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Das Fräulein Buchhändlerin Roman | Die Geschichte einer mutigen Frau vor der Kulisse der Sechzigerjahre I »Dieses Buch hat ganz viel Humor und einen stillen Witz.« Christine Westermann über »Mein Leben mit Martha«

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16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-294-9

Beschreibung

Rezension

Schmöker mit Tiefgang. ("mei Dahoam")
Ein schöner Roman, der sich leicht und flüssig liest. Die Darstellung des Buchhandels in der damaligen Zeit ist interessant zu verfolgen, die Entwicklung der Emanzipation der Frau glaubhaft beschrieben. ("Buchprofile")
Ein bildhaft geschriebener Roman, der die Leser*innen mitnimmt in eine Zeit, in der sich das Leben gegen viele Widerstände verändert, geschrieben von einer Kennerin der Buchbranche. ("Evangelisch lesen")
Eine Emanzipationsgeschichte, in der viel interessantes Lokalkolorit und auch einiges an Branchenhistorie steckt. ("Kultur West")
Ein Roman, der sich gut lesen lässt, mit einer sympathischen Heldin, gespickt mit Fakten über die Buchbranche und viel ostwestfälischem Lokalkolorit. ("Virginia Zeitschrift für Frauenbuchkritik")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-294-9

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

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  • V

    aus München

    5/5

    11.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moderne Geschichte aus einer unmodernen Zeit

    Die Geschichte von Anna, einer jungen Buchhändlerin, ist, trotz der verstaubten Zeit, in der sie spielt, sehr modern, die geneigte Leserin (Männer sind mitgemeint) kann sich darin gut wiederfinden. Der Weg ist für Anna in den Augen ihres Umfelds vorgezeichnet: Heirat, Kinderkriegen, Hausfrau sein. Doch so leicht ist es in ihren Augen nicht, sie liebt ihren Beruf und bekommt durch die angebotene Übernahme der Buchhandlung ungeahnte Chancen. Ein großartiges Buch, das ich bereits mehrfach weiterempfohlen habe.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    31.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Buchduft und Selbstbestimmung

    Martina Bergmann entführt uns in ihrem Roman in das Jahr 1965 nach Bielefeld, in eine Zeit, in der von Frauen noch erwartet wurde, brav zu heiraten und sich der Rolle der Ehefrau und Mutter unterzuordnen. Doch Amanda, die junge Buchhändlerin, will mehr vom Leben. Mit leiser Entschlossenheit, klarem Verstand und einer Portion Sturheit verfolgt sie ihren eigenen Weg: Statt sich in eine traditionelle Rolle drängen zu lassen, nutzt sie die Gelegenheit, die Buchhandlung ihres Chefs zu übernehmen, und stellt sich damit nicht nur wirtschaftlichen Herausforderungen, sondern vor allem den gesellschaftlichen Vorurteilen ihrer Zeit. Besonders beeindruckend ist die Art, wie Amanda sich behauptet: nicht laut, nicht rebellisch im klassischen Sinn, sondern mit einer inneren Stärke, die gerade durch ihre Zurückhaltung umso kraftvoller wirkt. Frau Bergmann beschreibt diesen Emanzipationsprozess mit viel Feingefühl und einem wachen Blick für die Zwischentöne. Ihre Sprache ist klar, klug und atmosphärisch. Man fühlt sich mitten im Alltag der 60er Jahre, spürt den Duft von Kaffee in der Buchhandlung und hört das Knarzen der Holzböden unter den Füßen. Der Roman ist nicht nur eine liebevolle Hommage an den Buchhandel, sondern auch ein stilles Plädoyer für Selbstbestimmung und Mut. Amanda ist eine Figur, die man bewundert. Nicht, weil sie laut aufbegehrt, sondern weil sie unbeirrt ihren eigenen Weg geht, allen Widerständen zum Trotz. Ein wunderbares Buch über das Kämpfen ohne großes Aufsehen, über das Festhalten an Träumen und über die Kraft, die in der Stille liegt. Absolut lesenswert – besonders für alle, die sich für weibliche Lebenswege jenseits der Konventionen interessieren. Fazit: Ein starker Roman mit einer großartigen Hauptfigur; berührend, authentisch und inspirierend. Uneingeschränkte Leseempfehlung! 5 Sterne.

  • Jürg K.

