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Fremde Die Geschichte einer Ehe - Der gefeierte #1-New York Times-Bestseller

60

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

88

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/3,1 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Altweiß / Ozeanblau

Originaltitel

Strangers. A memoir of Marriage

Übersetzt von

Charlotte Breuer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87873-7

Beschreibung

Rezension

»Die Memoiren entwickeln von Anfang an einen Sog. Burdens grösste Stärke ist der Ton. Klar, verletzlich, zugänglich.« ("SRF, Mara Schwab")
»Man kann es nicht weglegen« ("Rheinische Post, Philipp Holstein")
» Das Memoir liest sich wie ein intensiver Roman. Man liebt und leidet heftig mit – und lernt, dass frau immer das Kleingedruckte lesen sollte« ("Donna")
»ein bewegendes Memoir über Verrat, Selbstfindung und die Kunst, nach einem Verlust das eigene Leben neu zu entwerfen« ("Elle")
»das Buch des Jahres« ("Bild am Sonntag, Christin Martens")

Produktdetails

Verkaufsrang

88

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/3,1 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Altweiß / Ozeanblau

Originaltitel

Strangers. A memoir of Marriage

Übersetzt von

Charlotte Breuer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87873-7

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • schmoekerstunde

    aus Stuttgart

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich und ohne Beschönigung

    Es gibt Bücher, die liest man mit einem gewissen Abstand. Und dann gibt es Bücher, bei denen man merkt, dass sie einen ganz persönlich berühren. Einige der Erfahrungen und Gefühle, die im Buch beschrieben werden, waren mir nicht fremd. Vielleicht hat mich die Geschichte gerade deshalb an manchen Stellen besonders berührt. Die Autorin erzählt über menschlichen Beziehungen, Nähe und Distanz sowie Spuren, die bestimmte Erfahrungen hinterlassen können. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Belle Burden schreibt flüssig und einfühlsam, ohne unnötig kompliziert zu werden. Es ist ein Buch, das man nicht einfach nebenbei liest. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und lässt einen immer wieder über die Handlungen und Entscheidungen der Personen nachdenken. Nicht alles ist angenehm zu lesen, aber gerade darin liegt für mich eine Stärke des Romans.

  • Leseschneckchen

    aus NRW

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht Liebe blind?

    Eine mitreißende und bewegende Geschichte einer Frau, die geglaubt hat, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Zu Beginn der Corona Pandemie, als alle Menschen begannen, sich in ihren Häusern zu verschanzen, trifft James eine folgenschwere Entscheidung. Er trennt sich nach zwanzig Jahren von einem Tag auf den anderen von seiner Frau Belle und seinen Kindern. Vor Minuten noch war alles so harmonisch wie immer, bis Belle eine Nachricht von dem Mann bekommt, mit dessen Frau James sie betrügt. Als Belle ihren Ehemann zur Rede stellen will, weiß er längst über ihr Wissen Bescheid und macht kurzen Prozess. Belle hatte geglaubt, nichts könnte ihrer Ehe etwas anhaben, doch plötzlich merkt sie, wie sehr sie sich in ihrem Ehemann getäuscht haben muss. Direkt zu Beginn des Buches wurde ich mit der unerwarteten Trennung konfrontiert. Eine Ehe, die perfekt schien, steht plötzlich vor dem Zusammenbruch. Nun muss Belle sich mit Gedanken auseinandersetzten, wie sie diese Nachricht ihren Kindern vermittelt. Denn James scheint mit dem einst fröhlichen Familienleben nichts mehr zu tun haben zu wollen. Mich hat die Geschichte, die sehr angenehm und ruhig erzählt wird, von Anfang an sehr gepackt. Erst konnte ich nicht begreifen, wie es dazu kommen konnte, dass eine vermeintlich perfekte Ehe von einem Moment auf den nächsten in Trümmern liegen kann. Doch je mehr Belle sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigt, desto mehr stellte ich Vermutungen an, was der Auslöser für sein Verhalten sein konnte. Auch Belle versucht anhand der Reise in die Vergangenheit, zum Beginn ihrer Beziehung, zu ergründen, was sie in all den Jahren übersehen haben könnte. Mir fiel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. In kurzen Absätzen und in einer sehr angenehmen Schreibweise durfte ich Belle dabei begleiten, ihre Ehe zu analysieren. Belle nahm von Anfang an eine untergeordnete Rolle in der Beziehung ein. Nicht, dass sie diese bewusst gewählt hätte. Diese Entscheidung gehört zu ihrem zurückhaltenden Auftreten. Sie passt sich ihrer Rolle als Mutter an, sorgte für geordnete Familienverhältnisse und wollte es besser machen als ihre eigenen Eltern. Dazu begibt sie sich, zum Wohl der Kinder, in eine Abhängigkeit, die ihr später zum Verhängnis wird. Im Verlauf des Buches beschlich mich immer mehr der Eindruck, dass ihr Mann diesen Schritt und die Ausbeutung seiner Frau von Anfang an geplant haben muss. Mich hat dieser Roman sehr bewegt und ich habe lange keine so dermaßen fesselnde Geschichte mehr gelesen, die mich auch im Nachgang beschäftigte. Ich habe jede Seite mit Belle mitgelitten und mitgefiebert und auf ein einigermaßen zufriedenstellendes Ende gehofft. Ein Trost für alle Frauen, die ähnliches erlebt haben und eine Warnung für alle anderen, nicht in eine ähnliche Falle zu geraten. Für mich war dieses Buch ein absolutes Lesehighlight.

