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Das ist Glück Roman | »Sich in die Seiten von Das ist Glück hineinzubegeben fühlt sich an wie eine Zeitreise und eine Erleuchtung.« Washington Post

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.10.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,8 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

This is Happiness

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07528-0

Beschreibung

Rezension

»Niall Williams zeichnet mit diesem verschachtelten Erinnerungsroman ein pittoreskes und durchaus sehnsuchtsvolles Bild eines versunkenen Irlands. Dabei misst er sich mit der Kunst seiner Figuren, er erzählt mäandernd und ausschweifend, mit einem manchmal brüsken Sinn für alles Absurde und die untergründige Weisheit der Dorfbewohner: Dies ist das Glück, welches im Titel versprochen wird.« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
»In schönster irischer Tradition mäandert eine Geschichte zur nächsten, erzählt ganze Leben, mal sanft tragisch, mal mit feinsinnigem Humor und immer voller Lebenslust.« ("emotion")
»Dies Buch ist wie ein kleiner, gemütlicher und liebenswürdiger Kurzurlaub im letzten Winkel von Irland. (...) Es ist eine Geschichte die zu Herzen geht, die innere Uhr etwas langsamer ticken lässt und sich voller Humor und Liebenswürdigkeit einem an die Seele schmiegt. Eine Geschichte die nicht viel berichtet, nur das Wichtigste, was man im Leben erfahren kann. Sie sollten dieses Buch nicht verpassen. So verzückt von einem Buch war ich das letzte Mal bei der Bücherdiebin von Markus Zusak.« ("Eschborner Stadtmagazin")
»...ein wahrer Glücksfall. Sehr lustig, sehr clever sowie reich an vielfältig lehrreichen Einsichten. (...) Nein, Halt, Stopp! Selber lesen, es lohnt, garantiert.« ("Bücher & Bilder")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.10.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,8 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

This is Happiness

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07528-0

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    22.02.2026

    Hörbuch-Download

    Ein Hörerlebnis

    Das Hörbuch Das ist Glück von Niall Williams hat mich sofort berührt. Es ist eine wunderschöne Geschichte – leise, warmherzig und voller kleiner Details, die hängenbleiben. Schon das Cover stimmt auf die Geschichte ein: ruhig, stimmig und einladend. Beim Hören merkt man sofort, dass der Inhalt genau dieses Gefühl widerspiegelt. Die Handlung spielt in einem kleinen irischen Ort in den 1950er-Jahren, und obwohl auf den ersten Blick „nicht viel passiert“, steckt hinter jedem Moment eine Tiefe, die nachklingt. Es geht um Familie, Gemeinschaft, erste Liebe und die kleinen Augenblicke, die man im Rückblick als Glück erkennt. Die Erzählstimme ist warm und einfühlsam, das Tempo passt perfekt, und man wird richtig in die Geschichte hineingezogen. Für mich hat das Hören das Buch noch intensiver gemacht – ich konnte die Atmosphäre des Ortes, die Emotionen der Figuren und die feinen Stimmungen richtig spüren. Kurz gesagt: Das Hörbuch ist ein ganz besonderes Erlebnis. Es ist nicht laut oder dramatisch, sondern leise und berührend – genau deshalb hat es mich so gefesselt. Wer sich für Geschichten voller Menschlichkeit und kleinen Glücksmomenten begeistern kann, sollte unbedingt zuhören.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Landleben in Irland

    Eine Zeitreise in das ländliche Irland in längst vergangener Zeit. Das Beziehungsnetz zwischen den Bewohnern ist der Inhalt des Buches, das durch das Eindringen von Fremden, die ehemals in dem Dorf wohnten, in Unruhe gebracht wird. Ein gemächliches Werk, was jedoch an Dynamik gewinnt. Sehr empfehlenswert.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    26.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende werden wir alle zu Geschichten