    5/5

    21.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Geschichte

    Ins Auge gesprungen ist mir das tolle Cover zu diesem Buch. Martina Bergmann erzählt eine Geschichte einer jungen Frau vor der Kulisse der Sechzigerjahre. Es ist die Geschichte der Buchhändlerin Amanda die ihre Prinzipien hat. Ihr Leben ist geprägt von Routinen wie dem Kaffee von Horst, die Abende mit ihrer Grossmutter und dem Leben zwischen Literatur und Alltagsritualen. Es ergibt sich ihr die Möglichkeit, den Laden ihres Chefs Otto Angler zu übernehmen. Beim Aufbau zu einer modernen Buchhandlung stösst sie bei einigen Herren an. Bald merken diese, dass sie die Intelligenz und den Mut der jungen Dame unterschätzt haben. Das Lesen dieses sehr pointiert, atmosphärisch und mit feinem Humor versehen Buches ist beste Unterhaltung für einige Stunden. Mit dieser Geschichte gelingt es Martina Bergmann die vorhandene gesellschaftliche Enge der Nachkriegszeit spürbar zu machen. Dieses Buch hat mich sehr fasziniert. Ich kann dieses sehr eindrückliche Buch nur empfehlen.

  • MeineKleineBuecherecke

    5/5

    29.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Roman mit starker Protagonistin!

    Ein toller Roman, den ich absolut empfehlen kann. Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich war sehr neugierig auf diese Geschichte. Mir hat der Schreibstil der Autorin außerordentlich gut gefallen und wir finden in Amanda eine starke Protagonistin, die sich im Deutschland der Sechzigerjahre gegen die ihr auferlegten Erwartungen und Einschränkungen wehrt und stattdessen ihren eigenen Traum vom Glück verfolgt. Sie ergreift die einmalige Chance, den Laden ihres Chefs Otto Angler zu übernehmen und baut mit viel Mut und Durchhaltevermögen ihre eigene – moderne – Buchhandlung auf. Gemäß ihren Vorstellungen, aber mit viel Widerstand vor allem von Seiten der Männer. Klare Leseempfehlung zu einem starken Roman mit einer noch stärkeren Protagonistin!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    4/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leicht und unterhaltsam

    In Bielefeld des Jahres 1965 ist die Welt noch in Ordnung, aber noch ist die Zeit nicht gekommen, in der Frauen heiraten und berufstätig sein können. Die Buchhändlerin Amanda sieht das anders, trotz Verlobung in die besseren Kreise sieht sie sich nicht als Ehefrau und Mutter, sondern träumt davon, eine eigene Buchhandlung zu eröffnen. Als sich die Gelegenheit ergibt, den Laden ihres Chefs Otto Angler zu übernehmen, stürzt sich Amanda in den Kampf gegen engstirnige Männer und die Umstände der damaligen Zeit. - »Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass du mit dieser Nummer durchkommst, Amanda. Wir sind nicht in Amerika. Und es ist 1965. Du kannst im Jahr 2000 solche Faxen machen. Verheiratet mit dem Studierer oder Buchhändlerin. Eins von beidem.« (Seite 61) - Martina Bergmann nimmt die Leserinnen und Leser an die Hand und reist mit ihnen zurück in die Vergangenheit. Der Krieg ist vorbei, das Gröbste geschafft, die Zeit reif für ein Wirtschaftswunder. Mit der Emanzipation der Frauen allerdings ist es noch nicht weit her. Ein Fräulein durfte lernen, arbeiten durfte es auch, zumindest bis zur Heirat, denn mit der Bezeichnung als Frau endete dieses Kapitel, der Herd, das Heim und im besten Fall die Kinder, sie riefen. Karriere machte nur, wer ein Fräulein blieb. Man hatte also die Wahl, aber fair war das nicht. - Man merkt der Autorin, die selbst eine Buchhandlung betrieb, die Liebe zu Büchern, aber auch zu Ostwestfalen an, ihr Loblied auf Bielefeld rührte mich ein bisschen. Die Sprache ist der damaligen Zeit angepasst, was mich manchmal stutzen ließ, jedoch auch dazu beitrug, dass ich mich in die Vergangenheit zurückversetzt fühlte. Es ist ein leichter Roman, der Ereignisse thematisiert, die ich so nicht kennengelernt habe, was ich als ein großes Privileg empfinde. Die Geschichte von Amanda steht stellvertretend für viele andere Frauen, es ist imponierend und inspirierend, so viel ist klar. Lesenswert!

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