Produktbild: Weihnachten im kleinen Katzencafé in Norwegen
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Weihnachten im kleinen Katzencafé in Norwegen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4031

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

265

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/2,6 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4289-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4031

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

265

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/2,6 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4289-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    4/5

    16.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn das mal gut geht...

    Aufmerksamsam auf dieses Buch von Annie C. Waye wurde ich durch die Stichworte Katzencafé und Norwegen. Lucy hatte eine Vision und sich diesen Traum erfüllt: Sie gründete ihr veganes Beautyunternehmen LucyLine, das sogar einen Start-Up-Preis gewann. Dafür vernachlässigte sie für lange Zeit Familie und Freunde. Anfang des Jahres hat sie ihre Firma an einen großen Kosmetikkonzern verkauft und dort als Beraterin gearbeitet mit der Vermutung, das große Los gezogen zu haben. Doch falsch gedacht: Das Unternehmen expandiert nach China, wo Tierversuche vorgeschrieben sind. Der Shitstorm, der über Lucy hereinbricht, lässt sie zur Flucht zu ihrer Großtante Erna nach Norwegen aufbrechen, die dort ein Cafe betreibt. Mehr schlecht als recht, nachdem ihr geliebter Mann Gunnar verstorben ist und die Arthrose keine Gnade kennt. Es gelingt Lucy jedoch nicht, zur Ruhe zu kommen - bis eine Katze ihren Weg kreuzt und sie schnell über deren Leben oder Tod entscheiden muss. Erstmals seit fünf Jahren muss Lucy nicht an ihre Arbeit denken. Mir haben die Gegensätze sehr gut gefallen, Lucy, die Großstadtpflanze aus München und ihre Großtante Erna von "irgendwo im Nirgendwo" in Norwegen. Anfangs wirkt Lucy auf mich weniger sympathisch, die einstmals erfolgreiche Karrierefrau schimmert noch durch und Lucy gibt sich etwas besserwisserisch und vorlaut. In dem Moment, in dem die Katze in Lucys Leben trifft, gerät die ehemals taffe Lucy ins Straucheln und fühlt sich vollkommen hilflos. Ein Glück , dass es die Tierschutzpolizei gibt, bei der der sehr attraktive Aleksander arbeitet. Er, ein Tierschützer und sie eine Tierquälerin? Wenn das nur mal gut geht... Der Erzählstil hat mich wunderbar durch die Geschichte getragen, die Schreibweise habe ich als sehr angenehm empfunden. Ich finde die Entwicklung von Lucy sehr spannend. Zuerst lernen wir die erfolgreiche und egoistische Lucy kennen, die plötzlich knallhart auf dem Boden der Tatsachen landet und dann eher feige die Flucht sucht anstatt sich den Tatsachen zu stellen. Selbstsicher übernimmt sie zu Beginn das Cafe ihrer Großtante, um danach festzustellen, dass die Übernahme, Planung und der Erfolg doch ein bisschen zu naiv gedacht waren. Was die Katzenhaltung betrifft, kann man mit Lucy schon etwas verzweifeln. Man darf nicht vergessen, dass für Lucy diese Erfahrung absolut neu ist und dass Tierschutz in einem anderen Land anders gehandhabt wird. Hier dient Aleksander u. a. als hervorragender Aufklärer. Darüber hinaus ist er exakt der Charakter, der zu Beginn die norwegische Distanz als dann auch die notwendige Gelassenheit verkörpert. Balsam für eine Seele, wenn man ständig unter Strom steht - wie Lucy. Das Buch teilt uns mit, dass man Dinge wagen muss, wenn man gewinnen will - auch wenn es schief gehen kann. Wichtig ist, dass wir unser Bestes dabei geben. Trotz ihrer Unterschiede sind sich Lucy und ihre Großtante im Nachhinein gar nicht so unähnlich. Beide müssen erst erkennen, was für sie das Richtige ist. Insgesamt konnte mich die Story überzeugen auch wenn mein Lesefluss zwischendurch etwas ins Stocken geriet. Ich kann gar nicht so genau sagen, woran es lag, vermutlich an der Unbedarftheit und Naivität von Lucy gegenüber der Katzenhaltung. Daher vergebe ich 4,25 Sterne.

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