Gleich an ihrem ersten Tag in der neuen Dienststelle geraten die Polizeischüler Mila Elias und Tom Schmidt in einen verstörenden Fall: Bei der Haushaltsauflösung ihres Vaters entdeckt eine Frau in einer Tiefkühltruhe die sterblichen Überreste mehrerer Frauen. Der Fund steht in Verbindung mit zwei alten Verbrechen: dem Verschwinden einer Schülerin und dem Mord an einer Prostituierten. Offiziell gilt der Täter als tot. Doch Mila zweifelt daran, dass er allein gehandelt hat. Gegen den Willen ihrer Vorgesetzten ermittelt sie weiter - und folgt einer Spur zu jemandem, der sie längst selbst ins Visier genommen hat ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
12.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Was ein ErmittlerTeam!
Der Buchtitel, Klappentext und Leseprobe machten mich sofort neugierig: Wann hatte ich einmal Absolventen der Polizeiakademie kombiniert mit einem pensionierten Kommissar als Ermittlerteam? Noch nie! Auf der einen Seite die jungen, spritzigen und sehr ehrgeizigen Polizeischüler Mila Elias und Tom Schmidt, auf der anderen Seite der pensionierte Kommissar Herbert Wittowski, der sich nicht gerade rühmlich aus dem Polizeidienst verabschiedet hat. Voller Tatendrang stoßen die beiden Neulinge zum K11 zu ihrer Vorgesetzen Astrid Ströhmer, wo sie sogleich ein haarsträubender und völlig verstörender Fall erwartet: Bei einer Haushaltsauflösung werden abgetrennte Leichenteile gefunden. Als wäre das nicht schon spannend genug, überraschen uns Mila, Tom und Herbert mit ihren inoffiziellen Ermittlungen, denen sie heimlich zu den offiziellen Ermittlungen nachgehen! Wollen sich Mila und Tom anfangs noch gegenseitig übertrumpfen, lernen sie nach und nach, wie wichtig die Teamarbeit ist. Das Buch war für mich von Beginn an durchgehend spannend, ich habe zum Teil ganz schön mitgebibbert, wenn Mila, Tom und Herbert wieder aktiv waren. Unglaublich, wenn sie weiterforschten als andere bereits damit abgeschlossen hatten! Das junge Ermittlerduo, frisch von der Akademie mit aktuellen Arbeitsansätzen und ihm gegenüber Herbert, der über reichlich praktische Berufserfahrung verfügt, fand ich total klasse. Allerdings wurde daraus ein zusätzliches Konfliktpotential geschaffen. Das wurde vom Autor wunderbar aufgegriffen: Wo liegen die Grenzen einer Ermittlung, welche Gesetze hindern die Polizei an einer Täterüberführung usw.? Dadurch hat mich
Finsterland auch etwas zwiegespalten. Jede der drei Hauptcharaktere hat natürlich auch sein eigenes Päckchen zu tragen und in dieser Geschichte wird die Vergangenheit zweier Ermittler sogar miteinander verwoben. Astrid fand ich sehr gut dargestellt als selbstbewusste und distanzierte Vorgesetzte. Wusste ich zu Beginn noch nicht so recht, wie ich Herbert einschätzen soll, ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Auch Tom fand ich ganz passabel, während Mila für mich insgesamt etwas blasser blieb und weniger sympathisch. Manchmal wirkte sie auf mich eher oberflächlich und impulsiv. Die Suche nach dem Täter konnte mich total mitreißen. Auch wenn ich schon recht früh eine Ahnung hatte, so habe ich bei der Auflösung wahnsinnig mitgefiebert und vergebe gerne 4,5 Sterne für dieses wunderbare Ermittler-Team.
Xanaka
Thalia Book Circle Community
5/5
09.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Fall voller Rätsel
Was für eine brillante Idee, die Aufklärung eines spannenden Kriminalfalls in die Hände zweier engagierter Polizeischüler zu legen! Schon dieser ungewöhnliche Ansatz hat mich neugierig gemacht – und ich wurde nicht enttäuscht. Denn wenn zwei junge Ermittler nicht nur einem Täter auf der Spur sind, sondern gleichzeitig um ihre eigene berufliche Zukunft kämpfen, ist Spannung praktisch vorprogrammiert.
