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Band 1

Red City Roman

Aus der Reihe Stadt der Alchemisten
7

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46875

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

592

Maße (B/H)

13,6/21,5 cm

Gewicht

547 g

Farbe

Rost / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Gerstner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-71111-1

Beschreibung

Rezension

»die Figuren (entwickeln sich) auf sehr angenehme Art und Weise, sind trotz ihrer Fähigkeiten auch Menschen mit Stärken und Schwächen.«

Produktdetails

Verkaufsrang

46875

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

592

Maße (B/H)

13,6/21,5 cm

Gewicht

547 g

Farbe

Rost / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Gerstner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-71111-1

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • smusti

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Liebe, Alchemie und Bandenkrieg

    Der ruhige Einstieg hat mir gut gefallen, weil man Sam und Ari zunächst als Jugendliche kennenlernt und ihre Verbindung dadurch sehr glaubwürdig entsteht. Umso härter trifft einen, wie sich ihre Wege später entwickeln und sie auf den gegnerischen Seiten zweier Syndikate wiederfinden. Besonders gefallen haben mir die beiden Hauptfiguren und ihre Entwicklung. Sam und Ari sind keine klassischen Held:innen, sondern komplexe, teilweise moralisch ziemlich graue Charaktere, deren Entscheidungen nicht immer leicht nachzuvollziehen sind. Gleichzeitig bleibt ihre Verbindung über all die Jahre hinweg spürbar. Die Mischung aus Freundschaft, Liebe, Rivalität und den immer weiter eskalierenden Konflikten hat für mich einen starken Sog entwickelt. Auch die Welt von Angel City fand ich spannend. Die Syndikate, die Alchemie und die damit verbundenen Fähigkeiten verleihen der Geschichte eine düstere, ungewöhnliche Atmosphäre. Dabei steht die Fantasy nicht permanent im Vordergrund, sondern fügt sich eher subtil in die Handlung ein. Für mich hat das gut funktioniert, weil die emotionalen Konflikte und Beziehungen eindeutig das Herzstück der Geschichte sind. Marie Lu schafft es außerdem, eine Menge Schmerz, Hoffnung und unerreichbare Liebe in ihre Geschichte zu packen. Gerade die Beziehungen innerhalb der Familien und Syndikate sorgen dafür, dass es nicht einfach nur um einen Bandenkrieg geht. Vieles ist tragisch und stellenweise ziemlich brutal, bleibt dabei aber emotional nachvollziehbar. Lediglich im letzten Teil ging mir manches etwas zu schnell, nachdem sich die Geschichte zuvor bewusst viel Zeit für die Figuren genommen hatte. Trotzdem hat mich „Red City“ insgesamt sehr gepackt. Die Kombination aus düsterem Syndikaten-Setting, Alchemie und einer tragischen Liebesgeschichte hat für mich hervorragend funktioniert. Ein intensiver, atmosphärischer Auftakt mit zwei Figuren, deren Geschichte für mich definitiv noch nicht zu Ende erzählt ist. Der Cliffhanger macht die Wartezeit auf Band 2 nicht gerade leichter.

  • Der Duft von Büchern und Kaffee

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bildgewaltig, intensiv und herzzerreißend

