Produktbild: Gefährlicher Glanz
Band 6

Gefährlicher Glanz Kriminalroman

Aus der Reihe Worschädl-Krimis
2

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1891

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,7/11,4/2,9 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7994-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1891

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,7/11,4/2,9 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7994-5

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Jürg K.

    5/5

    27.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder Krimi

    Am belebten Linzer Taubenmarkt wird Rechtsanwalt Lukas Seiwald erstochen aufgefunden. Kommissar Worschädl ist als Ersthelfer vor Ort. Dem Linzer Ermittlerteam Robert Worschädl und Sabine Schinagl schwant. Hier wurde aus gnadenlosem Kalkül oder blinder Wut heraus gehandelt. Die Geschichte wirkt wie ein Krimi, der einem den Atem nimmt, weil er so deutlich zeigt, wie dünn die Linie zwischen Recht und Unrecht, zwischen sauberer Fassade und moralischem Morast wirklich ist. Was mich besonders berührt, ist dieser Moment am Taubenmarkt. Ein Anwalt, mitten im Leben, mitten im Gewimmel, und plötzlich bricht alles weg. Dass Worschädl selbst vergeblich versucht, die Blutung zu stoppen, verleiht dem Fall eine persönliche Schwere. Je tiefer die Ermittlungen gehen, desto klarer wird, wie viele Leben an diesem einen Messerstich hängen. Die Verbindung zu einem Schleuserring, die erschöpften Menschen im Lieferwagen, die junge Polizistin, die sich in einer Welt wiederfindet, in der Menschlichkeit und Geschäft kalt ineinandergreifen, das macht den Fall größer als den Mord selbst. Die Kindesentführung setzt dem Ganzen eine zusätzliche Dringlichkeit. Plötzlich ist nicht nur die Vergangenheit schmutzig, sondern auch die Gegenwart gefährlich nah. Dass alle Spuren zu einer Waschanlage führen, ist für mich fast symbolisch. Es ist ein Ort, an dem man Schmutz abspült, während im Hintergrund neue Verbrechen entstehen. Am Ende bleibt bei mir der Eindruck eines Krimis, der nicht nur Spannung liefert, sondern auch ein Gefühl von moralischer Unruhe, weil er zeigt, wie leicht Menschen sich in Systeme verstricken, die sie eigentlich verachten, und wie schwer es ist, in einer Welt voller Grautöne klar zu sehen.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Just als Chefinspektor Robert Worschädl über den belebten Linzer Taubenmarkt eilt, um ein Weihnachtsgeschenk für seine Frau Karoline zu besorgen, bricht neben ihm ein Mann blutend zusammen. Obwohl Worschädl sofort Erste Hilfe leistet, kommt für den bekannten Rechtsanwalt Lukas Seiwald jede Hilfe zu spät. Recht bald ist dem eingespielten Ermittler-Duo Robert Worschädl und Sabine Schinagl klar, dass der Tote in zahlreiche unsaubere Machenschaften, unter anderem rund um einen Schleuserring verstrickt gewesen ist. Wie tief, gilt es noch herauszufinden, ist doch die im Mobiltelefonnummer eingespeicherte Nummer im LKA bestens bekannt. Und warum bekommt Seiwald eine 120 Euro teure Außen- und Innenreinigung seines Autos gratis, wie auf dem Kassabon, den man bei dem Toten entdeckt hat, ersichtlich ist? Beinahe gleichzeitig kommt es auf einer Tankstelle zu einem Schusswechsel zwischen Elenya Zakaria, einer jungen Polizistin aus dem Anhaltezentrum, und dem Fahrer eines Lieferwagens, in dem man 34 erschöpfte Flüchtlinge findet. Eine besondere Dramatik ergibt sich, weil eine dieser Frauen von ihrer kleinen Tochter getrennt worden ist. Wer hat das kleine Mädchen entführt? Die Frage nach dem Warum könnte durch die kursiv eingestreuten Passagen beantwortet sein, die nach dem WER, ist noch offen ... Für Kopfzerbrechen bei Worschädl und Schinagl sorgt, dass jemand zum wiederholten Mal Details aus den Ermittlungsakten an die Presse durchsticht. Meine Meinung: Auch in seinem 6. Fall für das Duo Woschädl/Schinagl baut Autor Thomas Baum gekonnt einen hohen Spannungsbogen auf, der bis zum Schluss anhält. Er lässt seine Ermittler ziemlich authentisch ihre Arbeit verrichten. Dazu gehört auch, dass sowohl Robert Worschädl, der ohnehin als Dickschädel bekannt ist, und Sabine Schinagl, immer wieder ihren rechtslastigen Vorgesetzten Stefan Schweitzer, der sich für höhere Weihen bestens geeignet hält, links liegen lassen. Die Stadt Linz ist wieder bestens in den Krimi integriert. So erleben wir den Mord an Seiwald auf dem geschäftigen Taubenmarkt mit seinen renovierten Altbauten, nur um wenig später in den Stadtteil Kleinmünchen, der durch seine als „Hitler-Bauten“, die schon etwas in die Jahre gekommene Wohnsiedlung, bekannt ist, einzutauchen. Ein neuer Charakter, der hoffentlich bleiben darf, ist die junge Polizistin Elenya Zakaria, die arabisch spricht und in diesem komplexen Fall, bei dem wenig so ist, wie es den Anschein hat, wertvolle Arbeit leistet. Überhaupt, sind die Charaktere, mit denen uns Thomas Baum konfrontiert, aus dem Leben gegriffen: Zum Beispiel der Fremdenpolizist Felber, der seine mangelnde Körpergröße mit militärischem Gehabe und besonderer Unfreundlichkeit sowohl seinen MitarbeiterInnen als auch seinen KlientInnen gegenüber kaschiert. Ich hoffe sehr, dass die Reihe fortgesetzt wird, denn der Ausblick in die nähere Zukunft der Protagonisten, lässt alles offen. Fazit: Gerne gebe ich diesem temporeichen Krimi, der die Arbeit der Polizei authentisch darstellt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung, die für die ganze Reihe gilt.

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