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Produktbild: Ozean
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Ozean

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13668

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,8 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07393-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13668

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,8 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07393-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Freundschaftsgeschichte zweier Frauen

    Der Roman Ozean von Katharina Höftmann handelt von Friedchen und Paula, die zu sich vor dem zweiten Weltkrieg kennenlernten und beste Freundinnen wurden. Friedchen zieht zu Paule nach Berlin, sie feiern die Nächte durch, Friedchen verliebt sich in Max, doch dann bricht der zweite Weltkrieg aus. Paula und Ihre Familie sind jüdisch und es wird sehr gefährlich für sie. Ein sehr spannender und berührender Roman, der aus mehreren Sichtweisen und auf unterschiedlichen Zeitebenen spielt. Neben dem Nationalsozialismus spielt in diesem Buch die Liebe, Freundschaft aber auch Verrat eine Rolle, die Friedchen erfahren musste. Die Roman erzählt sehr realitätsnah und auch politisch aktuell. Jedes Schicksal, jeder Zeitsprung hat mir gut gefallen und war sehr bewegend und auch sehr fesselnd geschrieben. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend aktueller Roman!

    Katharina Höftmann schafft es in „Ozean“ eine besondere Parallele zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu kreieren. Die rührende Freundschaft zwischen Friedchen und Paula spielt während der Zeit des Nationalsozialismus. Dort wird der Kontrast zwischen den Beiden unvermeidlich spürbar: Paula ist nämlich Jüdin. Höftmann schafft es, daraus resultierende Spannungen geschickt und realistisch in Alltagssituationen zu verweben. Ein zweiter Erzählstrang, der in Israel spielt, führt hin zum 8. Oktober 2023. Die Autorin hat dadurch einen enorm aktuellen Bezug geschaffen, was es heißt, jüdisch zu sein. Mir persönlich hat dieser Sprung vom früher ins heute gut gefallen, es gibt dem Buch etwas ganz individuelles. Allerdings muss man dazu sagen, dass sehr viele Themen Platz in dem Buch gefunden haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass es manchen Lesern zu viele unterschiedliche Aspekte sind. Besonders positiv möchte ich die Sprache hervorheben. Gerade die wiederkehrende Metapher des titelgebenden Ozeans hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt. Höftmann schafft es, je nach Zeit, in der das jeweilige Kapitel spielt, die Sprache ganz unterbewusst zu verändern. Das hat mich tief in die Geschichte abtauchen lassen und die Charaktere mit all ihren Eigenheiten zum Leben erweckt. „Ozean“ ist für alle, die ein geschichtliches Interesse mitbringen und bereit sind, Orte die bereits in der Literatur viel beschrieben worden sind (wie Auschwitz) neu wahrzunehmen. Durch packende Sprache, klare Bildsprache und Anekdoten, die Gänsehaut verursachen.

  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    31.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Freundschaft über alle Grenzen hinweg

    Manche Freundschaften beginnen ganz selbstverständlich und werden zu etwas, das ein ganzes Leben überdauert. Doch was passiert, wenn die Geschichte plötzlich alles verändert? Friedchen und Paula lernen sich 1932 in Berlin kennen. Zwei junge Frauen, voller Lebenslust, Träume und Zukunftspläne. Zwischen ihnen entsteht eine tiefe Freundschaft, die für immer halten soll. Friedchen verliebt sich außerdem in Paulas Cousin Max. Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verändert sich das Leben der drei auf dramatische Weise. Paula und Max sind jüdisch, und plötzlich steht alles, was zuvor selbstverständlich schien, infrage. Katharina Höftmann erzählt eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verrat und die langen Schatten der Vergangenheit. Über Menschen, die durch die politischen und gesellschaftlichen Umstände vor Entscheidungen gestellt werden, die ihr ganzes Leben prägen. Besonders berührt hat mich die Verbindung zwischen den beiden Frauen und die Frage, was von einer Freundschaft bleibt, wenn Angst, Schuld und historische Ereignisse zwischen Menschen treten. Die Geschichte führt über viele Jahre und über den Ozean hinweg und macht deutlich, dass die Vergangenheit nicht einfach verschwindet. Sie wirkt weiter, manchmal über Generationen hinweg. Es ist eine Geschichte, die mich emotional erreicht hat und die auf eindringliche Weise daran erinnert, wie zerbrechlich Freiheit, Vertrauen und menschliche Verbundenheit sein können. Ein sehr berührender Roman, der mich wirklich bewegt hat. Für mich ein Fünf-Sterne-Buch!

