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Schwestern. Trotz allem Roman | Ein sprachgewaltiger Familienroman über Schuld und Überleben des SPIEGEL-Bestsellerautors

88

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3574

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,4/14,2/4 cm

Gewicht

663 g

Farbe

Himbeer

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28568-1

Beschreibung

Rezension

Packend, sprachgewaltig und gehaltvoll. ("Zitat")
Ein großartiger, beeindruckender Roman. ("rbb radioeins")
Mit Herz und Tiefgang! ("Hörzu")
Ein stiller, aber nachhaltiger Roman über Widerstand, Verlust und die Suche nach Zugehörigkeit.
Eine sehr berührende Familiengeschichte. ("rbb Fernsehen Der Tag in Berlin & Brandenburg")
Mir hat es sehr große Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. ("Dora Heldt")
Drei grundverschiedenen Lebenswege – geprägt von Krieg, institutioneller Gewalt, Liebe, Karriere und Familiengeheimnissen. Nicht zuletzt geht es dabei um die Bande, die trotz allem zwischen den Schwestern wirken. ("Galore")
Über vier Jahrzehnte begleitet der Roman die drei Schwestern durch ihre ganz verschiedenen Leben – jede für sich Kind einer Zeit, die kein Erbarmen kannte. ("Zürcher Oberländer")
In seinem kraftvollen Romandebüt erzählt Max Moor (68) von den Vollwaisen Gerti, Rudi und Hansi, die Trennung, Ablehnung,Grausamkeit und schließlich auch Liebe erfahren. ("Münchner Merkur")

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Verkaufsrang

3574

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,4/14,2/4 cm

Gewicht

663 g

Farbe

Himbeer

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28568-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzweiliges Debüt

    Cover und Klappentext hatten es mir angetan. Der Einstieg /Prolog war etwas befremdlich, erklärte sich letztlich erst im Epilog. Die dann folgende Geschichte über die unterschiedlichen Biographien der drei Schwestern las sich kurzweilig, ich mag den Schreibstil. Beeindruckend dargestellt fand ich die Schilderungen von Rudis Erlebnissen im Kloster. Oder generell immer wieder, wie es der Autor schaffte, mit Worten und Formulierungen Distanz zu wahren und dennoch den Figuren nah zu sein. Gerti als starke Frau kam mir bisweilen ein bisschen idealisiert vor, manches hätte sicher auch kürzer gestaltet werden können. Begeistert hat mich der historische Blick auf die Zeit unmittelbar nach dem Zusammenbruch des dritten Reichs, wie tief verwurzelt viele Ansichten -logischerweise- waren und dass es natürlich ab 45 keine plötzlich bekehrten Menschen waren, die da agierten... Alles in allem finde ich, dass dies ein höchst kurzweiliges Romandebüt ist, das mich auf Nachfolger hoffen lässt. Cover und Klappentext hatten es mir angetan. Der Einstieg /Prolog war etwas befremdlich, erklärte sich letztlich erst im Epilog. Die dann folgende Geschichte über die unterschiedlichen Biographien der drei Schwestern las sich kurzweilig, ich mag den Schreibstil. Beeindruckend dargestellt fand ich die Schilderungen von Rudis Erlebnissen im Kloster. Oder generell immer wieder, wie es der Autor schaffte, mit Worten und Formulierungen Distanz zu wahren und dennoch den Figuren nah zu sein. Gerti als starke Frau kam mir bisweilen ein bisschen idealisiert vor, manches hätte sicher auch kürzer gestaltet werden können. Begeistert hat mich der historische Blick auf die Zeit unmittelbar nach dem Zusammenbruch des dritten Reichs, wie tief verwurzelt viele Ansichten -logischerweise- waren und dass es natürlich ab 45 keine plötzlich bekehrten Menschen waren, die da agierten... Alles in allem finde ich, dass dies ein höchst kurzweiliges Romandebüt ist, das mich auf Nachfolger hoffen lässt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotional und berührend

    Max Moor ist mit dem Roman "Schwestern. Trotz allem" ein hervorragendes Meisterstück gelungen. Er erzählt die Geschichte mit spürbarer Wärme und einem sicheren Gespür für Details. Sein Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Drei Schwestern - drei Leben, verbunden durch Verlust, Erinnerung und Hoffnung, die nicht erlischt. Für Gerti und ihre Schwestern beginnt das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg mit großem Verlust. Der Vater ist fort, die Mutter stirbt, und ihre beiden Schwestern werden in ein Heim gebracht. Gerti bleibt bei den Großeltern. Drei Knöpfe aus einer alten Weste aus ihrer BDM-Zeit bewahrt sie als Glücksbringer für die Schwestern auf. Im zerstörten Österreich wächst sie auf und kämpft darum, allein zurechtzukommen und ihre Würde zu behaupten. Die Suche nach ihren Schwestern begleitet sie ein Leben lang. Im Jahr 2010 schaut sie zurück auf ihr Leben. Die bewegende Geschichte über die Schwestern hat mich sehr berührt und voll überzeugt. Ein eindringliches Buch, das lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Familiengeschichte mit historischem Hintergrund

