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Produktbild: Frag nach Susan

Frag nach Susan Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14441

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Altweiß / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pick a Colour

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03939-4

Beschreibung

Rezension

»›Frag nach Susan‹ ist ein faszinierender, sowohl feministischer wie auchfast philosophischer Roman« Sylvia Staude ("Frankfurter Rundschau")
»Ein Roman über Klassismus und die Kraft der Verbundenheit« ("Brigitte")
»Je nachdem, was man gerade von einem Buch braucht, kann man hier finden. Ein beeindruckender Roman!« Katrin Doersken ("SWR Kultur")
»Ein Roman der Viellagigkeit. [...] Der Roman ist einerseits sehr dicht, wirkt aber auch luftig – ich fand das ziemlich gut.« Katharina Borchardt ("SWR Kultur")
»In ›Frag nach Susan‹ gibt Souvankham Thammavongsa den vermeintlich Unsichtbaren eine scharfe und eigenwillige Stimme.« ("dpa")
»[...] durchzogen von tiefsinnigem Witz.« ("Instagram")
»Allerfeinste Arbeiterinnenliteratur aus akademischer Feder.« Christa Nebenführ ("Buchkultur")
»Ein Nagelstudio, wie scheinbar jedes andere. Während alle Mitarbeiter*innen das gleiche Aussehen und den gleichen Namen teilen, wissen sie mehr über ihre Klient*innen, als ihnen lieb ist.« ("Instagram")
»Was für eine feinsinnige Erzählung, die auf etwas mehr als 200 Seiten ein umfassendes gesellschaftliches Bild kreiert. Das intensive Ende hat mir den Atem geraubt.« ("Literaturblog")
»bringt Lebensgefühle auf den Punkt, die heute viele Menschen verspüren« Welf Grombacher ("Galore Interviewmagazin")

Produktdetails

Verkaufsrang

14441

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Altweiß / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pick a Colour

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03939-4

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • KGranger

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    überraschend gut

    „Frag nach Susan“ hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass mich dieser Roman so schnell für sich gewinnen würde – aber die Mischung aus Witz und Tiefgang hat für mich einfach perfekt funktioniert. Im Mittelpunkt steht Ning, eine pensionierte Boxerin, die in einem Nagelstudio arbeitet. Dort heißen kurzerhand alle Mitarbeiterinnen Susan. Schwarze Haare, schwarze Kleidung, ein Namensschild – mehr Individualität scheint für die Kundschaft gar nicht nötig zu sein. Doch hinter der scheinbar oberflächlichen Welt aus Maniküre, Small Talk und perfekt lackierten Nägeln brodelt es gewaltig. Besonders Ning als Charakter hat mir gefallen. Sie beobachtet ihre Umgebung mit einer beeindruckenden Klarheit und lässt sich nicht so leicht einschüchtern. Gleichzeitig bekommt man einen sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag, in die Herablassungen, denen sie begegnet, und in die Machtverhältnisse, die hinter vielen scheinbar harmlosen Situationen stecken. Was ich besonders mochte: Das Buch ist witzig, ohne seine ernsten Themen lächerlich zu machen. Zwischen Nagellack und Kundinnengesprächen geht es um Klassengrenzen, Vorurteile, Ausgrenzung und die Frage, wie privilegierte Menschen auf Frauen wie Ning blicken. Und je länger man liest, desto deutlicher wird: Unter der perfekt lackierten Oberfläche ist längst nicht alles in Ordnung. Ein Roman, der mich zum Lachen gebracht hat, gleichzeitig aber auch einiges zum Nachdenken mitgegeben hat. Eine überraschend starke Lektüre und für mich definitiv 5 Sterne!

