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Über Leben 70 Botschaften rund um Mut, Leidenschaft und Verantwortung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Abbildungen

mit 27 Abbildungen

Verlag

Malik Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,8 cm

Gewicht

284 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-40743-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Abbildungen

mit 27 Abbildungen

Verlag

Malik Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,4/11,8/2,8 cm

Gewicht

284 g

Farbe

Schwarz / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-40743-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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In der 1. Auflage von 1978…

Tom aus Rieseby am 26.10.2014

Bewertungsnummer: 2696779

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der 1. Auflage von 1978 „Everest“ von Reinhold Messner startet er im Klappentext mit „Ich wollte einmal hoch hinaufsteigen, um tief in mich hineinsehen zu können.“ Spätestens seitdem (ich war fünfzehn) bin ich diesem Mann dankbar, für mich ein tragfähiges Vorbild in meinem Leben gewesen zu sein. Als er dann 1996 in "Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden" schrieb „Ich möchte ein weiser, alter Mann werden.“ war vorweggenommen, was nach seinem Marsch durch die Gobi Wirklichkeit werden sollte. Aus meiner Sicht war danach alles getan und gesagt. Die jüngsten Rezensionen sprachen zu viel von Wiederholungen, als dass ich wirklich interessiert war an seinem jüngsten literarischen Werk „Über Leben“. Nun bekam ich es geschenkt - von einem Freund. Siehe da: Die Lektüre ist ein Genuss über 336 Seiten, wie gut, dass auch hier die Tat letztlich alles andere vergessen macht! Wer Messner schätzt und kennt, wird hier durchaus neue Aspekte der Lebensbewertung in unterschiedlichen Lebensphasen kennenlernen, wird sich an den Wiederholungen nicht stören. An den Erstleser einer Messner‘schen Lektüre sei gerichtet: sehen Sie es ihm nach, dass sich sein Intellekt nicht am Mainstream literarischer Geflogenheiten orientiert. Was dem Mann wichtig ist, dass penetriert er bis keiner etwas mehr missverstehen kann. Ansonsten ist der Text auch für Nichtbergsteiger mannigfaltig und einfach lesbar. Sprache und Inhalt von einem Mitmenschen, der letztlich gut geerdet war und ist. Manchmal erinnerte mich das Buch an Michel de Montaigne und seine ESSAIS. Hier schreibt nicht wirklich ein Philosoph, sondern jemand, dessen Lebenserfahrung zu lebensklugen Aussagen geführt hat, die dem Leser mehr als nur Anregungen zum Nachdenken geben. Wer gar archaische Erlebnisse in der Jugend und Kindheit erleben durfte, wird sich wiederfinden in dieser prädigitalen Welt, die Messner verkörpert. Fast wie ein Rückblick ins Analoge mitten im digitalen Jetzt mit all seiner Gleichzeitigkeit und den allgegenwärtigen Widersprüchen. Dass ein moderner Weltbürger daran nicht zerbrechen muss, sondern schöpferisch im Sinne des Menschen gestaltet und handelt, stellt die Ausnahmeperson überzeugend dar. Andere schreiben Bücher über Lebenshilfe, zitieren wieder und wieder die Weisen der letzten drei oder vier Jahrtausende und dann fragt sich der Leser, wer wohl von wem abgeschrieben hat. Wenn auch die zentralen Weisheiten Messners mit denen der frühen Vordenker deckungsgleich sind, diese sind vor dem Kontext des realen Lebens als authentisches Beispiel dargestellt und wohltuend befreit von zu viel religiösem oder spirituellem Beiwerk. Messner ist Praktiker, mitten im Leben, auch jetzt als alter Mann. Leben findet in der Zukunft statt, dieser Rückblick aber tut trotzdem gut, schafft Gemeinsamkeit. Eine geistige Seilschaft vielleicht. Danke, dass Reinhold Messner uns dieser Art an seinem Grenzgang teilhaben lässt.