    Inhalt: Gegensätzlicher könnten Ari und Sam kaum sein. Während Ari ständig im Rampenlicht steht – schutzlos dem Spott und dem Gelächter der anderen Kinder ausgeliefert –, gleicht Sam einem Phantom. Sie verschmilzt mit der Menge, sodass kein einziger Blick an ihr hängen bleibt. Schon in jungen Jahren wurde Ari von seiner Familie getrennt. Seine Eltern wollten ihm die bestmögliche Zukunft sichern, doch das mühsam erkämpfte Stipendium forderte einen hohen Preis. Fernab der Heimat muss Ari nicht nur lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, er gerät auch in die Fänge der Unterwelt. Sein Mentor gehört ausgerechnet zu Lumines, einem der zwei mächtigsten Verbrechersyndikate in Angel City. Dieser erkennt Aris außergewöhnliches Potenzial und beschließt, ihn gezielt zu fördern. Während Ari in der Hierarchie des Syndikats aufsteigt und lernt, seine Schwächen in Stärken zu verwandeln, kämpft Sam jeden Tag aufs Neue ihren eigenen Kampf – gegen die Armut, um die Aufmerksamkeit ihrer Mutter und um ihr Bestehen an der Schule. Als Sam und Ari sich in der Schule begegnen, spüren sie sofort eine tiefe Verbindung. Aus ersten Momenten wird ein festes Band aus Vertrauen und Zuneigung. Bald beginnen sie, sich poetische Briefe zu schreiben – Zeilen voller intensiver Gefühle, die jedoch die dunkelsten Geheimnisse ihres Lebens geschickt im Verborgenen halten. Ein plötzlicher Schicksalsschlag reißt Sam von einem Tag auf den anderen den Boden unter den Füßen weg. Ohne Ausweg klammert sie sich an den letzten Strohhalm: eine der einflussreichsten Personen der Stadt. Zu Sams Überraschung wird sie tatsächlich angehört. Doch die Hilfe ist an eine gefährliche Bedingung geknüpft, denn die Frau an der Spitze gehört zu Grand Central, dem erklärten Erzfeind von Lumines. Diamond nimmt Sam auf. Sie erkennt das Potenzial in ihr, das sonst niemand gesehen hat: Sams Fähigkeit, in der Masse unterzugehen, wird zu ihrer größten Stärke. Sams und Aris Wege trennen sich. Beide beginnen, in ihren neuen „Familien“ Fuß zu fassen, und geraten schon bald in einen Strudel aus Macht, Geheimnissen und Gewalt. Was bleibt, ist ihre tiefe Verbindung und die alten Gefühle. Doch jetzt stehen sie sich als Feinde in einem gnadenlosen Bandenkrieg gegenüber. Während die Fronten von Tag zu Tag härter werden, geraten Ari und Sam zwischen die Fronten eines mörderischen Spiels. In einer Welt, die absolut kein Mitgefühl duldet, bleibt ihnen fürs Überleben nur eine Wahl: Sie müssen gegeneinander kämpfen. Meinung: Von Marie Lus Büchern hatte ich in der Vergangenheit viel Gutes gehört. Ich wollte schon längst etwas von der Autorin gelesen haben. Als „Red City“ als Neuerscheinungen angekündigt wurde, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Schon nach den ersten Seiten von „Red City“ war mir klar, warum die Autorin so einen Hype genießt. Ihr Schreibstil ist unglaublich bildhaft und geht direkt unter die Haut. Marie Lu nimmt sich bewusst Zeit für ihre Geschichte; sie erzählt ohne Eile und schafft es dadurch, der Handlung eine spürbare, tiefgründige Emotionalität zu verleihen. Der Buchrücken wirbt mit dem Slogan „Romeo & Julia meets Der Pate“. Diese Aussage trifft den Kern des Buches meiner Meinung nach perfekt. Wir begleiten eine herzzerreißende Entwicklung zweier Figuren, deren Gefühle nach und nach zu etwas extrem Starkem heranwachsen, während ihr Schicksal unaufhaltsam auf einen Abgrund zuzusteuern scheint. Mit Ari und Sam treffen wir auf zwei Protagonisten, die sich als Kinder kennenlernen und schon früh spüren, dass sie ein besonderes Band verbindet. Beide sind auf ihre Art einsam und beide besitzen ein großes Herz. Das Schicksal sorgt jedoch dafür, dass sie von den Oberhäuptern der beiden mächtigsten Verbrechersyndikate Angel Citys rekrutiert werden. Beide steigen schnell auf und werden für die jeweiligen Organisationen unentbehrlich. Marie Lu schildert packend das Erwachsenwerden der beiden Hauptfiguren, die internen Machtstrukturen der Syndikate und die Wirkung der Droge Sand, welche die menschlichen Fähigkeiten drastisch steigert. Besonders das Magiekonzept sticht heraus: Statt auf klassische Zauberei setzt Marie Lu auf eine strukturierte, aber brandgefährliche Alchemie. Sie ermöglicht es, Materie und menschliche Körperteile zu verändern oder mit der Umgebung zu verschmelzen. In der kriminellen Unterwelt machen sich beide Syndikate dieses Wissen zunutze: Ihre Top-Alchemisten setzen die Methode ein, um die Spuren brutaler Folter perfekt zu verwischen. Die unaufgeregte Erzählweise der Autorin zieht Lesende mitten hinein in den düsteren Abgrund von Angel City. Im Zentrum stehen dabei hochkomplexe Beziehungen: Die Bindung zwischen Sam und Will – Diamonds Sohn und rechte Hand bei Grand Central – ist alles andere als feinfühlig; sie ist brutal und unbarmherzig. Ebenso tiefgründig ist der Konflikt zwischen Sam und ihrer Mutter Connie. Durch den Blick hinter die Kulissen wird Connies hartes Handeln greifbar. Man spürt förmlich den Schmerz, der Mutter und Tochter gleichermaßen trennt und zusammenschweißt. Dank der wechselnden Perspektiven offenbaren sich die geheimen Motive der Figuren, die sie umeinander verbergen müssen. Fazit: Mit „Red City“ legt Marie Lu einen starken Start hin. Die leisen Anfänge wandeln sich in pure Intensität, bei der echte Gefühle auf eiskalte, stimmige Härte treffen. Das Ergebnis ist eine atmosphärische und emotionale Tour de Force, die extrem unter die Haut geht und einen Sog der Ausweglosigkeit entwickelt, dem man sich nicht entziehen kann. Ein tragisches, hochspannendes Highlight, das noch lange nachhallt und den Wunsch nach der Fortsetzung schürt.

