In einer malerischen Bucht auf dem Peloponnes treibt die Leiche von Zoí Mitropoulou im Wasser. Die junge Fischerin ist in ihren eigenen Netzen ertrunken. Schnell ist klar: Es handelt sich um Mord - denn wer wickelt sich schon selbst in ein Fischernetz? Anna Apostolakis und Loukas Petritsis von der Kripo Kalamata übernehmen den Fall und tauchen ein in die verschwiegene Welt der griechischen Fischer. Zwischen Hafentavernen und Fischmärkten stellen sie bald fest, dass die junge Fischerin zahlreiche Geheimnisse hatte - und dass nicht jede Bucht so beschaulich ist wie sie scheint.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Jürg K.
5/5
09.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannend bis zum Ende
Katerina Gatakis Geschichte hat mich wie ein Sog getroffen. Nicht laut, nicht spektakulär, sondern mit dieser stillen, eindringlichen Kraft, die einen nicht mehr loslässt. So fühlt sich der Fall von Zoí Mitropoulou für mich an. Eine junge Fischerin, die in einer sonnenüberfluteten Bucht treibt, als hätte das Meer selbst beschlossen, ein Geheimnis preiszugeben. Und doch spürt man sofort. Hier stimmt etwas nicht. Niemand wickelt sich freiwillig in die eigenen Netze. Was mich besonders berührt, ist die Atmosphäre dieser Welt. Die Tavernen, in denen die Luft nach Ouzo und Salz schmeckt, die Männer mit wettergegerbten Gesichtern, die schweigen, weil Schweigen hier Tradition ist. Anna Apostolakis und Loukas Petritsis treten in diese Enge hinein wie zwei Fremdkörper neugierig, unbeirrbar, aber auch verletzlich. Denn jeder Schritt führt sie tiefer in eine Gemeinschaft, die ihre Toten schützt und ihre Wahrheiten vergräbt. Zoí erscheint mir wie jemand, der mehr wollte als das, was ihr zugestanden wurde. Eine Frau, die zwischen Tradition und Freiheit zerrieben wurde, deren Geheimnisse schwerer wogen als ihre Netze. Und während Anna und Loukas zwischen Fischmarkt, Hafen und Felsenpfaden nach Antworten suchen, spürt man, wie sehr dieser Ort sie verändert. Vielleicht ist das, was mich am meisten bewegt, die Erkenntnis, dass selbst die friedlichste Bucht dunkle Strömungen haben kann. Und dass Mut manchmal bedeutet, genau dort hinzusehen, wo alle anderen wegschauen.
Sylvia B.
aus Fredersdorf-Vogelsdorf
5/5
18.07.2026
eBook (ePUB 3)
... Fischer und ihre verschwiegene Welt
Taverne der toten Fischer von Katerina Gatakis
Den Leser erwartet wider ein spannender und humorvoller Kriminalroman mit vielen turbulenten Wendungen. Er führt mich ins griechische Peleponnes. Das Cover spiegelt die griechische Lebensweise wieder und an uns liegt es, das Puzzle zusammen zufügen.
Im Mittelpunkt unserer Geschichte steht der plötzliche Tod einer jungen Fischerin. Ihre Leiche treibt in ihren eigenen Netzen in der malerischen Bucht auf Peloponnes. Anna Apostolakis von der Kripo Kalamata und ihr wortkarger Kollege Loukas Petritsis ermitteln erneut.
Dabei kommen sie zahlreichen Geheimnissen unserer Toten auf die Spur. Doch warum musste sie sterben?
Bellis-Perennis
aus Wien
5/5
10.07.2026
eBook (ePUB 3)
Ein gelungener Sommer-Krimi
In ihrem zweiten gemeinsamen Fall bekommen es Anna Apostolaki und Loukas Petritsis von der Kripo Kalamata nicht nur mit einer toten Fischerin, die sich in ihren eigenen Netzen verheddert hat und dabei ertrunken ist zu tun, sondern auch mit einer Sondereinheit der Polizei, die ihr eigenes Süppchen kocht zu tun.
Recht bald stellt sich heraus, dass die Tote, Zoí Mitropoulou, nicht nur aus ihrer bevorstehenden Hochzeit mit Akis Nikeas ein Geheimnis gemacht hat, sondern einer ziemlichen Sauerei auf der Spur gewesen ist.
Doch bevor die beiden mit Akis sprechen können, wird der auf dem Fischmarkt erstochen. In was sind Zoí und Akis hineingeraten? Denn an Blutrache zwischen verfeindeten Familien, wie Roussos vermutet, glauben Anna und Loukas nicht.
Auch wenn Anna und Loukas auf Grund ihrer ziemlich unterschiedliche Charaktere manchmal Probleme miteinander haben, schaffen sie es gegen alle Widerstände, auch knifflige Verbrechen aufzuklären.
Meine Meinung:
Dieser Griechenland-Krimi spricht einiges an, was nicht nur in der Ägais Sorgen macht: Die Überfischung des Meeres, Grundstücksspekulation, Korruption und Freunderlwirtschaft bei Behörden (auch bei der Polizei), politische Interventionen und Diebstahl von Artefakten.
Nun, liebe Leserinnen und Leser - sucht euch aus, was hier als Motiv passt, Zoí und Akis zu töten.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Der eine oder andere griechische Name ist ein Zungenbrecher. Um die Personen gut auseinanderzuhalten gibt es im Anschluss ein Personenverzeichnis, das ich persönlich lieber zu Beginn des Krimis gesehen hätte. Griechische Ausdrücke werden gleich im Text übersetzt.
Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Vor allem die Rolle von Annas und Loukas Vorgesetzten, dem Kripo-Chef Stavros Roussos, samt seiner Sekretärin ist, vorsichtig formuliert, ein wenig fragwürdig. Er wirkt auf mich wie ein inkompetenter, aufgeblasener Ochsenfrosch. Auch Annas Ex-Freund, führt sein intrigantes Spiel weiter, um erstens Anna zu desavouieren und zweitens jede Beförderung zu verhindern. Ob ihm in einer Fortsetzung endlich das Handwerk gelegt werden kann? Ich hätte dazu die eine oder andere Idee. Schauen wir einmal, was der Autorin noch weiter einfällt....
Fazit:
Wer gerne einen flotten Sommer-Krimi lesen will, ist hier richtig. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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3/5
02.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Mord in Griechenland
Auch in Band 2 ermittelt Anna wieder tatkräftig mit Unterstützung ihres attraktiven Kollegen Loukas unter den Widrigkeiten eines inkompetenten Chefs. Zusätzlich gibt's erneut griechische Kultur, Essen und tolle Landschaftsbeschreibungen. Verleitet zum Urlaub in Griechenland, hoffentlich ohne Mord. 3,5 ⭐
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