Produktbild: The Warm Hands of Ghosts

The Warm Hands of Ghosts Ein Geister-Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42175

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

Festa

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

4786 KB

Übersetzt von

Claudia Rapp

Sprache

Deutsch

EAN

9783986762704

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

42175

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

Festa

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

4786 KB

Übersetzt von

Claudia Rapp

Sprache

Deutsch

EAN

9783986762704

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  • the2bookaholics

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schrecklich, leise, außergewöhnlich, berührend, spannend und mystisch

    Würdest du deine schlimmsten und schrecklichsten Erinnerungen für immer auslöschen lassen, wenn du die Gelegenheit dazu hättest, oder denkst du, dass sie trotz allem ein Teil von dir sind und dich ausmachen? Wenn man ein Buch liest und meint, in der Geschichte zu sein. Wenn man meint, alles vor den Augen zu haben, Dinge zu hören, Gerüche wahrzunehmen und sich im Körper der Charaktere zu befinden... Es ist tatsächlich gar nicht so einfach, alles in Worte zu fassen, um diesem Roman gerecht zu werden. Selbst die Autorin hat mehrere Jahre gebraucht, um dieses Buch zu schreiben. Es ist die Geschichte der Geschwister Laura und Freddie. Einer Krankenschwester auf der Suche nach ihrem Bruder und die ihres Bruders Freddie, der sich im Schrecken des Krieges zu verlieren scheint. Dieser Roman hat mich zutiefst bewegt und auch wahnsinnig gut unterhalten. Er ist schrecklich, er ist leise, er ist außergewöhnlich, er ist berührend, er ist spannend und er ist mystisch. Er zeigt das schreckliche Szenario des Ersten Weltkrieges. Als die Menschen dachten, dass die Apokalypse eingetreten ist. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, diese Zeit in all ihrem Schrecken und ihrer Verzweiflung, angereichert mit Widersprüchen und Gegensätzen, wiederzugeben. Beim Lesen erleben wir eine drückende, schreckliche, verzweifelte und auch übernatürliche Atmosphäre. Die ganze Hilflosigkeit, Verzweiflung, Trauer und Zerrissenheit trifft hier auf Liebe, Menschlichkeit, Vertrauen und Hoffnung. Wir haben hier zwei Perspektiven. Durch Laura erleben wir den ganzen Schrecken aus den Augen einer Krankenschwester. Durch ihren Bruder Freddie erleben wir den Krieg aus der Sicht eines Soldaten. Die Geschichte ist mit zwei wunderschönen Liebesgeschichten, die einen ganz tief im Herzen berühren, gekrönt. Die beiden Lovestorys fügen sich perfekt in die gesamte Handlung ein - ganz leise, unaufdringlich, aber trotzdem emotional und tief berührend.

  • Antonia

    aus Schweinfurt

    4/5

    29.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    düsterer, beklemmender Geisterroman, der in Erinnerung bleibt

    Zugegeben war The warm Hands of Ghosts von Katherine Arden mein erster Geisterroman und ich wurde sehr positiv überrascht. Schon das beeindruckende Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen wollte, was sich hinter der Geschichte verbirgt. Der Roman spielt zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Zu Beginn befinden wir uns gemeinsam mit dem kanadischen Soldaten Freddie und einem deutschen Soldaten in einem Bunker in Belgien. Beide kämpfen dort ums nackte Überleben. Anschließend lernen wir Laura kennen, Freddies Schwester, die Krankenschwester ist und sich aktuell von einer Granatenangriff erholt. Eines Tages erhält sie ein Päckchen mit seiner Uniform, was in ihr die Vermutung aufkommen lässt, dass ihr Bruder im Krieg gefallen ist. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge und Laura stößt auf seltsame Hinweise, die Zweifel an seinem Tod wecken. Aus diesem Grund reist auch sie nach Belgien, um Antworten auf das Verschwinden ihres Bruders zu finden. Dort angekommen begegnet sie zahlreichen Gerüchten über Geister und einem mysteriösen Mann, der angeblich die Fähigkeit besitzt, Kriegserinnerungen aus den Köpfen der Menschen zu löschen. Die beiden Protagonisten Freddie und Laura sind Katherine Arden unglaublich gut gelungen. Ich konnte mich in beide hineinversetzen, mit ihnen fühlen und vor allem mit ihnen leiden. Die Figuren wirken authentisch und nahbar, wodurch man sich schnell emotional mit ihnen verbunden fühlt. Man bekommt das Gefühl, als wäre man selbst Teil ihrer Familie. Auch das Setting rund um den Krieg war für mich etwas völlig Neues. Dennoch konnte ich mich schnell darauf einlassen und war beeindruckt davon, wie intensiv Katherine Arden die Atmosphäre beschreibt und darstellt. Die Stimmung ist bedrückend, düster und dauerhaft angespannt. Man spürt den Schmerz, die Angst und die Verzweiflung der Menschen sehr deutlich. Trotz all des Leids enthält die Geschichte auch zwei schöne Liebesgeschichten, die zwischendurch kleine Lichtblicke schaffen. Diese nehmen keineswegs zu viel Raum ein, sondern sorgen vielmehr für emotionale Abwechslung und zusätzliche Tiefe. An den Schreibstil von Katherine Arden musste ich mich anfangs erst gewöhnen, da ich sowohl den Stil als auch das Worldbuilding teilweise etwas außergewöhnlich fand. Dennoch gelingt es der Autorin hervorragend, Orte, Szenen und Emotionen bildhaft und intensiv zu vermitteln. Unter dem Begriff „Geisterroman“ hatte ich mir zunächst etwas anderes vorgestellt, wurde jedoch auch hier positiv überrascht. The warm Hands of Ghosts ist ein düsterer, beklemmender und zugleich emotionaler Roman, der noch lange in Erinnerung bleibt.

