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  • Produktbild: Wie ein Fluss in der Nacht
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Artikelbild von Wie ein Fluss in der Nacht
Tana French

1. Wie ein Fluss in der Nacht

Wie ein Fluss in der Nacht Das mitreißende neue Hörbuch der begnadeten Spannungserzählerin

Gesprochen von
56

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Wolfgang Wagner

Spieldauer

13 Stunden und 47 Minuten

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Originaltitel

The Keeper

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822456

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Wolfgang Wagner

Spieldauer

13 Stunden und 47 Minuten

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Originaltitel

The Keeper

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822456

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unerwartete Lösung

    Mit einer falschen Erwartung bin ich an dieses Buch herangegangen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich einen Krimi erwartet. Tatsächlich ist Wie ein Fluss in der Nacht aber eher ein Roman mit kriminalistischen Elementen. Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man allerdings eine wirklich gute Geschichte. Wir kehren in das irische Dorf Ardnakelty zurück. Es ist der dritte Band der Reihe um den ehemaligen Polizisten Cal Cooper. Auch seine Verlobte Lena und seine Ziehtochter Trey spielen wieder wichtige Rollen. Dazu kommen der Großgrundbesitzer Toma und sein Sohn Eugene, dessen Freundin Rachel kurz vor der Hochzeit verschwindet. Hat sie Selbstmord begangen oder wurde sie ermordet? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der Handlung. Anders als in einem klassischen Krimi steht nicht allein die Aufklärung des Falls im Mittelpunkt. Tana French nimmt sich viel Zeit für die Menschen, ihre Beziehungen, ihre Geheimnisse und die besonderen Verhältnisse in dem kleinen irischen Dorf. Dabei entsteht ein vielschichtiges Bild der Dorfgemeinschaft, in der nicht alles so einfach ist, wie es zunächst scheint. Besonders interessant fand ich, dass der Kriminalfall eine ungewöhnliche Lösung findet, an der die Dorfgemeinschaft maßgeblich beteiligt ist. Das ist kein alltäglicher Weg zur Aufklärung, aber einer, der sich schlüssig aus den Gegebenheiten und den handelnden Personen ergibt. Auch für Cal Cooper bedeutet die Geschichte eine Veränderung. War er als Zugezogener zunächst eher ein Außenseiter, wird er nun zunehmend in die Dorfgemeinschaft aufgenommen und findet dort seinen Platz. Wer einen Krimi mit raschem Ermittlungstempo und einer klassischen Polizeiarbeit erwartet, könnte deshalb enttäuscht sein. Wer dagegen einen gut geschriebenen Roman mit interessanten Figuren, einer dichten irischen Atmosphäre und einem rätselhaften Geschehen zu schätzen weiß, dürfte an diesem Buch seine Freude haben.

  • galaxaura

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Dorfidylle

    Mit „Wie ein Fluss in der Nacht“, erschienen 2026 im Fischer Verlag, zeigt sich Tana French einmal mehr als Meisterin der Slowburn-Suspense.   Zum dritten Mal dürfen wir uns wieder in Ardnakelty einfinden – und hier zeigt sich direkt eine Qualität von Tana French, denn jedes Mal wieder ist es wie Heimkommen, heim in ein ungeliebtes Zuhause, in dem einem aber jeder Stein und jeder Mensch so vertraut erscheint. Wir fiebern erneut mit Cal und Lena und Trey und dieses Mal ist der Fall, in den sie verstrickt sind, besonders verzwickt und interessanterweise kommt es zu einem überraschenden Rollentausch – während der Ex-Cop Cal vor allem versucht, immer weiter im Dorf anzukommen und die Ruhe zu bewahren, ist es vor allem seine Freundin Lena, die die Handlung vorantreibt und investigativ tätig wird – und Trey fungiert als freies Radikal, das ungebremst immer wieder ausschert und ihre eigenen Wege geht. So entsteht eine komplett neue Dynamik in dieser Wahlfamilie – und diesmal sind sie alle gefährdet, je weiter der Roman voranschreitet.   Was ist passiert? Rachel Holohan kommt in einer Nacht im Fluss ums Leben. War es Selbstmord? Oder doch Mord? Am Abend ihres Todes war sie noch bei Lena – unter einem ganz offenkundigen Vorwand, doch was sie wirklich von Lena wollte, kann diese nicht ergründen. Cal streckt seine Fühler aus und gerät dabei an den Falschen: Tommy Moynihan ist so verdächtig wie skrupellos – und schnell steht für Cal alles auf dem Spiel, was er sich in den letzten Jahren so mühevoll aufgebaut hat.   French schreibt einfach stark, die Atmosphäre ist dicht und das Wetter spürbar, der Spannungsbogen ist ein untergründiger, der deshalb umso mehr an die Nerven geht, ihre große Begabung ist es, Menschen in wenigen Sätzen so treffend zu beschreiben, dass man sie direkt vor sich sieht. Und auch wenn schnell klar zu sein scheint, wer hier der Täter ist, ist dieser Fall viel komplexer als es den Anschein hat. „Wenn etwas nicht schlüssig ist, dann ist es meist gequirlte Scheiße“, sagt Cal – und das trifft es genau. Die Suche nach der schlüssigen Erklärung treibt Cal immer tiefer in die Verstrickungen des kleines Ortes Ardnakelty hinein und Tana French zieht uns dabei mit in den Sumpf. Ein packender, schriftstellerisch großartiger Roman!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    19.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Psychologisch fein gewebter Psychothriller über Loyalität und Macht

