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Fremde Die Geschichte einer Ehe - Der gefeierte #1-New York Times-Bestseller

77

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2264

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/3,1 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Altweiß / Ozeanblau

Originaltitel

Strangers. A memoir of Marriage

Übersetzt von

Charlotte Breuer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87873-7

Beschreibung

Rezension

»Die Memoiren entwickeln von Anfang an einen Sog. Burdens grösste Stärke ist der Ton. Klar, verletzlich, zugänglich.« ("SRF, Mara Schwab")
»Man kann es nicht weglegen« ("Rheinische Post, Philipp Holstein")
» Das Memoir liest sich wie ein intensiver Roman. Man liebt und leidet heftig mit – und lernt, dass frau immer das Kleingedruckte lesen sollte« ("Donna")
»Faszinierend an Burdens Trennungsgeschichte ist, wie sie ihr Schicksal ohne Beschönigungen erzählt [...] Ihr Stil ist von schnörkelloser Gradlinigkeit, wie es auch Ann Tyler oder Elizabeth Strout beherrschen.« ("Kölner Stadtanzeiger, Michael Hirz")
»ein bewegendes Memoir über Verrat, Selbstfindung und die Kunst, nach einem Verlust das eigene Leben neu zu entwerfen« ("Elle")

Produktdetails

Verkaufsrang

2264

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/3,1 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Altweiß / Ozeanblau

Originaltitel

Strangers. A memoir of Marriage

Übersetzt von

Charlotte Breuer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87873-7

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur eine von vielen

    Belle Burden beschreibt in “Fremde” das Ende ihrer Ehe und die Unfassbarkeit, die bleibt, wenn der Partner quasi ohne Erklärung geht. Dabei ist sie nur eine von vielen Frauen, die dachten, die Liebe hält ewig, während der Ehemann bereits vor der Ehe mit dem Ehevertrag alles für das Ende vorbereitet hat. Und er ist es auch, der nach dem Ende weiterzieht, während sie jahrelang grübelt, trauert, analysiert. Die Leidtragenden sind wie immer die Kinder. Das Buch liest sich spannender als ein Roman, und Belle Burden hat vor allem durch die Einbindung des Bildes der Fischadler ihr schriftstellerisches Talent bewiesen. Die Tatsache, dass es sich um eine wahre Lebensgeschichte handelt, weckt umso mehr Emotionen. Und wenn ich erst dachte, dass “Fremde” eine Abrechnung mit ihrem Mann werden sollte, so glaube ich nach dem Lesen, dass Burden ihrem Mann mit diesem Buch eher mitteilen wollte, wie sehr sie leidet und wie sehr sie Antworten möchte - die er vielleicht gar nicht geben kann. Ich musste dieses Buch in zwei Tagen beenden, so sehr hat es mich gefesselt. Neben dem Ehe-Aus und dem Danach ist “Fremde” vor allem das Schildern des Lebens der Superreichen. Burden merkt dabei vielleicht gar nicht - auch wenn sie sich bewusst ist, wie privilegiert sie ist - welche Dinge für sie wichtig sind: das Tragen von Markenkleidung, das Ansehen im Tennisclub, weite Reisen, die immer wieder wie nebenbei genannt sind. Es wird aber gleichzeitig deutlich, dass dies alles andere als glücklich macht. Wichtiger und schöner ist da eher das Authentische, so z.B. das Beobachten der Fischadler. Man muss auch sagen, dass die sehr gut gebildete Burden es sich sehr bequem in ihrem Eheleben gemacht hat. Die Kinder haben eine Nanny, sie bleibt zuhause und kann sich den schönen Dingen widmen. Er kümmert sich um die Finanzen, sie schaut nicht hin. Sie muss vor allem schön sein und präsent auf Dinnerpartys, die sie ja gern und häufig besucht. Damit hat sie sich gern und freiwillig in die Rolle des typischen Tradwifes katapultiert, bewegt sich auch in einer solchen Gesellschaft, wundert sich aber dennoch, dass die Tennisclubmitglieder lieber ihren Mann im Club behalten möchten als sie. Auch sonst wird dem Mann sehr viel Verständnis entgegen gebracht. Sie merkt, dass der Wert der Frau sehr gering ist. Als Single-Frau wird sie mit Abschätzung betrachtet. Es ist angedeutet, und ich denke auch, dass die Autorin allein ein besseres Leben führen wird. Sie ist außerdem immer noch Teil der elitären Gesellschaft und wird nicht lang allein bleiben. Aber auch wenn ich ihr Leben kritisch sehe, so ist ihr Buch hoffentlich ein Beitrag dazu, dass andere Frauen eher aufwachen oder vor der Hochzeit schon mitdenken. Das Publikum für dieses Buch sind aber sicher eher reifere Frauen, denen Ähnliches passiert ist. Ich kann “Fremde” nur empfehlen, weil für mich die Seiten nur so dahinflogen. Weiterhin klingt Burden sehr ehrlich und authentisch. Gleichzeitig gibt sie aber auch viel über ihre Familie preis, das im Privaten hätte bleiben sollen. Aber sie hat diese Entscheidung getroffen und scheint auch gut damit leben zu können.

