Produktbild: Die Lago Maggiore-Morde - Tod im Rustico
Band 4 Neu

Die Lago Maggiore-Morde - Tod im Rustico Kriminalroman

Aus der Reihe Commissaria Casanova
2

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,1 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Grau / Karamell

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8122-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,1 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Grau / Karamell

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8122-2

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

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  • Jürg K.

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit Lokalcharakter

    Ich sehe Kommissarin Casanova in Locarno fast vor mir. Eine Frau, die sich nach ein paar stillen Tagen mit ihrer Familie sehnt, nach Schlittenfahrten, warmen Abenden an der Piazza, nach diesem Gefühl, endlich einmal nur Mutter und Partnerin sein zu dürfen. Doch kaum hat sich der Urlaub wie ein weicher Mantel um sie gelegt, reisst die Nachricht aus Tegna alles wieder auf. Eine Leiche im Rustico von Oliviero und plötzlich steht Nicolas, Lauras Vater, unter Verdacht. Was mich an dem Kriminalroman von Annemarie Regez berührt, ist diese Mischung aus Nähe und Distanz. Casanova liebt ihre Familie, aber sie kann nicht wegsehen, nicht schweigen, nicht einfach Urlaub machen, wenn die Wahrheit ruft. Jeder Schritt in diesem Fall fühlt sich an wie ein Verrat an der eigenen Sehnsucht nach Ruhe. Und gleichzeitig wie ein Akt der Loyalität nicht zu Nicolas, sondern zu dem, was richtig ist. Oliviero verstrickt sich in Widersprüche, als wolle er sich selbst im Nebel der Tessiner Berge verstecken. Je tiefer Casanova gräbt, desto deutlicher spürt man, wie dünn die Schicht aus Harmonie war, die diesen Urlaub zusammenhielt. Die Spur nach Zürich wirkt wie ein kalter Windstoss. Plötzlich wird klar, dass dieser Fall grösser ist als ein Rustico, grösser als ein Verdacht. Am Ende bleibt dieses leise Ziehen, dass selbst im schönsten Licht des Lago Maggiore Schatten lauern und dass Casanova die Art Mensch ist, die ihnen standhält, auch wenn es sie etwas kostet.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    3/5

    08.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mich leider nicht überzeugt

    Dieser Krimi der Schweizer Autorin Annemarie Regez ist der vierte rund um Commissaria Roberta Casanova, die mit ihrer Frau, der Journalistin Julia und der gemeinsame Tochter Laura, eigentlich nur die Vorweihnachtszeit mit Schlittenfahrten verbringen will. Dazu gehört, dass auch Nicolas, Lauras leiblicher Vater, gemeinsam mit seinem neuen Liebhaber Oliviero eingeladen ist. Überraschenderweise mag die kleine Laura Oliviero nicht, was die beiden Mütter nicht zu bemerken scheinen. Wenig später ist die angehende Weihnachtsstimmung vorbei, denn in Olivieros Rustico wird ein Toter gefunden. Dem ersten Anschein nach, hat der Mann Suizid begangen. Als dann Fremdverschulden festgestellt wird und DNA-Spuren von Nicolas‘ an der Leiche zu finden, ist er natürlich der Hauptverdächtige, zumal er angibt, den Toten nicht zu kennen. Also beginnt die Commissaria mit ihrem Team zu ermitteln und auch Julia Nachforschungen anzustellen, beide auf ihre eigene Art, die sie bis nach Zürich in eine Schwulenbar führen werden. Dabei entdecken sie, dass Olivero nicht nur einmal die Unwahrheit gesagt hat. Ist Lauras intuitive Ablehnung berechtigt? Wie kommt Nicolas aus dieser toxischen Beziehung heraus? Meine Meinung: Dieser Krimi ist für mich der erste von Annemarie Regez, wird aber voraussichtlich gleichzeitig der letzte sein. Warum? Irgendwie werde ich mit den Charakteren und der Story an sich nicht wirklich warm. Roberta ist mit Leib und Seele Polizistin, die Mutterrolle scheint ihr nicht so zu liegen. Ja, es hat sogar den Anschein, als wäre sie von Julia in diese Rolle hineingedrängt worden. Zudem geht mir Nicolas mit seinem Gejammere über mehrere fehlgeschlagene Beziehungen auf die Nerven. Es gibt ebenso viele heterosexuelle Männer, die auf eine Vielzahl von gescheiterten Partnerschaften zurückblicken können (müssen). Vielleicht sollte Nicolas professionelle Hilfe suchen, um diese toxische Beziehung, die auch sein Umfeld in den Abgrund zu reißen droht, beenden? Auch zahlreiche andere Zeitgenossen benehmen sich merkwürdig. Da ist neben Nicolas und Oliviero, die Nachbarin in Nicolas‘ Wohnhaus, mit der Roberta noch eine Rechnung offen zu haben scheint oder der Barkeeper der Schwulenbar, der mehr weiß, als er zugibt. Ich persönlich finde ja, dass Roberta befangen ist und hier gar nicht ermitteln dürfte. Meiner Meinung hätte es den zusätzlichen Handlungsstrang mit der homophoben und frauenfeindlichen Sekte als mögliche Spur nicht gebraucht. Ein lesbisches Paar mit Kind, ein schwules Paar mit mehrfach wechselnden Partnern sowie eine Ispettrice, die Probleme mit ihrer zukünftige Schwiegerfamilie hat - das alles auf nur 256 Seiten, wirkt auf mich irgendwie überfrachtet. Jedes Thema für sich alleine, fände ich interessant genug, um sich eingehend damit zu beschäftigen. So unterbrechen die Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere den eigentlichen Handlungsablauf. Auch der Showdown zum Schluss wirkt auf mich sehr aufgesetzt und dadurch unglaubwürdig. Ich kenne die drei Vorgänger nicht. Üblicherweise stört mich das nicht, weil Autorinnen und Autoren wichtige Eckdaten der Protagonisten geschickt in den aktuellen Fall einblenden und damit auf die Vorgeschichte(n) neugierig machen. Diesmal habe ich nicht das unbedingte Verlangen, die Vorgänger lesen zu müssen. Mir genügen die Informationen, die ich mir zusammenreimen kann. Fazit: Leider hat mich dieser Krimi nicht überzeugt. Daher reicht es nur knapp für drei Sterne.

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