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Die Briefeschreiberin Roman - Der gefeierte Nr.1-Bestseller der New York Times jetzt erstmals im Taschenbuch - ausgezeichnet mit dem „Women’s Prize for Fiction“

97

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

68

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/3,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Altweiß

Originaltitel

The Correspondent

Übersetzt von

Regina Rawlinson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49739-3

Beschreibung

Rezension

»Am Ende möchte man sofort zu Papier und Stift greifen. Wunderbar!« Für Sie

Produktdetails

Verkaufsrang

68

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/3,4 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Altweiß

Originaltitel

The Correspondent

Übersetzt von

Regina Rawlinson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49739-3

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Laura. R

    aus Dauchingen

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Buch (Taschenbuch)

    Große Emotionalität: Es gilt als tief berührendes „Herzensbuch“, das den Mut zu ehrlichen Worten feiert. Würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Sehr emotional. Würde ich auf jeden Fall nochmal lesen.

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was uns einmal schützt, kann uns später im Weg stehen

    Ich habe „Die Briefeschreiberin“ an einem Tag gelesen. Das überrascht bei einem Roman, der fast ausschließlich aus Briefen besteht und dessen wichtigste Ereignisse teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Virginia Evans erzeugt aber einen bemerkenswerten literarischen Sog. Nicht durch Cliffhanger oder spektakuläre Wendungen, sondern dadurch, dass man Sybil Van Antwerp Seite für Seite neu zusammensetzen muss. Die entscheidende Katastrophe ihres Lebens liegt zu Beginn des Romans bereits fast vierzig Jahre zurück: der Tod ihres achtjährigen Sohnes Gilbert. Evans erzählt jedoch keine gewöhnliche Geschichte über verdrängte Trauer, die irgendwann endlich zugelassen wird. Das wäre mir zu einfach. Mich hat etwas anderes an diesem Roman beschäftigt. Sybil hat nach diesem Verlust eine Form gefunden, weiterzuleben. Sie arbeitet, argumentiert, ordnet, unterscheidet Verantwortlichkeiten, bleibt unabhängig und hält Distanz. Als ehemalige Juristin ist sie hervorragend darin, einem Geschehen eine vernünftige Form zu geben. Das ist zunächst keine Schwäche. Es rettet sie. Interessant wird der Roman dadurch, dass diese Art des Weiterlebens über Jahrzehnte funktioniert. Was einmal Schutz gewesen sein mag, ist irgendwann kaum noch von Persönlichkeit zu unterscheiden. Sybil ist eben rational. Sybil ist eben unabhängig. Sybil braucht eben niemanden. Vielleicht ist genau das einer der klügsten Gedanken des Buches: Wir wissen irgendwann selbst nicht mehr, welche unserer Eigenschaften einfach „wir“ sind und welche einmal entstanden sind, weil wir sie dringend gebraucht haben. Die Briefe setzen Jahrzehnte später ein und erstrecken sich über fast zehn Jahre. Dadurch erleben wir Sybils Veränderung nicht als rückblickende Erklärung einer geläuterten alten Frau. Ein früher Brief ist keine spätere Erinnerung an ihr früheres Denken. Er ist dieses Denken. Dann antwortet jemand. Eine Tochter erinnert sich anders. Ein ehemaliger Ehemann bringt eine gemeinsame Vergangenheit zurück. Andere Menschen erzählen Sybil von Wirkungen ihres Handelns, während sie selbst vor allem ihre Gründe kennt. Und langsam verändert sich etwas. Nicht indem Sybil feststellt, dass alles, was sie bisher gedacht hat, falsch gewesen sei. Vielmehr kann sie irgendwann mehrere Wahrheiten gleichzeitig ertragen: Sie hatte Gründe. Diese Gründe waren für sie damals real. Sie hat dennoch Menschen verletzt. Und sie kann dafür Verantwortung übernehmen, ohne deshalb ihr gesamtes früheres Selbst verwerfen zu müssen. Gerade diese Trennung von Verstehen und Freisprechen, von Verantwortung und Selbstverurteilung, finde ich außerordentlich gelungen. Auch die Trauer verändert sich dadurch. Gilbert muss nicht vergessen werden. Sybil muss ihren Sohn nicht „loslassen“. Etwas anderes geschieht: Sein Tod muss irgendwann nicht mehr bestimmen, wie viel Nähe zu den Lebenden sie riskieren darf. Das ist ein feiner Unterschied – und für mich der eigentliche Kern des Romans. Die Briefform trägt diesen Gedanken hervorragend. Anfangs bietet sie Sybil kontrollierte Nähe. Sie kann auswählen, formulieren und korrigieren. Sie muss die unmittelbare Reaktion des anderen nicht sehen. Aber Briefe haben einen Nachteil, wenn man die eigene Geschichte gern unter Kontrolle behalten möchte: Sie können beantwortet werden. Damit wird aus dem Schreiben allmählich etwas anderes. Andere Menschen bekommen Raum innerhalb von Sybils Geschichte. Ihre Erinnerungen widersprechen ihr nicht immer frontal; manchmal verschieben sie nur einen Akzent. Gerade dadurch wirken sie. Und hier entsteht auch der enorme Sog des Romans. Man will weniger wissen, was als Nächstes passiert, als endlich verstehen, was damals wirklich passiert ist und was diese Vergangenheit mit Sybil gemacht hat. Evans verteilt Informationen sehr geschickt. Namen, Andeutungen und scheinbar nebensächliche Sätze bekommen oft erst viel später ihr Gewicht. Man liest zunehmend wie ein Ermittler in einer Biografie. Einige Nebenhandlungen tragen für mich weniger zur eigentlichen Tiefe des Romans bei. Besonders die Geschichte um Sybils Adoption erweitert ihr Leben und passt durchaus zur Frage, wie unvollständig das eigene Wissen über sich selbst sein kann. Sie ist aber eher ein erzählerischer als ein philosophischer Motor. Der eigentliche Roman liegt für mich woanders: bei Gilbert, bei der Familie und bei der Frage, wie eine einmal notwendige Schutzform ein ganzes Leben prägen kann. Vielleicht besteht Reife deshalb nicht darin, irgendwann endgültig herauszufinden, wer man wirklich ist. Vielleicht besteht sie darin, sich selbst nicht mehr abschließend erklären zu müssen. Sybil wird am Ende keine andere Frau. Ihre Intelligenz, ihre Eigenständigkeit und auch ihre Sperrigkeit bleiben. Aber sie gewinnt etwas zurück, das sie beinahe verloren hatte: die Möglichkeit, anders zu reagieren, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Und vielleicht ist das die stärkste Aussage dieses ungewöhnlich emotionalen Romans: Manchmal müssen wir nicht erkennen, dass das, was uns geschützt hat, falsch war. Wir müssen nur irgendwann stark genug werden, es nicht mehr zu brauchen. Ein kluger, emotionaler und formal erstaunlich spannender Roman, der mich weit stärker hineingezogen hat, als ich es von seiner stillen Briefform erwartet hätte.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Roman - Lesehighlight