  • beavielleser

    aus Bayreuth

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich wie man sich in einem Menschen täuschen kann

    Belle und ihre Familie fahren zu Beginn der Corona-Pandemie in ihr Haus auf Martha's Vineyard. Sie führen eine glückliche Ehe, meint Belle, bis zu dem Anruf eines fremden Mannes, der ihr erzählt, dass ihr Mann James und seine Frau eine Affäre haben. Belle konfrontiert James mit diesem Anruf, der alles zu gibt und verharmlost. Kurz darauf teilt er ihr mit, dass er sich trennen will. Im Stil eines Berichts schreibt Belle über die Zeit danach. Sie schämt sich, ist wütend, will verstehen was passiert ist. Von ihrem Mann bekommt sie keine Antworten. Verzweifelt blickt sie in die Vergangenheit und sucht nach irgendwelchen Anzeichen. Bei all ihren Kämpfen mit sich und ihrem Umfeld ist sie bemüht, dass die Kinder nicht den Kontakt zu ihrem Vater verlieren, der auf das Sorgerecht verzichtet und auch nicht will, dass die Kinder länger bei ihm sind. Belle Burden hat ein eindringliches Buch geschrieben, dass zeigt, dass man sein eigenes Leben nie in die Hände eines anderen legen darf, auch wenn man ihn noch so sehr liebt und vertraut. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es lohnt sich

    Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen gebraucht, um in das Buch hineinzufinden. Am Anfang war ich doch etwas überrumpelt, wobei das vielleicht sogar gewollt ist, um Belles Situation besser nachempfinden zu können. Wenn man erst einmal in der Geschichte angekommen ist und eine Verbindung zu Belle aufgebaut hat, entwickelt sich daraus aber ein wirklich toller Roman. Besonders schön fand ich, wie erzählt wird, dass man ein altes Leben hinter sich lassen, Dinge hinterfragen und dabei wachsen kann. Und wie man nach und nach herausfindet, wer man eigentlich selbst ist. Das hat mir besonders gut gefallen, weil die Geschichte dabei nie kitschig wirkt, sondern auf eine ehrliche und berührende Weise zeigt, dass es immer weitergehen kann, wenn man den Mut hat, sich selbst zu vertrauen. Für mich ein wirklich gelungener Roman über Veränderung, Selbstfindung und die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu gehen.

