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Schön, dass du da warst Roman | "Ein hochgradig elegantes, leise humoriges und im innersten Kern tiefmenschliches Buch über die Kunst, Abschied zu nehmen" Berliner Morgenpost

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,6 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00757-7

Beschreibung

Rezension

Ein hochgradig elegantes, leise humoriges und im innersten Kern tiefmenschliches Buch über die Kunst, Abschied zu nehmen – vom Inventar der Eltern und von den Gewissheiten der Kindheit.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,6 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00757-7

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Jürg K.

    4/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und interessant

    Dieser Roman hat mich schnell in seinen Bann gezogen, weil er etwas wagt, das selten gelingt. Er erzählt das Altern nicht als linearen Prozess, sondern als ein ständiges Hin und Herpendeln zwischen Zeiten, Rollen, Erinnerungen. Die Frage Warum ist man so kurz jung und so unendlich lange alt? trifft mitten ins Herz, weil sie nicht theoretisch gestellt wird, sondern aus dem gelebten Alltag dreier Generationen heraus entsteht. Das Kind, das von der Grossmutter grossgezogen wird, und die erwachsene Frau, die nun dieselbe Grossmutter pflegt, diese doppelte Perspektive erzeugt eine berührende Spannung. Man sieht dieselbe Person einmal als unerschütterliche Autorität, dann als fragile Hundertjährige, die im Inneren noch immer das Mädchen von damals ist. Diese Verschiebungen wirken nie konstruiert, sondern wie das echte, manchmal schmerzhafte Flackern der Erinnerung. So war es. Oder war es so? Mich hat besonders berührt, wie das Buch zeigt, dass Fürsorge nie eindeutig ist. Sie ist Liebe, Last, Verpflichtung, Dankbarkeit und manchmal auch ein stiller Kampf gegen das Vergessen. Die Generationen sprechen miteinander, widersprechen einander, ergänzen sich, und genau darin entsteht ein zarter, melancholischer Rhythmus. Am Ende bleibt für mich ein Gefühl von Demut, dass wir alle aus Geschichten bestehen, die sich verändern, sobald wir sie erneut betrachten. Und dass das Altwerden vielleicht deshalb so lange dauert, weil es Zeit braucht, um all diese Schichten zu begreifen.

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