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Produktbild: Von Vieh und Vögeln

Von Vieh und Vögeln Roman

3

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

234 (Printausgabe)

Dateigröße

781 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389823

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

234 (Printausgabe)

Dateigröße

781 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389823

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Gefangen im Verlust

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 08.04.2026

Bewertungsnummer: 3103000

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Am Anfang hatte ich Mühe mit diesem Buch. Man wird direkt hineingeworfen, ohne Orientierung, fast so, als wäre man schon mitten in der Geschichte. Das hat es mir zuerst schwer gemacht. Aber sobald man diesen Einstieg überwunden hat, kommt man hinein. Mit der Zeit findet man in die Geschichte hinein, auch wenn vieles bewusst offen bleibt. Pilar Adón erzählt nicht geradlinig. Die Sprache ist sehr bildhaft, fast traumhaft. Wahrnehmung, Erinnerung und Gedanken gehen ineinander über. Es passiert nicht einfach Handlung, sondern man erlebt Zustände. Auch die Dialoge sind speziell: Oft hat man das Gefühl, die Figuren hören einander gar nicht richtig zu. Sie reden nebeneinander her, was die ganze Atmosphäre noch fremder und unheimlicher macht. Inhaltlich möchte ich nicht mehr verraten, als im Klappentext steht, weil man hier schnell zu viel verraten würde. Was mir besonders geblieben ist: Dieses Buch arbeitet stark mit Stimmung, mit Natur, mit Körperlichkeit – und mit einem Gefühl von Eingeschlossensein, das nicht nur äußerlich ist. Am Ende habe ich mich gefragt, was der Roman eigentlich sagen will. Und ich glaube, die Antwort ist gar nicht so kompliziert, wie es zuerst wirkt: Es geht darum, wie schwer – vielleicht sogar unmöglich – es ist, mit dem Verlust eines geliebten Menschen zu leben. Diese Trauer zieht sich durch alles, nicht nur bei Coro, sondern auch bei den anderen Figuren. Ich würde nicht sagen, dass der Roman eine klare Richtung verfolgt oder eine eindeutige Botschaft formuliert. Aber das hat mir nicht gefehlt. Es ist eher ein Buch, das man erlebt und nachfühlt, als eines, das etwas erklären will. Sicher kein einfaches Buch, aber für mich ein sehr besonderes. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Gefangen im Verlust

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3103000
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Am Anfang hatte ich Mühe mit diesem Buch. Man wird direkt hineingeworfen, ohne Orientierung, fast so, als wäre man schon mitten in der Geschichte. Das hat es mir zuerst schwer gemacht. Aber sobald man diesen Einstieg überwunden hat, kommt man hinein. Mit der Zeit findet man in die Geschichte hinein, auch wenn vieles bewusst offen bleibt. Pilar Adón erzählt nicht geradlinig. Die Sprache ist sehr bildhaft, fast traumhaft. Wahrnehmung, Erinnerung und Gedanken gehen ineinander über. Es passiert nicht einfach Handlung, sondern man erlebt Zustände. Auch die Dialoge sind speziell: Oft hat man das Gefühl, die Figuren hören einander gar nicht richtig zu. Sie reden nebeneinander her, was die ganze Atmosphäre noch fremder und unheimlicher macht. Inhaltlich möchte ich nicht mehr verraten, als im Klappentext steht, weil man hier schnell zu viel verraten würde. Was mir besonders geblieben ist: Dieses Buch arbeitet stark mit Stimmung, mit Natur, mit Körperlichkeit – und mit einem Gefühl von Eingeschlossensein, das nicht nur äußerlich ist. Am Ende habe ich mich gefragt, was der Roman eigentlich sagen will. Und ich glaube, die Antwort ist gar nicht so kompliziert, wie es zuerst wirkt: Es geht darum, wie schwer – vielleicht sogar unmöglich – es ist, mit dem Verlust eines geliebten Menschen zu leben. Diese Trauer zieht sich durch alles, nicht nur bei Coro, sondern auch bei den anderen Figuren. Ich würde nicht sagen, dass der Roman eine klare Richtung verfolgt oder eine eindeutige Botschaft formuliert. Aber das hat mir nicht gefehlt. Es ist eher ein Buch, das man erlebt und nachfühlt, als eines, das etwas erklären will. Sicher kein einfaches Buch, aber für mich ein sehr besonderes. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Große Schreibkunst

