Produktbild: Der Kernbeißer

Der Kernbeißer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Abbildungen

12, Cover anderer Verlagsangebote

Verlag

Neissuferverlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,8 cm

Gewicht

225 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910866-33-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Abbildungen

12, Cover anderer Verlagsangebote

Verlag

Neissuferverlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,8 cm

Gewicht

225 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910866-33-1

Herstelleradresse

Neissufer Verlag
Reuterstraße 7
02826 Görlitz
DE

Email: info@neissuferverlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das berührende Buch einer Frau, die ihre Krebs-Diagnose annimmt und kämpft

    Die Geschichte beginnt tatsächlich mit einem Kernbeißer, einem Vogel, der gegen ihre Fensterscheibe fliegt und stirbt. Zeitgleich entdeckt die Protagonistin Steffi einen Knoten in der Brust und bekommt kurz darauf die Diagnose, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist. Ehrlich und schonungslos erzählt Carmen Rohrbach in der Figur der Steffi über ihre schwere Zeit, in der sie sich dem Kampf gegen den Krebs völlig alleine stellt. Sie rechnet damit, sterben zu müssen. Aber wie sonst auch in ihrem Leben, wenn die eigentliche Reiseschriftstellerin vor einem Problem steht, stellt sie sich vor, was das Schlimmste wäre, was ihr in dieser Situation passieren könnte. Zunächst hört sich das pessimistisch an, verleiht ihr aber seit jeher die Kraft, um mit der Herausforderung klar zu kommen. Steffi beginnt zu kämpfen. Nach außen hin wahrt sie jedoch den Schein, als sei alles in Ordnung. Für sie erfordert es fast mehr Mut, Hilfe und Nähe zuzulassen. Das ganze Buch hat mich sehr berührt. Es ist natürlich emotional, hat aber auch immer wieder philosophische Passagen. Carmen erzählt über das Leben, über ihr Leben, ihre Reisen, Ziele, was sie bewegt und womit sie zu kämpfen hat. Sehr mutig finde ich auch, dass sie so offen und ehrlich über alles schreibt. Wie wichtig es doch ist, solche Themen nach außen zu tragen – eben auch um anderen Mut zu machen, die in einer ähnlichen Situation stecken. Respekt! Ob sie den Krebs besiegt, muss jeder selbst lesen. Ich kann aber verraten, dass das Buch ein sehr schönes Ende hat. Ich vergebe 5 Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.

  • Ulrike Bode

    aus Otterfing

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine besondere Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs

    Tiefgründig, authentisch und berührend. Das Cover alleine berührt schon sehr, zeigt aber zunächst nicht worum es eigentlich geht. Im Laufe des Buches erst erfährt man diese symbolischen Zusammenhänge. Die Autorin erzählt in einer ganz ruhigen und gefassten Art vom Umgang mit ihrer Krebserkrankung. Schon fasst entschleunigend, philosophierend aber sehr emotional. Macht Schweigen die Krankheit weniger belastend, wenn die Umwelt den "normalen" Umgang mit der Betroffenen pflegt, wird sie unreal oder gibt gerade das die Motivation sie nicht als Feind zu betrachten, ihr aber trotzdem den Kampf anzusagen? Ich stelle es mir unglaublich schwer vor über diese Diagnose zu schweigen, ist es nicht eine Hilfe darüber zu reden? Aber in Anbetracht der Tatsache, dass man auf Mitleid stößt oder Freunde verliert, weil sie damit nicht umgehen können, ist diese Entscheidung für einen introvertierten Menschen genau richtig, denn er hat immer alles alleine bewältigt. Toll finde ich die Rückblenden in Zeiten der DDR, ihre Kindheit und Erfahrungen. Plötzlich sieht man den Tellerrand, der bisher verborgen blieb, schwimmt ihm entgegen und schaut darüber hinaus. Es geschieht eine Wandlung, die das Revidieren von Emotionen und Überlebensstrategien ermöglicht, den Blick zu verändern und die Erfahrung zu machen, dass Glück keine Schwäche ist und Hoffnung eine Möglichkeit. Auch der Vergleich mit dem Kernbeißer ist eine tolle symbolische Geschichte, sein Leben und Sterben, alleine sein Dasein. Eine unglaublich berührende authentische Geschichte über die Erkenntnis, dass Stärke viele Facetten hat, dass Liebe die größte Kraft ist, die uns zur Verfügung steht und einem Wunder eine Chance zu geben. Ich gebe hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung, diese Geschichte ist ein ehrliches, tröstliches und ermutigendes Buch. Chapeau und vielen Dank für den Mut diese Geschichte mit uns zu teilen.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Emotional, zu Herzen gehend und macht Mut!

