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Produktbild: Der Reiter der Königin

Der Reiter der Königin Historischer Roman

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16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/3,4 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8147-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/3,4 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8147-5

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Susanne

    4/5

    21.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historisch sehr detailliert, aber eher nüchtern erzählt

    Dieser historische Roman verbindet eine umfangreiche Lebensgeschichte mit einer historischen Romanze und nimmt sich dabei sehr viel Zeit für die beiden Hauptfiguren. Die Handlung beginnt bereits in deren Teenagerjahren und begleitet sie über einen langen Zeitraum. Dadurch erhält man einen sehr umfassenden Einblick in ihre Entwicklung und vor allem in die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse ihrer Zeit. Besonders positiv ist mir die historische Genauigkeit aufgefallen. Gleich zu Beginn gibt es eine Karte, die einen Überblick über Europa beziehungsweise vor allem Mitteleuropa und die damaligen Machtverhältnisse gibt. Auch die Rechtsprechung und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind erkennbar an die jeweilige Zeit angepasst. Man merkt insgesamt, dass hier viel Wert darauf gelegt wurde, die historischen Gegebenheiten nicht einfach mit modernen Vorstellungen zu überlagern. Natürlich wirken manche Vorstellungen aus heutiger Sicht entsprechend stereotyp. Die weibliche Hauptfigur möchte beispielsweise Macht und Einfluss, wird aber gleichzeitig stark über ihre Emotionen charakterisiert und verliert deshalb als Jugendliche immer wieder beim Schach. Gerade solche Elemente muss man allerdings im zeitgeschichtlichen Kontext betrachten. Für die dargestellte Zeit sind viele der gesellschaftlichen Vorstellungen durchaus plausibel. Auch die Beziehungen zwischen den Figuren spiegeln die damaligen Machtstrukturen sehr deutlich wider. Aussagen wie „Ich mag ihn eigentlich nicht, aber er ist ein Prinz und deshalb kann man ihn nicht ablehnen“ machen schnell klar, dass eine Liebesheirat nicht unbedingt das Ziel war. Ehen wurden häufig nach politischem, gesellschaftlichem oder familiärem Vorteil geschlossen. Das zieht sich als Motiv durch die Geschichte und prägt auch die Beziehungen der Hauptfiguren. Dadurch ist das Buch stellenweise allerdings ausgesprochen nüchtern erzählt. Selbst bei Szenen, die eigentlich emotional oder körperlich aufgeladen sein könnten, bleibt die Sprache eher sachlich und distanziert. Das ist sicherlich Geschmackssache, passt aber gleichzeitig zu dem insgesamt sehr historischen und wenig romantisierenden Blick auf die dargestellte Gesellschaft. Besonders interessant fand ich, wie stark Macht, Abhängigkeiten und familiäre Interessen immer wieder eine Rolle spielen. Familie und Zusammenhalt werden nicht automatisch als etwas dargestellt, das über persönlichen Interessen steht. Vielmehr geht es häufig darum, welchen Vorteil eine Verbindung bringt und welche Position man dadurch erhält. Das zeigt sehr deutlich, wie stark die einzelnen Menschen in diese Machtstrukturen eingebunden waren. Insgesamt ist es ein spannender historischer Roman, der ein faszinierendes und sehr detailliertes Bild seiner Epoche vermittelt. Wer vor allem eine romantische Liebesgeschichte erwartet, könnte von der teilweise sehr nüchternen Erzählweise überrascht sein. Wer dagegen Wert auf historische Rahmenbedingungen, Machtstrukturen und gesellschaftliche Zusammenhänge legt, bekommt hier einen interessanten Einblick in eine vergangene Zeit. Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten und bewerte das Buch freiwillig.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    12.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Kampf um den Thron

    Im historischen Roman “ Ö” verbindet der Autor, Robert Focken,  eine Lebens- mit einer Liebesgeschichte. Dadurch erhält man einen umfassenden Einblick in ihre Entwicklung sowie in die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der Zeit um 840 n.Chr. Besonders überzeugend fand ich die historische Genauigkeit. Eine Karte zu Beginn veranschaulicht Europa und die damaligen Machtverhältnisse, während Rechtsprechung, Rollenbilder und gesellschaftliche Regeln glaubwürdig an die Epoche angepasst sind.  Die Beziehungen der Figuren zeigen deutlich, wie stark Ehen und Bündnisse von politischem und familiärem Nutzen bestimmt wurden. Gefühle spielen zwar eine Rolle, stehen aber längst nicht immer an erster Stelle. Auch Macht, Abhängigkeit und gesellschaftliche Stellung prägen das Handeln der Figuren. Allerdings erzählt der Roman viele Szenen eher emotionslos und distanziert, selbst dort, wo man mehr Romantik erwarten könnte. Hier hätte ich mir etwas mehr Empathie bzw. Leidenschaft gewünscht. Wer eine große Liebesgeschichte mit viel Gefühl sucht, könnte enttäuscht sein. Wer sich jedoch für historische Genauigkeit, Machtstrukturen und detaillierte gesellschaftliche Zusammenhänge interessiert, findet hier einen spannenden und aufschlussreichen Roman.

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