Produktbild: Der Preis der Welt
Band 6644 Vorbesteller

Der Preis der Welt Eine Globalgeschichte des Kapitalismus

Aus der Reihe Beck Paperback
2

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

669

Maße (L/B)

21,7/13,9 cm

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85291-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

669

Maße (L/B)

21,7/13,9 cm

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85291-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(2)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

keine leichte Kost, aber lohnenswert

Thomas am 13.08.2024

Bewertungsnummer: 2266803

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist manchmal ein etwas eigener Blick auf Geschichte und aufgrund des speziellen Fokus des Buches man sich an manchen Stellen, warum jetzt genau dieser Aspekt einer Entwicklung heraus gegriffen wird. Am Ende ergibt sich aber ein sehr schlüssiges, rundes Gesamtbild, dass nicht nur erfreuliche Zusammenhänge zum Kapitalismus darstellt, ohne ihn jetzt in altlinker Manier zu verteufeln. Eröffnet neue Perspektiven, mehr kann man nicht erwarten.

keine leichte Kost, aber lohnenswert

Thomas am 13.08.2024
Bewertungsnummer: 2266803
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist manchmal ein etwas eigener Blick auf Geschichte und aufgrund des speziellen Fokus des Buches man sich an manchen Stellen, warum jetzt genau dieser Aspekt einer Entwicklung heraus gegriffen wird. Am Ende ergibt sich aber ein sehr schlüssiges, rundes Gesamtbild, dass nicht nur erfreuliche Zusammenhänge zum Kapitalismus darstellt, ohne ihn jetzt in altlinker Manier zu verteufeln. Eröffnet neue Perspektiven, mehr kann man nicht erwarten.

Worin ist der Wohlstand der…

ws aus Markdorf am 16.03.2024

Bewertungsnummer: 2843751

Bewertet: eBook (PDF)

Worin ist der Wohlstand der 'westlichen Welt' begründet? Hier die sind Antworten zu finden. Die europäischen Länder und auch die USA begründen ihren Wohlstand, ihren Reichtum in der Ausbeutung der Bodenschätze fremder Länder. In der gewaltsamen Vertreibung oder gar Vernichtung der dortigen Bewohner. In der gnadenlosen Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft, Stichwort Menschenhandel und Sklaverei. Sei es Spanien und Portugal mit ihren Kolonien vornehmlich in Süd-Amerika, aber auh in Afrika, in Asien. Seien es die Niederlande und Dänemark in der Karibik oder auch in Süd-Ost-Asien, Frankreich in Nord-Afrika und im fernen Osten (Stichwort das heutige Vietnam, Kambodscha, Laos). Belgiens König Leopold II betrachtete den heutigen Staat Kongo, von der Fläche her rund 80mal so groß wie Belgien selbst als seinen persönlichen, privaten Besitz. Die Gräuel, die dort an den Einheimischen, egal ob Frau, Mann oder Kind (!) verübt wurden, um die wirtschaftlichen, total überspannten Erwartungen zu erzwingen, führten erst 1908 dazu, dass der Freistaat Kongo an den Staat Belgien überging. Es dauerte ein weiteres halbes Jahrhundert und einige politische, vom Westen initiierte Morde, ehe der Staat Kongo selbständig, aus der Kolonialzeit entlassen wurde. Um die Kolonialgeschichte Groß-Britanniens mit den okkupierten riesigen Regionen auf der ganzen Welt auch nur anzureißen fehlt hier der Platz. Stichwort Kaiserreich Indien, Australien, Irak, Iran und so weiter. Auch die USA reihen sich in diese unrühmliche Aufstellung ein: Vertreibung und Ermordung der indigenen Ureinwohner im Westen der heutigen US, Mittelamerika, Chile, Hawaii, Kuba, Philippinen... Deutschland oder genauer gesagt das Deutsche Kaiserreich kann sich ebenfalls nicht wegducken. Die Gräuel, der Völkermord an den Herero und Nama, wird seit 2004 langsam aufgearbeitet. Denn die deutsche Kolonialherrschaft über Südwestafrika endete erst 1915 mit der Kapitulation der kaiserlichen Schutztruppen vor südafrikanischen Truppen des britischen Empire. Die Liste ließe sich stundenlang erweitern. Mit dem Fazit, dass der Wohlstand auf der Ausbeutung fremder Völker, der Ausbeutung der dort vorhandenen Bodenschätze, der gewaltsamen Vertreibung der einheimischen Bevölkerung und Inbesitznahme riesiger Flächen fremden Bodens beruht. Friedrich Lenger geht auf so gut wie möglich auf diese Fakten ein. Der Schwerpunkt der insgesamt 525 lesenswerten Seiten liegt auf dem Weg des Kapitals. Wer, welche Bewohner welchen westlichen Landes haben wann wo Kapital aus welchen Gründen investiert? Dies impliziert bereits der Untertitel des Buches. Einige Landkarten ermöglichen ein besseres Verständnis der Beschreibungen des Autoren.

