Schwächen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders als erwartet

    Ich fand die Buchbeschreibung und den Klappentext sehr ansprechend und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Das Cover gefällt mir gut und ist passend gewählt, das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Aufgeteilt ist die Erzählung in zwei Teile. Im ersten Teil erzählt Arthur selbst. Zu Beginn des Kapitels erfahren wir immer von seiner Zeit nach einem schweren Unfall in den österreichischen Bergen. Da hat er offensichtlich viel Zeit sich mit seinem früheren Leben zu beschäftigen und resümiert unter anderem seine Liebschaften. Diesen Teil fand ich teilweise wirr und nicht sehr ansprechend. Im zweiten Teil erzählt dann eine Freundin auf Basis von Arthurs Tagebucheinträgen von seiner Zeit am Everest. Dieser Teil hat meinen Erwartungen an das Buch eher entsprochen und mein Interesse geweckt. Da für mich beide Teile sehr unterschiedlich wären, tue ich mir mit der Bewertung schwer und kann nur drei Punkte vergeben.

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