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Laura Clark ist dann mal weg Roman. Ein einfühlsamer Roman über Familie, Freundschaft und Selbstfindung - voller Wärme, Tiefe und Humor

64

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14457

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,8 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Altrosa / Kobaltblau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Laura Clark is Away From Her Desk

Übersetzt von

Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0276-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14457

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,8 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Altrosa / Kobaltblau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Laura Clark is Away From Her Desk

Übersetzt von

Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0276-2

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feminismus und Humor

    Für mich ist Helen Russell hier ein besonderer Mix aus Humor und Feminismus gelungen, der eine Frage stellt, die lange nachhallt: Was passiert, wenn die, die alles zusammenhält, einfach nicht mehr da ist? Laura ist weg. Einfach so. Kein Abschiedsbrief, kein letztes Wort. Nur eine plötzliche Leerstelle, die auf einmal alles zeigt, was vorher unsichtbar war – auf der Arbeit, bei ihrer besten Freundin, bei Mann und Tochter, sogar der Kontakt zur eigenen Mutter landet plötzlich beim zurückgebliebenen Ehemann. Der Inhalt erinnert mich an "Die Wut, die bleibt", wo eine Mutter durch ihren Tod dasselbe Loch hinterlässt. Hier ist es alledings eher komisch statt tragisch. Denn Russell zielt mit ihrer Situationskomik genau dorthin, wo es wehtut: auf die Männer, die pötzlich hilflos wie verzogene Kleinkinder erscheinen, denen jemand ein Spielzeug wegnimmt : ihnen war ihr Privileg nie wirklich bewusst. Vater und Tochter können nicht kochen. Nicht mal die Waschmaschine bedienen. Am Ende gucken sie sich ein TikTok-Video mit einem einfachen Rezept an. Lauras Aktivität aus dem Off: ein anderer Handwerker jeden Tag, der den Ehemann aus dem Bett wirft. Die E-Mail-Adresse im Frauen-Newsletter. Auf der Arbeit spielt sie ein ähnliches Spiel mit Kolleginnen und Chefs. Am Ende tun sich Vater und Tochter zusammen – gegen die Schwiegermutter, für ein gekochtes statt bestelltes Abendessen. Vielleicht sind Lauras Rachefeldzüge tatsächlich auch als Bestrafung gedacht, aber ihre eigentliche Wirkung ist eine andere: Sie stoßen genau dieses Umdenken bei denen an, die sie zurückgelassen hat. Feministisch, ja. Vor allem aber witzig, kurzweilig, mit einem Ende, das passt.

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch zum Nachdenken

    Laura Clark ist dann mal weg. Passender hätte man den Titel nicht wählen können.
Laura ist eine ganz normale Frau, die viel arbeitet und sich nebenbei ganz selbstverständlich um alles , wirklich alles bezüglich Haus, Kind, Mann und Hund kümmert.
Sie arbeitet in einer Firma, bei der sie auch deutlich mehr gibt als andere. Erst als Laura plötzlich verschwunden ist, fällt den anderen überhaupt einmal auf, was Laura eigentlich schon immer für jeden einzelnen macht. Sie sorgt für ein angenehmes Klima in einer toxischen Firma und auch Zuhause macht sie alles.
Nun ist Laura plötzlich verschwunden und ihr Mann Mark, ein selbstverliebter Golfprofi, bleibt völlig hilflos zurück. Die einfachsten Haushaltstätigkeiten sind ihm fremd und auch den Hund weiß er nicht zu versorgen. Die 19 jährige Tochter Sian ist zunächst ebenfalls hilflos. Amüsant geschrieben und gleichzeitig schwingt ein trauriger Beigeschmack mit. Niemand scheint Laura wirklich zu kennen, weder Mann noch Tochter, noch Mutter oder Arbeitskollegen. Und doch erkennt sich so manche arbeitende Hausfrau und Mutter garantiert in Laura garantiert wieder. Absolut empfehlenswert für alle Frauen, die auch schon mit dem Gedanken gespielt haben wie es wäre, wenn sie einfach mal verschwinden würden.
Das Buch ist witzig geschrieben, man kann sich die Situationen und die hilflosen Gesichter der anderen bildhaft vorstellen. Gleichzeitig regt es zum Nachdenken an. Eine absolute Empfehlung.

  • Nourea

    aus Straubing

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, da kann man ja nur verschwinden.

