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Das Herz, ein Wolf Roman

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25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6963

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,7/13,9/2,9 cm

Gewicht

377 g

Farbe

Cool Grey / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76357-3

Beschreibung

Rezension

»Irre, wieviel Hoffnung und Schönheit Nina Sonnenberg uns in dieser Geschichte über den Tod aufzeigt.« ("Bela B Felsenheimer")
»Obwohl es in ›Das Herz, ein Wolf‹ ums Sterben geht, hat Nina „FIVA“ Sonnenberg es geschafft, diese Geschichte mit Witz, Herz und mit viel Münchner Lokalkolorit zu erzählen.« ("Christian Pausch, FM4")
»Ein bemerkenswerter Debütroman.« ("Musikexpresss")
»Und weil Nina Sonnenberg nicht nur in der kurzen Song-Form eine empathische Erzählerin ist, schafft sie es, uns ein ganzes Familienleben zu erzählen.« ("Buchkultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

6963

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,7/13,9/2,9 cm

Gewicht

377 g

Farbe

Cool Grey / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76357-3

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Anjas_Buchspuren

    4/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lieben, leiden, loslassen

    „Der Vater, ein Hund. Die Mutter, ein Rabe. Das Herz, ein Wolf.“ Nele Kastner sitzt am Sterbebett ihres schwer kranken Vaters und wartet mit ihm auf den Tod. Sprechen kann ihr Vater nicht mehr. So bleiben Nele viele stille Stunden, in denen ihre Gedanken immer wieder zurückwandern: zu ihrer Familie, ihrer Kindheit, dem Aufwachsen in einem kleinbürgerlichen Milieu in München. „Das Herz, ein Wolf“ setzt sich mit einem ernsten und schwierigen Thema auseinander, dem Begleiten eines nahestehenden Menschen in den Tod. Schwer sind für Nele die Gänge auf die Palliativstation im Klinikum Großhadern, still die Stunden am Bett ihres Vaters. Und in dieser Stille ist viel Zeit zum Nachdenken. Darf sie über Nacht nach Hause gehen? Darf sie fernsehen, während ihr Vater im Sterben liegt? Warum kommt ihr Bruder nicht? Und wie geht man überhaupt damit um, dass ein Mensch bald nicht mehr da sein wird? Vor allem aber denkt Nele über ihre Familie und ihre Kindheit nach. Über ihre Mutter, die stirbt, als Nele 18 Jahre alt ist. Eine Mutter, die mit ihren Eigenheiten das Leben ihrer Kinder oft eingeschränkt hat und die dennoch schmerzlich vermisst wird. Über das Rauchen und den Alkoholkonsum in der Familie, über Besuche bei McDonald’s, über erste und letzte Male. Über Verletzungen und über Verbindungen, die trotz allem bestehen bleiben. Nina Sonnenbergs Schreibstil ist knapp und direkt, und dennoch entstanden beim Lesen sehr klare Bilder in meinem Kopf. Neles Geschichte ist nicht bequem, ihre Familie keine Musterfamilie. Liebe, Wut, Schuld, Loyalität und Enttäuschung stehen nebeneinander. Besonders spürbar wird dabei, wie es sein kann, die eigene Familie zu lieben und gleichzeitig unter ihr zu leiden. Und Nele? Die mochte ich. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich gut nachvollziehen. Für mich ist sie authentisch und menschlich beschrieben, gerade weil sie nicht immer weiß, was sie fühlen oder wie sie sich verhalten soll. Ihre Zweifel, ihre Wut, aber auch ihr schlechtes Gewissen machen sie nahbar. Gerade das hat mir an dem Roman gefallen, am Ende werden die schwierigen familiären Beziehungen nicht plötzlich harmonisch aufgelöst. Manche Aussprachen sind nicht mehr möglich, manche Verletzungen bleiben bestehen. Und trotzdem scheint sich für Nele etwas zu verändern. Etwas leichter zu werden. Fazit: Ein Roman über das Abschiednehmen, über schwierige Familienbande und das, was unausgesprochen bleibt.

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