  • Anne

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag im Leben einer unsichtbaren, aber vielschichtigen Protagonistin

    Wie fühlt es sich an, für die andere Menschen unsichtbar und austauschbar zu sein, während sie gleichzeitig deine Dienstleistungen in Anspruch nehmen? Das erzählt Souvankham Thammavongsa eindrücklich in ihrem großartigen Debutroman “Frag nach Susan”. Aus der Perspektive der Ich-Erzählerin Ning erleben wir einen Tag in Nings Schönheitssalon vom Öffnen bis zum Feierabend. Als Besitzerin achtet die Protagonistin streng darauf, die Erwartungen - und damit die Klischees - der Kundschaft zu erfüllen. Alle Mitarbeiterinnen heißen für die Kundschaft “Susan”, weil ihre eigentlichen asiatischen Namen zu fremd wären. Die faken einen übertriebenen asiatischen Akzent, obwohl alle Mitarbeiterinnen anscheinend Englisch als Muttersprache oder mindestens auf hohem Niveau sprechen. Zudem tragen den gleichen Haarschnitt, um möglichst zu einer Einheit zu verschmelzen. Als eine der Angestellten längere Haare als die ihrer Kolleginnen hat, schneidet Ning sie ihr kurzerhand und ohne deren Zustimmung einfach ab. Der Umgangston ist rau, besonders die Protagonistin hat sich nach vielen schlechten Lebenserfahrungen eine harte Schale aufgebaut und versucht, niemanden an sich ranzulassen. Die wenigen Momente, in denen man die Zuneigung zu den anderen “Susans” oder emotionale Regungen spürt, wirken daher umso stärker. Dazu passen die nüchterne, direkte Sprache und der bissige Humor.

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag im Nagelstudio: Routine, Glitzer und herrlich viel Biss

    „Frag nach Susan“ hat mich bestens unterhalten. Christina Ann Zalamea interpretiert das Hörbuch großartig – warm, klar und mit genau dem richtigen Augenzwinkern. Die gesellschaftlichen Themen werden klug aufgegriffen, der nachdenkliche Ton kommt gut durch. Besonders gefeiert habe ich die „Susans“: bissig, direkt, herrlich kommentierend und immer für eine kleine Überraschung gut. Ein Tag im Nagelstudio klingt erstmal unspektakulär, ist hier aber überraschend atmosphärisch. Man spürt die Routinen, die kleinen Gesten, die Gespräche zwischen Feile und Farbauswahl – und genau diese Wiederholungen zeigen wunderbar, wie ein solcher Arbeitstag wirklich aussieht. Für mich macht das die Geschichte authentisch und nahbar. Ein unterhaltsames Hörbuch, das mit Humor, feinen Beobachtungen und einer starken Sprecherin punktet. Eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf etwas Ungewöhnliches haben.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schön zu lesen

    „Frag nach Susan“ ist ein Buch, bei dem man sich vom auffälligen Cover leicht in die Irre führen lässt. Hinter den bunten Nägeln verbirgt sich eine überraschend tiefgründige Geschichte. Im Mittelpunkt steht Ning, die ein Nagelstudio führt und ihre Mitarbeiterinnen alle mit demselben Namen anspricht. Was zunächst amüsant wirkt, bekommt schnell eine gesellschaftskritische Bedeutung. Ning beobachtet ihre Kundschaft sehr genau und nimmt dabei menschliche Eigenheiten ebenso aufs Korn wie Vorurteile und soziale Unterschiede. Gleichzeitig erfährt man nach und nach mehr über sie selbst und ihre Schwierigkeiten, anderen Menschen wirklich nahe zu kommen. Gerade diese zurückhaltende und manchmal harte Art macht sie zu einer interessanten Hauptfigur. Besonders gefallen hat mir, dass ernste Themen nicht mit erhobenem Zeigefinger behandelt werden. Stattdessen sorgen trockener Humor und bissige Beobachtungen immer wieder für Unterhaltung. Der klare und unkomplizierte Schreibstil macht das Buch zudem sehr angenehm zu lesen. Eine kurze, ungewöhnliche Geschichte, die mehr hinterlässt, als ihr Äußeres zunächst vermuten lässt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frag nach Susan!

