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  • Produktbild: Das Alphabet der Masken
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Band 5 Neu

Das Alphabet der Masken Roman

2

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9496

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Knaur

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/4,2 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-57116-3

Beschreibung

Rezension


"Wer Bücher liebt, für den ist dieser historische Kriminalroman ein Muss." ("CulturMag")
"Die einzigartige Mischung aus historischen Details, Büchermagie und zeitloser Spannung macht den neuen Titel zu einem absoluten Pflichtkauf." ("Mikro und Manuskript")

Produktdetails

Verkaufsrang

9496

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Verlag

Knaur

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/4,2 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-57116-3

Herstelleradresse

Knaur HC
Landsberger Straße 246
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, historisch, atmosphärisch

    Das Alphabet der Masken von Kai Meyer ist bereits der fünfte Band aus der Reihe „Die Geheimnisse des Graphischen Viertels“. Dieser Band konnte mich nach dem etwas schwächeren Band 4 wieder begeistern! Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: 1930 in Leipzig und 1970 in Monte Carlo. 1930: Amalia, 28, kam mit elf Jahren von den Salomon-Inseln nach Leipzig. Ihre Mutter hatte dort den Verleger und Druckereibesitzer Akenfeld kennen- und lieben gelernt. Nach dem Tod seines Vaters kehrte Akenfeld mit seiner Familie in die Heimat zurück, um sein Erbe anzutreten. Kaum in Leipzig angekommen, wird Amalia mit Unterstützung ihrer achtjährigen Schwester Vineta in ein Mischlingsheim geschickt. Amalia liebt Bücher und verbringt viel Zeit in den Buchhandlungen des Graphischen Viertels. Siebzehn Jahre nach ihrer Verbannung aus der Akenfeld-Villa trifft sie ihre Schwester Vineta, die sie in die Villa einlädt. Vineta teilt ihr mit, dass ihr Vater verstorben sei und zeigt ihr sieben wertvolle Buchstempel, sogenannte Exlibris, die dieser vor kurzem erworben hatte. Am nächsten Morgen findet Amalia alle Bewohner der Villa mit durchgeschnittenen Kehlen auf, und Vineta ist verschwunden. 1970: Timm besucht seinen Onkel Em in Monte Carlo. Dessen betagte Nachbarin bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach wertvollen Exlibris. Timm, die russische Balletttänzerin Nada und Onkel Em machen sich auf den Weg nach Italien und in die Schweiz. Bei ihrer Rückkehr finden sie ihre Auftraggeberin ermordet in der Badewanne auf. Kai Meyers Bücher sind atmosphärisch und spannend, mit einer ordentlichen Portion Mystik und Grusel. In seinem neuesten Roman gibt es einige Tote auf, deren Ermordung detailliert beschrieben wird, rasant geht es bei den Verfolgungsjagden zu, bei denen die Protagonisten nur um Haaresbreite mit dem Leben davonkommen. Ich fand es interessant zu erfahren, dass die Nationalsozialisten - mit Himmler an der Spitze – nicht nur Gemälde, sondern auch Bücher geraubt und mit ihnen ganze neue Bibliotheken aufgebaut hatten. Alfred Rosenberg war ganz besonders an Büchern zum Thema Okkultismus interessiert. Den Begriff Exlibris kannte ich nicht, bei meinem nächsten Besuch in einem Antiquariat werde ich in alten Büchern nachschauen, ob ich Exlibris finde, die auf die ursprünglichen Besitzer hinweisen. Ich habe das Buch fast vollständig gehört, beiden Sprecher sind großartig: Johann von Bülow und Luise Helm. Sie verstehen es, den Charakteren Leben einzuhauchen und die Hörer*innen in die Dreißiger bzw. Siebziger Jahre in Leipzig, Monte Carlo und der Schweiz zu versetzen. Die Bücher kann man unabhängig voneinander lesen, ihre Verbindung stellen das Setting Graphisches Viertel in Leipzig und der liebenswerte russisch stämmige Buchhändler Grigori dar, der in Band 5 leider nur einen kurzen Gastauftritt hat. Mit seinem neuesten historischen Spannungsroman konnte Kai Meyer mich wieder begeistern, gerne spreche ich für die gesamte Reihe eine Leseempfehlung aus.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    17.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine extrem spannende Fortsetzung der Reihe um das Graphische Viertel

    Wieder einmal mehr konnte mich Kai Meyer mit der Fortsetzung der Reihe um das Graphische Viertel in Leipzig vollständig in seinen Bann ziehen. Mit "Das Alphabet der Masken" ist nun der 5. Band der Reihe erschienen und ich habe ein weiteres Highlight auf meiner Bestenliste 2026! Wie auch in anderen Bänden spielt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Im Jahr 1930 wird Amalia Lux von ihrer Stiefschwester Vineta in das Haus ihres Stiefvaters gebeten, der verstorben ist. Sie zeigt Amalia fünf Exlibris, die alle mit dem Namen L. Gora signiert sind und mysteriöse Masken zeigen. Amalia selbst ist dunkelhäutig und wurde vor Jahren von ihrem Stiefvater adoptiert. In der Villa Akenberg geschehen mehrere Morde und Amalia gilt als Hauptverdächtige. Ihre einzige Hoffnung ist es, die verschollene L. Gora zu finden. Parallel entwickelt sich die zweite Ebene im Jahr 1970. In Monaco wird Timm von der Nachbarin seines Onkels Em, einer greisen Baronin, beauftragt, eine verschollene Künstlerin zu suchen. Im Verlauf der Suche stoßen Timm, sein Onkel Em und Nada, der Gehilfin der Baronin, auf Geheimnisse, die seit 40 Jahren geruht haben. Eine in der Nazi-Zeit verschwundene Bibliothek spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Druckstöcke, die die Baronin Timm und seinen Mitstreitern überlässt. Wie gewohnt, lässt Kai Meyer die Lesenden sofort mitten in die Geschichte eintauchen. Allein seine Beschreibungen des Graphischen Viertel, aber auch anderer Landschaften und der Personen im Buch, lassen den Roman vor Augen lebendig werden und das Kopfkino rattern. Ich habe mit Amalia und Timm mit gefiebert und das Buch kaum aus der Hand gelegt. Die Hauptprotagonist*innen sind glaubhaft, Amalias Vergangenheit hat mich berührt, Onkel Em mit seinen Seitenhieben auf seine Schriftstellerkollegen amüsiert. Dass einige Charaktere mir unsympathisch waren, liegt auch an der Zeit, in der Die Geschichte spielt, aber nicht nur. So ganz nebenbei erfahren wir auch eine Menge über Exlibris, Druckstöcke, verschworene Logen und verschwundene Bibliotheken. Hier hat Kai Meyer wieder hervorragende Recherchearbeit geleistet, daher sollte man auch unbedingt das Nachwort lesen! Die Kapitel wechseln in der Zeitebene, die sich am Ende zu einem runden Ganzen zusammen fügen. Die Zeitebenen enden jeweils mit einem fiesen Cliffhanger, der es mir fast unmöglich gemacht hat, den Roman zu unterbrechen. So habe ich nur zwei spannende Tage und eine kurze Nacht mit dem Roman verbringen dürfen. Von mit gibt es eine absolute Leseempfehlung für ein weiteres Highlight und ich wünsche mir sehr, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Geschichte um das Graphische Viertel in Leipzig geben wird. Dieses Viertel hätte ich zu gern einmal persönlich durchstreift, was aber leider nicht mehr möglich ist.

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