Produktbild: Farbspiele in Blumen, Landschaften und Meer

Farbspiele in Blumen, Landschaften und Meer Im Dialog mit Ludwig Wittgenstein gemalt

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42,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2026

Abbildungen

136, Aquarelle und Fotos

Verlag

Angelika Lenz Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,9/14,8/2,2 cm

Gewicht

467 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943624-98-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2026

Abbildungen

136, Aquarelle und Fotos

Verlag

Angelika Lenz Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

20,9/14,8/2,2 cm

Gewicht

467 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943624-98-4

Herstelleradresse

Lenz, Angelika Verlag
Beethovenstraße 96
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: info@lenz-verlag.de

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  • Ein Leser

    aus Deutschland

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fliege den Weg aus dem Fliegenglas zeigen

    Die akademischen Spuren des promovierten und habilitierten Philosophen Konrad Lindner enden scheinbar abrupt in den Umbrüchen der Wendezeit in Leipzig, aus denen nach einer tiefen Lebenskrise erst der Wissenschafts-Journalist, 2015 auch der Maler hervorging. Nach seinem geglückten Schelling-Buch (2024) legt Lindner nun mit „Farbspiele“ eine Auswahl von Bildern und Texten vor, die in den letzten Jahren im Dialog mit dem Philosophieren Wittgensteins entstanden sind, der Lindner auf die von Marx, Engels und Lenin übersehene Dimension der Sprache aufmerksam gemacht und der in seinen letzten Lebensjahren auch über Farben nachgedacht hat. Dass die - wie das Fliegenglas - scheinbar transparente Sprache selbst das Problem ist, das immer wieder Aufmerksamkeit erfordert, hinterfragt und gelöst werden muss und diese sprachkritische Arbeit therapeutischen Wert hat, wurde für Lindner richtungsweisend auf seiner Suche nach einem anderen Boden, auf dem zu denken und zu leben ist. Auf 360 Seiten gibt er in 16 Kapiteln nun Einblicke in seine Begegnungen und Gespräche mit Denkern, Malern, Bildern, seinen eigenen kreativen Prozess und seine Lebensgeschichte. Welt wird dabei immer auch als Sprachraum, Dialograum begriffen und der Grund des Schaffens als Freiheit erfahren. Zu seinen bevorzugten Motiven gehören Blumen, aber auch Kirchen, Meer, Landschaften und abstrakte Bilder finden sich unter den farbintensiven Aquarellen und Acryl-Werken. Farben, Formen und Stimmungen erzeugen mit der Direktheit, Echtheit, Einfachheit, Unmittelbarkeit des Erzählens und Reflektierens eine einzigartige Atmosphäre, einen persönlichen Stil, der Lindner als heimlichen Meister sichtbar werden lässt, der dem Leser schon mit der Selbstvorstellung begegnet: „Obwohl ich kein Gärtner bin, male ich gern Blumen. Obwohl ich kein Fischer bin, aquarelliere ich gern das Meer. Obwohl ich keiner Kirche angehöre, porträtiere ich gern Kirchen. Obwohl ich kein akademisch ausgebildeter Maler bin, schwenke ich gern den Pinsel. Obwohl ich kein Bestsellerautor bin, schreibe ich gern Artikel. Obwohl ich kein Professor der Philosophie bin, liebe ich es zu philosophieren.“ Spirituell kann dieses Buch nicht nur deswegen genannt werden, weil es in seinem Sagen, Zeigen und Schweigen an die Grenzen des Sagbaren rührt. Es ist durchdrungen von der leidenschaftlichen Suche nach dem, was wahr und wirklich ist, der Ganzheit der Person und dem Sinn des Lebens. (Benedikt Maria Trappen für EVOLVE und TATTVA VIVEKA)

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  • Inhaltsverzeichnis

    Vorwort 13

    01. Zum Begriff „Farbspiel“ 17
    1. 1. Magie des Malens 17
    1. 2. Entwerfen von Text und Bild 18
    1. 3. Schreibimpuls Malerleben 20
    1. 4. In Schreibthemen hineinmalen 24
    1. 5. Farberlebnisse auf Instagram 33
    1. 6. Im Fliegenglas der Sprachlichkeit 34
    1. 7. Malen im Dialog mit Wittgenstein 36
    1. 8. Eine begrünte Erde im Blick 39
    1. 9. Farbsignale im Blumenjahr 40
    1.10. Wiesenstrauß aus Bildern 41
    1.11. Dankeswort 43

    02. Wittgensteins Frage nach den Farben -
    Gedanken zum Blumen- und Maljahr 2021 47
    2. 1. Fragestellung 47
    2. 2. Kamelieneinblicke 47
    2. 3. Malen mit Marx 50
    2. 4. Nietzsche zum Naturgenuss 52
    2. 5. Kandinsky zum Malen 54
    2. 6. Erdenpflanze Schneeglöckchen 56
    2. 7. Zur Logik des Bildes 59
    2. 8. Doktor Faust über die Farben 60

    03. Christrosen und Kamelien im Winter 2022/23 gemalt 63

    04. Malerlebnis Schneeglöckchen 73
    4. 1. Erdenbewohner Schneeglöckchen 74
    4. 2. Schneeglöckchen mit Winckelmann gemalt 80
    4. 3. Schneeglöckchen im Traum aufgetaucht 86
    4. 4. Blütenweiß trifft auf Orange 89

    05. Schlosspark Lützschena in Aquarellen 95
    5. 1. Weiße Blütenteppiche mit Märzenbechern 95
    5. 2. Auwaldstation unter Eichenkronen 96
    5. 3. Spiegelung des Dianatempels 97
    5. 4. Ehrung 98