    Tana French ist eine Meisterin der untergründigen Spannung. Auch in “Wie ein Fluss in der Nacht” baut sie ganz langsam eine explosive Atmosphäre auf, die es in sich hat. Scheinbar harmloses Geplauder und Gossip zwischen Menschen und Familien, die sich quasi seit Jahrhunderten kennen, vergiften im Angesicht eines Todesfalls die Stimmung in der Dorfgemeinschaft. Tana French zeigt, wie eng verzahnt und vernetzt die Menschen im Ort sind, sie erzählt von menschlichen Abgründen, von alten Feindschaften und jungen Freundschaften. Und sie zeigt den allmählichen Wandel der Mentalitäten und Verhältnisse im Land, der inzwischen auch die abgelegensten Ecken Irlands erreicht. Im Mittelpunkt steht der Ex-Polizist Cal Hooper, der sich in dem scheinbar idyllischen Ort niedergelassen hat, und durch den wir die lang gesponnenen, festen Fäden einer tief verwurzelten Gemeinschaft kennenlernen. So ist “Wie ein Fluss in der Nacht” von Tana French, der im englischen Original nur knapp “The Keeper” heißt, ein psychologisch fein gewebter Psychothriller über Loyalität und Macht in einem atmosphärisch dichten, manchmal ziemlich düsteren Szenario aus dem ländlichen Irland. Mit sonorer Stimme stets authentisch gelesen von Wolfgang Wagner.

  • einfach13

    aus Beckingen

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu Recht zu einem der besten Bücher 2026 gekürt

    So düster und verwischt, nicht zu durchschauen wie das Cover ist das Leben im irischen Dorf Ardnakelty. Unternehmer Tommy, in alle möglichen Geschäfte und Pläne verstrickt, hat das Dorf fest im Griff. Die Bewohner teilen sich in zwei Lager. Pro und Kontra Thommy. Cal, ehemaliger Detektiv aus Amerika, ist zugezogen und lebt sich langsam ein. Dann verschwindet Rachel, Freundin von Tommys Enkel. Als sie tot aufgefunden wird, beginnt die Gerüchteküche wild zu brodeln. Uralte Geschichten und Verbindungen werden ausgegraben und alle stellen wilde Vermutungen und Ermittlungen an. Die Charaktere sind, ganz Tana-Frech-Stil, sehr schön herausgearbeitet, die Spannung steigt unaufhaltsam. Die völlig überraschende Auflösung lässt mich erst mal fassungslos zurück. Das war so für mich nicht abzusehen. Ich hoffe sehr auf einen vierten Band.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch dicht

    Auf dem Cover fließen Land, Fluss und Wolken grün-braun ineinander. Ebenso nebulös ist das Verschwinden von Rachel, die in dem westirischen Dorf Ardnakelty lebt. Ein Vorbote für eine düstere Geschichte. Meine Erwartungen werden eingelöst. Ich freue mich, dass Tana French die Geschichte des Ex-Cops Cal Hooper aus Chicago aus ihrem Roman "Der Sucher" weitererzählt. Die Zeiten sind schwierig für die Gemeinschaft von Farmern und Schafzüchtern im Westen Irlands. Mittendrin Cal, seine Freundin Lena und ihr Ziehkind Theresa. Cal will helfen, beteiligt sich an der Suche nach der vermissten Rachel. Er, Lena und Trey stoßen auf alte, verschworene Seilschaften. Bereits die Leseprobe zieht mich in das Leben in Ardnakelty, die Menschen sind authentisch, hinter ihren Gesprächen lauern Geheimnisse. Die Autorin verleiht den Figuren mit ihrer Sprache und ihrem Verhalten Charakter. Vor meinem Auge läuft ein Film ab. Im Laufe des Buches wird es atmosphärisch noch wesentlich dichter. Die Abgründe, die sich hinter dem Verschwinden der jungen Rachel verbergen, rauben den Atem. Cal, Lena und Trey können das Beziehungsgeflecht innerhalb der Dorfgemeinschaft und das Motiv für Rachels Verschwinden nur langsam entwirren. Die Ereignisse reißen den Ex-Cop mit, schockieren ihn bis ins Innerste. Jetzt ist er einer von ihnen und das ist nicht immer schön. Wieder eine von Tana Frenchs psychologisch fundierte Geschichte, die in die Tiefe gehen. Chapeau!

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