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Welt mit anderen Mitteln Für mehr Glauben in erschöpften Zeiten

31

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2026

Verlag

Kösel

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

12,1/19,2/1,5 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Weiß / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-466-37370-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2026

Verlag

Kösel

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

12,1/19,2/1,5 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Weiß / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-466-37370-3

Herstelleradresse

Kösel-Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Baden-Baden

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Religion und Glauben als Chance

    Nora Bossong kenne ich bisher als Schriftstellerin äußerst lesenswerter Romane. Man denke nur an „Schutzzone“ und „Reichskanzlerplatz“. Nun hat sie sich mit einem Essay zu einem ganz anderen Thema geäußert. Die bekennende Christin - Nora Bossong ist Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und engagiert sich stark in ihrer eigenen Gemeinde - legt mit „Welt mit anderen Mitteln“ ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben dar. Sie ist der Überzeugung, dass wir gerade in unseren „erschöpften Zeiten“ mehr der Religion bedürfen. Auslöser für dieses Buch war der überraschende Tod ihres Vaters, der ihr zeigte, wie gerade in einer solchen Situation die vertrauten Rituale der Kirche Trost und Halt geben Die Autorin versteht unter Religion weitaus mehr als „ christliche Werte“. Kirche ist keine „NGO“, Religion ist kein weiteres Wellness-Programm. Religion denkt über das Hier und Jetzt hinaus. Zwar suchen viele in unserer heutigen Welt nach Sinn, nach Sinnhaftigkeit. Wir sind überfordert von der Allgegenwart aktueller Probleme. Das lässt manche ihre Zuflucht finden bei populistischen Heilsversprechern. Andere versuchen durch Konsum die Leere ihres Lebens zu überdecken. Doch für Nora Bossong kann das nicht die Antwort sein. Ihr Blick geht über die reine Endlichkeit hinaus. Anders als Marx, der von der Religion als „Opium fürs Volk“ spricht, wünscht sich Nora Bossong „ keine narkotisierende Hoffnung“. Stattdessen eine „Hoffnung aus dem Himmel, Zuversicht auf der Erde“ , so fasst sie die Vorstellung vom Reich Gottes auf. „Hoffnung als das, was über unsere Macht hinausgeht; Zuversicht hingegen als das, was wir auch in der Hand haben.“ Und in diesem Sinne sollten wir unseren Gestaltungsauftrag ernst nehmen, Verantwortung übernehmen, aber mit der Demut, dass wir nicht alles bestimmen können . „Wir können etwas ändern, nur nicht alles und nicht alles allein.“ Das nimmt uns das Gefühl der Hilflosigkeit und Resignation, lässt uns dabei aber realistisch bleiben. Zwar verschließt Nora Bossong nicht die Augen vor all den Verfehlungen der Institution Kirche, sieht, wo sie schuldig geworden ist, benennt ihre Mängel und Versäumnisse. Angefangen bei den unzähligen Missbrauchsvorfällen über Machtmissbrauch innerhalb der Kirche, den Umgang der katholischen Kirche mit gleichgeschlechtlich Liebenden bis zur Stellung der Frauen- all das ist ihr bewusst, kritisiert sie. Trotzdem hält sie daran fest, dass der institutionelle Glaube vielfältige Möglichkeiten bietet und jeder Gläubige sich einbringen sollte, um Veränderungen zu bewirken . Auf keinen Fall dürfen wir die Religion denjenigen überlassen, die sie für ihre politischen Ziele instrumentalisieren. Ein Kapitel widmet die Autorin der Theodizee -Frage, also der Frage, wie das Leid in der Welt sich mit der Existenz eines allmächtigen und gütigen Gottes vereinbaren lässt. Diese Frage stellt sich nach den Verbrechen des Zwanzigsten Jahrhunderts anders als in der Antike oder im Mittelalter. Nora Bossong greift viele Themen auf in ihrem klugen und nachdenkenswerten Essay. Dabei verknüpft sie persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen, philosophischen und theologischen Fragen. Es ist kein Text, der sich leicht und schnell wegliest, das soll er auch nicht sein. Dieses Buch lohnt sich für jeden, der bereit ist, sich mit Religion und Glauben auseinanderzusetzen und einen eigenen Weg dazu sucht. „Mir jedenfalls wäre die Welt ohne Himmel zu eng.“

  • Amaryllis 2

    5/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das tägliche Vater Unser

    Religion kann beruhigen durch Gebete. Rosenkranz oder viele Vater Unser. Opium für das Volk wird die Religion genannt. Gerade in Krisensituationen besinnt sich der Mensch auf eine höhere Ordnung bzw. Macht. Manchmal hilft nur Beten. Es beruhigt auch, daß Gott alles sieht und so manches mal die erdrückenden Lasten leichter macht. Gott - erlöse uns von dem Bösen. Cover: Caspar David Friedrich - der Mönch am Meer um 18 Jhrdt. - Wanderer am Gestade des Meers - deutsche Romantik Epoche - Alte Nationalgalerie Berlin Auch dessen Ehefrau hatte es nach dem Tod des Malers und auch davor nicht leicht in ihrer zeitlebens untergeordneten Rolle innerhalb des Familiengefüges. Thema: Religion - Benachteiligung der Frau, hier innerhalb der Kirchengemeinde. Verknüpfung und fehlerhafter Einsatz durch Radikale, Veto der Päpste S.43/46 und vieles mehr. Persönlichen Trost findet und empfiehlt die Schriftstellerin v.a. mit dem Buch Solomo - Kohelet S. 86 - 104. Inhalt: Zölibat der Heiligen Elisabeth und weiterer Frauen (modern single cat lady), heiliger Krieg, Häresie der Form und spirituelle Weltlichkeit. Geschichte: In 19 Oberbegriffe eingeteilt. Jeder Begriff wird auf 4-10 Seiten betrachtet, vorgestellt und analysiert. Autorin: N.Bossong arbeitet gerne und schon sehr lange für die Organisation. Sie liebt Literatur, ist gegen Extremes und wünscht sich, daß auch weibliche Priester möglich werden S.54. Meinung und Kritik: Es geht hier natürlich über das simple Vater Unser hinaus. Daß dieses beliebte Gebet den Blutdruck senkt - wow. Empfehlung für weitere Gebete finden Sie bei: Herders großem Buch der Gebete, Hrsg. Gundula Kühneweg, 480 Seiten, gebunden, Verlag Herder GmbH, Freiburg.