Mila Elias und Tom Wolf haben es in der letzten Phase ihrer Ausbildung geschafft, der Abteilung für Kapitaldelikte zugeteilt zu werden. Beide sind fest entschlossen, ihr Bestes zu geben, um dauerhaft in diesem Team bleiben zu können. Dabei ist ihnen durchaus bewusst, dass sie miteinander konkurrieren. Jeder möchte sich beweisen und zeigen, dass er für diese anspruchsvolle Aufgabe geeignet ist. Vertrauen? Fehlanzeige! Der ständige Konkurrenzkampf macht ihre Zusammenarbeit nicht gerade einfacher und sorgt für zusätzliche Spannung.
Der neueste Fall kommt da gerade recht: Bei der Auflösung des Haushalts ihres verstorbenen Vaters macht eine Frau eine schreckliche Entdeckung. In einer Tiefkühltruhe stößt sie auf die sterblichen Überreste mehrerer Frauen. Doch wer sind die Toten, und was ist ihnen zugestoßen?
Die Identifizierung gestaltet sich schwierig. Bald zeigt sich jedoch eine Gemeinsamkeit: Alle Opfer waren Prostituierte. Auch eine Schülerin, die bereits vor Jahren spurlos verschwunden ist, scheint mit dem Fall in Verbindung zu stehen. Doch es gibt ein Problem: Der mutmaßliche Täter ist längst tot. Damit scheint der Fall eigentlich so gut wie abgeschlossen.
Doch Mila gibt sich damit nicht zufrieden. Ihr grenzenloser Ehrgeiz lässt sie nicht los, und so beginnt sie, auf eigene Faust weiterzuermitteln. Ist der Fall wirklich so eindeutig, wie es zunächst scheint? Oder verbirgt sich hinter den bisherigen Erkenntnissen eine Wahrheit, die noch niemand erkannt hat?
Besonders fasziniert hat mich, wie authentisch und nachvollziehbar die Ermittlungsarbeit geschildert wird. Ich habe einen interessanten Einblick in die Abläufe bei der Aufklärung eines solchen Verbrechens bekommen. Gleichzeitig begleiten wir Mila und Tom bei ihren ersten Erfahrungen in der Abteilung für Kapitaldelikte. Ihre Unsicherheiten, ihr Ehrgeiz und ihr Wunsch, sich zu beweisen, machen die beiden zu interessanten Figuren.
Sehr gut gefallen hat mir auch der unentwegte Konkurrenzkampf zwischen den beiden. Sie müssen zusammenarbeiten, können einander aber kaum vertrauen, weil jeder um seinen Platz im Team kämpft. Diese Konstellation verleiht der Geschichte eine besondere Dynamik.
Eine weitere spannende Figur ist der pensionierte Kommissar Herbert Wittkowski. Der alte Ermittler hat den ungeklärten Fall der verschwundenen Schülerin nie vergessen und beschließt, sich in die aktuellen Ermittlungen einzumischen. Dabei zeigt sich, dass die beiden jungen Polizeischüler gerade von ihm einiges lernen können – vielleicht sogar mehr, als von ihren eigenen Vorgesetzten.
Der Krimi ist fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Obwohl der Fall zunächst beinahe aufgeklärt scheint, steigt die Spannung von Kapitel zu Kapitel. Immer neue Erkenntnisse werfen Fragen auf und lassen Zweifel an den bisherigen Schlussfolgerungen aufkommen.
Besonders gelungen fand ich, dass ich bis zum Schluss keine wirkliche Ahnung hatte, wie sich alles auflösen würde. Genau das macht für mich einen richtig guten Krimi aus: Man rätselt mit, stellt eigene Vermutungen an und wird am Ende doch noch überrascht.
Mein Fazit: Ein packender Kriminalroman mit einer originellen Ausgangsidee, interessanten Charakteren und einer durchgehend steigenden Spannungskurve. Die Kombination aus einem rätselhaften Fall, zwei ehrgeizigen Polizeischülern und einem erfahrenen Ermittler, der nicht locker lässt, hat mich absolut überzeugt.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne!