    Mit diesem Roman ist der Autorin ein Buch gelungen, was mich wahnsinnig berührt, zutiefst bewegt, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Sybils Leben besteht aus Briefen, die sie mit einer wahnsinnigen Leidenschaft mit Füller und Papier verfasst. Jeden Tag aufs Neue. Sämtliche Stimmungen hält sie darin fest, egal, ob sie positiv oder negativ sind, ob sie sie geschrieben hat, weil sie aufgebracht war oder einfach nur so. Sie schreibt einfach Briefe. Doch da gibt es diesen einen, diesen besonderen Brief, den sie schon über Jahre hinweg schreibt, der nach wie vor nicht fertig ist, und den sie schon gar nicht wegschickt. Er ist einfach noch nicht vollendet. Doch der Brief hat eine Geschichte, und der, der muss sich Sybil irgendwann stellen - darum wird sie nicht herumkommen. Über die Jahre hinweg hat sie es geschafft, ihre Umgebung mit ihren Briefen von sich fernzuhalten, doch ihr eigenes Leben, das holt sie immer wieder ein, und nun, nun muss sie versuchen, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten und zu verarbeiten. Wird sie es schaffen, mutig zu sein und wieder gut mit sich selbst werden? Es ist eine Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Irgendwie stelle ich es mir toll vor, mein Leben dem Briefeschreiben zu widmen. Ich finde, dass es um einiges leichter ist, Dinge niederzuschreiben, als sie zu erzählen. Vielleicht, weil man beim Briefeschreiben mit sich selbst ist - kein Gegenüber hat, was einen in einem Gespräch unterbrechen kann. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man vieles mit sich alleine ausmachen muss - nicht auf den Rat eines Gegenübers zählen oder hoffen kann. Was hinter der Geschichte steckt, hat mich wahnsinnig berührt. Mich hat traurig gemacht, was mit Sybil passiert. Es ist ein wundervolles Buch, was mich dazu animiert hat, selbst auch wieder Briefe zu schreiben. Geschriebenes bleibt, Gesprochenes kann vergessen werden. Ich gebe für dieses emotionale, berührende, bewegende und tiefgreifende Buch eine absolut klare Leseempfehlung ab! Für mich ist es ein klares Lesehighlight!