  • debookrah

    4/5

    06.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Etwas verschenktes Potenzial

    „Red City“ ist das neuste Buch von Marie Lu und ich habe mich riesig drauf gefreut. Die ersten zehn Prozent waren auch sehr vielversprechend und ich habe sie inhaliert. Danach wurde es allerdings irgendwie zäher und das Genre Fantasy verlor sich zwischen den Seiten und spielte keine große Rolle mehr. Das fand ich total schade, denn es steckte super viel Potenzial in der Geschichte. Der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch hat sich echt gut lesen lassen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    3/5

    04.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Alchemie, Macht und einer Liebe, die im Schatten steht

    Ich sucht nach einer richtig düsteren Urban Fantasy und liebt alles rund um Alchemy und Magie? Dann könnte dies hier entwand für euch sein. Die Grundidee fand ich tatsächlich spannend. Besonders die Vorstellung, dass Alchemie dazu genutzt wird, Menschen durch eine Droge scheinbar perfekter zu machen, hat für mich interessante Möglichkeiten eröffnet. Schönheit, Einfluss, gesellschaftlicher Status und Macht werden dadurch miteinander verknüpft. Gleichzeitig steckt darin ein Thema, das über die reine Fantasy-Idee hinausgeht: Wie weit würde ein Mensch gehen, um erfolgreicher, stärker, schöner oder einflussreicher zu werden? Und was ist man bereit dafür zu opfern? Genau diese Fragen fand ich an Red City deutlich interessanter als manche Wendung der eigentlichen Handlung. Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Atmosphäre. Die Welt hatte etwas Glitzerndes und gleichzeitig Bedrohliches. Auf der einen Seite gibt es die moderne, luxuriöse Stadt mit ihren Möglichkeiten und dem Versprechen von Erfolg, auf der anderen Seite die Schattenwelt der Syndikate, Gewalt, Abhängigkeiten und Machtspiele. Dieses Gegenspiel funktioniert sehr gut und vermittelt dem Buch eine angenehm düstere Grundstimmung. Das Setting fühlte sich für mich wie eine Stadt an, in der hinter jeder glänzenden Fassade etwas Unangenehmes lauern könnte. Gerade diese Mischung aus moderner Großstadt, Magie, Unterwelt und gesellschaftlichem Streben hat mir gefallen. Das Buch schafft dadurch eine Atmosphäre, die teilweise fast schon bedrückend wirkt und ein wenig an Batman erinnerte. Allerdings hatte ich gleichzeitig das Gefühl, dass aus dieser starken Ausgangsidee noch mehr hätte herausgeholt werden können. Marie Lu schreibt modern, flüssig und sehr zugänglich. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und ihre Szenen lassen sich angenehm lesen. Gerade bei actionreicheren Passagen schafft sie es, Dynamik aufzubauen, ohne dass der Text unnötig kompliziert wirkt. Was mir ebenfalls gefallen hat, ist, dass sie nicht versucht, die Welt mit unnötig komplizierter Sprache künstlich größer oder bedeutender erscheinen zu lassen. Ihr Stil bleibt relativ direkt und lässt sich dadurch schnell lesen. Trotzdem hat mir an einigen Stellen etwas gefehlt. Ich hatte mir von einem Buch mit dieser düsteren Welt und dieser interessanten Grundidee stellenweise mehr Tiefe gewünscht. Gerade bei den moralischen Fragen rund um Macht, Perfektion und die Alchemie hätte ich mir mehr Raum für Zwischentöne gewünscht. Für mich war Red City deshalb sprachlich angenehm, aber nicht durchgehend so eindringlich, wie ich es aufgrund der Atmosphäre erwartet hatte. Spoilerfrei gesagt entwickelt sich die Geschichte immer stärker in Richtung eines Konflikts, bei dem persönliche Entscheidungen und die großen Machtinteressen der Syndikate miteinander kollidieren. Dabei müssen die Figuren zunehmend hinterfragen, wem sie vertrauen können und welchen Preis ihre jeweiligen Entscheidungen haben. Das Problem für mich war allerdings, dass vieles davon sehr vorhersehbar war. Ich hatte bei mehreren Entwicklungen relativ früh eine Ahnung, wohin sich die Geschichte bewegen würde. Dadurch konnten mich manche Situationen emotional nicht mehr so stark überraschen, wie es wahrscheinlich beabsichtigt war. Gerade bei einem Buch, das mit Macht, Verrat, Rivalität und einer komplizierten Beziehung arbeitet, hätte