Produktbild: Wider die dunkle Flut

Wider die dunkle Flut DE

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,6 cm

Gewicht

322 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-33248-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,6 cm

Gewicht

322 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-33248-9

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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  • Vanessa

    aus RLP, D

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Manchmal wird der größte Kampf nicht gegen den Feind geführt, sondern im Inneren.

    „Manchmal wird der größte Kampf nicht gegen den Feind geführt, sondern im Inneren.“ — genau dieses Gefühl zieht sich durch den gesamten Roman. Schon ab den ersten Seiten entfaltet sich eine düstere, fast greifbare Atmosphäre: tosende Wellen, dichter Nebel und ein geheimnisvolles Schiff, das nicht existieren dürfte. Die Geschichte rund um die Hauptfigur Isobel Harris verbindet packendes Seeabenteuer mit tiefen emotionalen Konflikten und großen Fragen über Schuld, Freiheit und Stärke. Normalerweise lese ich nicht ganz so oft düstere Geschichten, aber ich bin immer offen für Neues — und ich muss zugeben, dieses Buch hat mich wirklich total positiv überrascht. Besonders beeindruckt hat mich, wie intensiv die innere Zerrissenheit der Figuren beschrieben wird. Nicht nur die Gefahren des Meeres sorgen für Spannung, sondern vor allem die Geheimnisse und Ängste, die jede Figur mit sich trägt. Dadurch wirkt die Handlung vielschichtig und emotional nahbar. Der Schreibstil ist bildgewaltig und atmosphärisch — man spürt förmlich die salzige Luft und das bedrohliche Knarren der Schiffe. Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken an: Was bleibt von uns, wenn jede Maske fällt? Denn dieses Buch ist mehr als nur ein Roman: Es ist ein Spiegel. Ein Spiegel für jene Suche, die uns selbst seit Jahren begleitet — die Suche nach unserem wahren Selbst, nach innerem Frieden und Gelassenheit. Für alle, die düstere Seefahrtsabenteuer, starke Charaktere und emotionale Tiefe lieben, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was die Flut zurücklässt

    Wider die dunkle Flut war für mich kein Roman, der mich über große Action oder schnelle Wendungen gepackt hat. Seine Stärke liegt eher in der Atmosphäre und in den Figuren, besonders in Isobel und der Frage, wie sehr Vergangenheit ein heutiges Leben noch prägen kann. Die verschiedenen Zeitlinien haben für mich nach und nach immer mehr ineinandergegriffen. Anfangs wirken sie noch eher wie einzelne Fäden, später wird deutlicher, wie stark bestimmte Muster, Verletzungen und Schweigeformen miteinander verbunden sind. Gerade Isobels Kindheit und ihre Schwierigkeiten mit Nähe und Vertrauen fand ich dabei interessant. Besonders mochte ich, dass Isobel nicht einfach als „starke Frau“ geschrieben wurde, sondern als jemand, dessen Stärke auch aus Schutzmechanismen entstanden ist. Vieles bleibt bei ihr eher zwischen den Zeilen spürbar, und genau das fand ich oft stärker als große dramatische Szenen. Mit dem Einstieg hatte ich persönlich etwas mehr Schwierigkeiten. Der Roman arbeitet sehr stark mit maritimen Details und vielen nautischen Begriffen, wodurch ich etwas gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Sobald der Fokus stärker auf den Figuren und ihren Beziehungen lag, hat mich der Roman aber deutlich mehr erreicht. Insgesamt bleibt für mich vor allem dieses leise Nachhallen der Geschichte zurück. Kein lauter oder einfacher Roman, sondern eher einer, der über seine Figuren und ihre inneren Konflikte wirkt.

