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Produktbild: Das vorletzte Haus am Fluss

Das vorletzte Haus am Fluss

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/3 cm

Gewicht

464 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10178-9

Beschreibung

Rezension

»Generell zeichnet sich Das vorletzte Haus am Fluss durch die Stärke der Autorin aus, langsam, aber sehr fließend und atmosphärisch dicht zu erzählen und dabei stets am richtigen Ort Leerstellen zu lassen. […] Dieser Roman ist in bestem Sinne unaufgeregt und ich mochte ihn wirklich sehr.«
Ines Daniels / letteratura Blog

»Beim Lesen entsteht eine Sogwirkung. Häppchenweise werden Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben und abgeglichen. Tragik und Freude sind ganz nah beieinander. Man fühlt jedes Wort, jeden Satz und ahnt deshalb, dass da noch ein großes Geheimnis ist, das an die Oberfläche drängt.«
Christine Gemmecker

»Felicitas Geduhn hat mit Das vorletzte Haus am Fluss über Herkunft und familiäres Schweigen, über genutzte und ungenutzte Lebenswege, über Festhalten und Loslassen geschrieben […]. Sehr gern gelesen!«
Stephanie Schaefers / Instagram @textwerkbremen

»Wunderbar eigenwillige Charaktere, berührende lang gehütete Geheimnisse und gleichzeitig kluge Gedanken darüber, wie sich das Dorfleben seit der Wende verändert hat: Für mich hat der Roman eindeutig Dörte-Hansen-Vibes, ich habe ihn sehr gern gelesen.«

»Fein verhandelt Felicitas Geduhn den Drang nach Aufbruch und Selbstermächtigung, Liebe, Freundschaft, Verlust, Scham und Schmerz, den Neuanfang und das, was uns Orientierung gibt.«
Eva-Marie Mallmann / Instagram @rockchickdeluxe

»Eine großer, berührender Roman, der seine großen Momente in zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Unausgesprochenen findet. Eine ganz große Empfehlung von mir.«
Instagram @anja._liest

»Geduhns poetische Sprache trägt die vielschichtige Ausgestaltung der Erzählung mühelos. Etwas Schwebendes haftet den einzelnen Szenen an […]. Liebevoll gezeichnet sind auch die zahlreichen Nebenfiguren. Ihnen verdankt der Roman ein hohes Maß an menschlicher Wärme.«
Britta Röder / Instagram @xlcoffeequeen

»[Geduhn] schafft es, eine ganz besondere Spannung zu erzeugen. Ihre Geschichte ist nicht nur erzählt, sondern erreicht für mich eine unglaubliche Tiefe, die auch durch die fein gearbeitete Sprache entsteht.«

»Ganz großes Kino erwartet euch bei Das vorletzte Haus am Fluss.«

»Geduhn erzählt ruhig und dennoch mit einer ganz besonderen Spannung. Ihre Sprache ist bildreich, fein und unglaublich atmosphärisch. Vieles wird nicht ausgesprochen und ist trotzdem da. […] Das vorletzte Haus am Fluss ist kein Roman, der laut werden muss. Seine Stärke liegt für mich gerade in den leisen Tönen, in dem Ungesagten und in all den Bedeutungen hinter der eigentlichen Geschichte. Ein melancholisches, tiefgründiges und wunderschön erzähltes Buch.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/3 cm

Gewicht

464 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10178-9

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Sunas Wohnung ist schrecklich still und leer. Ihr Freund Just ist ausgezogen. Als sie einen verletzten Storch auf ihrem Dach findet, braucht sie die Meinung von ihrem Vater. Sie fährt raus aufs Land, zu ihrem Elternhaus. Dort lebt ihre Mutter, die sich am liebsten hinter ihrer Nähmaschine versteckt. Reden mag sie nicht so gern. Doch nicht nur Just, sondern auch ihr Vater ist verschwunden. Aber darüber spricht niemand. Zwischen Schweigen und der Dorfgemeinschaft versucht Suna Antworten zu finden. Darauf was mit ihrem Vater passiert ist und warum ihre Mutter so verschlossen ist. Manchmal beginnt eine Geschichte ganz leise, mit einer scheinbar unbedeutenden Handlung. Hier ist es der verletzte Storch auf Sunas Dach. Und dann, ganz langsam entwickelt sich Stück für Stück ein starker Roman über Verlust, Familie und das Schweigen. Das Schweigen über Dinge, die niemand wissen soll, die so gern vergessen werden wollen. Durch die zwei Zeitebenen erfährt der Leser von den unausgesprochenen Dingen, aber immer nur ein kleines Stück. Uns geht es wie Suna. Wir wollen mehr wissen, sind neugierig und brauchen Geduld. Ruhig, poetisch und atmosphärisch erzählt Felicitas Geduhn von diesen großen Themen. Sie nimmt uns mit in die Vergangenheit der Mutter. Erzählt von geplatzten Träumen und Verlusten. Und so langsam beginnt sich die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Dieses Dorfleben, das sich in all den Jahren kaum verändert hat. Und das Suna und ihre Mutter so sehr geprägt hat. Und am Ende stellt sich die eine große Frage: „Können wir uns jemals von unserer Vergangenheit und dem Heimatort wirklich lösen?“ Eine großer, berührender Roman, der seine großen Momente in zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Unausgesprochenen findet. Eine ganz große Empfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende findet sich alles

    Zwei Erzählebenen, zwei Frauen – Mutter und Tochter. Beide verbindet die Sprachlosigkeit und gleichzeitig ist es das, was die beiden so fremd gemacht hat. Eine Geschichte, wie das Leben, nur farbiger, tanzender und immer wieder so berührend. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, bis am Ende klar wurde, warum diese stummen Menschen so sind, wie sie sind. Lesende, die zart geflochtene Geschichten mögen, werden dieses Buch lieben.

