• Produktbild: Die unverschämte Frau
  • Produktbild: Die unverschämte Frau
Neu

Die unverschämte Frau Vom Ende falscher Scham - Eine inspirierende Befreiungsgeschichte über Selbstbestimmung und weibliche Freiheit – SPIEGEL-Bestsellerautorin

7

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-30255-0

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist eine fantastische Unverschämtheit! Ehrlich, bewegend, schamlos und tröstlich. Nach der Lektüre wird sich so manches bescheidene Veilchen in eine stolze Rose verwandelt haben.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-30255-0

Herstelleradresse

Goldmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • zeilen_echo

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schamlos ehrlich

    Sachbücher haben es bei mir nicht immer leicht, denn häufig fällt es mir schwer, über die gesamte Länge am Ball zu bleiben. Bei „Die unverschämte Frau“ war das erstaunlicherweise überhaupt nicht der Fall. Das Buch hat sich extrem schnell weggelesen, was vor allem an Miriam Steins zugänglichem, pointiertem Schreibstil liegt. Besonders ihre gehörige Portion Zynismus und Selbstironie sorgt dafür, dass selbst schwere und sehr persönliche Themen nicht erdrückend wirken. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, ein trockenes Sachbuch zu lesen. Inhaltlich war das Buch allerdings anders, als ich erwartet hatte. Aufgrund des Titels und der thematischen Ausrichtung hatte ich mit einer stärkeren Analyse weiblicher Scham gerechnet. Mich hätte besonders interessiert, woher bestimmte Schamgefühle kommen, weshalb gerade Frauen für sie empfänglich sind und wie wir uns konkret von ihnen lösen können. Stattdessen nimmt Miriam Stein vor allem eine sehr persönliche Inventur ihrer eigenen Scham vor. Dabei betrachtet sie ganz unterschiedliche Lebensbereiche wie Gesundheit, Essverhalten oder Finanzen und ergänzt ihre Erfahrungen immer wieder durch Ergebnisse aus Studien. Dass meine ursprüngliche Erwartung nicht ganz erfüllt wurde, hat meiner Freude an dem Buch jedoch kaum geschadet. Stein geht bemerkenswert offen und schonungslos mit sich selbst ins Gericht. Gerade diese Ehrlichkeit macht ihre Erzählungen authentisch und nahbar. Ich habe mich in ihren Erfahrungen und Gedanken erstaunlich oft wiedergefunden. Für mich bezieht sich der Titel daher weniger auf Frauen im Allgemeinen als vielmehr auf die Autorin selbst und ihren persönlichen Weg zu einem unverschämteren Umgang mit dem eigenen Leben. Interessant fand ich außerdem, dass Stein Scham keineswegs grundsätzlich verteufelt. Sie zeigt auch, dass uns als Gesellschaft an manchen Stellen durchaus etwas mehr davon guttun könnte. Einen Aspekt hätte ich mir allerdings ausführlicher gewünscht. Hinter Scham steckt häufig Angst, und diese Verbindung hätte für meinen Geschmack mehr Raum und eine stärkere Einordnung verdient. Gerade weil Stein so viele unterschiedliche Formen von Scham beleuchtet, wäre hier eine tiefergehende Betrachtung eine wertvolle Ergänzung gewesen. Insgesamt ist „Die unverschämte Frau“ für mich ein sehr gelungenes, mutiges und vor allem ehrliches Buch. Wer einen klassischen Ratgeber mit konkreten Anleitungen zum Ablegen eigener Schamgefühle erwartet, könnte etwas anderes bekommen als erhofft. Wer sich dagegen auf Miriam Steins persönliche Erfahrungen und ihre kluge, selbstironische Auseinandersetzung mit Scham einlassen möchte, bekommt ein ebenso unterhaltsames wie nachdenklich machendes Buch. Chapeau!