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
09.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein fesselnder Krimi
Thomas Durchschlag erzählt in „Finsterland“ vom aufregenden Einstieg ins Berufsleben als Polizist/in. Denn das ist es auf alle Fälle für Mila und Tom: In seiner spannenden Inszenierung beschreiten die beiden Neulinge zusammen mit dem pensionierten Ex-Kommissars Herbert umgehend ihre eigenen Wege zur Lösung eines grausamen Falls. Das ist vielleicht etwas dick aufgetragen, aber trotzdem überrascht uns der Autor mit spannendem Stil, vielen unerwarteten Twists und jeder Menge Details zum Alltag eines Kommissars oder einer Kommissarin. So ist „Finsterland“ von Thomas Durchschlag ein fesselnder Krimi, der uns gespannt auf weitere Fälle von Mila, Tom und Herbert von der Frankfurter Kripo warten lässt.
Bewertung
aus Oranienburg
5/5
03.10.2026
Buch (Taschenbuch)
bin absolut begeistert
Ich habe schon viele Krimis und Thriller gelesen und muss sagen: einen in dem Absolventen der Polizeiakademie die Hautfiguren sind und der dabei auch noch so spannend geschrieben ist, war noch nie darunter. Der Schreibstil des Autors hat mich schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen.
Die beiden Hauptfiguren, Mila Elias und Tom Schmidt, haben das gleiche Ziel. Beide wollen nach erfolgreicher Beendigung ihrer Ausbildung im K11 arbeiten, der Abteilung für Kapitalverbrechen. Der Anfang der beiden ist schwer. Jeder will bei der Praktikumsarbeit im K11 punkten. Also ist Wissen Macht. Außerdem findet Mila, dass Tom arrogant ist, einfach jemand, den sie ausbooten muss. An manchen Stellen war ich richtig sauer auf Mila, denn mir war Tom sympathisch.
Der aktuelle Fall im K11 hat es in sich, denn bei einer Wohnungsauflösung findet die Tochter des Verstorbenen einen Kopf und 4 Hände in dessen Tiefkühltruhe. Mila ist in meinen Augen die treibende Kraft bei der Lösung des Falls. Wie sie hier im Buch eigene Wege, die nicht immer legal sind, geht und daraus gemeinsam mit dem ehemaligen KHK Herbert Wittkowski a.D. und Tom immer mehr Puzzleteile findet und meist die richtigen Schlüsse, hat mich unwahrscheinlich spannend unterhalten. Ich konnte diesen Thriller kaum aus der Hand legen. Das Ende hat mich, nichtsahnend und kalt erwischt. Wirklich gut gemacht. Von mir gibt’s daher 5 Lese-Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
brauneye29
Thalia Book Circle Community
4/5
21.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannend
Zum Inhalt:
Mila und Elias sind im Rahmen ihrer Ausbildung in einer neuen Dienststelle und werden gleich am ersten Tag Teil eines verstörenden Falls. In einer Tiefkühltruhe werden während einer Haushaltsauflösung Leichenteile von mehreren Frauen gefunden und es gibt scheinbar eine Verbindung zu zwei alten Fällen. Offiziell gilt der Täter als tot, doch Mila zweifelt daran. Mit dem pensionierten Kommissar Herbert beginnt sie ein gefährliches Doppelspiel.
Meine Meinung:
Was mir schon sehr gut an dem Buch gefallen hat, war dass es eben nicht zwei schon gestandene Polizisten Ermittlungen aufnehmen sondern zwei noch nicht fertig ausgebildete Polizistin, die eben noch nicht die Erfahrung haben, aber vielleicht mehr Mut, auch wenn sie damit im Grunde auch ihre mögliche Karriere gefährden. Das Zusammenspiel zwischen Tom und Mila ist zunächst eher schwierig, wird dann aber immer besser. Auch Herbert hat mir gut gefallen. Insgesamt hat das Buch einen recht hohen Spannungsbogen und hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich bin gespannt auf weiteres vom Autor.
Fazit:
Spannend
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