  • Alexa K.

    aus Bad Oeynhausen

    4/5

    11.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wirklich düstere Geistergeschichte...

    Zum Buch: Der junge kanadische Soldat Freddie Iven kämpft im ersten Weltkrieg in Belgien und wird zusammen mit dem deutschen Soldaten Winter verschüttet. Beide halten aneinander fest und können dem Tod nur gerade so entkommen. Seit dem Ereignis haben die beiden eine besondere Verbindung. Freddies Schwester erhält seine Erkennungsmarken und seine Jacke und geht davon aus, dass Freddie gefallen ist. Da sie selbst als Krankenschwester bereits in Belgien war, kehrt sie an den Ort zurück und hofft, näheres zu Freddie herauszufinden. Doch sie findet so viel mehr heraus… Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich eine Weile brauchte, um in diese Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich „eingelesen“ hat, lässt einen die Story nicht mehr los. Die düstere Stimmung springt dem Leser aus jeder Seite entgegen und ich musste mehrfach pausieren, bevor ich weiterlesen konnte. Denn die Atmosphäre ist wirklich so dicht, dass sie dem Leser unter die Haut geht… Und man begreift, dass der Begriff „Geister“ so vieles umfassen kann… Die Geschichte von Laura und Freddie ist mir letztendlich sehr nahe gegangen und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Dennoch ist es eines der düstersten Geschichten, die mir in der letzten Zeit untergekommen ist, das muss man wissen. Aber es gibt auch wirkliche, echte Zuneigung und am Ende kann man behaupten, dass es sich die Waage hält. Insgesamt sehr emotional. Mein Fazit: Ein starkes Buch, was mit einer wirklichen Zerstörungskraft daherkommt! Und ich kann behaupten, dass ich froh war, nicht wirklich 1917 im Schützengraben in Flandern gelegen zu haben! Aber die Reise dorthin war sehr fesselnd!

  • LizzyCurse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    10.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine eindringliche Kriegsgeschichte über starke Geschwisterbandd

    Ich starre das Buch an und habe das Gefühl, der Roman starrt zurück. Nachdem er mir so viel über das Leid und den Verlust des Krieges erzählt hat, über die Düsternis und über die Verlorenheit der Menschen, die auf den Schlachtfeldern starben oder weiterlebten. „The warm Hands of ghosts“ ist kein leichtes Buch, das hatte ich auch nicht erwartet. Aber ich war nicht gefasst auf die Hoffnungslosigkeit und Zerissenheit, die mich überspülte und forttrug. Es geht um das Band von Geschwistern. Der erste Erzählstrang berichtet von der kanadischen Krankenschwester Laura, die sich nach einem Granatenangriff  zu Hause erholt hat. Eines Tages kommt ein Päckchen mit der Kleidung ihres Bruders mitsamt beiden Erkennungsmarken. Alles deutet darauf hin, dass ihr Bruder tot ist - aber ein Gefühl sagt ihr, dass er noch lebt. Der zweite Erzählstrang gehört Freddie, ihrem Bruder, und er vereinnahmt ihn mit seiner Kraft, mit der er sich mit den Erinnerungen an seine Schwester, an die Kameradschaft auf dem Schlachtfeld gegen das Vergessen stemmt. Mir war bewusst, dass es kein helles Buch wird. Doch mit der Dunkelheit hätte ich nicht gerechnet - oder mit den wenigen Lichtfleckchen auf dem steinigen Weg von Laura und Freddie. Damit musste ich erst einmal klar kommen. Katherine Arden schreibt eindrücklich so über Kriegsneurosen, dass es mir unter die Haut kroch und sich fest setzte. Die Schrecken des Krieges konnte ich bei beiden Geschwistern verfolgen. Wobei mir vor allen Dingen Freddie ans Herz gewachsen ist, bei seinem Weg durch die Schlachtfelder, durch Schlamm, Blut und Grauen. Ich hätte ihn am liebsten festgehalten, damit er sich nicht selbst verliert. Auf Lauras Seite habe ich vor allen Dingen die Frauenfreundschaft zwischen ihr, Mary, die ein Krankenhaus gegründet hat, und Prim, die ganz eigene Gründe hatte, mit ihnen nach Belgien zu kommen, gefeiert, Laura selbst blieb mir ein bisschen ferner als Freddie, obwohl ich ihre Beweggründe und ihre Emotionen gut verstanden habe. Die Geisterkomponente wurde durch ein lockendes Geisterspiel und einen Handel mit Erinnern und Vergessen personifiziert. Spannend und verwirrend gleichermaßen. Diese Komponente blieb im ganzen Buch eher vage - obwohl ich die Beweggründe von Arden nachvollziehen kann, die Person gerade so anzulegen, wie sie angelegt wurde, blieb ich bis zuletzt neugierig auf einen endgültige Lösung dieses Handlungsortes zwischen fiebrigen Traum und Realität. Es ist ein wichtiges Buch, das sich dem Thema des 1. Weltkriegs über das Fantasy-Genre nährt und die Thematik anschaulich und grauenerregend verarbeitet. Auf einer gewissen Ebene konnte es mich jedoch nicht gänzlich abholen. 4 Sterne für eine außergewöhnliche Geschichte.

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