    Hier beinhaltet der Titel quasi schon die Leseempfehlung: Frag nach Susan - frag nach diesem Buch! Ich konnte mit dem Roman in eine mir recht fremde Welt eintauchen und war besonders von der lakonischen, etwas fiesen Erzählerin begeistert. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Die Handlung erstreckt sich über einen Arbeitstag in Nings Nagelstudio, wo der Einfachheit halber alle Angestellten gleich aussehen und Susan genannt werden. Obwohl hinter jeder „Susan“ Individuen stecken, ist so für die KundInnen kaum ein Unterschied erkennbar und auch die pragmatische Ning hat kein Problem damit, nur als auswechselbare Dienstleisterin wahrgenommen zu werden. Als ehemalige Boxerin hat sie gelernt, knallhart zu sein und so führt sie auch ihr Nagelstudio. Nach der Devise „rein, raus“ werden alle Termine so effizient wie möglich abgearbeitet und die KundInnen gefühllos als Ware betrachtet. Wie wenig Wertschätzung die „Susans“ diesen entgegenbringen, zeigt sich, wenn sie in Gegenwart der KundInnen offen in ihrer asiatischen Muttersprache über sie lästern. Gerade diese Passagen fand ich sehr unterhaltsam! Der Erzählstil ist prägnant und eindringlich mit kurzen, klaren Sätzen ohne viel literarische Spielerei. Das passt wunderbar zu der abgebrühten Ning und betont ihren Pragmatismus und ihre Mitleidslosigkeit sowohl ihren KundInnen und Angestellten als auch sich selbst gegenüber. Nach dem Ende ihrer Boxkarriere ist nun das Nagelstudio ihr Ring, sie boxt sich durch die Ellenbogengesellschaft und nimmt Verluste in Kauf, vor allem bezüglich des sozialen Lebens. Ning hält stets ihre Deckung hoch und gibt wenig über sich preis, um keine emotionalen Beziehungen einzugehen. Auch die LeserInnen erfahren nur am Rande und bruchstückhaft etwas über Nings Vergangenheit und müssen sich ihre wahren Gefühle, die hinter der knallharten Maske stecken, selbst erschließen. Es zeigt sich, dass hinter der Fassade mehr stecken muss, wodurch der Roman eine zweite Ebene mit tieferer Bedeutung bekommt. Auch auf andere Art wird deutlich gemacht, dass im Leben Schein und Sein oft nicht übereinstimmen, denn während die Susans über ihre KundInnen lästern, denken sie sich häufig deren Lebensgeschichte aus und reimen sich verrückte, teils fiese Szenarien zusammen. Diese Frauen haben wirklich Haare auf den Zähnen, unglaublich lustig! So wie Ning für ihre Angestellten die neue, unscheinbare „Susan-Identität“ erfindet, erfinden die Susans wiederum neue Identitäten für ihre KundInnen, wodurch sich die Frage nach der wahren Identität stellt. Wer ist man wirklich und was ist Fassade oder Fantasie? Hierzu passt auch gut der englische Buchtitel „Pick a color“: Pick who you want to be! Such dir aus, wer du sein willst und wie du anderen gegenüber erscheinen willst. Wähl deine Identität. Dass dieses Leben mit mehr Schein als Sein aber schnell in Einsamkeit, Empathielosigkeit und mangelhaften gesellschaftlichen Zusammenhalt endet, zeigt dieser Roman eindrucksvoll. Das Kosmetikstudio ist ein ungewöhnlicher, aber idealer Handlungsort, um diese aktuellen zwischenmenschlichen Probleme aufzuzeigen. Vieles wird schön geschminkt, wodurch Probleme nicht angegangen sondern eher kaschiert werden, was aber keine dauerhafte Lösung sein kann. Der Autorin gelingt es, auf leicht zugängliche Art unterhaltsame Lektüre mit ernsteren Fragen auf einer zweiten Textebene zu verknüpfen. Die Botschaft des Romans wird so in mehrerlei Hinsicht betont, steht aber nie plakativ im Vordergrund. Ich habe noch kein vergleichbares Buch gelesen und vor allem Ning ist einmalig! Frag nach ihr und den Susans!

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