Der Wille zur Weltgeltung Außenpolitik und Öffentlichkeit im Kaiserreich am Vorabend des Ersten Weltkrieges
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
06.02.2026
Verlag
DonatSeitenzahl
432
Maße (L/B/H)
21,2/14/3,8 cm
Gewicht
573 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-949116-32-2
Wie mit der großen Wehrvorlage von 1913 soll Deutschland auch in unserer Gegenwart die „stärkste Armee Europas“ erhalten. Die Medien bieten dafür wiederum den Resonanzraum und täuschen der Öffentlichkeit eine Vorkriegszeit vor. Es gebe, so Kaiser Wilhelm II. im März 1914, „nicht den allergeringsten Zweifel, dass Russland den Krieg systematisch gegen uns vorbereitet.“ Die Parallele zu Aussagen von heute über die neue „Gefahr aus dem Osten“ ist frappierend. Nahezu jeden Tag gaukeln Politiker, Militärs und Massenmedien dem Volk den Willen von Putins Russland zu einem Angriff vor.
Wer gegen die gefährliche Militarisierung der Gehirne Einspruch erhebt, gilt als weltfremd und verdächtig. Dabei verfügen die warnenden Stimmen über ein realitätsnäheres Bild als jene Politiker, Diplomaten und Experten, die für sich die Kompetenz beanspruchen.
Werneckes Buch verdeutlicht, wie die Öffentlichkeit durch die Steuerung der Presse in die Irre geführt und ins Schlepptau einer Politik gezogen worden ist, die den Krieg zur ultima ratio und für unvermeidbar erklärt hat. Umso mehr ist an die Warnung des Sozialdemokraten Eduard Bernstein aus dem Jahre 1912 zu erinnern: „Was aber gestern möglich war, ist auch morgen wieder möglich!“
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