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die unverschämte Scham

    „Die unverschämte Frau“ ist ein Buch, das genau in unsere Zeit passt und ein Thema aufgreift, mit welchem wir uns viel häufiger und ehrlicher beschäftigen sollten. Miriam Stein setzt sich mit Scham auseinander, nicht nur als persönlichem Gefühl, sondern auch als etwas, das durch gesellschaftliche Erwartungen geprägt wird und unser Denken und Handeln beeinflussen kann. Besonders an diesem Buch war, wie persönlich die Autorin an das Thema herangeht. Ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse geben dem Buch eine besondere Authentizität. Dadurch wirkt es nicht wie eine rein theoretische Auseinandersetzung, sondern vielmehr wie eine offene Einladung, auch die eigenen Vorstellungen und Verhaltensmuster zu hinterfragen. Dabei schreibt Miriam Stein angenehm, direkt und mit einer Leichtigkeit, die das Lesen sehr flüssig macht. Trotz des durchaus ernsten Themas hat man nie das Gefühl, dass etwas belehrend vermittelt werden soll. Vielmehr bringt das Buch einen immer wieder zum Nachdenken, manchmal auch dazu, die eigene Haltung zu überprüfen. Es ist interessant und wichtig zu sehen, wie viel Raum Scham in unserem Alltag einnehmen kann und wie selbstverständlich wir manches davon hinnehmen. Gerade deshalb halte ich dieses Buch für eine lohnenswerte Lektüre. Es öffnet den Blick für ein Thema, das häufig im Hintergrund wirkt, obwohl es unser Leben und unserem Umgang mit uns selbst und anderen durchaus prägen kann. „Die unverschämte Frau“ ist ein sehr gelungenes, persönliches und gleichzeitig gesellschaftlich relevantes Buch. Es liest sich leicht, regt aber durchaus zum Weiterdenken an. Und vielleicht ist genau das seine grösste Stärke: Es macht neugierig darauf, die eigenen kleinen und grossen „Schamstellen“ einmal genauer anzuschauen und sich zu fragen, ob man sie wirklich noch braucht.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schämt euch für die Scham!