  • Bewertung

    aus Hart bei Graz

    5/5

    07.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiger Halt in stürmischen Zeiten

    Noch nie war es so einfach, Informationen zu bekommen und zu verbreiten. Alles wird schneller, vieles wird öffentlicher und Nachrichten gehen in Windeseile um die Welt. Meist sind es auch noch schlechte Nachrichten. Gerade jetzt, in diesen schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Werte, die die Menschheit über Jahrhunderte ausgemacht haben, geraten in Vergessenheit. Immer mehr Menschen gehen auf die Suche nach Spiritualität und Sinn im Leben. Die Autorin zeigt in diesem Buch auf, wie wichtig der Glaube für uns ist. Dabei spart sie auch nicht mit Kritik. Sie nimmt auch immer wieder Bezug auf historische Ereignisse und bringt passende Beispiele an. Obwohl dieses Buch viele Fakten enthält, ist der Schreibstil flüssig und angenehm. Da mich dieses Buch sofort gefesselt hat, habe ich es sehr schnell durchgelesen. Einzelne Kapitel oder Absätze werde ich vermutlich noch öfter lesen, da dieses Buch sehr zum Nachdenken anregt und eigentlich nicht schnell überflogen werden kann. Vermutlich findet hier jeder Leser etwas, worüber es sich lohnt nachzudenken und man kann sich einiges aus diesem Buch herausholen. Ich kann es jedenfalls guten Gewissens weiterempfehlen.

  • K.

    aus CB

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu betrachten

    „Welt mit anderen Mitteln“ ist für mich ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern über das man noch eine Weile nachdenkt. Nora Bossong setzt sich auf sehr persönliche und zugleich kluge Weise mit Glauben, Sinn, Hoffnung, Zweifel und der Rolle von Religion in unserer heutigen Gesellschaft auseinander. Besonders angesprochen hat mich der Gedanke, dass wir in einer Zeit, in der viele Menschen erschöpft sind und sich angesichts der vielen Krisen nach Orientierung sehnen, vielleicht wieder stärker nach Dingen suchen sollten, die über das rein Materielle hinausgehen. Dabei wirkt das Buch für mich nicht wie eine einfache Antwort auf schwierige Fragen. Vielmehr lädt es dazu ein, Fragen überhaupt wieder zuzulassen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Ich mochte besonders die ruhige, nachdenkliche und sprachlich schöne Art, mit der Nora Bossong ihre Gedanken entwickelt. Sie schreibt nicht belehrend, sondern regt dazu an, die eigene Haltung zu hinterfragen. Auch Themen wie Zweifel, Trauer, Trost, Angst, Hoffnung und Gemeinschaft bekommen dadurch eine ganz andere Bedeutung. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass manche Gedanken etwas anspruchsvoll und stellenweise sehr dicht formuliert sind. Man sollte sich deshalb Zeit nehmen und das Buch nicht unbedingt zwischen Tür und Angel lesen. Gerade dadurch eignet es sich aber wunderbar dafür, immer wieder innezuhalten und über einzelne Gedanken weiter nachzudenken. Für mich ist „Welt mit anderen Mitteln“ ein leises, kluges und ungewöhnliches Buch. Es muss nicht jeder Gedanke die eigene Überzeugung treffen – und genau das finde ich spannend. Es hat mich dazu gebracht, über meinen eigenen Umgang mit Glauben, Hoffnung und Sinn nachzudenken. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich auf philosophische und spirituelle Gedanken einlassen möchten und Lust darauf haben, die Welt vielleicht einmal aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten.

  • Bewertung

    5/5

    05.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas Besonderes

    Etwas Besonderes Ich finde das Buch der Autorin Nora Bossong (Welt mit anderen Mitteln) richtig gut. Mir gefallen die beruhigenden Worte von ihr und ihre Einstellung zur Kirche, weil für mich der Glaube und die Hoffnung nicht immer etwas mit der materiellen Kirche zu tun. Ihre Erzählweise und der Schreibstil wirken auf mich sehr beruhigend und ihre Worte rufen zum Teil tiefe Gefühle in mir auf, was ich positiv sehe. Das Geschriebene kann aus meiner Sicht auch in schwierigen Zeiten helfen, die Sicht der Geschehnisse mit anderen Augen zu sehen. Ich bin glücklich darüber, dass ich das Buch kennenlernen und lesen durfte, und ich werde es bestimmt wieder in die Hand nehmen und die Zeilen lesen, so besonders fand ich das Geschriebene. Das Cover ist nicht sehr auffallend, dafür wirkt es besinnlich auf mich. Beim Lesen kam mir der Gedanke, dass es auch ein tolles Geschenk für ein guten Freund oder einer guten Freundin ist.

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