  • Bewertung

    aus Niederneisen

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Briefeschreiberin

    Dieses Buch hat mich fasziniert. Ein Leben erzählt in Briefen! Tiefgreifend, amüsant und leicht erzählt. Dieses Buch hat mich nach "Die Postkarte" mehr als positiv überrascht. Eher aus Verlegenheit als aus Interesse habe ich zu diesem Titel gegriffen. Die Protagonistin Sybil; Adoptivtochter, Starjuristin, , Gartenliebhaberin, Mutter und Freundin blickt in Form von Briefen auf ein bewegtes Leben zurück. Sehr sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ergreifend

    Ich lese eigentlich nicht so viel. Aber das konnte ich nicht weglegen. Es sind einzelne Briefe und daraus formt sich eine ganze Welt. War in zwei Tagen durch. Hat mich sehr angesprochen

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (97)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion T.

    Marion T.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Briefe Geschichten erzählen

    Die Briefeschreiberin von Virginia Evans ist ein ruhiger und einfühlsamer Roman. Das Leben der 73-jährigen Sybil entfaltet sich nach und nach durch ihre tägliche Korrespondenz. Als Leserin hatte ich das Gefühl, in einem persönlichen Archiv zu stöbern. Mit jedem Brief und jeder E-Mail fügt sich ein weiteres Puzzleteil zusammen, bis nach und nach ein vollständiges Bild ihrer Vergangenheit, ihrer Beziehungen und ihrer Persönlichkeit entsteht.
  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    fesselnd, ergreifend und ein Schuss Humor

    Dieser Roman ist großartige Unterhaltung. In Form von Briefen an unterschiedliche Personen setzt sich uns auf langsame und spannende Art und Weise das Bild des Lebens und der Persönlichkeit Sybils van Antwerp zusammen. Auf fesselnde Weise bringt uns die Autorin ihre Protagonistin näher mit einer scharfzüngigen Prise Humor. Dieses Buch versüßt ihnen die Tage, sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    5/5

    02.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer schreibt Heute noch Briefe?

    Virginia Evans Roman ist ein ungewöhnliches, aber eindringliches Leseerlebnis. Statt klassischer Kapitel wird die Geschichte ausschließlich über Briefe und E-Mails erzählt. Im Mittelpunkt steht Sybil, eine pensionierte Juristin, die mit viel Schärfe, Humor, Verletzlichkeit und Nachdenklichkeit auf ihr Leben, ihre Beziehungen und ihre Vergangenheit blickt. Der Roman überzeugt vor allem durch seine emotionale Tiefe und die feinfühlige Sprache. Die Briefform macht den Text besonders authentisch. Ein wahrlich eindrucksvoller Roman über die Liebe und die Kunst des Schreibens, aber auch über eine starke Protagonistin, die man als Leser einfach nur ins Herz schließen muss.

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