Glück ist so flüchtig wie die Kopfnote eines Dufts. Europas Sommerresidenz Baden-Baden, 1862: Zwei, die nicht füreinander bestimmt sind, werden miteinander verheiratet. Die junge Auguste träumt von der großen Liebe, Apotheker Hieronymus sehnt sich nach Freiheit als Botaniker auf Capri. Während Auguste alles gibt, damit aus der Ehe mehr wird als bloße Notwendigkeit, zieht sich Hieronymus immer weiter von ihr zurück. Alleingelassen in der Ehe ohne Liebe, entdeckt Auguste die Welt der Düfte und versucht sich in der Kunst, ein Parfum herzustellen. Dann schlägt das Schicksal zu und verändert alles. Ausgerechnet in dieser schweren Zeit, und als sie Hieronymus am meisten gebraucht hätte, lässt er sie allein. Kopfnote Glück erzählt von Liebe, aufbrechenden Konventionen, von Verlust und Neubeginn. Und vom Duft eines Lebens, das man sich selbst ermöglicht.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
28.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr ansprechendes Buch. Ein Buch für alle Interessen! Toll gemacht! Schönes Ambiente!
Auf der Buchmesse in Hinterzarten durfte ich die Verfasserin dieses wunderbaren Buches kennenlernen. Es war wirklich ein sehr schönes Kennenlernen. Das Buch wurde mit viel Liebe als auch mit viel Überlegung geschrieben. Allein schon darauf zu kommen, dass für die Hochzeitsgäste nicht genügend Sekt da ist, ist schon eine Wucht. Spannendes und herzliches Buch aus dem man auch Lernen kann. Danke, dass Sie dieses Buch geschrieben haben. Für mich war es eine Bereicherung. Viele Grüße Thomas Jahn.
Bewertung
5/5
25.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine ganz tolle Geschichte
Eine unglaublich fesselnde Geschichte und sehr schön kurzweilig geschrieben. Für mich einer der besten historischen Romane, den ich je gelesen habe. Ich war beim Lesen gefühlt auf den Straßen von Baden-Baden unterwegs und konnte eine warme Meeresbrise auf Capri spüren - das ist schon wirklich bemerkenswert. Klare Kaufempfehlung von meiner Seite :)
babsie_liest
5/5
15.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Packend und voller Gefühl, Geheimnisse und Selbstfindung
Mit „Kopfnote Glück“ gelingt Luise Löwe ein beeindruckendes Debüt, das uns nach Baden-Baden ins Jahr 1862 versetzt.
Die Geschichte wird überwiegend aus Augustes Sicht erzählt, doch auch Hieronymus erhält einige Kapitel, was der Erzählung zusätzliche Tiefe verleiht. Auguste überzeugt von Anfang an: Sie ist klug, mutig und offenherzig. Hieronymus erscheint sehr lange rätselhaft. Man fragt sich als Leser unweigerlich, warum er so still und verschlossen ist und Auguste aus seinen Gedanken ausgrenzt.
Die Nebenprotagonisten tragen zum Charme des Romans bei, wie Luitgard. Anfangs überheblich gegenüber Auguste, später hat sie sich offen und warmherzig gezeigt. Die Dienstmädchen Dorle und Florentine habe ich beide sehr gemocht. Konrad, der beste Freund von Hieronymus punktet mit seinem gutmütigen Charakter.
Luise Löwes Schreibstil ist angenehm, flüssig und detailreich. Ihre bildhafte Sprache macht es leicht, in das historische Setting einzutauchen und mit den Protagonisten mitzufiebern. Insbesondere Augustes Rückschläge und der Versuch, immer wieder aufzustehen, machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Das Ende ist zwar abgeschlossen, aber bietet Raum für Spekulationen und weckt die Hoffnung auf eine Fortsetzung, was mich sehr freuen würde.
Ein packender historischer Liebesroman voller Gefühl, Geheimnisse und Selbstfindung, absolut empfehlenswert!
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