    Dieses Buch erschien 2026 im Neissuferverlag und beinhaltet 242 Seiten. „Der neue berührende Roman von Carmen Rohrbach“ Steffi hat ihr Leben als Reiseschriftstellerin, Abenteurerin und Kämpferin der Freiheit gewidmet. Das Alleinsein, die Weite, das Weitergehen kennt sie. Dann erschüttert ihr Leben die Diagnose Brustkrebs und sie wählt erneut einen Kampf und weiht dabei niemanden ein. Zwischen Chemotherapie, Operation und Bestrahlung funktioniert sie, reist weiter und hält alles zusammen. Im Angesicht der eigenen Endlichkeit beginnt jedoch etwas in ihr zu bröckeln. Es stellen sich plötzlich Fragen, denen sie nie Raum gegeben hat: Was bleibt wohl, wenn Stärke nicht mehr funktioniert? Wann wird Hoffnung wichtiger als ständige Kontrolle? Kann Liebe dort wachsen, wo man sie am wenigsten erwartet? In ihrem autobiografischen Roman erzählt Carmen Rohrbach bewegend und ehrlich von Wandlung und innerer Kraft und davon, dass das wahre Wunder manchmal das Zulassen von Nähe ist. Allein das Cover zu betrachten macht mich schon echt nachdenklich. Welche Geschichte wird mich hier wohl erwarten? Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich, dass es eine emotionale Reise für mich werden wird. Und tatsächlich, schon nach den ersten Seiten ging mir die Geschichte zu Herzen. Steffi liebt die Natur, Tiere und kennt sich richtig gut in der Tierwelt aus, denn sie ist Biologin. Alles beginnt damit, dass ein Vogel stirbt und dieser Vogel hat eine ganz besondere Bedeutung für sie. Am gleichen Tag entdeckt sie einen Knoten in ihrer Brust und ahnt irgendwie, dass etwas Großes auf sie zukommt, etwas Schlimmes. Wer selbst so etwas wie Vorahnungen kennt, wird hier ganz schön an seine Grenzen gebracht. Plötzlich ist nichts mehr wie es war. Steffi hat bisher alles allein gemeistert und so will sie auch niemanden einweihen. Sie macht die schwerste ihrer Reisen, die von nun an durch Chemotherapie, Operation und Bestrahlung begleitet wird. Und sie merkt, wie sehr sie an ihre Grenzen kommt. Doch da bei ihr auch meist das Glas nur halb voll ist, macht sie sich keine Hoffnung und beschäftigt sich nun mit dem wahrscheinlich bald kommenden Ende. Dabei stellt sie sich viele Fragen, über die sie nie zuvor nachgedacht hat. Hier handelt es sich um die Autobiografie der Autorin Carmen Rohrbach und alles wurde so geschildert, dass ich es mir direkt vorstellen konnte. Auch ich wurde nachdenklich, denn ich habe bereits Menschen an diese heimtückische Krankheit verloren. Manchmal musste ich schlucken, manchmal flossen die Tränen einfach nur und dennoch hoffte ich bis zum Schluss. Denn Hoffnung ist einfach alles! Mich hat diese Geschichte zunächst erschüttert, doch auch sehr berührt. Die Autorin Carmen Rohrbach ist ehrlich und zeigt, dass jeder Mensch Schwächen hat und manchmal ist man eben machtlos. Doch ohne andere Menschen geht es irgendwie nicht. Und immer wieder kommt der Kernbeißer in ihr Leben. Mehr verrate ich nicht. Lest einfach selbst! Es war bestimmt schwer, diese Geschichte aufzuschreiben und die Autorin verdient meinen größten Respekt. Ehrlich, offen, schonungslos und ohne Schönfärberei! Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, doch die Handlung geht an die Nieren. Also: Taschentücher bereitlegen! Mich konnte die Autorin komplett überzeugen. Die Ich-Perspektive ist schon besonders! Ich mag sie. Ein absolutes Lesehighlight, das ich gern weiterempfehle!

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Emotionales Lesehighlight

    Puh, also dieses Buch war für mich wirklich eine absolut emotionale Reise und Herausforderung. Zum Inhalt möchte ich mich hier ausschließlich auf den Klappentext beziehen. Das Thema könnte nicht aktueller sein, denn Brustkrebs begleitet uns alltäglich – selbst oder nah dran, aber immer wieder. Leider. Die Geschichte von Steffi hat mich sehr berührt. Die ganzen Therapien hat sie alleine durchgestanden – weil sie es so wollte. Was für eine starke und doch verdammt harte Entscheidung. Der Kampf ist schwer, das weiß ich leider aus eigener familiärer Erfahrung. Ich habe meine beiden Eltern an diese türkischen Krankheit verloren. Ich stelle es mir wahnsinnig schwer vor, dies alleine durchstehen zu müssen, aber es zeigt, was Steffi für eine besondere Frau sein muss. Das Buch zeigt, dass es oftmals eine Herausforderung ist, mutig zu sein und Hilfe und Nähe zuzulassen, wenn der Weg steinig und schwer ist. Der Autorin ist hier wirklich ein sehr berührender und emotionaler autobiografischer Roman gelungen, der mich noch lange beschäftigen wird. Die Autorin hat hier meinen größten Respekt verdient, denn so berührend und emotional über diese Erfahrung zu schreiben, ist eine starke Entscheidung und äußerst mutig. Trotzdem finde ich es wahnsinnig wichtig, über solche Themen offen und ehrlich zu schreiben. Den Schreibstil der Autorin finde ich hier absolut passend: ruhig, leise, trotzdem emotional und berührend, authentisch, stark und auf den Punkt gebracht. Ich hatte eine emotionale Lesezeit und gebe für diesen autobiografischen Roman natürlich eine absolut klar Leseempfehlung ab.

  • Bewertung

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Kernbeisser - ehrlich, tiefgründig, fesselnd

    Carmen Rohrbach braucht nur wenige Sätze, um den Leser in ihren Bann zu ziehen und lässt ihn bis zur letzten Seite nicht wieder los. Mit schonungsloser Offenheit erzählt die Ich-Erzählerin von ihrer schweren Krankheit, und trotzdem fühlt man die Stärke, den Glauben, dass es gut ausgehen wird und es geht gut aus. Eines dieser seltenen Bücher, bei denen man das Gefühl hat: Kein Wort ist zu viel. Hier gibt es keine Längen, nur ganz viel wahres Leben. Bitte kaufen und lesen!

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