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Produktbild: Das Lächeln der Kinder

Das Lächeln der Kinder Wenn Hoffnung stärker ist als der Krieg — Roman

6

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29070

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,6 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8145-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29070

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,6 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8145-1

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei starke Frauen

    Meine Meinung zur Autorin und Buch Es ist wieder einmal ein wunderbares Buch von Julia Kröhn, akribisch hat sie rescheriert , über Liebe, Mut und Menschlichkeit. Sie erzählt diese Geschichte in zwei Zeitebenen, über Frauen die es sich zur Aufgabe gemacht haben verschleppte Kinder in Kriegsgebieten zu helfen, ihr Zuhause wieder zufinden . Einmal in der Vergangenheit als die Nazis Kinder aus dem Osten verschleppt haben und im hier und heute über ukrainische Kinder. Was mich erschüttert und fassungslos gemacht hat. Und trotzdemverbinden diese zwei Geschichten ein großes Geheimnis, das endlich alles ans Licht kommt. Ich möchte nicht Zuviel hier wiedergeben, es ist erschütternd was im Moment alles passiert, blicken wir Richtung Ukraine , diese armen Kinder und ihre Verletzte Seelen …. Es beginnt 1945 die junge Lori, die für die UNRRA arbeitet, wo wir Anna Freud begegnen, der einzigen Figur die nicht fiktiv ist. Die anderen Haupt - und Nebenfiguren sind fiktiv, es sind historische Vorbilder, über diese hilfsbereiten Menschen. Lori fand ich sehr unerschrocken wie sie sich für ihre anvertrauten Kinder einsetzt, sie schenkt ihnen sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit. Auch wie sie dem polnischen Soldaten, die Stirn bot um das kleine Mädchen zu retten. Sie hatte ein unheimliches Geschick und viel Feingefühl, sie denkt die sich in die Menschen rein, dieses Wissen hat sie von Anne Freund gelernt und setzt es um. Auch Milena im hier und heute, ist im Ferien Camp in Polen wo die Kriegs Traumatisierten Ukrainischen Kinder sich erholen sollen, die sie Kinder betreut. Es ist schon grausam wenn man die Hintergründe erfährt, das teilweise Kinder die von Russen , nach Russland verschleppt wurden. Besonders mitgenommen hat mich der ukrainische Junge, der von den Russen verschleppt wurde, und freikam, was man diesen Kindern dort antat, war sehr schlimm. Es war nicht leicht, diesen Schutzpanzer zu öffnen, aber Milena schaffte es am Schluss doch. Wir begegnen vielen Menschen und erfahren viel Leid, aber auch Hoffnung und Freude, umso schöner wenn eines der Kinder lächelt.

  • Susanne Meyer

    aus Brockhöfe

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderschöner Roman

    „Das Lächeln der Kinder“ ist ein emotionaler Roman über verschleppte Kinder und die Schrecken des Krieges. Mich hat die Schreibweise der Autorin sofort gepackt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Figuren sind authentisch und sehr einfühlsam beschrieben. Dabei ist Anna Freud eine reale Person. Sie setzte sich bereits in den späten 1940er-Jahren intensiv mit traumatisierten Kindern auseinander und trug damit zu einem wichtigen Bewusstseinswandel in der Kinderpsychologie bei. London 1945: Lori arbeitet in einem der von Anna Freud gegründeten Kriegskinderheime. Sie geht völlig in ihrer Arbeit auf und hat einen wunderbaren Umgang mit den traumatisierten Kindern. Als sie tageweise im Children’s Center arbeitet, gerät sie allerdings ziemlich schnell an ihre Grenzen. Es ist erschreckend und kaum vorstellbar, was die Nazis den polnischen Kindern angetan haben. Polen, Gegenwart: Dr. Milena Kowalska arbeitet in einem Sommercamp für ukrainische Kinder, die von den Russen verschleppt wurden. Besonders der kleine Nikolay wächst ihr ans Herz. Der Junge ist schwer traumatisiert und findet nur sehr langsam wieder Zugang zu seiner Umwelt. Erst auf einem benachbarten Gnadenhof für Tiere taut er allmählich auf. Dort begegnet er auch der alten Bäuerin Ryta. Doch plötzlich spricht sie Deutsch. Hat sie eine deutsche Vergangenheit? Geschickt verbindet die Autorin die beiden Zeitebenen miteinander und führt die Geschichten Stück für Stück zusammen, bis sich am Ende die Zusammenhänge zeigen. Das war wieder ein Buch, das mir trotz des sehr ernsten und schweren Themas richtig gut gefallen hat. Die Geschichte hat mich berührt und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kriegstraumata

    Julia Kröhn ist mir schon aus früheren Roman bekannt. Den Roman „Das Lächeln der Kinder“ hat sie wieder besonders gut geschrieben. Er besteht aus zwei Zeitebenen, einmal nach dem zweiten Weltkrieg und dann seit dem Ukraine Krieg. Bei Beiden geht es um deportierte Kinder und ihr Trauma. Von den Kindern die von den Nazis aus Polen gestohlen wurden, hat man nicht so vie gehört. Blonde Kinder wurden nach Deutschland geschickt. Nach dem Krieg gab es Organisationen, die Kinder zurückschickten. Das Kinder aus der Ukraine nach Russland verschleppt wurden hat man aus der Presse erfahren. Jedes Jahr gibt es für diese Kinder ein Camp, in denen den Kindern geholfen wird. Das hat die Autorin besonders gut recherchiert. Die Personen sind zwar fiktiv, aber so konnte es gewesen sein. Der Roman ist lesenswert.