ich mir mehr unerwartete Wendungen gewünscht. Es gab zwar Situationen, in denen ich wissen wollte, wie es weitergeht, aber dieses „Ich muss unbedingt wissen, was als Nächstes passiert“-Gefühl war bei mir nicht konstant vorhanden. Für mich war die Geschichte deshalb eher solide als wirklich überraschend. Sam war für mich eine interessante Protagonistin, gerade weil ihr Antrieb stark mit ihrem persönlichen Hintergrund verbunden ist. Sie kommt nicht aus einer privilegierten Position und möchte sich ein besseres Leben erarbeiten. Ihr Ehrgeiz ist deshalb nachvollziehbar, gleichzeitig bringt dieser Ehrgeiz sie immer wieder in Situationen, in denen sie Entscheidungen treffen muss, die nicht unbedingt einfach oder moralisch eindeutig sind. Ich mochte an ihr, dass sie nicht als vollkommen perfekte Heldin dargestellt wird. Sie hat Ziele, Fehler und Widersprüche. Trotzdem hätte ich mir bei ihrer Entwicklung teilweise noch mehr Konsequenz gewünscht. Einige ihrer Entscheidungen hätten für mich emotional stärker nachhallen können. Ari fand ich ebenfalls interessant, vor allem durch seine Vergangenheit und seine Verbindung zu Lumines. Bei ihm hat mir besonders gefallen, dass seine Entwicklung nicht einfach darauf hinausläuft, nur „gut“ oder „böse“ zu sein. Seine Loyalitäten und seine persönlichen Gefühle stehen immer wieder miteinander im Konflikt. Trotzdem hatte ich bei beiden gelegentlich das Gefühl, dass ich ihre Entwicklung eher beobachte, als sie wirklich emotional mitzuerleben. Ich konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen, aber nicht jede davon hat mich gleichermaßen erreicht. Besonders interessant fand ich, dass ihre Verbindung nicht erst während der eigentlichen Handlung entsteht, sondern auf einer gemeinsamen Vergangenheit beruht. Dadurch bekommt ihre Beziehung automatisch eine andere Dynamik. Allerdings hat mich die Romance nicht immer emotional abgeholt. Einige Momente fand ich schön und andere durchaus schmerzhaft, aber insgesamt hätte ich mir noch mehr Tiefe in ihrer Beziehung gewünscht. Gerade weil die gemeinsame Vergangenheit so wichtig ist, hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Gefühle noch intensiver herausgearbeitet werden. Der größte Kritikpunkt bleibt für mich die Vorhersehbarkeit. Einige Entwicklungen waren für mich zu leicht abzusehen, wodurch bestimmte Momente weniger Wirkung hatten. Außerdem hatte ich teilweise das Gefühl, dass das Potenzial der Welt größer war als das, was die Handlung daraus gemacht hat. Die Idee rund um Alchemie, Sand und die Syndikate ist stark, aber ich hätte mir stellenweise noch mehr Tiefe bei den Hintergründen und Konsequenzen gewünscht. Auch emotional hätte mich das Buch stärker erreichen können. Es gab durchaus Momente, die mich nachdenklich oder traurig gemacht haben, aber insgesamt blieb eine gewisse Distanz bestehen. Das ist für mich besonders schade, weil die Geschichte eigentlich sehr viele Themen besitzt, die emotional einiges hergeben: Ehrgeiz, Armut, Macht, Perfektion, Loyalität, Liebe und die Frage, wie weit man für ein besseres Leben gehen würde. Beim Lesen hatte ich häufig ein Gefühl von Unruhe. Die Welt wirkt nie wirklich sicher und gerade die Machtstrukturen der Syndikate sorgen dafür, dass man den Figuren nicht unbedingt das Gefühl geben kann, dass sie ihre Situation vollständig kontrollieren. Gleichzeitig hat mich das Buch immer wieder darüber nachdenken lassen, wie leicht der Wunsch nach einem besseren Leben in Ehrgeiz umschlagen kann. Red City würde ich vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die düstere Urban Fantasy, Magie in einer modernen Welt, rivalisierende Gruppierungen, Machtkämpfe und eine Romance mit komplizierter Vergangenheit mögen. Wer gerne Geschichten liest, in denen zwei Menschen emotional miteinander verbunden sind, aber gleichzeitig auf unterschiedlichen Seiten eines Konflikts stehen, dürfte hier einiges finden. Ein atmosphärisches, modernes und schön düsteres Fantasybuch mit einer spannenden Idee und interessanten Protagonisten, das für mich allerdings hinter seinem eigenen Potenzial zurückbleibt.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2026