  • Nanette

    aus Heinsberg

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Innere Zerrissenheit

    Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, hat oft tiefere Wurzeln in der Kindheit, die einen für das Leben prägen. In drei Zeitebenen, die sich durch grafische Kapitelverzierungen voneinander abgrenzen aber miteinander verwoben sind und zwischen denen man beim Lesen hin- und herspringt, lassen uns die beiden Autoren an dem in mehrfacher Hinsicht aufregenden Lebensweg von Lady Isobel Harris, geborene Ashwicke, einer zu allem entschlossenen Frau, teilhaben, der mir sehr zu Herzen ging und mich zu Tränen gerührt hat. Zum einen erleben wir bedeutende Momente ihrer Kindheit mit und zum anderen erhalten wir Einblicke in die Zeit des Kennenlernens ihres Ehemannes. Im Hauptstrang geht es um ihre in der damaligen Zeit außergewöhnliche, lebensgefährliche Mission, dessen Ehre nach seinem Tod wiederherzustellen. Dazu wird sie Captain auf einem Schiff, das nach ihren eigenen Vorstellungen für sie gebaut wurde. Zudem sucht sie sich ihre Mannschaft selbst aus. Dies stellt einen Neuanfang für viele Menschen mit unterschiedlichen Lebensläufen dar. Lady Isobels Leben war durch und durch fremdbestimmt. Das ihr auferlegte Regelwerk war für sie wie ein zu eng geschnürtes Korsett, das ihr die Luft zum Atmen raubte. Sie war quasi lebendig begraben. Als Captain bricht sie aus diesem fremden Regelwerk aus und erschafft ihr eigenes. Der nicht zu unterschätzende Wert von Selbstbestimmung, Zusammenhalt und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen – auch dann, wenn er unbequem ist, wird uns sprach- und bildgewaltig nahegebracht. Die weisen Worte offerieren berührende Einsichten, die einen starken Nachhall haben. Aus dieser Geschichte kann man für das eigene Leben lernen. Der flüssige, lebhafte, liebevoll detaillierte, empathische, eindrucksvolle Schreibstil hat mich von Anfang an gepackt und mitten in die emotionale Szenerie voller Gänsehautmomente gezogen. Die Atmosphäre ist zum Greifen. Euch erwartet Kopfkino vom Allerfeinsten. Ein Glossar zu nautischen Begriffen rundet das intensive, lehrreiche Leseerlebnis sehr gelungen ab. Mögen die enthaltenen Denkanstöße Früchte tragen und Euch wahres Glück erkennen und erleben lassen.

  • Bewertung

    5/5

    13.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, atmosphärisch und voller rauer Seefahrerstimmung

    „Wider die dunkle Flut“ von Dirk Meyer und Tobias M. Kremer hat mich sofort durch seine dichte Atmosphäre gepackt. Schon die Idee eines geheimnisvollen Schiffs mitten auf dem Atlantik erzeugt dieses unheimliche Gefühl, das sich durch die ganze Geschichte zieht. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Abenteuer, psychologischer Spannung und emotionalen Konflikten. Es geht nicht nur um Gefahren auf See, sondern auch um Schuld, Verlust und die Frage, wie Menschen unter extremem Druck handeln. Dadurch wirkt die Geschichte deutlich tiefgründiger als ein klassischer Abenteuerroman. Die raue Stimmung des Meeres und die Unsicherheit der Figuren werden sehr bildhaft vermittelt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst mitten im Sturm zu stehen. Gleichzeitig sorgen die zwischenmenschlichen Spannungen dafür, dass die Handlung emotional bleibt. Für mich ist das ein intensiver Roman voller Geheimnisse, Atmosphäre und innerer Konflikte – perfekt für alle, die düstere Seefahrtsgeschichten mit Tiefgang mögen.

  • black_cat595

    3/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Starker maritimer Flair

    Vibes: maritime Atmosphäre raue See literarischer Schreibstil wechselnde Perspektiven und Zeiten Die Geschichte erschafft eine wirklich besondere Atmosphäre, die stark von der Seefahrt und dem rauen Leben auf dem Wasser geprägt ist. Die vielen nautischen Begriffe und Beschreibungen sorgen dafür, dass die Welt sehr authentisch wirkt und man die Stimmung der damaligen Zeit gut greifen kann. Gerade dieses maritime Flair hebt die Geschichte definitiv hervor und macht sie stellenweise sehr eindrucksvoll. Inhaltlich setzt die Handlung darauf, nach und nach ein größeres Gesamtbild freizulegen. Dafür wechseln nicht nur die Charaktere und Perspektiven regelmäßig, sondern auch die Zeitebenen. Stück für Stück werden verschiedene Ereignisse, Hintergründe und Zusammenhänge sichtbar, wodurch sich langsam erschließt, worauf alles hinausläuft. Leider konnte mich die Geschichte dadurch emotional nicht wirklich packen. Der Schreibstil wirkt eher literarisch als narrativ und schafft dadurch eine gewisse Distanz. Viele Kapitel springen recht schnell weiter, bevor Szenen oder Emotionen ihre volle Wirkung entfalten können. Oft hatte ich das Gefühl, dass einzelne Abschnitte zwar interessant angelegt sind, man aber nur so kurz darin verweilt, dass kaum Zeit bleibt, wirklich in die Situation einzutauchen. Dadurch wirkten manche Kapitel fast so, als könnte man ihren Inhalt auch in ein oder zwei Sätzen zusammenfassen, ohne viel von der eigentlichen Wirkung zu verlieren. Nicht, weil die Ideen schlecht oder langweilig wären – im Gegenteil, viele Ansätze sind spannend –, sondern weil die Geschichte ihnen kaum Raum gibt, sich wirklich zu entfalten. Trotzdem bleibt die Atmosphäre definitiv der größte Pluspunkt des Buches. Wer literarische, ruhigere Geschichten mit starkem historischen, maritimen Flair mag, könnte sich hier trotzdem sehr wohl fühlen. ⭐⭐⭐☆☆/5

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