• Produktbild: Memories of Heidelberg
  • Produktbild: Memories of Heidelberg
  • Produktbild: Memories of Heidelberg
- 18%
Artikelbild von Memories of Heidelberg
Heinz Strunk

1. Memories of Heidelberg

Memories of Heidelberg

12
18% sparen

17,99 € UVP 22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25

Spieldauer

3 Stunden und 34 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848728

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25

Spieldauer

3 Stunden und 34 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848728

Herstelleradresse

tacheles
Prinz-Regent-Straße 50-60
44795 Bochum
DE

Email: mail@roofmusic.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Lesezauber_Zeilenreise

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Szenen einer Ehe

    **Inhaltsangabe Verlag:** Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in Heidelberg mal einen richtig schönen Kurzurlaub gönnen. Vielleicht vertreibt das ja auch den seelischen Smog über dem Eheleben. Das Boutiquehotel ist für das viele Geld gar nicht so toll; dafür haben die beiden gleich einen neuen Stamm-Italiener ausgemacht. Das Restaurant voller Flair befindet sich auf einem alten Flussschiff im Neckar. Während die Ehe der beiden im Verlauf einer Woche zusehends aus der Form gerät, wird auch der abendliche Gang auf das Restaurantschiff immer mehr zur Enttäuschung, zur Strafe, zur Höllenqual. Das Teuflische bricht mit verheerender Macht in den Alltag, am Ende steht eine Katastrophe – und das alles zum Schlager-Oldie Memories of Heidelberg in Dauerschleife. **Meine Inhaltsangabe:** Isolde und Bertram sind schon einige Jahre verheiratet. Bertram liebt seine Frau sehr, sie findet bei ihm aber immer nur das Haar in der Suppe. Die Luft ist raus, die Liebe entschwunden, körperliche Nähe lässt Isolde schon lange nicht mehr zu. Bertram, ohnehin sehr übergewichtig, sucht Befriedigung im Essen und lechzt nach jeder Freundlichkeit, die Isolde ihm noch zukommen lässt. Vielleicht bringt ja der Kurzurlaub in Heidelberg ein bisschen frischen Wind ins eingefahrene Eheleben. Sie nächtigen in einem völlig überteuerten Boutique-Hotel und nehmen ihr Abendessen auf dem benachbarten Restaurantschiff ein. Der erste Abend ist ganz nett und so wird der schwimmende Italiener zum allabendlichen Stammlokal auserkoren. Doch jeden Tag wird es schlechter und schlechter: mit der Ehe und dem Restaurant. Zielsicher steuert beides auf die ultimative Katastrophe zu. Erster Satz: »Auf Empfehlung eines Freundes hin haben sich Isolde und Bertram für eine Woche im direkt am Neckarufer gelegenen Boutique-Hotel & Spa Kurpfalz eingebucht.« **Mein Eindruck:** An den besonderen Schreibstil, der zwischendurch ein bisschen abgehackt wirkt wie ein Bericht, musste ich mich erst ein bisschen gewöhnen. Aber herrjeh: was für eine schräge, absurde, witzige und irgendwie auch traurige Geschichte ist das bitte?! Erzählt wird aus der Sicht von Bertram, nicht von ihm selbst, aber eben aus seiner Warte. Bertram zu begleiten ist teils extrem komisch, seine Seelenqualen so mitzubekommen aber gleichzeitig auch traurig. Er entblößt sich schon fast vor dem Leser und oft genug hätte ich ihn gern geschüttelt, weil seine Weichheit, Schwäche und Untätigkeit sowie seine unerschütterliche, aber kaum erwiderte Liebe zu Isolde schwer zu ertragen war. Dann sorgten wiederum völlig absurde, slapstickartige Szenen für lautes Lachen. Die Restaurantschiff-Odyssee tat ihr übriges dazu. Ich dachte mir jeden Tag (die Kapitel sind die jeweiligen Tage): die werden doch heute nicht schon wieder dorthin gehen! Doch ZACK, sie haben es wieder getan! Und von Tag zu Tag wird es schrecklicher und absurder und komischer. Das Ende hatte ich so absolut überhaupt nicht auf dem Schirm, dennoch war es schlicht der perfekte und krönende Abschluss dieser irrwitzigen Story. Ein Buch, dass bei mir nachwirkt: ich ertappe mich auch Tage nach Ende der Lektüre immer wieder dabei, wie ich voller Mitleid an Bertram denke. Von mir 5/5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Strunk liefert wieder die totala Katastrophe