  • Murmel266

    aus Limburg

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gewagter Roman

    "Fremde" ist das Erstlingswerk der Autorin Belle Burden und im Luchterhand Verlag erschienen. Der Cover zeigt ein Adlerpärchen, das Jahr für Jahr ihre Jungen auf der Insel Matha's Vineyard grosszieht bis sie flüge werden. 20 Jahre nach ihrer Hochzeit werden Belle und ihre drei Kinder am Anfang der Corona Pandemie vom ihrem Ehemann und Vater Knall auf Fall verlassen. Sie lässt uns an allen Höhen und Tiefen der kommenden Zeit mit ihrer Familie und ihrem Umfeld teilnehmen. Ich finde es sehr mutig die Klarnamen ihrer Familie zu benutzen. Auch weil man sich fragt, wie die Auswirkungen auf die Kinder sein werden. In diesem Roman wird nichts beschönigt. Dargestellt wird natürlich ausschliesslich ihre Sichtweise. Man leidet mit ihr. Die Schreibweise und auch ihre Gefühle werden sehr klar aufgezeichnet. Für mich eines der besten Bücher aus dem Jahr 2026. Sehr empfehlenswert mit 5 Sternen +. Ein unglaublich berührender Roman.

  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fremde

    Ich bin zufällig über dieses Buch gestolpert und habe eine Leseprobe gelesen, die mich sofort eingenommen und gepackt hat. Die Memoiren basieren auf einer wahren Begebenheit: Nach zwanzig Jahren Ehe bricht für die fünfzigjährige Belle Burden von einer Sekunde auf die andere die Welt zusammen, als ihr Mann aus heiterem Himmel das Ende ihrer Beziehung verkündet. Mitten im ersten COVID-19-Lockdown lässt er sie mit den drei gemeinsamen Kindern im Ferienhaus auf einer Insel zurück und zieht nach New York. Ohne Aussprache oder nachvollziehbare Gründe bleibt Belle in der Isolation zurück. Für sie folgt ein schmerzhafter Prozess und ein extrem mühsamer Weg: die jahrzehntelange Ehe aufzuarbeiten, eigene Abhängigkeiten zu erkennen und sich Schritt für Schritt eine neue Existenz aufzubauen. Diese Memoiren haben mich tief berührt und eine riesige Palette an Emotionen in mir ausgelöst. Ich habe beim Lesen eine regelrechte Achterbahnfahrt durchgemacht – von fassunglosem Schmerz, Wut und Verwirrung bis hin zu leiser Hoffnung und echter Inspiration. Der Schreibstil von Belle Burden ist wunderschön, ruhig und unheimlich dicht. Die Geschichte lebt ganz von ihren Innenansichten; es gibt kaum äußere Handlung, was dem Ganzen aber eine unheimliche emotionale Wucht verleiht. Das Entsetzen über diesen eiskalten Verrat hat mich beim Lesen förmlich eingesaugt. Umso bemerkenswerter fand ich, dass der Erzählton nie in die Bitterkeit einer sich rächenden Ex-Frau abdriftet, die ihren Mann einfach nur verunglimpfen will. Stattdessen bleibt Belle bei der Suche nach Gründen vor allem bei sich selbst. Es ist eine schonungslos ehrliche Bestandsaufnahme ihres bisherigen Lebens, in der sie auch die Traumata und komplizierten Muster ihrer Familie beleuchtet. Ehrlich gesagt konnte ich Belle an vielen Stellen nicht ganz verstehen, einfach weil ich in meinem Leben völlig anders gehandelt und mich vermutlich nie in eine solche Abhängigkeit begeben hätte. Aber