    eBook (ePUB)

    Magic Mafia x Romeo und Julia

    Ich liebte eigentlich fast alles an dem Buch, vom Schreibstil über die Handlung bis hin zu den Charakteren, ich hab nur einige kleine Bemängelungen zwecks der Logik, aber nichts, was mein Lesevergnügen großartig geschmälert hätte. Der Bezug zu Romeo & Julia kommt übrigens hauptsächlich von einer aufkeimenden tragischen Liebesbeziehung aus verschiedenen Lagern, nicht, weil das Buch sich großartig auf Romantik fokussiert. Ich mochte wie gut die Unterwelt-Aspekte recherchiert waren, das sorgte für eine beklemmende und realistische Atmosphäre, in der sich die Handlung gut bewegen konnte. Die Charaktere fand ich auch toll, alle, selbst die Nebencharaktere waren vielschichtig und glaubwürdig, ich hätte mir nur bei Ari mehr gewunschen, dass man von seiner Schüchternheit mehr mitbekommt, als es immer nur gesagt zu bekommen, wie schüchtern er denn sei. Anfangs dachte ich, das Buch sei ein Jugendbuch, weil Ari und Sam im ersten Teil noch so jung waren, doch das gibt sich ab ca 30%. Ich dachte zuerst die Drogen und Alchemie könnten anderen Büchern (z.B. Dune mit Spice) zu ähnlich sein, aber das war meiner Meinung nach nicht der Fall. Es war etwas ganz eigenes, ich mochte das Magiesystem und dass es einen Preis hat, und ich mochte wie düster die ganze Geschichte war, und wie tief die Verbindungen zwischen den jeweiligen Charakteren ist. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2. Vielen Dank an PIPER & NetGalley, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Kundinnen und Kunden meinen

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