    und zwar zuverlässig wie ein schweizer Uhrwerk. Es wird alles genau so furchtbar, wei man es nach der zweiten Seite schon vermutet und noch viel schlimmer. Warum man sich freiwillig immer wieder ein solches Elendsportrait reintut ist nicht rational nachvollziehbar sondern die Magie seiner Bücher (oder doch einfach nur downward comparison). Hier und da erschrickt man, weil man zwangsweise Parallelelen zum eigenen Gefühls-, Familien- und Beziehungsleben entdeckt, aber dann wird's wieder absurd komisch und - puh - so kaputt wie "die da" ist man dann selbst ja wohl noch lange nicht. Glück gehabt. Der Heinzer ist einfach einer der besten deutschsprachigen Autoren dieser Tage, nuff said.

  • katzenminze

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaubs-Horror in Heidelberg

    Bertram und Isolde fahren schon seit Jahren in den Urlaub nach Heidelberg. Eigentlich logieren sie immer im Europäischen Hof, doch diesmal hat Isolde mal etwas Neues ausprobieren wollen und so sind sie im – wenn es nach Bertram geht eindeutig zu teuren! – Boutique Hotel auf der anderen Neckarseite gelandet. Der Trip in die Perle am Neckar steht diesmal von Anfang an unter keinem guten Stern. Das Luxushotel ist weniger luxuriös als erhofft. Isoldes Mutter, deren 80. Geburtstag sie eigentlich feiern wollten, erkrankt schwer. Zu sagen haben sich Isolde und Bertram nach jahrelanger Ehe sowieso nichts mehr und dann ist da noch das Restaurantschiff, in das es die beiden jeden Abend zieht, obwohl es dort von Mal zu Mal ungemütlicher wird. Als Wahl-Heidelbergerin und Strunk-Fan war dieser Roman für mich natürlich ein absolutes Muss! Und wenn man die Stadt kennt, macht das Lesen gleich noch mehr Spaß. Denn den einen oder anderen Kult-Spot gibt es im Laufe der Story zu entdecken – allen voran natürlich das Restaurantschiff auf der Neuenheimer Neckarseite mit bestem Blick auf das berühmte Schloss. Wer Strunk kennt weiß, es wird ein bisschen derb, schonungslos ehrlich und solange witzig, bis einem das Lachen im Halse steckenbleibt. Ich fand die Geschichte um Bertram und Isolde besonders gelungen. Fast ein Kammerspiel und eigentlich unheimlich tragisch. Fühlt sich doch Bertram in seiner Ehe so einsam, dass er oft mit dem Gedanken spielt, am besten gar nicht mehr da zu sein. Er kompensiert dieses Gefühl mit exzessivem Essen und saugt jedes liebe Wort Isoldes auf, wie ein trockener Schwamm – darüber reden: unmöglich. Stattdessen entlädt sich sein Frust in gelegentlichen cholerischen Anfällen und noch mehr Fressorgien. „Menories of Heidelberg“ ist ein gewohnt bissiger Roman, der mit dem typischen Strunk-Humor besticht und der diesmal erstaunlich tragisch daherkommt. Mich hat er sehr gut unterhalten und mit einem furiosen Finale überzeugt.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lachen oder Weinen - das ist hier die Frage

