Produktbild: Das wilde Kind
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Das wilde Kind

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/1,2 cm

Gewicht

110 g

Farbe

Schwarz / Khaki

Auflage

1

Originaltitel

Wild Child

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28904-8

Beschreibung

Rezension

"So, wie Boyle die Geschichte erzählt - mitfühlend, ergreifend, ohne Ironie und sentimentale Verklärung -, wird aus einer gequälten Kreatur ein Mensch, aus dem Sorgenkind der Aufklärung ein instinktiver Rebell gegen Zivilisation, Vernunft und Kultur." Martin Halter, Tages-Anzeiger Zürich, 17.02.10
"Boyle erzählt die Geschichte eines Ausgestoßenen mit einer Wucht, die an Büchners Wahnsinns-Erzählung 'Lenz' erinnert. Meisterklasse!" Brigitte, 10.03.10
"Eine verstörende Novelle von großer Schönheit." Susanne Mayer, Die Zeit, 08.04.10

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/1,2 cm

Gewicht

110 g

Farbe

Schwarz / Khaki

Auflage

1

Originaltitel

Wild Child

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28904-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    26.01.2021

    eBook (ePUB)

    Traurig...

    "Das wichtigste erlebt der Mensch vor seinem 15. Lebensjahr" Hermann Hesse Mythen über "wilde Kinder" gibt es in fast allen Kulturen. Die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass ein kleines Kind ohne die frühe Zuwendung von Seinesgleichen nicht lange überleben kann. Die Entbehrung menschlichen Umgangs kann kein besonders ungebundenes und autonomes Wesen hervorbringen, sondern ein in vieler Hinsicht tief und dauerhaft behindertes und verstörtes Wesen, unabhängig von der genetisch vorgegebenen Intelligenz. Irgendwann ist der Zeitpunkt des Zugriffs auf angelegte Fähigkeiten verpasst. Verknüpfungen sind nicht mehr möglich. Die Chance verpaßt. T. C. Boyle hat sich in seiner Erzählung nah an den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft und den verschiedenen Überlieferungen gehalten. Eine interessante, außergewöhnliche Geschichte auf gewohnt hohem T. C. Boyle-Niveau. Gleichzeitig fielen mir auch viele andere berühmte Wolfskinder ein: z. B. Genie, die 1970 nach 13jähriger Isolation im Alter von 13(!) befreit wurde. Oder "der wilde Peter", der 1724 ebenfalls im Alter von 13 in Hameln gefunden wurde. Der berühmteste Fall ist ja wohl Kaspar Hauser. Aber wenn man sich auch nur ein bißchen mit den vorgenannten Fällen beschäftigt, weiß man sofort, daß dieser ein Scharlatan war. Auch werde ich wohl "Tarzan" oder "Mowgli" in Zukunft anders sehen.

  • Kathrin Wegmüller

    5/5

    04.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Der wilde Junge

    Was macht uns zum sozialen Menschen? Warum sind wir so und nicht anders? Als in der Wildnis ein kleiner und nackter Junge gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass dieser Junge nicht sprechen kann. Auch hat er absolut keine Manieren. Er wird in eine Taubstummenanstalt aufgenommen, in der sich ein Arzt rührend um ihn kümmert. Mit allen Mitteln versucht er den kleinen Jungen gesellschaftstauglich zu machen. Doch leider klappt es nicht so, wie der Arzt es gerne möchte... Faszinierend beschreibt T. C. Boyle den kleinen Jungen und die Versuche ihn in die Gesellschaft einzugliedern. Ein Buch, das sehr schnell gelesen ist, welches einem aber noch lange im Gedächtnis bleibt.

  • Marlen Hecht

    aus Bernburg (Saale)

    5/5

    20.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein herrliche Erzählung, die sich mit der Thematik "Wolfskind" auseinandersetzt

    In den südfranzösischen Wäldern machen die Bewohner im Jahre 1797 eine seltsame Entdeckung. Ein völlig verwildertes Kind, mit den Instinkten eines Tieres, lebt und ernährt sich von den Früchten des Waldes. Die Einwohner fangen aus Angst und Misstrauen den Jungen ein. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo ein junger Arzt versucht ihn zu sozialisieren und ihm menschliche Fähigkeiten und Gefühle zu entlocken.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    26.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    zu Herzen gehende, kleine, feine Novelle

    Die Geschichte spielt in Frankreich um das Jahr 1797. In den Wäldern im Süden Frankreichs wird ein nacktes Kind entdeckt. Jäger fangen es kurze Zeit darauf ein - es ist ein Junge. In seiner Gefangenschaft beginnt der Versuch einer Erziehung/Umerziehung. Der Junge bleibt aber Versuchs- und Anschauungsobjekt einer sensationslüsternen Meute bis diese das Interesse an ihm verliert.....

  • Bewertung

    4/5

    30.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Anhand einer realen Begebenheit...

    Anhand einer realen Begebenheit zeigt Boyle auf, wie sich die Gesellschaft auf die Natur bzw. auf das natürliche Verhalten des Menschen auswirken kann. Nüchtern erzählt und dennoch sehr bewegend - und auch etwas beunruhigend.

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  • Zum Bewerterprofil von Harald Mitterecker

    Harald Mitterecker

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kann das Wilde gezähmt werden?

    Diese Novelle spielt in der Zeit des 18. Jahrhunderts. T. C. Boyle erzählt die Geschichte eines verwilderten Kindes, das in Frankreichs Wäldern entdeckt wird. Mehrere dekorierte Ärzte versuchen, dem Jungen Kultur beizubringen. Ohne Erfolg. Der unerfahrene Arzt namens Itard nimmt ihn auf, um ihm eine normale Kindheit zu ermöglichen. Itard schafft es, eine gewisse Bindung mit dem Jungen aufzubauen. Von nun an heißt der Junge Victor. Itard versucht, Victor die Grundlagen der Sprache beizubringen, doch Victor kämpft immer wieder mit seinen animalischen Instinkten. Kann es Itard schaffen, Victor zu zivilisieren?
  • Zum Bewerterprofil von Helene Oberleitner

    Helene Oberleitner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    4/5

    22.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Was macht uns zum Menschen

    Ein ungewöhnlicher T.C. Boyle, eine kurze Novelle, die einen allerdings von Anfang an fesselt. Es geht um Victor von Avayron, neben Kaspar Hauser wohl das berühmteste Wolfskind, das je gefunden wurde. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Viktor, der im Jahre 1797 in Südfrankreich gefunden wurde. Wild, ohne Sprache, unempfindlich gegen Kälte und Hitze. Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt nimmt sich des Jungen an und versucht ihm einfache Dinge bezubringen. Eine tolle Geschichte, die uns wieder einmal die Frage stellen lässt: Was macht uns zum sozialen Wesen, wie entsteht Mitgefühl und Anteilnahme?

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