    Miriam Steins „Die unverschämte Frau“ aus dem Goldmann Verlag ist ein Sachbuch, das schon auf den ersten Blick neugierig macht. Allein das Cover ist für mich ein echter Hingucker und passt damit sehr gut zu einem Buch, das sich mit einem Thema beschäftigt, über das im Alltag zwar ständig gesprochen, aber nur selten wirklich offen nachgedacht wird. Dazu kommt die Empfehlung von Ildikó von Kürthy auf der Rückseite, die für mich noch einmal zusätzlich Interesse geweckt hat. Besonders gut gefallen hat mir Steins lockerer und zugänglicher Schreibstil. Sie schafft es, gesellschaftliche und teilweise durchaus komplexe Themen so zu vermitteln, dass die Lektüre nie trocken oder belehrend wirkt. Auch die Schriftgröße empfand ich als angenehm, was zusammen mit dem Schreibstil dafür gesorgt hat, dass sich das Buch sehr flüssig lesen ließ. Insgesamt ist es eine unterhaltsame, aber gleichzeitig anregende Lektüre, bei der man immer wieder über die eigenen Erfahrungen und Verhaltensweisen nachdenken kann. Besonders interessant fand ich die Aufzählung und Erläuterung der verschiedenen Schamarten. Gerade dadurch wird deutlich, wie unterschiedlich Scham im Alltag auftreten kann und wie sehr sie unser Verhalten beeinflusst, manchmal ohne dass wir es überhaupt bewusst wahrnehmen. Dass Stein dabei auch Geldscham und Essensscham thematisiert, hat mir besonders gefallen, weil diese Formen der Scham meiner Meinung nach im Alltag eine größere Rolle spielen, als man zunächst denkt. Die Autorin zeigt dabei anschaulich, wie Scham nicht nur eine persönliche Empfindung ist, sondern auch etwas mit gesellschaftlichen Erwartungen, Normen und unserem Umgang miteinander zu tun hat. Zu meinen persönlichen Lieblingskapiteln gehört das erste Kapitel zur Körperscham. Besonders der Teil über die Folgen einer falsch verstandenen oder übertriebenen Sittsamkeit bei Arztbesuchen ist mir im Gedächtnis geblieben. Stein macht hier deutlich, dass Scham durchaus dazu führen kann, dass wir uns selbst im Weg stehen und wichtige Dinge nicht ansprechen oder Situationen unnötig unangenehm werden lassen. Gerade dieser Blick auf den eigenen Körper und den Umgang mit ihm im medizinischen Kontext hat mich zum Nachdenken gebracht. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir das fünfte Kapitel über Herkunftsscham. Besonders die Auseinandersetzung mit Ostdeutschland fand ich spannend. Auch der antiklassistische Ansatz dieses Kapitels hat mir gefallen, weil Stein hier eine Perspektive einnimmt, die über die reine Betrachtung von Scham als persönliches Gefühl hinausgeht. Herkunft kann schließlich auf ganz unterschiedliche Weise mit Zuschreibungen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Erwartungen verbunden sein. Gerade deshalb fand ich dieses Kapitel besonders anregend. Etwas schwerer getan habe ich mich dagegen mit dem dritten Kapitel zur Anstandsscham. Hier konnte ich Steins Gedanken nicht in allen Punkten zustimmen. Gleichzeitig habe ich beim Lesen gemerkt, dass ich mich mit der Thematik der Schamlosigkeit im Miteinander vielleicht noch intensiver auseinandersetzen müsste. Stein stellt die Frage, ob eine zunehmende Schamlosigkeit im Umgang miteinander letztlich unsere Würde infrage stellen kann. Auch wenn ich ihrer Argumentation nicht vollständig folgen konnte, finde ich die Frage an sich interessant und durchaus diskussionswürdig. Vielleicht ist gerade das eine Stärke des Buches: Es zwingt einen nicht dazu, jede Position der Autorin zu übernehmen, sondern regt dazu an, die eigenen Ansichten zu überprüfen. Auch der Epilog ist mir positiv aufgefallen. Er rundet das Buch nicht einfach nur ab, sondern regt noch einmal zum Weiterdenken an. Nach der Lektüre bleibt dadurch einiges im Kopf hängen, insbesondere die Frage, an welchen Stellen wir uns eigentlich aus eigener Scham anpassen und wann es vielleicht sinnvoll wäre, sich von bestimmten Erwartungen zu lösen. Insgesamt hat mir „Die unverschämte Frau“ sehr gut gefallen. Miriam Stein schreibt, wie auch schon in ihren vorherigen Büchern, unterhaltsam, locker und gleichzeitig anregend. Besonders überzeugt haben mich die unterschiedlichen Formen von Scham, die persönlichen und gesellschaftlichen Perspektiven darauf sowie die Kapitel zur Körper- und Herkunftsscham. Nicht jeder Gedanke der Autorin hat mich gleichermaßen überzeugt, aber gerade die Stellen, an denen ich widersprechen oder weiterdenken wollte, haben die Lektüre für mich interessant gemacht. „Die unverschämte Frau“ ist deshalb für mich ein Buch, das unterhält, Denkanstöße gibt und dazu einlädt, den eigenen Umgang mit Scham und gesellschaftlichen Erwartungen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Lektüre für alle Angepassten, Angestrengten und Unverschämten unter euch.

