Produktbild: Fetisch Intelligenz

Fetisch Intelligenz Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt | Platz 1 "Sachbücher des Monats September": Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1

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23,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

37547

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

6266 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827081384

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

37547

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

6266 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827081384

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  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    4/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kritik eines einseitigen Intelligenzbegriffes

    Dass dieses Buch seiner Autorin, der deutschen Wirtschaftswissenschaftlerin und Publizistin Gisela Schmalz, ein echtes Anliegen ist, merkt man von der ersten bis zur letzten Seite. Hier schreibt eine, die sich offenbar sehr über einen einseitigen Intelligenzbegriff, der sich zu sehr an klassischen Intelligenztests orientiert und politisch leicht missbraucht werden kann, ärgert. Dieser Ton zieht sich auch durch das Buch: ob es nun darum geht, dass zu viele Kinder als hochbegabt eingeschätzt würden, um all die wichtigen Fähigkeiten, die mit Tests kaum messbar seien und deshalb aus dem Fokus rücken würden, wenn wir uns zu sehr auf Testresultate fokussieren, oder um rechtspopulistische Influencer, die sich für die stärkere Vermehrung von ihnen als intelligenter angesehener Menschen einsetzen: man bekommt beim Lesen den Eindruck, dass der herkömmliche IQ-Begriff und damit verbundene Tests etwas Schlechtes seien. Dabei ist der Inhalt des Buches eine bunte Mischung aus der subjektiven persönlichen Meinung der Autorin, einzelnen Aussagen von Menschen, die im Bildungsbereich tätig sind und deshalb meinen, aufgrund ihrer Erfahrung sagen zu können, ob Intelligenztests im Einzelfall etwas taugen würden und das Potential eines Kindes korrekt vorhergesagt hätten oder nicht, und wissenschaftlichen Theorien zu Intelligenz. Das macht es manchmal gar nicht so leicht zu lesen, weil für Menschen mit wenig Vorwissen in dem Bereich nicht so leicht unterscheidbar ist, was hier Meinung ist und was der aktuelle Stand der Wissenschaft. Wer sich hingegen mit dem Thema gut auskennt, ärgert sich schnell über manch undifferenzierte Betrachtungen, die zeigen, dass nicht alles in diesem Bereich wirklich tief durchdrungen und verstanden wurde, aber dafür schnell kritisiert wird. Schwierig finde ich dabei auch, dass die Autorin mit so einer einseitigen These an das Thema herangeht und von Vornherein Argumente für die bisherige Intelligenzdefinition, die durchaus, wie alles, ihre Grenzen und Schwächen hat, nur sehr am Rande vorkommen: etwa, dass Testintelligenz tatsächlich empirisch in vielen Studien belegbar nicht nur mit formaler Bildung, sondern auch mit beruflichen Erfolgen, Gesundheit und einigem mehr korreliert. Interessant sind die alternativen Intelligenzkonzepte, etwa jenes zu den Multiplen Intelligenzen von Howard Gardner, die Ideen zu Neurodiversität oder auch das praktische Beispiel einer Wangari Matthai, die mit ihrem Wirken offensichtlich sehr viel Positives geschaffen und damit vielfältige Begabungen bewiesen hat, ohne offiziell durch eine Testung als hochbegabt zu gelten. So finden sich durchaus nachdenkenswerte Ansätze in diesem Buch. Wer sich neu mit dem Thema Intelligenz und wie man sie messen könnte, beschäftigen möchte, dem empfehle ich eher andere Werke zu diesem Thema: solche, die sich neutraler und weniger einseitig damit befassen. Wer hingegen schon, etwa durch ein einschlägiges Studium im Bereich Psychologie oder verwandter Wissenschaften, einiges über das Thema weiß und es selbst kritisch betrachtet, der wird zwar an so manchen Stellen in diesem Buch nichts Neues mehr lernen, an anderen können sich aber durchaus betrachtenswerte neue Ideen zum Thema finden.

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