genau das macht den Text so echt: Es ist eben ihre ganz persönliche Wahrheit, und genau so habe ich sie auch gelesen und verstanden. Es hat mich tief bewegt zu sehen, wie sie an sich arbeitet, an Profil gewinnt und am Ende ihren ganz eigenen Weg zurück ins Leben findet – auch wenn keineswegs plötzlich alles perfekt ist. Mich hat der Gedanke, dass ein Mensch nach zwanzig gemeinsamen Jahren von heute auf morgen einfach so gehen kann, noch tagelang verfolgt und echt beunruhigt. Natürlich hätte mich auch die Sicht ihres Mannes brennend interessiert, um greifen zu können, wie man so etwas übers Herz bringt. Aber genau das spiegelt das echte Leben wider: Man bekommt schlichtweg nicht immer eine Erklärung. Mein Fazit Ein zutiefst bewegendes, emotionales und ungeschöntes Buch über Verrat, Verlust und die schwer erarbeitete Rückgewinnung des eigenen Lebens. Die ruhige, dichte Sprache fängt den Schmerz ebenso einfühlsam ein wie den Mut zum Neuanfang. Für mich eine wunderschön geschriebene, ehrliche Biografie, die mich noch lange gedanklich beschäftigen wird.

  • Evaki

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kann Liebe blind machen? Was zu beweisen wäre ...

    Respekt oder besser Hut ab, vor soviel Mut zur Wahrheit! Wollen wir's nicht zu kompliziert machen. Fakt ist, dass es in den besten Familien kriseln kann. Gründe dafür lassen sich endlos aufzählen. Welche Alarmglocken vielleicht schon vor der Ehe anspringen, worauf zu achten ist und wie wir darauf reagieren könnten, erzählt uns Belle Burden in unaufgeregtem Ton mit vielen eigenen Beispielen. Warum die wunderbare Liebe uns trotzdem den Blick trüben kann, erfahren wir gleich mit. Dass ein Ende mit Schrecken dabei besser ist als ein Schrecken ohne Ende, ist nicht nur ein altes Sprichwort, es hat anscheinend schon Zuviele getroffen, als dass man es verneinen würde. Es bleibt der Wunsch, dass dieses warnende Buch möglichst viele Frauen vor bösen Überraschungen schützen möge und ihnen Mut macht, ihre Liebe auszuleben ohne auf ein dickes Ende zu treffen.

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Bewertungen (61)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Carmen Pichler

    Carmen Pichler

    Thalia Grieskirchen

    Buchhändler*in

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    3/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Fremde beginnt dort, wo das Vertrauen endet

    Kennt man die Person, die man glaubt zu lieben wirklich? Die Autorin Belle Burden schreibt in ihrem Erfolgsroman über die Geschehnisse, die sie als Frau und Mutter für immer geprägt haben. Als ihr Ehemann sie für seine Affäre verlässt und kurz danach die Scheidung einreicht, geht für sie eine Welt zu Grunde. Über die Kapitel verteilt, erinnert sie sich an das einst so vertraute Eheleben. Einfühlsam erzählt ist dieser Roman nicht nur eine Art Selbstfindungsreise, sondern zugleich eine Erinnerung an ihren Vater und Familie. Ein wunderschöner Roman, der fast schon einer Biografie gleicht.

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