Auswirkungen von Carbofuran auf die Leberhistologie von Kaninchen DE
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51,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.03.2026
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
22/15/0,5 cm
Gewicht
137 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-9-70176-4
Der moderne Mensch ist vor allem aufgrund veränderter Lebensgewohnheiten ständig einer Vielzahl toxischer Chemikalien ausgesetzt. Unter allen Pestizidklassen sind Carbamate die am häufigsten verwendeten Verbindungen, da OP und OCL extrem toxisch sind und verzögerte neurotoxische Wirkungen aufweisen. Zu den toxikologischen Eigenschaften der N-Methylcarbamate gehört eine maximale Hemmung des Cholinesterase-Enzyms, gefolgt von einer raschen Erholung, typischerweise innerhalb von Minuten bis Stunden. Im Vergleich zu anderen Pestiziden wurden Carbamate in die Liste der bekannten endokrinen Disruptoren aufgenommen. Die Anreicherung von Carbofuran bei Tieren und Menschen kann durch die Aufnahme von mit Pestiziden kontaminierten Lebensmitteln und Wasser sowie durch versehentliche oder berufsbedingte Vergiftungen erfolgen. Die Leber ist das primäre Organ, das am Metabolismus von Xenobiotika beteiligt ist, und stellt ein wichtiges Zielorgan für Chemikalien und Arzneimittel dar. Die Hepatotoxizität ist daher ein wichtiger Endpunkt bei der Bewertung der Wirkung eines bestimmten Xenobiotikums. Klinisch-chemische und histopathologische Untersuchungen sind gängige Methoden zur Erkennung organspezifischer Effekte im Zusammenhang mit chemischer Exposition. In der Leber zeigte sich innerhalb von 8 Stunden nach der Injektion des Pestizids eine Hypertrophie der Hepatozyten.
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