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Bergjahre

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12090

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,6 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Sette Volte Bosco

Übersetzt von

Felix Mayer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00092-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12090

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2026

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,6 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Sette Volte Bosco

Übersetzt von

Felix Mayer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00092-3

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Anna

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die heilsame Kraft der Berge

    Bergjahre ist ein Buch, das vom Leben nach dem 1. Weltkrieg erzählt. Da sind noch offene Wunden, schreckliche Erinnerungen und Albträume, doch die Berge heilen. Denn hier im Einklang mit der Natur, finden Adalina und ihr Bruder wieder zu sich selbst. Doch wer ist der Fremde, der seit einiger Zeit mit auf dem Hof lebt? Die Frage nach seiner wahren Identität hält die Spannung aufrecht. Aber mir hat das Buch auch wegen der wunderschönen poetischen Sprache gefallen und wie die Natur damit in Szene gesetzt wird. Es gibt nur wenige Dialoge, oft fallen nur Bemerkungen. Aber die sitzen und treiben die Emotionen in die Höhe. Ein ergreifendes Buch, über die heilsame Kraft der Berge und das Leuchten der Liebe nach einem schrecklichen Krieg. Große Empfehlung!

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mir gefallen

    Zum Inhalt: Adalina kehrt zurück auf den Hof, der schon seit Generationen der Familie gehört. Ihr Bruder Emiliano ist noch vermisst, der Krieg hat vieles verändert, auch Adalina. Doch die Rückkehr auf den Hof geben ihr Kraft weiterzumachen.. Mit dem Verkauf von Kaninchen und Kräuter geht das Leben bald wieder den normalen Gang. Eines Tages taucht eine Fremder auf, scheinbar ein Tiroler Deserteur, der Adalina hilft und nach einiger keine auch Gefühle auf. Als Emiliano auch zurückkehrt, ist er misstrauisch, was den Fremden angeht. Meine Meinung: Ich muss ja gestehen, dass mich das am meisten durch den Ort angesprochen hat, in dem das Buch beziehungsweise Hörbuch spielt, denn ich mag die Gegend um Rovereto und den Gardasee sehr. Nachdem ich das Hörbuch beendet habe, kann ich aber sagen, dass sich das Hörbuch unabhängig von der Liebe zu der Gegend lohnt, denn ich fand es enorm interessant, wie die Lebensumstände waren, wie sich alles durch den Krieg verändert hat, aber auch die Protagonisten selbst, die ich sehr interessant fand. Ich fand das Hörbuch sehr kurzweilig und kann es empfehlen. Fazit: Hat mir gefallen

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo die Berge bleiben, wenn alles andere zerbricht

    Manchmal braucht ein Roman kein großes Getöse, um ordentlich nachzuhallen. Bergjahre erzählt leise, rau und mit diesem besonderen Geruch nach Erde, Holz und kalter Bergluft, den man beim Lesen beinahe in der Nase hat. Adalinas Rückkehr auf den Familienhof nach dem Ersten Weltkrieg hat mich schnell gepackt. Da ist viel Verlust, aber auch dieser störrische Wille, weiterzumachen. Besonders stark fand ich, wie die Berge und die Natur nicht einfach Kulisse bleiben, sondern fast wie eigene Figuren wirken. Man merkt förmlich, dass dort oben andere Regeln gelten. Mit Stefan kommt eine Spannung hinein, die angenehm zurückhaltend bleibt. Keine kitschige Liebesgeschichte mit Geigenmusik im Hintergrund, sondern vorsichtige Nähe zwischen Menschen, die einiges mit sich herumschleppen. Genau das mochte ich. Ganz perfekt war es für mich trotzdem nicht. Manche Figuren und Wendungen bleiben etwas geradlinig, und geschichtlich hätte ich mir stellenweise mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem ist das ein stimmungsvolles Debüt über Heimat, Krieg, Verlust und Neubeginn, das nicht laut werden muss, um zu berühren. Ein Buch wie ein langer Blick ins Gebirge: ruhig, herb und erstaunlich lange im Kopf.

  • Jürg K.