Worin ist der Wohlstand der…

ws aus Markdorf am 16.03.2024
Bewertungsnummer: 2843751
Bewertet: eBook (PDF)

Worin ist der Wohlstand der 'westlichen Welt' begründet? Hier die sind Antworten zu finden. Die europäischen Länder und auch die USA begründen ihren Wohlstand, ihren Reichtum in der Ausbeutung der Bodenschätze fremder Länder. In der gewaltsamen Vertreibung oder gar Vernichtung der dortigen Bewohner. In der gnadenlosen Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft, Stichwort Menschenhandel und Sklaverei. Sei es Spanien und Portugal mit ihren Kolonien vornehmlich in Süd-Amerika, aber auh in Afrika, in Asien. Seien es die Niederlande und Dänemark in der Karibik oder auch in Süd-Ost-Asien, Frankreich in Nord-Afrika und im fernen Osten (Stichwort das heutige Vietnam, Kambodscha, Laos). Belgiens König Leopold II betrachtete den heutigen Staat Kongo, von der Fläche her rund 80mal so groß wie Belgien selbst als seinen persönlichen, privaten Besitz. Die Gräuel, die dort an den Einheimischen, egal ob Frau, Mann oder Kind (!) verübt wurden, um die wirtschaftlichen, total überspannten Erwartungen zu erzwingen, führten erst 1908 dazu, dass der Freistaat Kongo an den Staat Belgien überging. Es dauerte ein weiteres halbes Jahrhundert und einige politische, vom Westen initiierte Morde, ehe der Staat Kongo selbständig, aus der Kolonialzeit entlassen wurde. Um die Kolonialgeschichte Groß-Britanniens mit den okkupierten riesigen Regionen auf der ganzen Welt auch nur anzureißen fehlt hier der Platz. Stichwort Kaiserreich Indien, Australien, Irak, Iran und so weiter. Auch die USA reihen sich in diese unrühmliche Aufstellung ein: Vertreibung und Ermordung der indigenen Ureinwohner im Westen der heutigen US, Mittelamerika, Chile, Hawaii, Kuba, Philippinen... Deutschland oder genauer gesagt das Deutsche Kaiserreich kann sich ebenfalls nicht wegducken. Die Gräuel, der Völkermord an den Herero und Nama, wird seit 2004 langsam aufgearbeitet. Denn die deutsche Kolonialherrschaft über Südwestafrika endete erst 1915 mit der Kapitulation der kaiserlichen Schutztruppen vor südafrikanischen Truppen des britischen Empire. Die Liste ließe sich stundenlang erweitern. Mit dem Fazit, dass der Wohlstand auf der Ausbeutung fremder Völker, der Ausbeutung der dort vorhandenen Bodenschätze, der gewaltsamen Vertreibung der einheimischen Bevölkerung und Inbesitznahme riesiger Flächen fremden Bodens beruht. Friedrich Lenger geht auf so gut wie möglich auf diese Fakten ein. Der Schwerpunkt der insgesamt 525 lesenswerten Seiten liegt auf dem Weg des Kapitals. Wer, welche Bewohner welchen westlichen Landes haben wann wo Kapital aus welchen Gründen investiert? Dies impliziert bereits der Untertitel des Buches. Einige Landkarten ermöglichen ein besseres Verständnis der Beschreibungen des Autoren.

Kundinnen und Kunden meinen

Der Preis der Welt

von Friedrich Lenger

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Preis der Welt