    Also ehrlich, dass Laura Clark von einem Tag auf den anderen weg ist, nimmt nicht wunder, sondern freut den Leser sogar. Verständnislos zurückbleiben ihr Mann Mark, ein mittelmäßiger Golfprofi, der vergessen hat, erwachsen zu werden; ihre Tochter Sian, deren Sabbatjahr nach der Schule fast zu Ende ist, ohne dass sie weiß, was sie nun machen könnte; ihre Arbeitskollegen im Personalbüro einer Firma, die sich fragen, wie die Kaffeemaschine funktioniert. Da Laura Clark für jeden von ihnen eine feste Bank ist, wenn es darum geht, alles zu regeln, den Haushalt alleine zu schmeißen, alle Arbeiten, die niemand machen will, zu übernehmen, jedem zuzuhören, keinen Geburtstag zu vergessen usw., können es sich alle Beteiligten gar nicht vorstellen, dass Laura verschwunden ist. Somit wähnt sie ihre Familie auf der Beerdigung einer Tante, wogegen die Arbeitskollegen glauben, dass sie – wie üblich – den anstehenden Betriebsausflug vor Ort vorbereitet. Als Laura aber nicht mehr auftaucht, ist die Ratlosigkeit groß. Laura ist im gesamten Roman sehr präsent, obwohl sie ja nicht direkt in Erscheinung tritt. Man muss gar nicht den einzelnen Leuten in ihrer Familie oder ihrem Umfeld zuhören, um nicht zutiefst Sympathie für ihr Verschwinden zu empfinden. Auch wenn man das Gefühl hat, dass Laura durchaus aus dem Verborgenen agiert, ist es schön zu sehen, dass einzelne Menschen in der Lage sind, ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln und Kräfte zu mobilisieren, durch die sie längst überfällig über sich selbst hinauswachsen. Es hat mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen, das auch sprachlich gut geschrieben ist. Ich werde es sehr gerne empfehlen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abrechnung mit dem modernen Leben

    Das Buch hat mich ab der ersten Seite gepackt. Laura ist weg, sie fehlt an allen Ecken und Enden. Aber weil ihr niemand die Flucht zutraut, finden ihre Kollegen und Familie mögliche Gründe für ihre Abwesenheit, die mit irgendeiner Art von Pflichterfüllung zu tun haben. Mir hat gut gefallen, wie die verschiedenen Charaktere vorgestellt werden, ich fand sie sehr gut beschrieben und vor allem Lauras fordernde, passiv-aggressive Mutter hat mich fasziniert. Da die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bekommt man einen Blick auf Laura in all ihren Rollen. Natürlich gibt es auch Klischees, aber ich fand sie wohldosiert verwendet. Man erlebt Lauras Konditionierung durch Mutter, Ehemann, Kollegen, die immer nur Erwartungen stellen und so hofft man, dass ihr nichts passiert ist, sondern dass sie ausgebrochen ist. Der Roman ist sehr gut geschrieben und richtig spannend. Ich fand es gut gemacht, wie sich manche Charaktere durch Lauras Abwesenheit weiterentwickeln, das war glaubhaft und realitätsgetreu. Lauras Situation könnte die vieler Frauen sein, die in der modernen Tretmühle gefangen sind, die noch weit entfernt ist von Gleichberechtigung. Es gelingt Helen Russell, das Thema mit Leichtigkeit und Humor zu behandeln und so macht das Buch Mut, selbst auch einfach mal weg zu sein... Ich könnte mir eine Fortsetzung gut vorstellen und würde sie gerne lesen.

  • Dani B

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich gehe dann mal offline

    Eine Geschichte wie aus dem wirklichen Leben. Wer kennt es nicht, irgendwann im Leben einer Frau verliert sie sich selbst, meist wenn sie eine Familie gründet und fortan in den Funktionsmodus verfällt. Doch Laura Clark bricht aus diesem Rad aus, indem sie einfach verschwindet und erstmal keiner weiß, wo sie ist. Doch bis dem Umfeld dies auffällt, dauert es eine Weile und es spiegelt die Situation des Funktionieren sehr gut wieder- fehlendes Essen, leerer Kühlschrank und Büroarbeiten bleiben liegen., nun muss jeder selbst ran und somit fällt das „Fehlern“ von Laura auf, die Putzfrau, Familienmanagerin und Mädchen für alles der Familie ist. Was ich etwas schade finde, ist die wenig vorhandene Geschichte von Laura und wie es zu dem alles gekommen ist, es wird eher humorvoll aber auch authentisch beschrieben, wie nun das Umfeld ohne sie klar kommen muss, was für manche eine große Herausforderung ist, aber sie auch weiterbringt in der persönlichen Entwicklung. Ich hätte mir mehr „Laura“ als die Bewältigung ihres Wegbleibens des Umfeldes gewünscht Kurze Kapitel, lassen so manches dadurch schneller überfliegen. Trotz dem anderen Fokus, als was ich erwartet hätte, ist es ein gutes Buch und kann es gut weiterempfehlen.

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