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo gehen wir hin? Immer nach Hause!

    Novalis hatte recht. Felicitas Geduhn behält recht, wenn sie es ihm gleichtut. Ein Storch auf einem Hochhaus, der Federn lässt. Felicitas Geduhn hat nach ihrem Debütroman „Sommer“ ein ganzes Herbstbuch übers Federn lassen geschrieben. Auch ihre Figuren verlieren Federn und sind so unprätentiös wie das nackte Leben. Suna hat ihren Freund verloren und sucht Nestwärme. Und wo gehen wir hin, wenn wir die suchen? Immer wieder nach Hause! Selbst dann, wenn dort noch immer alles wund ist und es gute Gründe gab, davonzuziehen. Sunas Umfeld ist verschroben und aus der Zeit gefallen. Aber je länger das Buch wird, umso mehr merkt man, dass es weniger um die äußerlich, als um die innere Zeit geht. Wie gehen wir mit den tiefsten Wunden um, die uns das Leben zugefügt hat? Halten wir sie aus, sitzen wir sie aus oder geben wir sie womöglich genau an die weiter, die wir am meisten lieben und beschützen wollen? Geplatzte Träume? Davon gibt es so einige in diesem Buch. Das Schöne daran ist, dass es nicht um eine spätere Erfüllung geht, sondern darum, dass sie geplatzt bleiben müssen. Manche Wunden dürfen sich nicht schließen, das weiß diese Autorin genau und das zeigt sie ihren Figuren. "Mein Storch ist ausgeflogen, hat alles mitgenommen, wie Just." Ein Buch, das nachhallt: eine berührende Familiengeschichte, vor allem eine tiefe Liebesgeschichte. Das Leben darf kein Mainstream sein. Wir sind nicht allein, sind keine Einzelfälle. Aber jedes Leben ist besonders und bleibt einzigartig, auch in diesem Buch. Echt schön, dass es das noch gibt!

  • Eva

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Geheimnis bestimmt über Gehen und Ankommen

    Just ist ausgezogen, dafür sitzt ein verletzter Storch auf Sunas Dach. Sunas Vater wüsste Rat, doch auch der ist verschwunden. Aus dem Heimatdorf, einfach weg. Schon seit Wochen. Kurzentschlossen fährt Suna aufs mecklenburgische Land, zu ihrer Mutter Conny. Die ist kaum sichtbar unter den Stoffbergen, sie schneidert die Kostüme für die alljährlichen Festspiele, an denen immer das gleiche Stück aufgeführt wird und das ganze Dorf dabei ist. Das Stück vom Fährmann. Wie damals schon regiert das Schweigen das Miteinander, nichts hat sich verändert. Nicht der Blick auf das letzte Haus am Fluss, in dem der Fährmann Krisch mit seinem Sohn Krisch wohnt. Schon immer. Über Generationen. Und so entrollt Felicitas Geduhn auf zwei Zeitebenen Sunas Gegenwart und Connys Vergangenheit, in der ein Geheimnis unter dem Schweigen begraben liegt. Und der Schlüssel zum Verschwinden von Sunas Vater. Es gibt die, die es an einem Ort nicht aushalten und die, die bleiben. Die, die gehen und die dafür kommen. Und es gibt die, die es nicht aushalten, dass immer jemand kommt und ein anderer geht. Die zwei Ufer sind geteilt durch den Fluss, durch Sehnen und Hoffen, Bewahren und Halten, verbunden durch den Fährmann. Mit Urvertrauen hält er die Dinge zusammen, die zusammen gehören, ist die Konstante, im Leben von Suna und davor dem von Conny. Felicitas Geduhn schreibt kraftvoll und bildreich, humorvoll und präzise. Sie erkundet am Beispiel unterschiedlicher Lebensentwürfe und Generationen die Frage, wie ein Ort die Menschen prägt , spielt mit den Sehnsüchten nach Heimat und Fernweh, Freiheit und Beständigkeit, Flucht und der Bereitschaft, sich verborgenem Schmerz zu stellen. Die Zeit dehnt sich aus in Das vorletzte Haus am Fluss, zieht sich in die Länge, umspannt verschwenderisch die Tage, um sich im nächsten Moment zusammenzuziehen und die Sekunden zu kondensieren. Das vorletzte Haus am Fluss bleibt spannend bis zum Schluss. Zwischen verhassten traditionellen Dorf-Narrativen, den Blicken der anderen, dem Drang nach Aufbruch und Selbstermächtigung, der Liebe und der Freundschaft, Verlust, Scham und Schmerz, dem Neuanfang und dem uralten Rhythmus der Fährzeiten.

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