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Produktbild: Schwindel
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Schwindel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2027

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

1 g

Farbe

Tabak / Flieder

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4276-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2027

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

1 g

Farbe

Tabak / Flieder

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4276-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Emilie

    aus Münster

    5/5

    06.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    so gen-z & queer, I'm living for it

    What a ride! Ich habe Yaghoobifarahs Roman regelrecht verschlungen und fand es super spannend, den Abend mit unseren vier Charakteren zu erleben. Es wäre nicht fair, Ava als alleinige Protagonistin zu betrachten, da wir wirklich tief in das Innenleben aller Figuren eintauchen. Wichtige Themen des Queerseins wie Lust, Sexualität und Identität werden angesprochen und begreiflich diskutiert.

  • Bewertung

    5/5

    21.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So humorvoll wie bewegend

    Ava will eigentlich ihre Zeit mir Robin genießen. Dabei machen ihr allerdings ihre (ehemaligen) Affären und Beziehungen in Form von Delia und Silvia einen Strich durch die Rechnung. Diese platzen nämlich unangekündigt und Erklärungen suchend in Avas‘ Wohnung - so wirklich ernst nimmt Ava nämlich das Beenden von Beziehungen nicht. Das Ganze endet für die Vier ausgesperrt auf dem Dach des Hochhauses, wo schließlich um Erklärungen, Beziehungen, queere Diskurse und Rollenbilder gerungen wird. „Schwindel“ ist vor allem eins: ein schräges, queeres Liebesviereck, wie ich es noch nie gelesen habe! Mir hat der temporeiche und wechselnden Schreibstil je nach Charakter hervorragend gefallen und er gibt dem Buch einen ganz eigenen Sound (Achtung: wer sich schon am Gendern stört, hat hier keine Chance). Ich habe "Schwindel" wahnsinnig gerne gelesen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Hengameh Yaghoobifarah neuster Roman ist witzig und voller Selbstironie, gleichzeitig geht es um komplizierte Beziehungen, queeres Selbstverständnis und den damit einhergehenden Schmerz und Scham. Fazit: „Schwindel“ ist so humorvoll wie bewegend – und seine spannenden Figuren werden mir noch länger im Gedächtnis bleiben. Unbedingt lesen!

  • D. Sinski

    5/5

    15.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Queere Liebes- und Lebensgeschichten auf engstem Raum

    Ein unfassbar guter und intensiver Roman über Liebe, Identität und Herkunft. Ich finde es immer angenehm, wenn man sich in Romanen von queeren Personen repräsentiert fühlen und hineinversetzen kann. Die Figuren sind genauso nahbar wie auch fehlbar und es war ein großes Lesevergnügen!

  • Bewertung

    4/5

    25.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr queer, sehr gut geschrieben

    ich mag dieses buch sehr gerne und ich find hengameh hat es sehr gut geschrieben. ich mag die verschiedenen lebensrealitäten der protagonist*innen und dass deren queerness nicht deren ganze personality ist. auch wie zwischen den protagonist*innen geswitched wird fand ich sehr toll und abwechslungsreich. dadurch habe ich es so schnell durchgelesen, wie kein anderes! das ende hat mir leider gar nicht gefallen und auch der hauptcharakter ist meiner meinung nach nur so mittel gut gelungen. trotzdem ein tolles buch und eine klare empfehlung!

  • nessabo

    4/5

    04.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Figuren und spannendes…

    Tolle Figuren und spannendes Kammerspiel, mir jedoch textlich zu experimentell Ich mochte Hengamehs ersten Roman „Ministerium der Träume“ richtig gern, deshalb war natürlich klar, dass ich auch deren neuen Roman lesen möchte. So ganz konnte „Schwindel“ meine Erwartungen aber leider nicht erfüllen. Im Roman dreht sich alles um Ava sowie ihre drei Liebhaber*innen. Ava scheint mit ihren Liebschaften großzügig umzugehen und sich schnell in eine neue zu flüchten, wenn es emotional tiefer zu gehen droht. So gibt es einige enttäuschte Erwartungen und wie es der Zufall so will, befinden sich die vier irgendwann ausgeschlossen auf dem Dach von Avas Wohnhaus. In einer Art Kammerspiel tragen jetzt nicht nur die Figuren untereinander ihre Konflikte aus, sondern die Lesenden erfahren auch so Einiges über die einzelnen Protagonist*innen - und das ist authentisch komplex. Hier komme ich auch zu einer klaren Stärke des Romans: Wie kaum jemensch sonst schafft es Hengameh, die Komplexität menschlicher Identitäten in eine Sprache zu packen. Wo fängt Eigenverantwortung an und wo hören alte Traumata auf (looking at you, Ava)? Ist eine Lesbe noch lesbisch, wenn der Partner ein trans Mann ist? Wie kann ein sicherer Raum für nichtbinäre 6ualität aussehen? Die Figuren sind alle wirklich vielschichtig und ich mochte es, wie Hengameh sie nach und nach entpackt. Da trifft die ältere Lesbe, die ihre Freund*innen in der Aids-Pandemie verloren hat, auf die junge nichtbinäre Person und muss ihren Platz erst neu finden. Es geht um Label, das Hinterfragen ebendieser und um Allianzen, die sich im Roman sehr dynamisch immer wieder neu formen. Und obwohl ich die Perspektiven richtig toll fand und das Buch auch gut lesen konnte, hat es mich nicht wirklich überzeugen können. Das liegt vor allem an den verschiedenen Textformen. Delias Abschnitte sind konsequent klein geschrieben und brechen auch mal mitten im Satz ab. Manche Seiten bestehen aus nur einem Wort, andere reihen die immer gleichen Worte in einem Strudel aneinander. Das sorgt zwar auch dafür, dass der Roman schnell zu lesen ist, aber ich habe zu solch künstlerischen Aspekten einfach keinen Zugang und daher die Seiten auf Verständnisebene quasi übersprungen. Die gewählte Sprache bewegt sich auf der Grenze zwischen direkt und vulgär - für mich war es okay so, aber wer mit Vulgarität ein Problem hat, wird hier nicht glücklich werden. Nicht gut gefallen hat mir außerdem, wie stark Drogen verschiedener Art immer wieder eine Rolle spielten. Und schließlich war mir die Geschichte am Ende zu fragmentarisch und nicht so abgeschlossen wie im Vorgängerroman. Ein Buch für alle, die Hengamehs Erzählweise mögen, Lust auf tiefe & ambivalente Figuren haben und offen sind für kunstvolle Textformen. Für mich war es eine eher durchwachsene Lektüre, ich bleibe Hengameh aber dennoch treu und gebe wegen der lehrreichen Perspektiven im Buch trotz meiner Kritik eine gute Bewertung. 3,5 ⭐️

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