Vereinte Gegner? Die Kooperation von Reichsbanner und Stahlhelm in Braunschweig im Frühjahr 1933 und deren Folgen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
ab 18 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
09.03.2026
Abbildungen
60
Verlag
Metropol-VerlagSeitenzahl
241
Maße (L/B/H)
23,7/16,9/2,5 cm
Gewicht
646 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86331-804-8
Am 27. März 1933 wollten etwa 1500 Mitglieder des bereits verbotenen Reichsbanners in den nationalkonservativen Stahlhelm übertreten. Und dies, obwohl sich beide Wehrverbände jahrelang in Gegnerschaft zueinander befanden. Das Reichsbanner bekannte sich zum Schutz der Weimarer Republik, der Stahlhelm wollte die Monarchie restaurieren. Gleich nach Beginn des NS-Regimes war das Hauptziel des Reichsbanners, seine Mitglieder zu schützen. Eine Überlegung war, im Stahlhelm Schutz vor den Nationalsozialisten zu finden. Hinzu kam die Idee, ein Gegengewicht zur SA zu bilden. Letztlich verhinderten die Nationalsozialisten den Übertritt von Reichsbanner-Männern zum Stahlhelm. Zahlreiche Reichsbanner-Anhänger sowie Stahlhelmer wurden verhaftet und tage- und nächtelang gewaltsam verhört.
Die Nationalsozialisten bezeichneten die Ereignisse als „Reichsbanner-Stahlhelm-Verschwörung“. Der Autor beschreibt, wie die Wechselwirkung der lokalen und Berliner Ereignisse die NS-Herrschaft in Braunschweig konsolidierte.
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