MarieOn am 04.03.2026

Bewertungsnummer: 3065179

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu ihrer letzten Ausstellung war Coro ungeduscht gegangen, ihre Haut noch geziert von ockerfarbenen Farbpigmenten. Ihre Haare hingen in ungefärbten Strähnen an ihr herunter, die Augen blickten um sich, als wäre sie einem Wahn verfallen. Die anderen werden gedacht haben, sie brauche Hilfe. Und obwohl der Schmerz frisch und groß war, sah sie sich nicht in der Rolle der Bedürftigen. Am nächsten Morgen fuhr sie los, ungeplant und ohne Ziel. Sie hatte ihr Handy in der Wohnung gelassen. Im Kofferraum sechs Porträts ihrer Schwester, die sie nie ausgestellt hat. Sie würde sie nie verkaufen. Ihre Schwester treibend im Wasser mit immer dem gleichen Gesicht, dem letzten, das sich nicht mehr verändern würde. Sie fuhr bis zum Mittag, hielt an einer Raststätte und schlief ein. Als sie erwachte, aß sie den Rest des Sandwiches und dachte an die anderen. Was sie wohl sagten, wenn sie merkten, dass sie weg war. Kurz dachte sie, dass sie umkehren könnte. Sie liebte die Ordnung und Harmonie, was ihren Bildern zugutekam. Den Stress in den Ausstellungsräumen jedoch, wie sie sie forderten und an ihren Lippen hingen, Jesus, das brauchte sie nicht. Als es allmählich dämmerte, sah sie die Tankleuchte aufblinken, aber weit und breit keine Tankstelle. In der Hoffnung, in einem nächsten Ort tanken zu können, fuhr sie von der Schnellstraße ab. Ohne Orientierung folgte sie einer Landstraße, die in einen Feldweg auslief. Nach mehreren Metern wurde ihr klar, dass sie wenden müsste, es aber wegen der Enge nicht konnte. Sie würde die Bewohner des nächsten Hauses um Hilfe bitten oder einfach stehen bleiben und im Auto übernachten, bis das kommende Tageslicht ihren Horizont erweitern würde. Da sah sie ein Holztor, stieg aus und suchte eine Klingel. Eine Frau mit Taschenlampe lief ihr entgegen, was sie hier wolle. Sie habe sich verfahren und kein Benzin mehr, ob sie ihr helfen könne. Wieder die Frage, was sie hier wolle. Sie habe kein Benzin mehr, ob sie nicht bitte wenigstens auf ihrem Grundstück wenden könnte? Die Frau öffnet das Tor, winkt sie herein und schließt es wieder. Fazit: Pilar Adón, mehrfach ausgezeichnete spanische Schriftstellerin, hat große Erzählkunst geliefert. Ihre Protagonistin hat einen Verlust erlitten, der sie immer wieder quält. Ihr künstlerischer Erfolg erdrückt sie und so kommt es zu einer Affekthandlung. Sie steigt ins Auto und verfährt sich. Sie landet in einer abgelegenen Gegend an einem Haus namens Bethanien. Man lässt sie herein aber nicht mehr hinaus. Sie versucht einige Male zu entkommen, es wirkt aber halbherzig. Sie beobachtet die Frauen, die dort wohnen und sich teils selbstversorgen. Ihre widerspenstigen Gefühle, sie kommt zur Ruhe, will aber zurück in ihr altes Leben, das allerdings den Verlust verstärkt. Mir gefällt die Stimme der Autorin, wie sie ihre Darstellerin in die Natur hineinwachsen lässt, die versucht, die tiefere Bedeutung des Geschehens zu erfassen. Die Geschichte liest sich, als sei Coro, sobald sie in Bethanien ankam, aus der Realität gefallen und träumte einen luziden Traum. Die Stimmung ist melancholisch und trotz der Bedrohung – sie wird unfreiwillig festgehalten – ruhig. Eine besondere Art, sich auszudrücken, die ich gerne gelesen habe.

