Produktbild: Dirty Rome
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Dirty Rome Die schmutzige Seite der Antike

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6039

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Abbildungen

mit 13 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,6 cm

Gewicht

541 g

Farbe

Rost / Beige

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85052-3

Beschreibung

Rezension

"Rom besaß ziemlich schmutzige Seiten, vor allem aber hat es funktioniert wie kein anderes Reich der Antike. Der Althistoriker Michael Sommer erklärt das in einem höchst unterhaltsamen Buch."




Abendzeitung München, Christa Sigg



Produktdetails

Verkaufsrang

6039

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Abbildungen

mit 13 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,6 cm

Gewicht

541 g

Farbe

Rost / Beige

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85052-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischender, unterhaltsamer Blick auf die Antike

    Die Buchidee fand ich sehr charmant und interessant und auch der Inhalt konnte mich voll überzeugen. Mit viel Fachwissen und einem gut zu lesenden Schreibstil führt Michael Sommer den Leser durch wenig bekannte Seiten und Aspekte der Antike. In zehn großen Kapiteln, die ich sehr gut ausgewählt und strukturiert finde, erfährt man Interessantes und Überraschendes unter anderem über Ausdünstungen, Lebensbedingungen, Ernährungsgewohnheiten, Krankheiten, Verfolgungen, Sklaverei, Vetternwirtschaft und Situation von Frauen und Ausgegrenzten im Römischen Reich. Dabei gab es für mich komplett neues Wissen, aber auch Altbekanntes, das vertieft wurde. Mir hat gut gefallen, dass der Autor Zusammenhänge gezogen und die Lebensumstände umfassend eingeordnet hat. Ab und an hatte der Schreibstil auch eine humorvolle Unternote, das war eine Bereicherung, da sich das Buch sehr gut lesen lässt. Am Ende steht ein ausführlicher Anhang mit Fußnoten, Quellenverzeichnis, Register, etc. und es gibt im Buch auch einige Abbildungen und Landkarten für eine bessere visuelle Vorstellung. Alles in allem ein sehr gelungenes, unterhaltsames Geschichtsbuch.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das wahre Gesicht einer Stadt

    Jeder kennt das schillernde Rom der Antike, seine Bekannten Persönlichkeiten, den Glanz der Stadt. Doch dieses Buch schaut auf eine ganz andere Srite. Es schaut hinter die Kulissen und zeigt die schmutzige Deite des Stadt. Oh ja der Autor geht mit uns an die stinkenden und dunklen Stellen der Stadt. Er zeigt nicht nur den Dreck der Stadt sondern auch wie das Leben dort wirklich war. Wie schlecht due Menschen behandelt worden, die nicht im Glanz der Mächtigen standen. Sklave in Rom war sicher kein Zuckerschlecken und auch Frauen hatten es nicht leicht. Dieses Buch zeigt Geschichte wie sie wirklich war, wie die Menschen lebten und wie die Stadt funktionierte. Ein beeindruckendes Bild der Zeit, schonungslos und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Vielleicht war es manchmal etwas Schulbuch ähnlich aber so informativ und ehrlich das es sich einfach lohnt dieses Buch zu lesen. Es gibt viele kurze Kapitel, das gefällt mir gut, da kann man immer gut ein Kapitel in einem Stück lesen. Auch ist es nicht zu wissenschaftlich und dadurch unverständlich. Dazu kommen noch Illustrationen und Bilder, die das Buch perfekt ergänzen. Wer sich für Geschichte interessiert und nicht nur das Lesen will was im Vordergrund steht ist hier genau richtig.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Leseempfehlung

    Da ich im Moment eine „Römische Phase“ habe, komme ich nach „Die Kaiser von Rom“ (Mary Beard) und „Fulvia“ (Jane Draycott) an diesem hier, das die schmutzige Seite der Antike zum Thema hat, nicht vorbei. Historiker Michael Sommer, von dem ich schon „Mordsache Caesar“ gelesen habe, hat mich auch mit diesem Buch gefesselt. Natürlich ist mir bekannt, dass die reichen und schönen Römer (absichtlich die männliche Form, da Römerinnen mit wenigen Ausnahmen nichts zu sagen haben) nur eine kleine elitäre Schicht gewesen sind, deren Reichtum nicht vom Himmel gefallen ist, sondern häufig durch schmutzige Tricks erworben. Mit detaillierter und penibler Recherche, geht Sommer dem antiken Rom abseits von Glamour, Marmor, Purpur und Gold nach. Er entführt uns in suburba, wo die insulae, jene mehrstöckigen, wackeligen Wohnhäuser, die, weil teilweise aus Holz errichtet, häufig einem Brand zu Opfer fallen und dabei gleich ganze Bezirke einäschern. Hier stellt sich die Frage, ob Immobilienspekulanten dem Vorschub geleistet haben? Statt baufälliger Mietshäuser lassen sich prachtvolle Villen inklusive Gärten sehr viel besser verkaufen. Doch es sind nicht nur die prekären Wohnverhältnisse, die ganze Familien ausgerottet haben, weil sie dicht an dicht gewohnt haben und sich gegenseitig mit tödlichen Krankheiten angesteckt haben. Auch der Tiber, in den alle Abfälle, von menschlichen Exkrementen über Tierkadavern bis hin zu menschlichen Leichen, geworfen werden, verbreiten übelste Gerüchte und Krankheiten wie Cholera und Typhus, weil aus ihm Trinkwasser entnommen und die Wäsche darin gewaschen wird. Man mag sich den Gestank gar nicht vorstellen! Doch das ist nicht das einzige, das Rom den zweifelhaften Ruf der „Dirty City“ einbringt: Es sind vor allem die Mächtigen, die Frauen, Sklaven und jene Menschen am Rande der Gesellschaft wie den sprichwörtlich letzten Dreck behandelt. Und wer Macht hat, missbraucht sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassieren - alles keine Erfindungen der Neuzeit. Der größte Teil der Menschen sind Analphabeten und daher auf Hörensagen angewiesen, was sie stets höchst mangelhaft informiert, ständig Gerüchten und Fake News ausgesetzt sein lässt. Nur ganz wenigen gelingt es, aus der suburba und den insulae zu entkommen - Gaius Iulius Caesar ist einer davon. Umgekehrt ist es ein Leichtes, vom wohlhabenden Bürger Roms ins Elend abzurutschen. Wie häufig, zahlt die Mehrheit der Bevölkerung den Wohlstand einer Minderheit, mit dem eigenem Elend. Wer allerdings glaubt, solche Verhältnisse gäbe es nur in Rom, wird hier eines besseren belehrt. Da der Autor das Buch "Wirtschaftsgeschichte der Antike" geschrieben hat, kann er für dieses hier aus dem Vollen schöpfen. Ich mag den Schreibstil des Autors, der niemals belehrend ist. Beinahe (aber nur beinahe) im Plauderton erzählt er über das dreckige Rom, das immer im Schatten des weißglänzenden Marmors steht. Wer sich mit dem Rom der Thermen und Triumphbögen auseinandersetzt, darf auf den zur Kloake verkommenen Tiber nicht vergessen. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das ein etwas anderes Rom zeigt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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