  • Fee04

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Empfehlung

    Fremde von Belle Burden gelesen von Katrin Fröhlich Ein autobiografischer Roman, der mich sehr nachdenklich gemacht und tief berührt hat. Eine Bilderbuchfamilie. Eine wunderbare, vertraute Ehe. 20 Jahre Glück. Oder war alles nur eine Illusion? James liebte Belle und sie vergötterte ihn und war naiv und gutgläubig. Eine Nachricht und plötzlich war die langjährige Beziehung von Belle vorbei. Mitten in der Pandemie, mit drei Kindern allein gelassen und verlassen, musste Belle diese Erfahrung erleben und durchleben. Belle, Anwältin, stammt aus einer reichen Familie, hatte jahrelang alles mit ihrem erfolgreichen Hedgefonds-Manager-Ehemann geteilt. Sie hatte so viele Kosten übernommen, Immobilien geteilt und trotzdem wurde eine Änderung, die nur drei Tage vor der Hochzeit in den Ehevertrag aufgenommen wurde, für sie zum Verhängnis. Als Hausfrau und Mutter war Belle vollkommen ausgelastet und legte immer mehr finanzielle Dinge in die Hände ihres Ehemannes. Diese Passagen waren für mich beim Hören mit am schlimmsten. Eine große Liebe, eine Ehe, eine Familie und Belle mit ihrer fürsorglichen Art, was das gemeinsame Eigentum und ihre finanziellen Dinge anging, haben mich  manchmal wirklich zum Haare raufen gebracht. Ich hätte sie schütteln können, als sie sich über die Stimme ihres Anwalts hinwegsetzte und den Ehevertrag so änderte, wie James es wollte. Was für ein Gefühlschaos. Was für eine Geschichte. Einfühlsam und voller Gefühl beschreibt Belle ihre Ehe, die Trennung und vor allem dieses Gefühl der Liebe, das noch immer da ist, wenn sie ihren Ehemann betrachtet. Sie muss lernen, mit gesellschaftlichen Vorurteilen umzugehen. Zu erkennen, dass nicht alles, was passiert, gerecht ist. Und dass man Freunde manchmal plötzlich nicht mehr wiedererkennt. Als verlassene und geschiedene Frau ihren Weg aufrecht weiterzugehen, obwohl die Trauer und der Schmerz im Herzen bleiben und die Liebe nach wie vor besteht, das fand ich zutiefst ergreifend. Man fühlt mit Belle. Man leidet mit ihr. Und schüttelt den Kopf über ihren vertrauensseligen Umgang mit Geld. Stück für Stück kämpft sie sich aus ihrem tiefsten Fall zurück in ein Leben, das sie selbst wieder für lebenswert hält. Und auch ihre Kinder müssen lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Die Autorin beweist mit diesem Buch großen Mut. Den Mut, so offen über ihr eigenes Leben, ihre Ehe, ihre Trennung, ihre Fehler und ihre Gefühle zu erzählen. Und sie zeigt auf, wie fatal es sein kann, wenn man sich in einer Beziehung selbst verliert und die Verantwortung für die eigenen finanziellen Angelegenheiten abgibt. Ja, Belle ist privilegiert und das weiß sie auch selbst. Aber auch für einen privilegierten Menschen kann es ein gewaltiger Schlag sein, plötzlich das Gefühl zu haben, alles zu verlieren. Mich hat das Hörbuch sehr berührt. Katrin Fröhlich spricht die Geschichte intensiv und einfühlsam, und Belle erzählt so offen, dass ich einfach immer weiterhören wollte. Wie geht es für Belle aus? Steigt sie wie ein Phönix aus der Asche oder bleibt sie in den Tiefen ihrer Verzweiflung hängen? Verliert sie alles und werden ihre Kinder aus dem vertrauten Heim verjagt? Ich wollte es unbedingt wissen. Eine aufwühlende, zutiefst menschliche Geschichte und meine absolute Empfehlung. Vor allem aber bleibt bei mir großer Respekt vor dem Mut, mit dem Belle Burden ihre Liebes-Geschichte erzählt.

  • Bewertung

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sektion einer gescheiterten Ehe