Große Schreibkunst

MarieOn am 04.03.2026
Bewertungsnummer: 3065179
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu ihrer letzten Ausstellung war Coro ungeduscht gegangen, ihre Haut noch geziert von ockerfarbenen Farbpigmenten. Ihre Haare hingen in ungefärbten Strähnen an ihr herunter, die Augen blickten um sich, als wäre sie einem Wahn verfallen. Die anderen werden gedacht haben, sie brauche Hilfe. Und obwohl der Schmerz frisch und groß war, sah sie sich nicht in der Rolle der Bedürftigen. Am nächsten Morgen fuhr sie los, ungeplant und ohne Ziel. Sie hatte ihr Handy in der Wohnung gelassen. Im Kofferraum sechs Porträts ihrer Schwester, die sie nie ausgestellt hat. Sie würde sie nie verkaufen. Ihre Schwester treibend im Wasser mit immer dem gleichen Gesicht, dem letzten, das sich nicht mehr verändern würde. Sie fuhr bis zum Mittag, hielt an einer Raststätte und schlief ein. Als sie erwachte, aß sie den Rest des Sandwiches und dachte an die anderen. Was sie wohl sagten, wenn sie merkten, dass sie weg war. Kurz dachte sie, dass sie umkehren könnte. Sie liebte die Ordnung und Harmonie, was ihren Bildern zugutekam. Den Stress in den Ausstellungsräumen jedoch, wie sie sie forderten und an ihren Lippen hingen, Jesus, das brauchte sie nicht. Als es allmählich dämmerte, sah sie die Tankleuchte aufblinken, aber weit und breit keine Tankstelle. In der Hoffnung, in einem nächsten Ort tanken zu können, fuhr sie von der Schnellstraße ab. Ohne Orientierung folgte sie einer Landstraße, die in einen Feldweg auslief. Nach mehreren Metern wurde ihr klar, dass sie wenden müsste, es aber wegen der Enge nicht konnte. Sie würde die Bewohner des nächsten Hauses um Hilfe bitten oder einfach stehen bleiben und im Auto übernachten, bis das kommende Tageslicht ihren Horizont erweitern würde. Da sah sie ein Holztor, stieg aus und suchte eine Klingel. Eine Frau mit Taschenlampe lief ihr entgegen, was sie hier wolle. Sie habe sich verfahren und kein Benzin mehr, ob sie ihr helfen könne. Wieder die Frage, was sie hier wolle. Sie habe kein Benzin mehr, ob sie nicht bitte wenigstens auf ihrem Grundstück wenden könnte? Die Frau öffnet das Tor, winkt sie herein und schließt es wieder. Fazit: Pilar Adón, mehrfach ausgezeichnete spanische Schriftstellerin, hat große Erzählkunst geliefert. Ihre Protagonistin hat einen Verlust erlitten, der sie immer wieder quält. Ihr künstlerischer Erfolg erdrückt sie und so kommt es zu einer Affekthandlung. Sie steigt ins Auto und verfährt sich. Sie landet in einer abgelegenen Gegend an einem Haus namens Bethanien. Man lässt sie herein aber nicht mehr hinaus. Sie versucht einige Male zu entkommen, es wirkt aber halbherzig. Sie beobachtet die Frauen, die dort wohnen und sich teils selbstversorgen. Ihre widerspenstigen Gefühle, sie kommt zur Ruhe, will aber zurück in ihr altes Leben, das allerdings den Verlust verstärkt. Mir gefällt die Stimme der Autorin, wie sie ihre Darstellerin in die Natur hineinwachsen lässt, die versucht, die tiefere Bedeutung des Geschehens zu erfassen. Die Geschichte liest sich, als sei Coro, sobald sie in Bethanien ankam, aus der Realität gefallen und träumte einen luziden Traum. Die Stimmung ist melancholisch und trotz der Bedrohung – sie wird unfreiwillig festgehalten – ruhig. Eine besondere Art, sich auszudrücken, die ich gerne gelesen habe.

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Von Vieh und Vögeln

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