In der 1. Auflage von 1978…

Tom aus Rieseby am 26.10.2014
Bewertungsnummer: 2696779
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der 1. Auflage von 1978 „Everest“ von Reinhold Messner startet er im Klappentext mit „Ich wollte einmal hoch hinaufsteigen, um tief in mich hineinsehen zu können.“ Spätestens seitdem (ich war fünfzehn) bin ich diesem Mann dankbar, für mich ein tragfähiges Vorbild in meinem Leben gewesen zu sein. Als er dann 1996 in "Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden" schrieb „Ich möchte ein weiser, alter Mann werden.“ war vorweggenommen, was nach seinem Marsch durch die Gobi Wirklichkeit werden sollte. Aus meiner Sicht war danach alles getan und gesagt. Die jüngsten Rezensionen sprachen zu viel von Wiederholungen, als dass ich wirklich interessiert war an seinem jüngsten literarischen Werk „Über Leben“. Nun bekam ich es geschenkt - von einem Freund. Siehe da: Die Lektüre ist ein Genuss über 336 Seiten, wie gut, dass auch hier die Tat letztlich alles andere vergessen macht! Wer Messner schätzt und kennt, wird hier durchaus neue Aspekte der Lebensbewertung in unterschiedlichen Lebensphasen kennenlernen, wird sich an den Wiederholungen nicht stören. An den Erstleser einer Messner‘schen Lektüre sei gerichtet: sehen Sie es ihm nach, dass sich sein Intellekt nicht am Mainstream literarischer Geflogenheiten orientiert. Was dem Mann wichtig ist, dass penetriert er bis keiner etwas mehr missverstehen kann. Ansonsten ist der Text auch für Nichtbergsteiger mannigfaltig und einfach lesbar. Sprache und Inhalt von einem Mitmenschen, der letztlich gut geerdet war und ist. Manchmal erinnerte mich das Buch an Michel de Montaigne und seine ESSAIS. Hier schreibt nicht wirklich ein Philosoph, sondern jemand, dessen Lebenserfahrung zu lebensklugen Aussagen geführt hat, die dem Leser mehr als nur Anregungen zum Nachdenken geben. Wer gar archaische Erlebnisse in der Jugend und Kindheit erleben durfte, wird sich wiederfinden in dieser prädigitalen Welt, die Messner verkörpert. Fast wie ein Rückblick ins Analoge mitten im digitalen Jetzt mit all seiner Gleichzeitigkeit und den allgegenwärtigen Widersprüchen. Dass ein moderner Weltbürger daran nicht zerbrechen muss, sondern schöpferisch im Sinne des Menschen gestaltet und handelt, stellt die Ausnahmeperson überzeugend dar. Andere schreiben Bücher über Lebenshilfe, zitieren wieder und wieder die Weisen der letzten drei oder vier Jahrtausende und dann fragt sich der Leser, wer wohl von wem abgeschrieben hat. Wenn auch die zentralen Weisheiten Messners mit denen der frühen Vordenker deckungsgleich sind, diese sind vor dem Kontext des realen Lebens als authentisches Beispiel dargestellt und wohltuend befreit von zu viel religiösem oder spirituellem Beiwerk. Messner ist Praktiker, mitten im Leben, auch jetzt als alter Mann. Leben findet in der Zukunft statt, dieser Rückblick aber tut trotzdem gut, schafft Gemeinsamkeit. Eine geistige Seilschaft vielleicht. Danke, dass Reinhold Messner uns dieser Art an seinem Grenzgang teilhaben lässt.

Auf die Dauer etwas zu langatmig

Bewertung aus Seevetal am 04.03.2015

Bewertungsnummer: 871553

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aufgrund der Position auf den Bestsellerlisten habe ich mir dieses Buch gekauft. Am besten haben mir die Passagen gefallen, in denen die Klettererlebnisse und die Grenzerfahrungen anschaulich beschrieben wurden. In vielen anderen Passagen war mir der Stil zu selbstbeweihräuchernd und die "gute alte Zeit" verherrlichend. Das ständige Wehklagen, dass der Autor sich von vielen, in seiner Art zu leben/klettern immer falsch verstanden fühlt hat mich genervt. Vielleicht ist das in anderen Werken des Autors weniger stark zu spüren, vermutlich ist diese Biografie auch mehr als Rückblick auf sein Leben zu verstehen. Die philosophischen Passagen wiederholen sich im Laufe der Kapitel häufiger mal und wirken auf mich zu gewollt. Gespannt wäre ich auf die Sichtweise von Frau Messner, die offenbar mehr oder weniger duldsam und alleinerziehend ihren Mann hat durch die Weltgeschichte klettern lassen.

Auf die Dauer etwas zu langatmig

Bewertung aus Seevetal am 04.03.2015
Bewertungsnummer: 871553
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aufgrund der Position auf den Bestsellerlisten habe ich mir dieses Buch gekauft. Am besten haben mir die Passagen gefallen, in denen die Klettererlebnisse und die Grenzerfahrungen anschaulich beschrieben wurden. In vielen anderen Passagen war mir der Stil zu selbstbeweihräuchernd und die "gute alte Zeit" verherrlichend. Das ständige Wehklagen, dass der Autor sich von vielen, in seiner Art zu leben/klettern immer falsch verstanden fühlt hat mich genervt. Vielleicht ist das in anderen Werken des Autors weniger stark zu spüren, vermutlich ist diese Biografie auch mehr als Rückblick auf sein Leben zu verstehen. Die philosophischen Passagen wiederholen sich im Laufe der Kapitel häufiger mal und wirken auf mich zu gewollt. Gespannt wäre ich auf die Sichtweise von Frau Messner, die offenbar mehr oder weniger duldsam und alleinerziehend ihren Mann hat durch die Weltgeschichte klettern lassen.

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