    06. Das Gelb des Löwenzahns 109
    6. 1. Löwenzahn – Feier des Lichts 109
    6. 2. Albrecht Dürers Rasenstück 111
    6. 3. „Er pfiff auf sämtliche Butterblumen“ 113

    07. Beim Mohnmalen vor Wut geschrien 121
    7. 1. Erste Mohnblüte 121
    7. 2. Tücken der Maisonne 123
    7. 3. Mohnblüten in Hell und Dunkel 126
    7. 4. Wittgenstein über Rotfarbtöne 130

    08. Goethe und die Malvenblüten 139
    8. 1. Farbliche Multitalente 139
    8. 2. Malvenfeste 139
    8. 3. Malvenmalen in Paris 1887 141
    8. 4. Malven am Haus 142
    8. 5. Blütenfarbenkreis Malve 143
    8. 6. Farbenoktaeder integriert Malvenschwarz 144
    8. 7. Van Gogh trifft Wittgenstein 146
    8. 8. Zurück zu Newton 146

    09. Sonnenblumen mit van Gogh und Wittgenstein gemalt 167
    9. 1. Linné und van Gogh 167
    9. 2. Im Garten neben dem Pfarrhaus 168
    9. 3. Im Bann der Vergänglichkeit 169
    9. 4. Vincent's Sinfonie in Gelb 170
    9. 5. Magie des Scheinens 172
    9. 6. Sonnenblumenherbst 2021 174

    10. Meermalen mit Philosophen-Brille 186
    10. 1. Anlass 186
    10. 2. Farbe fließen lassen 187
    10. 3. Wissen und Können 188
    10. 4. Alles ist im Fluss 190
    10. 5. Alles entsteht und vergeht 191
    10. 6. Malen ist Menschenwerk 192

    11. Farbenkugel von Philipp Otto Runge 209
    11. 1. Bei Perthes in Hamburg erschienen 210
    11. 2. Generaltabelle aller Farben 211
    11. 3. Freiheit der Farbspiele 212
    11. 4. Malpraxis verstehen lernen 213
    11. 5. Erlebnis der Sixtinischen Madonna 215
    11. 6. Ritterschlag durch Goethe 216
    11. 7. Brief an Schelling 217

    12. Malen ist Andacht - Worte von Caspar David Friedrich 222
    12. 1. Das Göttliche im Schilfe 222
    12. 2. Mönch am Meer 223
    12. 3. Schiffe im Hafen am Abend 224
    12. 4. Des Künstlers Gefühl ist sein Gesetz 226
    12. 5. Mehr sehen lassen, als im Wirklichen zu sehen ist 227

    13. Ein Blumenstrauß für Gerhard Richter 234
    13. 1. Werkschau 234
    13. 2. Kunstgigant 234
    13. 3. Heterogenität 235
    13. 4. Scheinen 236
    13. 5. Blumenstrauß 237

    14. Er liebte die Blumen von Corinth –
    der Maler Bernhard Heisig 240
    14. 1. Meine Hypothese 240
    14. 2. Ohne Fragen keine Antworten 241
    14. 3. Geburtstagsstilleben mit Ikarus (1985) 242
    14. 4. Helmut Schmidt im Atelier von Heisig 244
    14. 5. Mit Kuhn-Brille auf Leipziger Schule schauen 245
    14. 6. Heisig – ein Beförderer von Gruppendynamik 246
    14. 7. Verblühte Chrysanthemen 248
    14. 8. Nachklang zum Besuch im Bildermuseum 250

    15. Mein Landsmann Caspar David Friedrich und
    der Kunstsammler Maximilian Speck von Sternburg 252
    15. 1. Schelling erinnern 253
    15. 2. Caspar David Friedrich ist mein Landsmann 254
    15. 3. Auf nach Sachsen ... 258
    15. 4. Multitalent Maximilian Speck von Sternburg 261
    15. 5. Das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur 263
    15. 6. Kunstsammler mit Geist und Geld 267
    15. 7. König Ludwig von Bayern 269
    15. 8. Schiffe im Hafen im Hause Speck 270
    15. 9. Die Lebensstufen im Bildermuseum zu Leipzig 273
    15. 10. Mein großer Bruder aus Pommern 276
    15. 11. Das brennende Demmin 277
    15. 12. Mein Zuhause in Aquarellen 281
    15. 13. Kunst ist Bürgerbildung 282

    16. Good Bye Lenin & Hallo Wittgenstein 287
    16. 1. Good Bye Lenin 288
    16. 2. Schüler von Friedrich Engels 289
    16. 3. Nach Materie und Gott fragen 292
    16. 4. Grundfragen forschen nach dem Gelingen 294
    16. 5. Sprachvergessenheit ist Seinsvergessen 296
    16. 6. Großer Realismus-Streit 297
    16. 7. Ein defizitärer Materialismus 298
    16. 8. Analyse der Farbempfindungen 299
    16. 9. Unschärfe unserer Farbnamen 300
    16. 10. Friedrich Adler contra Lenin 302
    16. 11. Auftakt des Dialogs mit Wittgenstein 303
    16. 12. Im Selbstgespräch über Farben 306
    16. 13. Farbräume als Sprachräume analysiert 309
    16. 14. Wie die Jesus-Ikone Lenin kippte 313
    16. 15. Späte Entscheidung für Wittgenstein 317

    17. Anhang 321
    17. 1. Anmerkungen 321
    17. 2. Verzeichnis der Bilder 333
    17. 3. Verzeichnis der Abbildungen 339
    17. 4. Literaturverzeichnis 340
    17. 5. Malbiografie 358