  • Lesebiene

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    31.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und Mitreißend

    1932 verfreunden sich Friedchen und Paula auf den ersten Blick. Paula ist Jüdin und arbeitet als Krankenschwester in einem Geburtshaus, in dem Friedchen entbinden will. Die beiden sind voller Hoffnung, voller Lebenshunger und großer Träume. Als Friedchen sich in Paulas Cousin Max verliebt und kurz darauf die Nationalsozialisten die Macht übernehmen, gerät das Leben der jüdischen Familie in große Gefahr. Ein nicht gerade einfaches Thema. Die Autorin schafft es trotz der Grausamkeiten, die die jüdische Verfolgung mit sich bringt eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden Hauptcharakteren aufzuzeigen. Die Freundschaft zwischen den beiden bleibt immer im Vordergrund. Erzählt wird in drei Zeitebenen –-932, 1951 und 2023 – in Brandenburg, Berlin, London und Tel Aviv. Wunderbar geschrieben und anhand der beiden Protagonistinnen sehr gut nachvollziehbar. Dank der wirklich sehr lebendigen und feinfühligen Schreibweise hat man das Gefühl, ein Teil der Geschichte zu sein. Man erlebt alle Höhen und Tiefen hautnah. Die guten und auch die sehr schmerzlichen Erlebnisse. Dazu kommen die historischen Ereignisse, die sich wie ein roter Faden durch diese Geschichte ziehen. Ein Buch, das mich gleich so richtig in den Bann gezogen hat. So interessant und spannend geschrieben. Der inhaltlichen Schwere wird hier mit Wärme, Menschlichkeit und Hoffnung begegnet. Trotz der gelegentlichen Längen ein absolutes Lesehighlight.

  • Ranke

    aus Remagen

    5/5

    30.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaft in schweren Zeiten

    Die Freundschaft der aus einfachen Verhältnissen stammenden Friedchen aus Brandenburg und der angehenden Ärztin Paula Levin aus einer jüdischen Ärztefamilie aus Berlin beginnt im Jahr 1932, am Vorabend von Hitlers Machtergreifung. Die jungen Frauen freunden sich an, obgleich sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Friedchen ist hochschwanger und Paula kümmert sich rührend um sie. Das Kind wird zur Adoption freigegeben und Paula und Friedchen erleben noch einige wunderbare Monate im Berlin der 3oer Jahre. Dort lebt auch Max, Paulas Cousin und Friedchens große Liebe. In den Wirren der Machtergreifung verlieren sich die Freunde aus den Augen. Paula gelingt die Flucht nach London, Friedchen geht zurück in das Dorf ihrer Eltern und Max Spur verliert sich gänzlich. Er landet schließlich sogar in Ausschwitz. 20 Jahre später versucht Paula mit ihrem Sohn Uri Friedchen wiederzufinden. Auch sie hat nochmal Nachwuchs bekommen, Sigger. Die dritte Zeitebene des Buches (die meiner Meinung nach wichtig ist, aber besser in eine eigene Geschichte gepasst hätte) spielt dann 2023 im heutigen Israel. Das Buch ist sehr schön geschrieben, die Geschichten der Hauptpersonen gehen sehr zu Herzen, und die Zerwürfnisse und unterschiedlichen Einstellungen lassen sich gut nachvollziehen. Toleranz und Vergeben sind die Botschaften der Stunde - aus meiner Sicht.

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