    Max Moors Roman „Schwestern. Trotz allem“ entfaltet ein packendes und emotional vielschichtiges Familiendrama, das seine Leser tief in die deutsche Nachkriegsgeschichte eintauchen lässt. Die Erzählung beginnt im dramatischen Frühjahr 1945. In geschickt verschränkten Handlungssträngen, wechselnden Zeitebenen und abwechselnden Kapiteln entfaltet sich ein vielstimmmiges Mosaik: Wir begleiten Albert durch seine Tagebucheinträge, die an einen Pfarrer gerichtet sind, erleben kurz die Perspektive von Johanna – der Mutter der drei Schwestern Gerti, Hansi und Rudi –, blicken durch die Augen des Großvaters und tauchen schließlich ausführlich in das Leben der Schwestern ein. Ein zentraler und aufwühlender Teil des Buches widmet sich der Kindheit der drei Mädchen, die in völlig unterschiedlichen Umfeldern heranwachsen mussten. Max Moor zeichnet hier eindringliche Kontraste: Während eine Schwester bei den Großeltern und einer strengen Tante aufwächst, erlebt die andere im Kloster bei Nonnen eine Kindheit, die von Gewalt und bedingungslosem Gehorsam geprägt ist. Die Dritte im Bunde hingegen erfährt das, was den anderen verwehrt blieb: das Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Nach etwa einem Viertel des Buches macht die Handlung einen Zeitsprung in das Jahr 1957. Von diesem Punkt an verfolgt der Roman die Lebenswege der Schwestern als Erwachsene weiter und zeigt, wie tief die Prägungen der Kindheit in ihre Biografien eingeschrieben sind. Besonders beeindruckend ist Max Moors sprachliches und stilistisches Geschick: Er versteht es meisterhaft, durch die veränderten Tonalitäten der einzelnen Kapitel die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebenswege der Schwestern spürbar zu machen. Mit nur wenigen treffenden Worten skizziert er Schauplätze und Situationen so intensiv, dass man als Leserin oder Leser direkt im Geschehen steht. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und werde es sicher weiterempfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiger Roman

    Max Moor ein bekannter Schauspieler ist mir als Buchautor völlig unbekannt. Mich hat der Titel Schwestern trotz allem in seinen Bann gezogen und ich war sehr auf die Geschichte gespannt. Das Buchcover ist eher schlicht in rot gestaltet und die drei Schwestern schattiert im Hintergrund. Die Geschichte umfasst 555 Seiten und der Leser/in sollte sich Zeit nehmen. Man kann das Buch nicht in einem Rutsch lesen. Zur Geschichte: Gerti, Rudi, Hansi sind die Protagonisten und wir dürfen an ihren Lebensgeschichten teilhaben. Keine leichte Kost - Endes des zweiten Weltkrieges. Nach dem Tod des Vaters kommt Gerti, die Älteste zu ihren Großeltern und ihre kleineren Schwestern in ein Waisenhaus. Drei Knöpfe, als Glücksbringer sollen die Schwestern für immer verbinden. Rudi möchte ihre Kindheit im Heim vergessen und Hansi wurde adoptiert. Leider verlieren sich die Schwestern aus den Augen........ Mich hat dieser Schicksalsroman sehr bewegt. Der Autor schreibt tiefgründig und mit großem Sprachvolumen. Ein zu tiefst bewegender Roman, der neugierig macht auf ein Stück deutscher Geschichte, die uns bis heute prägt.

  • Bewertung

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kulturgeschichte der Nachkriegszeit und der Zeit des Wirtschaftswunders

    Max Moors Roman ist ein Sittenbild der Nachkriegszeit und der Zeit des Wirtschaftswunders. In kurzen Kapiteln wechseln beißende Ironie und Sarkasmus mit emotionalen Abschnitten, jeweils aus der Perspektive einer anderen Person. Moors Sprache. Kennt man. Von seiner Moderation. Des ARD-Kulturmagazins TTT. Die vier Protagonisten seines Buchs sind die drei Schwestern Gerti, Rudi und Hansi sowie Albert, der „Hallodri“, der zufällig mit Gerti in Kontakt kommt. Alle vier sind schwer traumatisiert durch ihre unglückliche Kindheit bzw. durch den Einsatz im Krieg. Gerti wächst nach dem Verschwinden des Vaters und dem Tod der Mutter bei der hartherzigen Tante und den hilflosen Großeltern auf, die jüngeren Rudi und Hansi kommen gemeinsam ins Heim. Die Biographien der Schwestern, inspiriert von einer Familiengeschichte von Moors Frau, sind interessant. Sie entwickeln sich nach ihrer Trennung ganz unterschiedlich, gehen aber sehr selbstbewusst ihren Weg. Beim Lesen kam mir der Verdacht, dass der Autor seine Protagonisten so konstruiert hat, dass er möglichst viele kulturelle Aspekte der ca. 30 Jahre von Ende 1944 bis 1973 unterbringen kann. Albert verbringt wegen seines Berufs längere Zeit in der Türkei, in Afrika, in Asien, was dem Autor ermöglicht, seine außenpolitischen Ansichten mitzuteilen. Bei Gerti, die in Österreich bleibt, thematisiert er die fehlenden Rechte der Frauen und die Vorurteile der Bevölkerung gegen Alleinerziehende mit unehelichen Kindern, die teilweise noch aus der Nazizeit übernommen wurden, den provinziellen Mief. Rudi schafft es bis in die High Society von Rom (ohne sich dort wohlzufühlen), was Moor ermöglicht, eine Übersicht über die Stars der damaligen Kultur und Politik einfließen zu lassen. Ähnlich wie bei Hansi, die als Hotelmanagerin in Linz und Wien ebenfalls mit den „Großkopferten“ (wie Moor es ausdrücken würde) in Kontakt kommt. Beim Lesen entstand manchmal der Eindruck, dass es Moor weniger um die Hauptpersonen geht als darum, die kulturelle Entwicklung der 30 Jahre zu vermitteln. Er berauscht sich fast daran, alle Themen unterzubringen, über die in den von ihm moderierten Sendungen berichtet wurde. Sei es die Außen- und Gesellschaftspolitik, Wirtschaft, Musik, Kunst, Literatur, Technik, besonders Autos, Kulinarik etc. Weil er sich aber immer rechtzeitig einfängt und die Handlung interessant ist, hat mir das Buch gut gefallen.

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