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    04.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    Emotional und aufrüttelnd

    Julia Kröhn widmet sich hier einem erschütternden und zugleich sehr bewegenden Thema: dem systematischen Raub von Kindern während des Krieges und den lebenslangen Folgen, die ein solches Verbrechen für die Betroffenen hat. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzt sich Lori für traumatisierte und elternlose Kinder ein, die von den Nationalsozialisten aus ihrer Heimat verschleppt wurden. In der Gegenwart kümmert sich Milena um einen ukrainischen Jungen, der während des Krieges nach Russland entführt wurde. Obwohl Jahrzehnte zwischen den beiden Handlungssträngen liegen, verbindet die Frauen ein Geheimnis, das nach und nach ans Licht kommt. Besonders erschütternd fand ich die Schicksale der Kinder, denen nicht nur ihre Heimat, sondern auch ihre Familien und ein Stück ihrer Identität genommen wurden. Die Autorin zeigt eindrücklich, wie tief solche Erlebnisse die betroffenen Menschen prägen und wie schwierig es ist, mit den Folgen zu leben. Dabei wird deutlich, dass diese Verbrechen keineswegs nur der Vergangenheit angehören. Julia Kröhn gelingt es, historische Ereignisse mit einem erschreckend aktuellen Thema zu verbinden. Die beiden Handlungsstränge ergänzen sich gut und machen deutlich, wie ähnlich sich die Schicksale der Kinder trotz der unterschiedlichen Zeiten sind. Das Geheimnis, das Lori und Milena miteinander verbindet, sorgt zusätzlich für Spannung und hält die Neugier bis zum Ende aufrecht. Allerdings ist die Geschichte keine leichte Lektüre. Die geschilderten Grausamkeiten und das Leid der Kinder gehen nahe und stimmen nachdenklich. Stellenweise hätte ich mir etwas mehr Leichtigkeit zwischen den bedrückenden Ereignissen gewünscht. Dennoch ist gerade die schonungslose Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema wichtig. Fazit: „Das Lächeln der Kinder“ ist ein emotionaler und aufrüttelnder Roman, der ein wenig beachtetes Kapitel der Geschichte aufgreift und gleichzeitig den Blick auf aktuelle Geschehnisse richtet. Die bewegenden Schicksale, die einfühlsame Erzählweise und die Verbindung der beiden Zeitebenen haben mich überzeugt. Ein Buch, das nachdenklich macht und noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt. Eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit Tiefgang und gesellschaftlicher Relevanz mögen.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    21.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Julia Kröhn nimmt sich in diesem teils historischen, teils aktuellen Roman eines oft wenig beachteten Themas an: Kinder, die von der Besatzungsmacht geraubt, umerzogen und von regimetreuen Familien adoptiert worden sind. Der eine Handlungsstrang des Romans, der auf realen Ereignissen beruht, spielt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Eleonore „Lori“ Schober, eine Mitarbeiterin in Anna Freuds Kriegskinderhäusern in England, wird nach Deutschland versetzt, um dort ihre Arbeit mit traumatisierten elternlosen Kindern fortzusetzen und gleichzeitig deren Verwandte zu suchen. Dann entdeckt sie, dass einige dieser, vor allem blonden, polnischen Kinder ihren leiblichen Eltern von den NS-Schergen entrissen worden sind und von treuen Anhängern der Partei adoptiert worden. Und dann stehen sich eine die leibliche polnische Mutter und eine NS-Adoptivmutter gegenüber. Man wünscht sich eine versöhnliche Lösung. Doch geht das? Der zweite Handlungsstrang entführt uns in die Gegenwart, in der Russland wahllos Kinder, ja ganze Schulklassen, aus der Ukraine entführt. Einige dieser Kinder können, schwer traumatisiert, aber doch, zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren. Für diese Kinder werden jedes Jahr Erholungscamps organisiert, in denen versucht wird, die Traumata zu behandeln. Eine dieser psychologischen Kräfte ist Milena, die versucht mittels Besuchen auf einem Bauernhof Zutrauen zu den Kindern zu gewinnen. Ein Kind, liegt ihr besonders am Herzen. Sie ahnt dabei nicht, welches tragische Geheimnis sie hier nach langen Jahren des Schweigens aufdeckt. Meine Meinung: Julia Kröhn gelingt es mit diesem Roman ihren Leserinnen und Lesern die beklemmende Wirklichkeit des grausamen Verbrechens, des staatlich verordneten Kindesraubs, näher zu bringen. Über dieses Verbrechen des NS-Regimes, vor allem Kinder mit blauen Augen und blondem Haar aus Polen, der Ukraine oder dem Baltikum zu rauben, habe ich schon mehrere Bücher gelesen, unter anderem „Raubkind“ von Dorothee Schmitz-Köster, die als Spezialistin für dieses emotionale Thema gilt. Berichte über Russlands aktuelle Verbrechen, ukrainische Kinder zu entführen und zu regimetreuen Russen umzuerziehen, ist erst vor einige Zeit durch die internationale Presse gegangen. Anders als im Zweiten Weltkrieg ist diesmal die mediale Aufmerksamkeit groß, was aber den Schmerz der Kinder und deren Eltern nicht verkleinert. Die Autorin lässt uns abwechselnd in die Vergangenheit und die Gegenwart eintauchen. Die Darstellung der Ereignisse ist erschreckend ähnlich und brutal dargestellt. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart demonstriert ein Unrechtsregime während der Okkupation fremder Staatsgebiete mit diesen Kriegsverbrechen seine Macht: „Sehr her, ihr könnt eure Kinder nicht beschützen!“ Sehr gut ist auch das Dilemma beschrieben, dem letztlich das Kind, dessen polnische Mutter als auch die deutsche Adoptivmutter, die vom Kindesraub nichts gewusst haben will, ausgesetzt sind. Fazit: Gerne gebe ich diesem emotionalen Roman 5 Sterne.

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