    Isolde und Bertram, seit 17 Jahren verheiratet, sind von Oldenburg nach Heidelberg gefahren, um den 80. Geburtstag von Isoldes Mutter zu feiern. Leider erkrankt diese lebensgefährlich und muss ins Krankenhaus. Bedauerlicherweise ist das nicht das einzige, was schief läuft. Das sehr teure und für eine Woche gebuchte Hotel bietet weder Komfort noch Service, im Restaurantschiff gegenüber werden die beiden zunächst freundlich empfangen, doch mit jedem Besuch wird es unerfreulicher, und die beiden erleben ihre Heidelbergreise eher nebeneinander als miteinander. Erzählt wird der recht kurze Roman, er hat weniger als 200 Seiten, aus Bertrams Perspektive, so kommt er einem auch um einiges näher als Isolde. Beim Lesen habe ich mehr als einmal gedacht, ich würde ganz gerne auch Isoldes Sicht erfahren, aber dann wäre die Geschichte wohl eine andere geworden, und sie sollte eben so erzählt werden, wie man sie hier liest. Bertram hat es nicht leicht, die Ehe der beiden ist schon länger ein Trauerspiel, Isolde verweigert körperliche Nähe, was Bertram mit Essen kompensiert, zum großen Teil heimlich. In Gegenwart von Isolde ist er sehr vorsichtig mit dem, was er sagt und tut, er scheint sogar Angst vor ihr beziehungsweise ihren Reaktionen zu haben. Dass die beiden fast jeden Tag das Restaurantschiff aufsuchen, kann man als Leser:in nicht so ganz nachvollziehen, die Szenen dort werden immer absurder, und aus den Lautsprechern hört man jedes Mal das titelgebende Lied von 1968, gesungen von Peggy March. Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, man könnte den Roman vielleicht als voyeuristisches Vergnügen bezeichnen, der Humor hat peinliche Züge, man kann nicht wegsehen und leidet mit Bertram mit. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber das sollte wohl nicht sein. Ich tippe mal, dass dieser Roman nicht für jede:n etwas ist, mich hat er allerdings erreicht, obwohl ich die beiden Hauptcharaktere am liebsten geschüttelt hätte. Ich wusste meistens nicht, ob ich lachen oder weinen soll, habe mit Bertram mitgelitten und bin froh, dass ich, mittlerweile leider verwitwet, keine solche Ehe führen musste, vielleicht ist das sogar die Moral von der Geschichte.

  • Bewertung

    4/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB)

    Ehe

    Der Roman MEMORIES OF HEIDELBERG von Heinz Strunk handelt vom Ehepaar Bertram und Isolde Grieger, die sich eine Auszeit am Neckar gönnen und dabei zwischen Ehealltäglichkeit und kuriosen Situationen pendeln. Dieses Mal soll der geliebte Neckarurlaub in einem unbekannten Nobelhotel stattfinden. Doch dann wird es schwierig...das Hotel ist trotz horrendem Preis nicht gerade toll, Isolde hat Sorgen wegen ihrer Mutter und abends geht es immer wieder auf ein in die Jahre gekommenes Restaurantschiff, das mehr schlecht als recht funktioniert. Und dazu eingespielte eheliche Dialoge und nervige Situationen. Wie im wahren Leben. Das Buch ist in vielen Situationen so bekannt alltäglich und die Gespräche oder Gedanken so auf den Punkt gebracht, dass man zwischendurch gar nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Mir hat's gefallen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

6

3

0

2

3

1

0

Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne

    Susanne

    Thalia Wien – Westbahnhof

    Buchhändler*in

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kafkaeskes Kammerspiel eines Scheiterns

    Im Mittelpunkt dieses gelungen Kammerstücks stehen Betram und Isolde - ein mittelaltes Ehepaar. Strunk zelebriert geradezu das Scheitern ihrer langjährigen Beziehung und rückt vor allem Bertram, dem allmählich sein Leben entgleitet, in den Mittelpunkt. Die Trostlosigkeit und das bedrückende Schweigen der Eheleute wäre kaum zu ertragen, wäre da nicht Strunks Sprachgewandheit, mit der er seine Protagonisten in immer absurder werdende, ja geradezu groteske Situationen verstrickt bis hin zum fulminanten Schluss (für mich ein besonders gelungener Höhepunkt des Buches, aber hier sei nicht zuviel verraten!) Vor allem die Schilderung dieses stillen Scheiterns berührt und zeigt zugleich die tiefe Empathie auf, die der Autor für seine Figuren hegt. Zwar sind die Figuren satirisch überzeichnet, aber beim Lesen hat mich (ebenfalls mittelalt) immer wieder der Verdacht beschlichen, dass eine Isolde und ein Betram in jedem von uns steckt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

  • Produktbild: Memories of Heidelberg
  • Produktbild: Memories of Heidelberg
  • Produktbild: Memories of Heidelberg
  • Memories of Heidelberg

    1. Memories Of Heidelberg