Produktbild: Faschismus ist keine Meinung

Faschismus ist keine Meinung Stabil bleiben in autoritären Zeiten

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24068

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Abbildungen

mit 1 Abbildung

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/2,5 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84923-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24068

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Abbildungen

mit 1 Abbildung

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/2,5 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84923-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    09.08.2026

    eBook (PDF)

    "Helmut, nimm uns an die Hand und führe uns ins Wunderland"

    Das Buch „Faschismus ist keine Meinung“ beginnt mit einer Mahnung. Der Autor schaut besorgt nach Sachsen-Anhalt. Hier steht die AfD mit über 40% als stärkste Fraktion da. Kann es tatsächlich sein, dass bei den anstehenden Wahlen diese Partei den Ministerpräsidenten stellt? Sein Blick geht auch in die USA, wo Tech-Milliardäre die Demokratie aushebeln. Ein Zitat aus den Buch lautet wie folgt: „Demokratie ist keine Dienstleistung, die liefern muss. Sie funktioniert nur mit einer lebendigen Zivilgesellschaft, die Verantwortung übernimmt.“ Ilko-Sascha Kowalczuk wurde in Ostdeutschland geboren und lebte dort bis zum Mauerfall. Wer, wenn nicht er, kennt sich also mit den Problemen und Gedanken der Bürger ebenda bestens aus? Diese sanfte Revolution erlebte er hautnah mit und schreibt dazu, dass nur wenige Menschen auf die Straße gingen. Erst als die Mauer fiel, wagte sich die Mehrzahl aus ihren Häusern und feierte den Umsturz. Am 26.11.1989 sprach die bekannte Autorin der DDR, Christa Wolf. während einer Ansprache diesen Satz: „DDR ist ein Hort des Antifaschismus, der Umwelt, der Solidarität und des Friedens.“ Ja, so war das damals und es ist kaum nachzuvollziehen, wie sehr sich die Einstellung geändert hat. Heute gibt es kaum noch politische Gegner (was ja normal ist), es sind Feinde. Nein, nicht nur in den neuen Bundesländern. Man lese sich die Sätze von Merz und Söder durch, die sie gegenüber den Grünen äußersten. Herr Kowalczuks Gedanken zum Erstarken der AfD und des BSW sind interessant. Die Menschen sind enttäuscht von der Wende. Viele empfinden die „Wessis“ als erhaben und herabschauend. In den „sozialen“ Netzwerken kann man es täglich nachlesen. Viele von ihnen vergessen, dass sie laut nach der D-Mark riefen und nicht damit rechneten, welche Umstellung auf jeden persönlich zukam. Ein weiterer interessanter Punkt ist die heutige Verherrlichung der DDR. Diese Nostalgie entspricht in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten damals. Ostalgie scheint ein neues Schlachtwort zu sein. Viele von denen, die sich angeblich damit identifizieren, waren 1989 noch gar nicht geboren. Es wird übernommen, was ihnen andere zuflüstern und sie verinnerlichen es ungefiltert. Ein Buch, das die Probleme beim Namen nennt. Es ist ein Sachbuch und sollte mehrmals gelesen werden. Nur dann kann man sich sicher sein, dass wirklich alle Gedanken erfasst werden.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    18.07.2026

    eBook (PDF)

    Sehr gute Analyse

    ILKO-SASCHA KOWALCZUK: FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG Deutschland ist trotz aller Probleme nach wie vor eines der politisch stabilsten, sozial sichersten, wirtschaftlich stärksten und gesellschaftlich freiheitlichsten Länder der Welt. Doch Populisten und Extremisten vermitteln ein ganz anderes Bild, versuchen auch in Deutschland die Demokratie zu demontieren. Was können wir ihnen entgegen setzen? Wie bleibt man stabil in den neuen autoritären Zeiten? Ilko-Sascha Kowalczuk ruft in seinem neuen Buch dazu auf, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen und dafür zu kämpfen, dass unsere Freiheit, unsere Demokratie, unsere Rechtstaatlichkeit nicht den Menschenfeinden ausgeliefert werden. Und er beschreibt, wie in Ostdeutschland die Vergangenheit verklärt wird, um die Diktatur zu verharmlosen. Denn die DDR-Geschichte ist ein Schlachtfeld, auf dem um die Akzeptanz autoritärer Staatsvorstellungen gerungen wird. Noch sind die Demokratie- und Freiheitsfreunde in der Mehrheit, aber sie müssen sich zeigen anstatt herum zu jammern und zu schweigen. Demokratie funktioniert nur mit einer lebendigen Zivilgesellschaft, die widerspricht, protestiert, mitmacht, organisiert, herausfordert, Verantwortung übernimmt. Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt den Weg, den unsere Gesellschaft zum Faschismus genommen hat bzw. nimmt. Dabei legt er sein Augenmerk auf die östlichen Bundesländer, auch im Verhältnis zu den westdeutschen. Und da ist doch vieles schief gelaufen bei der Wiedervereinigung. Er zeigt aber auch deutlich auf, daß das keine Entschuldigung ist für eine Rückkehr zur Diktatur, maximal eine Erklärung. Bei all dem dürfen wir nicht vergessen, daß auch im Osten die AfD keine Mehrheit hat. Arbeiten wir alle daran, daß es so bleibt.

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