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Mutter

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19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Herausgeber

Liliane Studer

Verlag

Limmat Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

4834 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783038553038

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Herausgeber

Liliane Studer

Verlag

Limmat Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

4834 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783038553038

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  • drawe

    aus Landau

    5/5

    06.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Emotionale Mutter-Tochter-Verkettung

    Aline Valangin war mir von ihren Tessiner Dorfromanen her in bester Erinnerung. Dorfroman – da denkt man an eine beschauliche Idylle, fernab vom Getriebe der Welt und vor allem des 2. Weltkriegs. Aline Valangin aber schaut genau hin. Gnadenlos legt sie die Scheinheiligkeit dieser vermeintlichen Idylle frei – und mit diesem präzisen Blick betrachtet sie hier ihr schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die Autorin ist ausgebildete Psychoanalytikerin und erkennt das komplizierte Geflecht, in dem sie und ihre Mutter sich verfangen haben. Schon ihre Geburt war eine Enttäuschung: nur ein Mädchen? Die Mutter wünschte sich einen Sohn als Ersatz für ihren Ehemann, der sie mit seiner eher stillen und unglamourösen Lebensweise enttäuschte. Eine schwierige Beziehung beginnt. Die Mutter vereinnahmt die Tochter vollständig und isoliert sie von ihren Altersgenossinnen. Die Autorin erkennt den Grund: die Mutter ist getrieben von einer „grauenvollen Angst vor dem Alleinbleiben“ und macht die Tochter für ihre Lebensglück derart verantwortlich, dass die Tochter nur noch ein Ziel hat: die Flucht aus dem Elternhaus, die Flucht ins Studium und in eine Ehe. Die Mutter scheut auch vor Erpressung und Lügen nicht zurück und zwingt sie mit ihrer angeblichen tödlichen Erkrankung nach Hause zurück. Die Tochter erkennt sehr wohl die Machtkämpfe der Mutter, verweigert ihr schließlich die Gefolgschaft und verhärtet sich ihr gegenüber. Die ungesunde, hoch emotionale Verkettung dieser beiden Frauen löst sich erst nach dem Tod der Mutter. Auch hier analysiert Aline Valangin trotz ihrer Erschütterung sehr präzise. Sie erkennt, dass der Tod der Mutter für sie zugleich eine Geburt bedeutet: den Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben. Trotzdem ist sie voller Reue über ihre Härte. Aline Valangins kurzer Text ist in einer der Zeit entsprechenden Sprache verfasst, die aber in ihrer hohen Emotionalität mehr als 100 Jahre später immer noch den Leser berührt. Und die den Leser anstößt, das Verhältnis zur eigenen Mutter zu bedenken. Ein lesenswerter Text. Und ein großes Dankeschön an den Limmat Verlag, der diese vergessene Autorin wieder ins Licht hebt.

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