    4/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartiges Buch mit Tiefgang

    Das beeindruckende Romandebüt einer jungen italienischen Autorin. Atmosphärisch dicht und mit emotionaler Wucht erzählt. Diese Geschichte bewegt mich, weil sie zeigt, wie Menschen nach einem Krieg versuchen, sich selbst wiederzufinden, während die Welt um sie herum kaum noch wiederzuerkennen ist. Adalina kehrt 1919 auf ihren más zurück, und ich spüre förmlich, wie sie zwischen Erschöpfung und Hoffnung schwankt. Der Hof ist nicht nur ein Ort, sondern ein Stück Identität, das der Krieg nicht zerstören konnte. Der Bach, die Berge diese Natur, die unverrückbar bleibt, wirkt wie ein stiller Gegenpol zu all den verschobenen Grenzen und Sprachen. Für mich liegt darin eine tiefe Trostkraft. Dass Adalina sich mit Kaninchen und Kräutern über Wasser hält, hat etwas ungemein Würdevolles. Es ist ein langsames Wiederankommen im Leben, ein behutsames Zurückerobern von Alltag. Und dann dieser Fremde, Stefan, ein Mann, der schweigt, arbeitet, hilft. Die zarten Bande zwischen ihnen fühlen sich an wie ein vorsichtiges Aufatmen nach Jahren der Angst. Doch die Rückkehr Emilianos bringt eine Spannung, die ich sehr nachvollziehbar finde. Misstrauen, Schutzinstinkt, die Ahnung, dass in Zeiten wie diesen niemand ganz ohne Schatten ist. Als klar wird, dass Stefan nicht der ist, der er zu sein scheint, trifft mich das wie ein Echo der Epoche selbst: Nichts ist eindeutig, alles ist von Geheimnissen durchzogen. Für mich ist dieses Romandebüt so eindrucksvoll, weil es zeigt, wie Landschaft, Verlust und Liebe sich verweben. Es erzählt nicht nur von drei Menschen, sondern von einer Zeit, die alle verändert hat und von der Kraft, trotzdem weiterzugehen.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr eindrucksvoll

    Rovereto, 1919: Während ihr Bruder Emiliano noch verschollen ist, kehrt Adalina auf ihren más zurück, den Hof, der seit Generationen ihrer Familie gehört. Der Krieg hat nicht nur die Grenzen und Sprachen verschoben, auch sie selbst hat sich verändert. Doch die vertraute Natur ihrer Kindheit, der Bach, an dem sie aufgewachsen ist, und der Schutz der Berge, die trotz allem noch immer an Ort und Stelle stehen, geben ihr Kraft. Sie verkauft Kaninchen und selbst gepflückte Kräuter auf dem Markt, und bald geht das Leben wieder seinen gewohnten Gang. Dann taucht ein Fremder auf, offenbar ein Tiroler Deserteur. Der schweigsame Mann hilft Adalina auf den Feldern, und nach einigen Wochen entstehen zarte Bande zwischen den beiden. Bis auch Emiliano nach Hause zurückkehrt und dem fremden Mann an der Seite seiner Schwester mit Misstrauen begegnet. Und tatsächlich ist Stefan nicht der, der er zu sein scheint ...(Klappentext) Welch emotionaler Roman, der mich schon nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Er macht stellenweise nachdenklich, aber das passt hier sehr gut dazu. Der Schreibstil ist sehr bildgewaltig, gut lesbar, verständlich und die Seiten fliegen nur so dahin. Man unternimmt sehr schnell eine Zeitreise ins Jahr 1919 zurück. Bald hat man das Gefühl, alles selbst mitzuerleben. Das Kopfkino bekommt so einiges zu tun. Die verschiedenen Charaktere, jeder ist für sich einzigartig und einmalig, sind lebensnah vorstellbar. Die Handlungsorte entstehen sehr real im Kopfkino. Man erfährt so einiges über die damalige Zeit, über die Sitten und Gebräuche und vor allem auch über die Lebensumstände. Die Handlung ist gut aufgebaut, klingt authentisch und ist gut nachvollziehbar. Einmal angefangen zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Neugierde war schnell geweckt und ich wollte nur noch erfahren, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Ein gut recherchierter Roman, der durchaus empfehlenswert ist, noch dazu, wenn man sich für die geschichtlichen Hintergründe der damaligen Zeit interessiert.

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