    Belle Burden: Fremde Die Geschichte einer Ehe Ein biografischer Roman vom Luchterhand Verlag, scharf analysiert, absolut erschütternd! Man geht sicherlich nicht mit einem guten Gefühl aus dem Buch heraus, aber man hat mit Sicherheit ein sehr gutes Buch gelesen, auch mit dem Wissen, dass nichts im Leben sicher ist und dass uns diejenigen, die uns am nähesten stehen, vielleicht am fremdesten sind. Worum geht’s? „Ich dachte die ganze Zeit, ich wäre glücklich verheiratet.“ Belle Burden ist bis zu dem Tag, als ihr Mann James sie verlässt, eine glückliche Ehefrau mit drei Kindern. Behütet aufgewachsen, gebildet, studiert, war sie finanziell nie von ihrem Mann abhängig. Im Gegenteil, wohlwissend, dass sie leidenschaftlich geliebt wird, spielt der Ehevertrag für sie keine große Rolle. James als Headfonds-Manager verdient unfassbar viel Geld, dreht aber jeden Cent zweimal um, was sie nicht weiter stört, da er der Familie stets ein sicherer Anker ist. Belle ist zudem in einer Generation aufgewachsen, in der üblich ist, dass man sich als Frau selbst hinten anstellt, dem Mann den Rücken ja freihält, und sie genießt es zweifelsfrei, in ihrer Mutterrolle aufzugehen, wie auch in jeder anderen Rolle, die ihr die elitäre New Yorker Gesellschaft zugetragen hat. Warum sie verlassen worden ist, ist ihr überhaupt nicht klar. Sie bekommt auch von James selbst keine klare Antwort darauf. Zermartert sich das Hirn bis hin zu Gedanken, wie - ist es, weil er mit dem Hund immer Gassi gehen musste? Mit Unverständnis, Selbstzweifeln und Vorwürfen von anderen Ehefrauen und Ehemännern muss sie leben und sich durch eine quälende Scheidung kämpfen. Worum geht es nicht? Es geht in diesem Buch nicht darum, dass eine Frau von ihrem Mann verlassen worden ist. Es geht nicht darum, dass ein paar Fehler gemacht worden sind, während einer schmutzigen Scheidung. Es geht nicht um Rache. Es geht nicht um Hass Männern gegenüber. Vielmehr geht es um die Scham, die Frauen trifft, wenn ihr Leben von einer Lawine überrollt worden ist, denn „ viele Frauen, die herausfinden, dass ihre Ehemänner/Lebensgefährten ein heimliches Zweit Schleben führen, stoßen auf Ablehnung und Manipulation, wenn sie versuchen, Antworten zu finden - das macht sehr einsam, und es fällt einem schwer, sich nicht zu schämen.“ Es geht um ein Erbe ihrer weiblichen Vorfahren, die so erzogen worden sind, dass sie schweigen, dass sie ihren Männern nach wie vor zuarbeiten, damit diese sich auch nach der Scheidung nicht schlecht fühlen und ihr Ansehen innerhalb der Gesellschaft wahren können. „Wir waren alle dazu erzogen worden, die Lücken zu füllen. Die Männer hinter ließen, über das Fehlverhalten unserer Männer Stillschweigen zu bewahren und einfach würdevoll weiterzumachen.“ Es geht darum, dass Frauen, wenn sie verlassen worden, dennoch die Schuld am Scheitern der Ehe zugesprochen wird, weil es nun mal ihre natürliche Aufgabe ist, dass Familienleben zusammenzuhalten. Es geht um die Art und Weise, wie Männer ihre Rolle innerhalb der Familie sehen, wie sie sich von einem Tag auf den anderen unabhängig machen können, frei von Verantwortung und frei von den Kindern, stattdessen sei die Autorin eine schlechte Mutter, die den Vater ihrer Kinder zur Rechenschaft zieht. All das hat mich an dieser Geschichte erschüttert wie auch die Erkenntnis, dass James sein Verhalten bis zum Schluss nicht reflektieren, weder Schuld noch Scham empfinden kann. „Sie konnte nicht wissen, was für ein Mensch ihr Ehemann ist, weil er nicht in der Lage ist, mit den eigenen inneren Widersprüchen und Unsicherheiten umzugehen. Deswegen war er der Rebell.“ Mich hat dieser Text - nicht zuletzt aufgrund seines Stls und einnehmenden Schreibweise - komplett überzeugt.

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    Carmen Pichler

    Thalia Grieskirchen

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    3/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Fremde beginnt dort, wo das Vertrauen endet

    Kennt man die Person, die man glaubt zu lieben wirklich? Die Autorin Belle Burden schreibt in ihrem Erfolgsroman über die Geschehnisse, die sie als Frau und Mutter für immer geprägt haben. Als ihr Ehemann sie für seine Affäre verlässt und kurz danach die Scheidung einreicht, geht für sie eine Welt zu Grunde. Über die Kapitel verteilt, erinnert sie sich an das einst so vertraute Eheleben. Einfühlsam erzählt ist dieser Roman nicht nur eine Art Selbstfindungsreise, sondern zugleich eine Erinnerung an ihren Vater und Familie. Ein wunderschöner Roman, der fast schon einer Biografie gleicht.

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