Portrait
Ina Braun, geb. 1963 in Mainz, unterrichtet als Studienrätin an einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz die Fächer Spanisch, Deutsch, Französisch, Darstellendes Spiel und Deutsch als Zweitsprache und ist Mitbegründerin der Schriftenreihen ›Bausteine zur Mensching-Forschung‹ und ›Interkulturelle Bibliothek‹. Neben der systemischen Beschäftigung mit Clara Viebig hat sie Biographien über den chilenischen Liedermacher Víctor Jara, den Religionswissenschaftler Gustav Mensching und den investigativen Journalisten Günter Wallraff veröffentlicht.
Ihre Forschungsgebiete sind biographische Arbeiten über Gustav Mensching und Günter Wallraff; darüber hinaus arbeitet sie auf den Gebieten interkulturelles Lernen und Kommunikationsforschung..
Prof. Dr. Hamid Reza Braun, geb. Yousefi wurde 1967 in Teheran geboren. Er ist ein deutsch-iranischer Kulturwissenschaftler, Psychologischer Psychotherapeut und Klinischer Psychoonkologe.
Braun studierte Philosophie, Germanistik und Pädagogik an der Universität Trier, promovierte 2005 über den Toleranzbegriff im Denken Gustav Menschings und habilitierte sich 2010 mit der Studie Philosophie und Geschichte – Perspektiven für eine globale Philosophie.
Seine Forschungsbereiche sind interkulturelle Philosophie, angewandte Religionswissenschaft und diskurshistorische Toleranzforschung. Insbesondere interessiert ihn Gustav Menschings Toleranzkonzeption. Er ist heute Privatdozent für Geschichte der Philosophie und Interkulturelle Philosophie an der Universität Koblenz. Zudem Initiator und Leiter des Instituts für zur Förderung der Interkulturalität in Trier sowie Initiator und Herausgeber der Schriftenreihen „Interkulturelle Bibliothek“, „Studien zur Weltgeschichte des Denkens“ und „Philosophische Perspektiven“, Forschungsschwerpunkte sind moderne Theorien des Religiösen, Ethik, Toleranz, Hermeneutik und Kommunikation.
Aktuelle Veröffentlichungen: Toleranz im Weltkontext (Hg., zusammen mit Harald Seubert), Wiesbaden 2013; Menschenrechte im Weltkontext (Hg.), Wiesbaden 2013 sowie Die Bühnen des Denkens: neue Horizonte des Philosophierens, Münster 2013..
Dr. theol. Hermann-Josef Scheidgen, geb. 12. Januar 1957 in Troisdorf, ist ein deutscher Theologe und Historiker.
Nach dem Abitur im Jahre 1976 am Maximilian-Kolbe-Gymnasium in Köln, studierte er an den Universitäten Bonn und Köln bis 1982 Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Pädagogik.
Er ist Privatdozent für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte bzw. für allgemeine Geschichte an den Universitäten Wuppertal bzw. Köln, sowie Gründungsmitglied und derzeitiger Geschäftsführer der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie e.V. Scheidgen ist Mitherausgeber der Reihe ›Studien zur Interkulturellen Philosophie‹.
Die Kirchengeschichte der Neuzeit, die Caritasgeschichte sowie der politische Katholizismus, der religiöse Fundamentalismus und die Interkulturelle Philosophie sind seine Forschungsschwerpunkte. Er ist auch als Editor und Moderator tätig.