  • Mollymoon108

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz tolles und wichtiges Buch. Große Leseempfehlung

    "Die unverschämte Frau" von Miriam Stein ist ein wirklich tolles und wichtiges Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Miriam Stein schreibt so offen über die Scham im Allgemeinen und ihre eigene Scham im Speziellen, dass ich wirklich an vielen Stellen sehr berührt war. Sie greift dieses wichtige Thema so schonungslos (auch mit sich selbst) auf und ich denke, dass viele diese Situationen, die dargestellt werden, so oder ähnlich auch schon einmal erlebt haben. Dabei widmet sie sich auch der Frage, warum Frauen deutlich häufiger Scham empfinden, warum bei ihnen die innere Stimme deutlich lautet, viele Situationen deutlich schambehafteter sind als bei Männern. In den einzelnen Kapiteln erzählt Miriam Stein sehr offen von ihren "Schambaustellen" und welche Folgen diese für sie und ihr Leben hatten. Mir hat das Buch ganz außerordentlich gut gefallen und es ist ein Augenöffner und eine Erinnerung daran, mal zu schauen, wo wir Frauen unsere "Schambaustellen" haben und was wir tun können, um diese endlich loszulassen.

  • JuFra

    4/5

    08.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Warum sollte ich mich überhaupt schämen?

    Warum eigentlich immer so brav? „Die unverschämte Frau“ hat bei mir ziemlich viele persönliche Punkte getroffen. Miriam Stein beschäftigt sich mit der Frage, wann Scham eigentlich sinnvoll ist und wann sie uns einfach nur klein hält. Besonders spannend fand ich die Überlegung, wie wir überhaupt erkennen und sortieren können, welche Scham uns etwas Wichtiges sagen möchte und welche uns anerzogen wurde. Sehr gut gefallen haben mir die Fragen am Anfang jedes Kapitels. Sie holen einen direkt ins Thema und laden dazu ein, die eigenen Erfahrungen und Gedanken mit einzubeziehen. Dazu kommen viele persönliche Anekdoten der Autorin, in denen ich mich teilweise erstaunlich stark wiedererkannt habe. An manchen Stellen haben sie sogar meine eigene Scham wieder hervorgeholt – gleichzeitig wurde dadurch deutlich, wie viele dieser Erfahrungen gar nicht so individuell sind, sondern von sehr vielen Frauen nachvollzogen werden können. Die einzelnen Kapitel widmen sich unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise Körper, Herkunft oder Arztbesuchen. Dadurch wird sichtbar, wie vielfältig Scham sein kann und wie tief sie teilweise in unserem Alltag steckt. Besonders mochte ich dabei die Verbindung von persönlichen Geschichten mit gesellschaftlichen und politischen Bezügen. Die teilweise sehr aktuellen Quellen und Beispiele machen das Buch zusätzlich interessant und zeigen, dass Scham eben nicht nur ein individuelles Gefühl ist. Auch die Gestaltung hat mir gut gefallen. Das Veilchen auf dem Cover ist dabei mehr als nur ein hübsches Detail: Die Blume steht sinnbildlich für Sittsamkeit, Bravheit, Biederkeit und Verschämtheit – und diese Metapher zieht sich konsequent durch das gesamte Buch. Ich mag solche gestalterischen Elemente sehr, wenn sie nicht bloß dekorativ sind, sondern das Thema des Buches aufgreifen und sich beim Lesen immer wieder neu erschließen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, persönlich und locker. Für mich hat sich das Buch dadurch nie wie eine trockene Abhandlung über ein gesellschaftliches Thema angefühlt, sondern eher wie ein Gespräch, bei dem man zwischendurch immer wieder bei sich selbst landet. Und genau das nehme ich aus dem Buch mit: Ich möchte meine eigene „falsche“ Scham weiter hinterfragen und einige Dinge angehen, die mich teilweise schon seit Jahren ausbremsen. Das fühlt sich ziemlich empowernd an. Mein Fazit: Ich würde „Die unverschämte Frau“ besonders Leser*innen empfehlen, die sich schon einmal gefragt haben, warum sie sich eigentlich für bestimmte Dinge schämen – und ob sie das überhaupt noch müssen. Ein persönliches, feministisches und an vielen Stellen sehr anregendes Buch, das durchaus Lust darauf macht, ein bisschen unverschämter durchs Leben zu gehen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

2

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die unverschämte Frau
  • Produktbild: Die unverschämte Frau