    Ich bin wirklich nicht der Typ für große Gefühlsduselei. Im Gegenteil: Normalerweise brauche ich in der Literatur – wie im Leben – ein gewisses Maß an Action, Tempo und Abwechslung. Lange Landschaftsbeschreibungen oder ausufernde poetische Abschweifungen? Eher schwierig für mich. Und doch… hat mich dieses Buch mitten ins Herz getroffen. Und zwar vor allem mit seinem langsamen Tempo und der überbordenden Liebe zu Irland, seinen Menschen, ihrer Kultur und der rauhen Landschaft. Niall Williams, geboren 1958 in Dublin, ist eigentlich gelernter Literaturwissenschaftler und Dramatiker. Bevor er sich dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete er als Drehbuchautor. Seine tiefe Liebe zu Irland ist in jeder Zeile spürbar. Und wenn man „Das ist Glück“ liest, versteht man sehr schnell, warum er nach fünfjährigem Aufenthalt in New York wieder in seine irische Heimat zurückkehrte und inzwischen zu den großen Erzählern Irlands gehört. Diese Geschichte ist leise, manchmal fast beiläufig erzählt. Über weite Strecken passiert – objektiv gesehen – wenig. Oder wie es so schön im Buch heißt: „Nichts geschah, aber das immer wieder.“ Und doch passiert alles. Große Themen wie Schuld, Vergebung, Altern, Erinnerung, Sterben, Tod und auch die Rolle von Kirche und Religion im Alltag der Menschen – all das verhandelt Williams auf eine so feine, respektvolle und unaufgeregte Weise, dass es mich beim Lesen entschleunigt und geerdet hat. Normalerweise langweile ich mich schnell, wenn Handlung ausbleibt – aber hier? Keine Spur davon. Die poetischen, manchmal ausufernden Beschreibungen von Wetter und Landschaft wirken nie überladen oder gar kitschig. Sie sind vielmehr wie der ruhige Puls des Lebens selbst. Williams schafft es, die irische Natur mit einer solchen Selbstverständlichkeit in die Geschichte einzuweben, dass sie fast selbst zur Figur wird. Und dann diese Charaktere! Schrullig? Ja. Speziell? Absolut. Aber immer voller Wärme und Menschenliebe gezeichnet. Mit großer Achtung vor ihren Eigenheiten und Brüchen. Was ich besonders schätze, ist der feine, manchmal fast schalkhafte Humor, der immer wieder unverhofft aufblitzt. Wenn etwa über eine Ordensoberin gesagt wird: „In Mutter Aquinas' Stimme lag nichts Lammweiches. Sie hätte sich ohne Weiteres dafür qualifiziert, das stellvertretende Kommando über die Alliierten zu führen.“ Oder die köstliche Passage über die Elektrifizierung des Dorfes, nachdem Spiegel zum Verkaufsschlager wurden und die Bewohner im grellen Lampenlicht : „… zum ersten Mal erkannten, wie sie wirklich aussahen.“ Unvergessen bleibt für mich auch die schöne Parallele, die Williams zwischen der irischen Erzähltradition und der traditionellen Musik der Insel zieht: Beide scheinen kein Ende zu finden, alle Geschichten sind lang, weil "Geschichten über etwas so Abwegiges und Widersprüchliches wie menschliches Verhalten so lang sein mussten, dass sie diesseits des Grabes nicht zu Ende sein würden und tatsächlich nicht zu Ende sein konnten ... ", ebenso wie die Lieder, die landauf landab virtuos auf der Fiddle oder Tin Whistle gespielt wurden und werden, scheinbar ohne Ende ineinander übergehen. Am Ende bleibt das Gefühl, einer Einladung gefolgt zu sein: Raus aus unserer hektischen, getriebenen Welt hinein in eine andere Zeit, ein anderes Tempo, eine andere Haltung dem Leben gegenüber. Eine großherzige Reise ins Irland Mitte des letzten Jahrhunderts. Mein Fazit: Unbedingt lesen! Besonders für alle, die ihr Glück (wieder) in der Ruhe, im Annehmen des eigenen Schicksals und in der Beobachtung des scheinbar Alltäglichen finden wollen.

  • MarGen

    5/5

    25.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch

    Was für ein wunderbares Buch! Auch einige Tage nach Beendigung bin ich immer noch ganz beseelt und freue mich, dass ich diese Geschichte lesen durfte. Auch wenn diese Worte vielleicht etwas sehr blumig oder auch übertrieben klingen mögen, genauso empfinde ich es. Es fällt mir aber durchaus auch ein wenig schwer, meine Begeisterung in Worte zu fassen, denn es ist ja auch immer sehr individuell, warum einen ein bestimmtes Buch so begeistert und ans Herz wächst und ein anderes nicht. Dieses hier hat mich jedenfalls voll auf der Gefühlsebene getroffen und nicht mehr losgelassen. Außerdem ist da diese Erzähl- und Ausdrucksfreude des Autors, der uns in ein Irland Ende der 1950er Jahre mitnimmt, das es so natürlich nicht mehr gibt, der aber mit so viel Liebe über dieses Fleckchen Erde und die Menschen, die darauf leben berichtet, dass man es sich wirklich vorstellen kann, obwohl man es eigentlich nicht kann, da die (insbesondere Wohn-)Verhältnisse damals mit den heutigen nicht einmal ansatzweise vergleichbar sind. Und ja, es ist teilweise (oder eigentlich meistens) wirklich sehr ausführlich, fast schon ausufernd geschrieben, aber das hat mich nie gestört oder gar gelangweilt, im Gegenteil: Ich habe jede Beschreibung und jedes Detail genossen, einfach weil ich die Art, wie der Autor schreibt, so sehr mochte. Dadurch, dass der heute 78jährige Noe über seine Erlebnisse von vor mehr als sechs Jahrzehnten erzählt, steckt auch einiges an (Lebens-)Weisheit darin, von der ich das ein oder andere für mich mitnehmen konnte. Das finde ich immer besonders schön. Ich lese nicht allzu oft Bücher mehrmals, bei diesem hier wird das aber sicher der Fall sein. Es wird einen besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen und gerne weiterempfohlen werden.

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Sprache

    Noel ist mit 16 Jahren ins Priesterseminar eingetreten und dort sehr unglücklich. Er entschließt sich zu einer Pause, um seine Entscheidung zu überdenken, und zieht zu seinen Großeltern in die kleine Stadt Faha an der Westküste Irlands, wo es immer regnet. Doch dann geschieht ein Osterwunder: der Regen hört auf, die Sonne scheint über Wochen, die Menschen und die Natur leben auf. Und zur selben Zeit wird Faha an den Rest der Welt angeschlossen, die Stadt soll Strom bekommen. 1958! Der alte Christy zieht als Angestellter der Stromgesellschaft zu den Großeltern ins Haus und teilt sich das Zimmer mit Noel. Damit setzt er eine Lawine an Ereignissen in Gang, die für Noel bis ins hohe Alter unvergessen ist. Das Buch besteht aus 450 Seiten Lesevergnügen, die man nicht so schnell vergisst. Obwohl nicht viel passiert, hat mich das Buch von Anfang an gefesselt und das liegt an der blumigen, detailreichen Sprache des Autors und an der genialen Übersetzung von Tanja Handels. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, aber dann beschert es den Lesern das pure Glück!

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